Zeit Online

#1t1b – ein Tag, ein Buch: mein Literaturquiz auf ZEIT ONLINE / Twitter

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Ein Buch – und eine kurze, pointierte, schräge Quizfrage: Seit September 2012 erfinde ich Quizfragen für den Twitter-Account von ZEIT ONLINE Kultur,

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Follower werden – oder das Hashtag „#1t1b“, „ein Tag, ein Buch“ abonnieren – und mitraten!

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Ab heute starten wir mit einem kleinen Rätsel: Ein Tweet beschreibt ein Buch. Wissen Sie welches? #1t1b

01: Das Lieblingsbuch von Daily-Planet-Reporter Clark Kent erschien 1960 – und ist der einzige Roman der Autorin. #1t1b

02: Erleichterung, Befreiung, Entkrampfung…! Eine Hamburger Heldin pinkelt, als Happy End, vom Trittbrett eines Zuges. #1t1b

03: “Adson” statt “Watson”. Welcher Mittelalter-Krimi spielt mit Motiven und Figuren aus Conan Doyles “Sherlock Holmes”? #1t1b

04: Ein dunkles Märchen über Einsamkeit, späte Familie, Kometen und Federkernmatratzen, benannt nach einem Beatles-Song. #1t1b

05: Braunbären, Ringkämpfe, Sex mit älteren Frauen, traurige Schriftsteller und Wien sind häufige Motive welches Autors? #1t1b

06: Pragmatisch, kühl, ambitioniert: Der weibliche Bösewicht welches 1000-Seiten-Romans ist Condoleeza Rice nachempfunden? #1t1b

07: Der Titel dieser Militär-Satire von 1961 wurde zum geflügelten Wort für paradoxe, unlösbare moralische Patt-Situationen. #1t1b

08: Die Hauptfigur? Ein Haus in Brandenburg, am Ufer des Scharmützelsees. Die Jahre der Handlung? Eiszeit bis Gegenwart. #1t1b

09: Ein Raubmord in Kansas, 1959: Der faktensatte Report über Tat, Verurteilung und Sühne begründete das “True Crime”-Genre. #1t1b

10: nicht gelöst: Krankheit unterm Walnussbaum? “Der einsame [Anmerkung Stefan: ‚der alte‘, nicht ‚der einsame‘. Dummer Fehler von mir!] König in seinem Exil”, 2011. Selbes Cover-Motiv, 2012. Nur mit Kastanien…? #1t1b

11: nicht gelöst: Im Keller welches Kinderbuch-Klassikers warten Preller, Geller, Schweller, Dreller, Beller, Weller und Zeller? #1t1b

12: 2008, als Don Draper in “Mad Men” seine Lyrik las (und verschickte), fand dieser US-Poet neue Käufer und Leser. #1t1b

13: Statt über die Gegenwart zu schreiben – London im Jahr 1948 -, wagte dieser Brite einen (futuristischen) Zahlendreher. Wen suchen wir? #1t1b

14: nicht gelöst: Diese Witwe würde mit ihrem altersschwachem Hund gerne in die Stadt fahren. Doch das Auto steht in der engen Garage! #1t1b

15: nicht gelöst: Wo gelesen? Die Hauptfigur ist ein Reality-Sternchen aus MTVs „The Real World“. Heute arbeitet sie mit Semtex – dem Sprengstoff. #1t1b

16: nicht gelöst: Ein dunkles Haus voll magischer Schlüssel: Als „Joe Hill” veröffentlicht Stephen Kings Sohn Joseph diese Horror-Reihe. #1t1b

17: Na, was gelesen? “A bunch of people together, all over time”, beschreibt Tom Hanks den Plot welches (neu verfilmten) Romans? #1t1b

18: Wen gelesen? Sie schrieb über den Tod ihrer Tochter Quintana. Welches „geheime“ Wort versteckte sich im US-Buchcover? #1t1b

19: Dieser Autor hat “Das Dschungelbuch”, neu erzählt – mit Gespenstern und Ghulen, statt wilden Tieren. Wen und welchen Titel suchen wir? #1t1b

20: nicht gelöst: Als der Autor dieses Fantasy-Zyklus starb, schrieb ein konservativer Mormone in seinem Auftrag die finalen 3 Bände. Um wen geht es? #1t1b

21: Die Masken der Anonymous-Aktivisten finanzieren Warner Brothers. Denn sie sind Merchandise welcher Comic-Verfilmung? #1t1b

22: Mel Brooks‘ Sohn Max hatte 2006 mit einer journalistischen „Oral History“ über Zombies einen unerwarteten Bestseller. #1t1b

23: Wo gesehen? Blutbad in der Küche? Das Intro von “Dexter” ist inspiriert von Szene 1 welcher Serienkiller-Satire / Romanverfilmung? #1t1b

24: nicht gelöst: Alltag auf einer kleinen Insel, Mitte des 20. Jahrhunderts. Wellen, Wind, mit Omas Hilfe beim neuen Nachbarn einbrechen. #1t1b

25: In der Verfilmung sehen sie sich zum ersten Mal durchs teure Riesen-Aquarium, das Damen- und Herrentoilette abgrenzt. #1t1b

26: Die schönste Erfindung des Romans? Zylinder mit komplexem Buchstabenring-Schloss: Nur, wer ihr Passwort dreht, kann sie öffnen. #1t1b

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Antworten:

01: Das Lieblingsbuch von Daily-Planet-Reporter Clark Kent erschien 1960 – und ist der einzige Roman der Autorin. #1t1b

Harper Lee – Wer die Nachtigall stört

02: Erleichterung, Befreiung, Entkrampfung…! Eine Hamburger Heldin pinkelt, als Happy End, vom Trittbrett eines Zuges. #1t1b

Uwe Timm – Die Entdeckung der Currywurst

03: “Adson” statt “Watson”. Welcher Mittelalter-Krimi spielt mit Motiven und Figuren aus Conan Doyles “Sherlock Holmes”? #1t1b

Umberto Eco – Der Name der Rose

04: Ein dunkles Märchen über Einsamkeit, späte Familie, Kometen und Federkernmatratzen, benannt nach einem Beatles-Song. #1t1b

Douglas Coupland – Eleanor Rigby

05: Braunbären, Ringkämpfe, Sex mit älteren Frauen, traurige Schriftsteller und Wien sind häufige Motive welches Autors? #1t1b

John Irving

06: Pragmatisch, kühl, ambitioniert: Der weibliche Bösewicht welches 1000-Seiten-Romans ist Condoleeza Rice nachempfunden? #1t1b

Frank Schätzing – Der Schwarm

07: Der Titel dieser Militär-Satire von 1961 wurde zum geflügelten Wort für paradoxe, unlösbare moralische Patt-Situationen. #1t1b

Joseph Heller – Catch 22

08: Die Hauptfigur? Ein Haus in Brandenburg, am Ufer des Scharmützelsees. Die Jahre der Handlung? Eiszeit bis Gegenwart. #1t1b

Jenny Erpenbeck – Heimsuchung

09: Ein Raubmord in Kansas, 1959: Der faktensatte Report über Tat, Verurteilung und Sühne begründete das “True Crime”-Genre. #1t1b

Truman Capote – Kaltblütig

10: nicht gelöst: Krankheit unterm Walnussbaum? “Der einsame [Anmerkung Stefan: ‚der alte‘, nicht ‚der einsame‘. Dummer Fehler von mir!] König in seinem Exil”, 2011. Selbes Cover-Motiv, 2012. Nur mit Kastanien…? #1t1b

11: nicht gelöst: Im Keller welches Kinderbuch-Klassikers warten Preller, Geller, Schweller, Dreller, Beller, Weller und Zeller? #1t1b

12: 2008, als Don Draper in “Mad Men” seine Lyrik las (und verschickte), fand dieser US-Poet neue Käufer und Leser. #1t1b

Frank O’Hara

13: Statt über die Gegenwart zu schreiben – London im Jahr 1948 -, wagte dieser Brite einen (futuristischen) Zahlendreher. Wen suchen wir? #1t1b

George Orwell – 1984

14: nicht gelöst: Diese Witwe würde mit ihrem altersschwachem Hund gerne in die Stadt fahren. Doch das Auto steht in der engen Garage! #1t1b

15: nicht gelöst: Wo gelesen? Die Hauptfigur ist ein Reality-Sternchen aus MTVs „The Real World“. Heute arbeitet sie mit Semtex – dem Sprengstoff. #1t1b

16: nicht gelöst: Ein dunkles Haus voll magischer Schlüssel: Als „Joe Hill” veröffentlicht Stephen Kings Sohn Joseph diese Horror-Reihe. #1t1b

17: Na, was gelesen? “A bunch of people together, all over time”, beschreibt Tom Hanks den Plot welches (neu verfilmten) Romans? #1t1b

David Mitchell – Cloud Atlas

18: Wen gelesen? Sie schrieb über den Tod ihrer Tochter Quintana. Welches „geheime“ Wort versteckte sich im US-Buchcover? #1t1b

Joan Didion – Blue Stunden (das geheime Wort ist „No“)

19: Dieser Autor hat “Das Dschungelbuch”, neu erzählt – mit Gespenstern und Ghulen, statt wilden Tieren. Wen und welchen Titel suchen wir? #1t1b

Neil Gaiman – The Graveyard Book

20: nicht gelöst: Als der Autor dieses Fantasy-Zyklus starb, schrieb ein konservativer Mormone in seinem Auftrag die finalen 3 Bände. Um wen geht es? #1t1b

21: Die Masken der Anonymous-Aktivisten finanzieren Warner Brothers. Denn sie sind Merchandise welcher Comic-Verfilmung? #1t1b

V for Vendetta

22: Mel Brooks‘ Sohn Max hatte 2006 mit einer journalistischen „Oral History“ über Zombies einen unerwarteten Bestseller. #1t1b

Max Brooks – World War Z

23: Wo gesehen? Blutbad in der Küche? Das Intro von “Dexter” ist inspiriert von Szene 1 welcher Serienkiller-Satire / Romanverfilmung? #1t1b

American Psycho

24: nicht gelöst: Alltag auf einer kleinen Insel, Mitte des 20. Jahrhunderts. Wellen, Wind, mit Omas Hilfe beim neuen Nachbarn einbrechen. #1t1b

25: In der Verfilmung sehen sie sich zum ersten Mal durchs teure Riesen-Aquarium, das Damen- und Herrentoilette abgrenzt. #1t1b

Romeo + Julia (1996)

26: Die schönste Erfindung des Romans? Zylinder mit komplexem Buchstabenring-Schloss: Nur, wer ihr Passwort dreht, kann sie öffnen. #1t1b

Dan Brown – Sakrileg

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Open Mike 2012 – Presse, Kritik, Diskurs (Vorjahre)

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Ich bin Finalist (und: Liveblogger) beim 20. open mike-Wettbewerb der Literaturwerkstatt Berlin, und lese am 10. und/oder 11. November aus meinem Roman „Zimmer voller Freunde“ (Link). (Heimathafen Neukölln, Eintritt frei – kommt vorbei! Details hier)

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Schon heute: Ein Pressespiegel / eine Montage über 20 Jahre „Open Mike“, und die großen Stärken, Schwächen, Probleme und Sternstunden des Wettbewerbs:

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“Alle waren sie da, und jedes Jahr werden es mehr. Für Verleger, Literaturagenten, Scouts und Medien gibt es im November einen denkbar effizienten Termin. Beim Lesewettstreit „Open Mike“ lässt sich in der Literaturwerkstatt […] an einem Wochenende ein repräsentativer Eindruck davon gewinnen, was landauf, landab gedacht und geschrieben wird.” Steffen Richter, Die Welt, 2001
„Sechs Lektoren aus renommierten deutschsprachigen Verlagen entschieden über die Finalisten, die an diesem Samstag und Sonntag in Berlin vor Jury und Publikum die Endrunde bestreiten. 15 Minuten hat jeder der 23 Autoren Zeit, seine Geschichte oder sein Gedicht vorzutragen.“ Maar, Lauterbacher Anzeiger, 2011
“Mitte der Neunziger begannen bei diesem Wettlesen die Karrieren von Karen Duve, Kathrin Röggla, Julia Franck oder Terézia Mora. 2001 war mit den Preisträgern Nico Bleutge und Tilman Rammstedt noch einmal ein großes Jahr. Danach aber blieb die Durchschlagskraft begrenzt […] Zum Teil mag es an der gesunkenen Nachfrage nach Debütanten liegen. Der Hype der jungen deutschen Literatur vor zehn Jahren war eben die Ausnahmesituation.” Wolfgang Schneider, FAZ, 2008
“Bei über 100.000 deutschsprachigen Neuerscheinungen jährlich ist die Konkurrenz beträchtlich, und so waren die diesjährigen Autoren vor allem darum bemüht, alles richtig zu machen. […] Beim literarischen Nachwuchs herrscht derzeit Innerlichkeit vor, die Beschäftigung mit der Vergangenheit und die Suche nach dem eigenen Weg. Gesellschaftskritik steht nur selten, politischer Protest leider gar nicht auf dem Programm.” Cornelius Wüllenkemper, Deutschlandradio, 2011
“Politische oder historische Themen vermisst man indes. Lektor Dirk Vaihinger würde das keinem der unter 35-jährigen vorwerfen: Die Jungautoren entwickeln noch ihren eigenen literarischen Ton. Die großen Themen kommen später.” Elena Phillipp, Die Welt, 2010
“Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne – und der war hier spürbar. Man erlebte Talente, die noch keine Routinen ausgebildet haben, die ihr Formgefühl und Welt-Bild gerade erst entwickeln. Solche ersten Schwimmzüge sind etwas ganz Besonderes. Auch wenn den Beteiligten meist klar war: Das muss noch besser werden.” Wolfgang Schneider, FAZ, 2009
“In den besten Stunden des Open Mike kann man atemberaubend Zeuge werden, wie ein Schriftsteller die Welt betritt. Das sind 15 Minuten, die man nicht vergisst: als vor zwölf Jahren Karen Duve hier zum ersten Mal las, später Julia Franck oder Terézia Mora und zuletzt noch einmal fulminant, vor zwei Jahren, Kirsten Fuchs.” Jana Hensel, Die Welt, 2006

ZEIT online: Simon, ein Wort zu den anderen Teilnehmern: Konkurrenz oder Kollegen?

Simon Urban: Der Wettbewerb ist eine freundliche Angelegenheit. Natürlich befindet man sich in einer Konkurrenzsituation, aber es ist eine harmonische Konkurrenzsituation.

Kathrin Schadt, ZEIT Online, 2007

”Im Publikum drängten sich Lektoren, Literaturagenten und Talent-Scouts zu Dutzenden. Diejenigen, die ohne Preis nach Hause gehen mussten, können sich daher trotzdem zu den Gewinnern zählen. Im 19. Jahr seines Bestehens reicht oft schon die Teilnahme am „Open Mike“, um eine literarische Karriere zu beflügeln.” Vanja Budde, Deutschlandradio Kultur, 2011
Simon Urban: Der Open Mike ist natürlich ein Viehmarkt, aber es kann ja jeder selbst entscheiden, ob er zum Vieh gehören möchte oder nicht. Wer gelesen werden will, muss also auch mal das Vieh sein können. Außerdem macht das ja durchaus Spaß, vor so einer Kulisse. Kathrin Schadt, ZEIT Online, 2007
“Das Setting für die Lesungen ist hervorragend; das Bühnenlicht weich, das Publikum ist aufmerksam, klatscht sehr gerne und feiert – zu Recht – mehr Texte als es Preise gibt. Ich war ziemlich lange nicht mehr bei solchen Wettbewerben und wundere mich darüber, dass es keine Dissonanzen zu geben scheint, keine Fraktionierungen, keine Ablehnung des Betriebs etwa seitens der Autoren; dass das Etwas-toll-Finden nicht wie früher so oft von der entschiedenen Ablehnung eines anderen begleitet wird. Höchstens gibt es mal ein vorsichtiges Nichts-damit-anfangen-Können.” Detlef Kuhlbrodt, taz, 2011
“[Trichtert man etwa allen] Open-Mike-Teilnehmern [ein], dass man sich bei Wettbewerben keinesfalls bewegen darf, sondern seine Werke sitzend und in artigen, subtil intonierten Stimmlagen vorzutragen hat? […] Etwas mehr raumgreifende Rotzigkeit seitens der Lesenden wäre beim Publikum bestimmt prima ankommen.” Brigitte Preissler, Frankfurter Rundschau, 2010
“14 Uhr: Die letzten Lesenden stehen aufgeregt zwischen den Zuschauern, die wechselweise rauchen, herumstehen, Kaffee oder Wein trinken, diskutieren, Wetten abschließen. Dann wieder hinein ins Gedränge, der letzte Leseblock, überall schwappt das Adrenalin auf den Boden. Auf keinen der Vorträge kann ich mich richtig konzentrieren, ich verliere die Satzenden, stückele mir die Texte zusammen, nehme noch eine Schmerztablette, die Leute strömen nach der letzten Lesung wieder aus dem Saal, sibirische Kälte und Nieselregen setzen ein.” Anne Köhler, Süddeutsche Zeitung / jetzt.de, 2008
“Man muss es leider so konstatieren: Humor, Sprachgewalt, Mut und Bösartigkeit waren rar gesät im Teilnehmerfeld. […] Mut zum Risiko, experimentelle Schreibweisen, jede Form von Diskurswissen oder Weltgewandtheit, wie sie beispielsweise auf der Longlist zum diesjährigen Deutschen Buchpreis weithin vertreten war: Fehlanzeige. […] Wie das Publikum, so das Wettbewerberfeld: konzentriert, aufmerksam, brav und bieder. Jung und uninteressant.” René Hamann, taz, 2010
“Man könnte sagen, dass 20-jährige Deutsche noch nie auf einem breiten Niveau so gut schreiben konnten wie heute, aber so wenig mitzuteilen haben wie nie zuvor. Auch Maxim Biller klang im Schlusswort der Jury mutlos: „Es gab keine Geschichte, von der ich hätte wissen wollen, wie sie ausgeht.“” Jana Hensel, Die Welt, 2006
„Das muß wohl grausam sein: immer wieder Ich-Geschichten; offenbar ist die Bereitschaft, sich eine Figur auszudenken, bei den meisten Jungautoren nach wie vor gering ausgeprägt. Aber Lektoren lesen anders. Vor allem lesen sie mehr, als im Manuskript steht. Wo Kritiker nur die Mängel des fertigen Produkts sehen, nimmt der Lektor beglückt die Anfänge eines Autors wahr. Das Vergnügen des Lektors sind „Texte, die unterwegs sind“, wie Patricia Klobusiczky vom Rowohlt Verlag glaubhaft versicherte.“ Wolfgang Schneider, FAZ, 2004

mehr Infos:

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Teilnehmer 2012:

Verena Boos, Yevgeniy Breyger, Vera Buck, Thomas Dörschel, Sandra Gugic, Verena Güntner, Juan S. Guse, Ann-Christin Helmke, Alina Herbing, Joey Juschka, Sascha Kokot, Juliane Link, Nina Lörken, Stefan Mesch, Martin Piekar, Friederike Scheffler, Nadja Schlüter, Kerstin Schubert, Michael Spyra, Arne Vogelgesang, Linus Westheuser und Tristan Marquardt

Stefan Mesch: Publikationen und Termine, Mai 2012

Termine, Artikel, Veröffentlichungen

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wichtige Veröffentlichungen, 2011/12:

  • Futter für die Bestie: 528 Wege… zum nächsten guten Buch. Essay, erschienen in Ausgabe 31 von „BELLA triste – Zeitschrift für junge deutschsprachige Literatur“, Hildesheim 2011. [Link; Ergänzungen hier und hier.]
  • Wofür stehst du? Junge Literatur, Poesie… und Position. Essay zur Gegenwartsliteratur, Literaturfest München, September 2011. [fab:muc.de]
  • Schreibversuche. Schreibschulprosa. Stadtgeschichten. Vorwort zur jährlichen „Landpartie“-Anthologie des Studiengangs Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus, März 2012. [Link; Edition Pächterhaus]

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Literatur und Netzkultur für DIE ZEIT:

  • eBook nach Fukushima: In ‚Aftershocks‘ berichten Blogger und Autoren über die Tage nach dem Tsunami. [ZEIT Online, Mai 2011]
  • Barbara Honigmann (Interview): Die jüdische Autorin über Heimat, Traumata und Emanzipation. [ZEIT Online, Oktober 2011]
  • eBooks und Social Reading: Auf Plattformen wie Slicebooks und Longreads werden Hobby-Leser zu Kuratoren. [ZEIT Online, November 2011]
  • Brewster Kahle (Interview): Der Archivar und OpenLibrary-Erfinder über Bibliotheken, freies Wissen und den Kampf gegen Amazon und Google. [ZEIT Online, April 2012]
  • Bücher für den Sommer! Persönliche Empfehlung für den Comic ‚Daytripper‘ von Gabriel Bá und Fabio Moon. [ZEIT Online, Juli 2011]
  • Bücher für Weihnachten! Persönliche Empfehlung für den Coming-of-Age-Roman ‚Das also ist mein Leben‘ von Stephen Chbosky. [ZEIT Online, Dezember 2011]

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TV, Comics, Feminismus etc. im Berliner Tagesspiegel (Print):

  • Heimwerker: Die neuen Autonomen. Urban Gardening, Etsy, Do-it-Yourself als Luxus und Selbstverwirklichung. Eine Rundschau. [Link, August 2011]
  • ‚Green Lantern‘ in Comic und Kino: Übersicht/Einführung ins „vielleicht letzte große triviale Epos“ im Medium Comic. [Link, Juli 2011]
  • US-TV-Serien werden immer konservativer. Hausfrauen, Prinzessinnen, Sexobjekte… von ‚Panem‘ bis ‚Bridesmaids‘. [Link, September 2011]
  • ‚Netzspiegel‘ Online-Kolumne: Literatur-Empfehlungen, Netzwerke und die BookDNA-Datenbank. [November 2011, Link, November 2011]

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verstreute Veröffentlichungen:

  • 25 Jahre mit „Green Lantern“ (Interview): Sally Pascale, Hausfrau und Bloggerin, über die monatliche Comic-Reihe. [englisch, August 2011, Link]
  • Literaturfestival ‚PROSANOVA‘: kurze Glosse über Eventplanung und Perfektionismus in der ‚PROSANOVA‘-Festivalzeitung. [Mai 2011, Link]

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Lektorat:

  • „Die Magier von Montparnasse“ (Oliver Plaschka, Klett-Cotta; Fantasy) erscheint im Taschenbuch. [August 2011, Amazon.de]
  • „Weiter Weg“ (Martin Spieß, Birnbaum Verlag; Short Stories) erscheint im Taschenbuch. [Juni 2011, Amazon.de]
  • Verlagsgutachten für Natalie Buchholz, Michael Zöllner und Franziska Schneider, Klett-Cotta / Tropen-Verlag [2011, Wikipedia.de]

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Lesungen, Akademisches u.a.:

  • Lesung: „Zimmer voller Freunde“ Literaturbüro Freiburg, ‚zwischen/miete‘-Lesereihe, 4. November 2011. [Details]
  • Übersetzung ins Englische: Fünf Festreden / Ansprachen für Klaus-Dieter Lehmann, Präsident des Goethe-Instituts, für seine Reise durch Kanada, April 2012.
  • Übersetzung ins Deutsche: Pressestimmen / Zitate für die Website des Goethe-Institut Toronto, April 2012.
  • Moderation [Englisch]: Picador-Gastprofessorin und Schriftstellerin Fiona Maazel im Centraltheater Leipzig, 15. Mai 2012. [Details]
  • Gastvorlesung / Seminar: ‚Entenhausen finden Sie überall: Kulturwissenschaftliche Methoden am Beispiel Comic‘, Universität Hildesheim, 21. Mai 2012. [Details]

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Literatur: Scouting & Kritik

  • Lektüre von jährlich ca. 80 Romanen / 160 Comics… auf Goodreads.com bewertet und sortiert. [Profil; Übersicht 2011, Übersicht 2012]
  • monatliche Liste: 23 neue, vielversprechende, unbekannte Bücher – gesammelt und verlinkt [„Underdog Literature“, seit Juni 2011]
  • monatliche Liste: 15 unbekanntere Kinofilme / Arthouse-Produktionen – gesammelt und verlinkt [„Underdog Cinema“, seit März 2012]
  • sporadische Liste: Netz-/Presseschau, Debatten, Links, Funstücke – gesammelt und sortiert [„Underdog Journalism“, seit April 2012]
  • persönliche Empfehlungen: Die 20 besten Lektüren 2011 [Blog, Januar 2012]

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stefanmesch.wordpress.com: nennenswerte Einträge

  • Superhelden-Comics: gute Einstiegspunkte / Lektüre-Listen für u.a. „Superman“, „Green Lantern“ und „Batwoman“. [Link, englisch, seit Dezember 2011]
  • Ayelet Waldman (Interview): langes Gespräch mit der Autorin, Anwältin, TV-Produzentin, Kolumnistin. [Link, englisch, November 2011]
  • Anne Köhler (Interview): Gespräch mit der Autorin, Kolumnistin und Gelegenheits-Jobberin zum Erscheinen ihres Buches. [Link, November 2011]
  • „Helden meiner Kindheit“: private Medien- und Trickfilm-Biografie, ca. 1987 bis 1995. [Link, Juni 2011]
  • seit Ende Mai 2011 knapp 100 Einträge [davon zwei Drittel Englisch] und ca. 35.000 Besucher.

Social Media:

  • Facebook [Link]
  • Google Plus [nur sporadisch, Link]
  • Twitter [nur sporadisch, Link]
  • Goodreads [Bücher / Lektüren, Link]
  • Criticker [Filme, Link]
  • IMDb [Watchlist für zukünftige Filme, Link]
  • last.fm [Musik / Webradio, Link]
  • Youtube [sporadische Videos, Link]
  • ZEIT Online [Link]

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