Young Adult

Vielfalt, Diversity und Minderheiten im Jugendbuch: Young-Adult-Literatur gegen Rassismus (Buchtipps)

Diversity im Jugendbuch Buchtipps

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Jugendbücher mit Hauptfiguren of Color? Queeren Figuren? Held*innen mit Behinderung? Oder Bücher, die nicht in westlichen Ländern spielen?

Nicht jedes Buch mit nicht-weißen Hauptfiguren ist gleich ein Buch “gegen Rassismus”: Antirassistische Texte kenne ich vor allem als Sachbuch.

Aber: Bücher sind einer der einfachsten Wege, neue, fremde Perspektiven, Lebenswelten, Identitäten besser zu verstehen. Darum mag ich Bücher mit Hauptfiguren, die wenig mit mir gemein haben – und kenne z.B. VIEL mehr gelungene Jugendbücher von, mit und über Frauen.

Hier sind meine Empfehlungen und “bald lesen!”-Favoriten von Titeln, deren Erzähler und Erzählerinnen aus anderen Kulturen kommen, Minderheiten angehören oder Minderheitserfahrungen machen.

andere Jugendbuch-Empfehlungslisten von mir:

Buchtipps von Jugendlichen für Jugendlichen gibt es auf Bücherkinder.de; Buchtipps mit Schwarzen Hauptfiguren hier im .pdf von Berit Pohle.

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zehn diverse Jugendbücher, die ich las und sehr empfehlen kann:

  • Sharon M. Draper: “Mit Worten kann ich fliegen” (Buch ab ca. 11; Erzählerin mit Schwerstbehinderung)
  • Susan Nussbaum: “Good Kings Bad Kings” (Ensemble-Roman über Jugendliche mit Behinderung, teils queer, und einige Betreuer*innen; viele Figuren of Color)
  • Octavia Butler: “Vom gleichen Blut” (feministischer Zeitreise-Roman über eine Schwarze Frau in den 70ern, die sich auf einer Plantage als Sklavin wiederfindet)
  • Claudia Gray: “Star Wars: Verlorene Welten” (politischer Star-Wars-Roman über Mädchen und Jungen, die gemeinsam beim Imperium anheuern, ihre Erfahrungen und Privilegien.)
  • G. Willow Wilson: “Ms. Marvel” (junge muslimische Superheldin in New Jersey, bisher 7 Bände. Band 2 ist fade, der Rest großartig!)

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Mit Worten kann ich fliegen  Good Kings Bad Kings  Vom gleichen Blut  Star Wars: Verlorene Welten (Journey to Star Wars: Das Erwachen der Macht)  Ms. Marvel, Vol. 1: No Normal

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And the Violins Stopped Playing  Go Set a Watchman  Ask the Passengers  Stuck Rubber Baby  Girl in Translation

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Im Mai las ich durch ca. 600 Leseproben von (fast nur: englischsprachigen) Young-Adult- und Middle-Grade-Novels, und fand weitere Titel, auf die ich Lust habe.

45 Bücher, angelesen, vorgemerkt, sehr gemocht:

(alle Inhaltsangaben sind die offiziellen Klappentexte, von mir leicht gekürzt.)

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Linda Sue Park: “Der lange Weg zum Wasser” (Original: “A Long Way to Water”, 2010)

“Um für ihre Familie Wasser bei der Wasserstelle zu holen, läuft Nya täglich acht Stunden. Salva flieht aus seinem vom Krieg zerstörten Dorf. Er läuft quer durch Afrika, auf der Suche nach einem sicheren Ort und seiner verschollenen Familie. Zwei fesselnde Stimmen erzählen von Not und Vertreibung – aber auch von Hoffnung.” [der US-Klappentext ist klüger, konkreter und nennt mehr als nur “Afrika”:  “Two stories, told in alternating sections, about a girl in Sudan in 2008 and a boy in Sudan in 1985.”]

Patricia McCormick: “Der Tiger in meinem Herzen” (Original: “Never fall down”, 2012)

“Das radikale kommunistische Regime der Roten Khmer übernimmt die Macht in Kambodscha. Es folgt ein schrecklicher Völkermord, dem zwei Millionen Menschen zum Opfer fallen – ein Viertel der gesamten Bevölkerung. Arn hat überlebt. Doch der Preis dafür war hoch. Denn er ist selbst zum Täter geworden. Und es ist ihm schwer gefallen, den Tiger in seinem Herzen zu bändigen. Schonungslos und brutal erzählt Patricia McCormick von den Killing Fields. Es braucht nachhaltig beeindruckende Bücher wie dieses, um aufzuzeigen, zu welchen Grausamkeiten Menschen fähig sind und welche Fehler sich niemals wiederholen dürfen.”

Deborah Ellis: “Die Sonne im Gesicht” (Original: “The Breadwinner”, 2001)

“Als ihr Vater verhaftet wird, nimmt die elfjährige Parvana seinen Platz auf dem Markt in Kabul ein. Hier hatte er den vielen Analphabeten ihre Post vorgelesen. Wegen der restriktiven Gesetze der Taliban kann sie sich jedoch nur als Junge verkleidet in der Öffentlichkeit zeigen. Und begibt sich so in große Gefahr.”

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Jason Reynolds: “Coole Nummer” (Original: “When I was the Greatest”, 2014)

“Eine Freundschaft in Brooklyn. Ali hat sich fast sechzehn Jahre von allem Ärger ferngehalten. Dann ergibt sich die Gelegenheit, mit seinem Freund Noodles und dessen Bruder Needles auch mit den großen Jungs zu spielen. Gefährlich, wenn der Freund nur eine Riesenklappe, aber sonst nicht viel hat, und sein Bruder durch sein Tourette-Syndrom unberechenbar ist, sobald er sein Strickzeug nicht parat hat.”

Jason Reynolds: “Nichts ist okay” (Original: “All-American Boys”, 2015)

“Rashad wollte nur eine Tüte Chips kaufen. Plötzlich wird er vor die Tür gezerrt, und ein Polizist stürzt sich auf ihn. Erst im Krankenhaus kommt Rashad wieder zu sich. Rashad ist schwarzer Hautfarbe, der Polizist ein Weißer. Beobachtet hat die Szene ein anderer Jugendlicher: Quinn Collins, weiß, Freund der Familie des Polizisten und Mitschüler von Rashad. Quinn ist schockiert. Warum wurde Rashad niedergeprügelt? Ist sein Freund, der Polizist, ein Rassist? Beide Jugendlichen erzählen ihre Geschichte. Zur selben Zeit gerät eine Stadt in Ausnahmezustand.”

Nnedi Okorafor: “Akata Witch” (noch keine deutschsprachige Ausgabe, 2011)

“Born in New York, but living in Aba, Nigeria, twelve-year old Sunny is a little lost: She is albino and thus, incredibly sensitive to the sun. All Sunny wants to do is be able to play football and get through another day of school without being bullied. But once she befriends Orlu and Chichi, Sunny is plunged in to the world of the Leopard People, where your worst defect becomes your greatest asset. Together, Sunny, Orlu, Chichi and Sasha form the youngest ever Oha Coven. Their mission is to track down Black Hat Otokoto, the man responsible for kidnapping and maiming children.”

Nnedi Okorafor schreibt Science-Fiction-, Fantasy- und Jugendromane, oft afrofuturistisch – die auch in Deutschland erscheinen, im Verlag Cross Cult. “Akata Witch” (und eine geplante Fortsetzung, 2017) sind noch nicht auf Deutsch erschienen.

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Johanna Reiss: “Und im Fenster der Himmel” (Original: “The upstairs Room”, 1972)

“Herbst 1941: Als die Deutschen die Niederlande besetzen, geraten die neunjährige Annie und ihre Schwester in große Gefahr – weil sie Juden sind. Hilfreiche Bauern verstecken die beiden Schwestern in einer kleinen Kammer auf dem Dachboden. Fast drei Jahre lang leben sie dort in drangvoller Enge und sehnen sich nach frischer Luft und Bewegung.”

Gloria Whelan: “Stich für Stich” (Original: “Homeless Bird”, 2000)

“Eine dreizehnjährige Inderin wird mit einem ihr unbekannten Mann verheiratet, der kurz darauf stirbt. Als Witwe hat sie in der indischen Gesellschaft jede Existenzberechtigung verloren und wird von der Schwiegermutter versklavt. Ganz unten angekommen, findet sie Hilfe und einen Ansatz zu einem weitgehend selbstbestimmten Leben.”

Cynthia Kadohata: “Kira-Kira” (Original: selber Titel, 2004)

“‘Kira-Kira’ bedeutet ‘glänzend, leuchtend’. Genau dieses Leuchten zaubert Lynn ihrer kleinen Schwester Katie jeden Tag herbei, selbst, als das Leben für sie dunkler wird: Sie ist eine Meisterin darin, immer wieder aufs Neue die glänzenden Dinge des Lebens zu zeigen. Ob das Blau des Himmels oder der Glanz in den Augen des anderen, obwohl es die aus Japan stammende Familie im Amerika der 1950er Jahre alles andere als leicht hat.”

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Nicola Yoon: “The Sun is also a Star” (Original: selber Titel, 2016)

“Schicksalsfäden einer großen Liebe. Als Daniel und Natasha in New York aufeinander treffen, verguckt er sich sofort in das jamaikanische Mädchen. Die zwei teilen einen Tag voller Gespräche über das Leben, ihren Platz darin und die Frage: Ist das zwischen uns Liebe? Doch Natasha soll noch am selben Abend abgeschoben werden.”

Holly Goldberg Sloan: “Glück ist eine Gleichung mit 7” (Original: “Counting by 7s”, 2013)

“Willow ist ein Energiebündel, denkt immer positiv und interessiert sich für alles: Sie studiert das Verhalten von Fledermäusen, züchtet Zitrusfrüchte im Garten und begeistert sich für die Schönheit der Zahl 7. Ihr größter Wunsch ist es, gleichaltrige Freunde zu finden. Dafür lernt sie sogar Vietnamesisch. Doch dann verunglücken ihre Adoptiveltern bei einem Autounfall. Es ist wie ein Wunder, wie Willow mit ihrer Art zu denken – ihrer Hochbegabung – und ihrem ungebrochenen Charme ihre Welt zusammenhält.”

Lisa Williamson: “Zusammen werden wir leuchten” (Original: “The Art of being normal”, 2015)

“David ist 14 und wünscht sich, ein Mädchen zu sein. Das seinen Eltern zu beichten, steht auf seiner To-do-Liste für den Sommer gaaaanz unten. Bisher wissen nur seine Freunde Essie und Felix Bescheid, die bedingungslos zu ihm halten und mit denen er jede Peinlichkeit weglachen kann. Aber wird David je als Mädchen leben können? Und warum fasziniert ihn der geheimnisvolle Neue in der Schule so sehr?” [ich HASSE, dass dieser Klappentext Transsexualität und “beichten”/”Peinlichkeit” so nah aneinander rückt.]

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Carole Wilkinson: “Hüterin des Drachen” (Original: “Dragon Keeper”, 2003, Band 1 einer bisher sechsbändigen Reihe)

“141 v. Chr. im China der Han-Dynastie: Die elfjährige Ping, die als Sklavin beim Kaiserlichen Drachenhüter lebt, wagt gemeinsam mit dem Drachen Long Danzi die Flucht aus dem Schloss. Ziel der beiden ist das Meer, an das Long Danzi einen wertvollen und geheimnisvollen Drachenstein bringen will. Die weite Reise bringt die beiden mehr als einmal in Lebensgefahr, doch Ping wächst in ihre Rolle als Drachenhüterin hinein.”

Sharon Creech: “Salamancas Reise” (Original: “Walk two Moons”, 1994)

“Salamanca reist mit ihren Großeltern quer duch die Vereinigten Staaten. Es ist die gleiche Reise, zu der ihre Mutter vor Monaten aufgebrochen und von der sie nie mehr zurückgekehrt ist. Salamanca besucht alle Orte, die auch ihre Mutter besucht hat. Unentwegt hofft Salamanca, ihre Mutter wiederzufinden – bis die verdrängte Wahrheit ihres tödlichen Unfalls zur Gewissheit wird.”

Lynne Kelly: “Chained” (noch keine deutschsprachige Ausgabe, 2012)

“After ten-year-old Hastin’s family borrows money to pay for his sister’s hospital bill, he leaves his village in northern India to take a job as an elephant keeper and work off the debt. He thinks it will be an adventure, but he isn’t prepared for the cruel circus owner. The crowds that come to the circus see a lively animal who plays soccer and balances on milk bottles, but Hastin sees Nandita, a sweet elephant and his best friend. Hastin knows that the only way they will both survive is if he can find a way for them to escape.”

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30 weitere Jugendbücher – bisher nur auf Englisch:

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Wendy Wan-Long Shang: “The Great Wall of Lucy Wu” (noch keine deutschsprachige Ausgabe, 2011)

“Lucy Wu, aspiring basketball star and interior designer, is ready to rule the school as a sixth grader. Then she finds out that Yi Po, her beloved grandmother’s sister, is coming to visit for several months – and is staying in Lucy’s room. Lucy’s vision of a perfect year begins to crumble, and in its place come an unwelcome roommate, foiled birthday plans, and Chinese school with the awful Talent Chang.”

Grace Lin: “Dumpling Days” (noch keine deutschsprachige Ausgabe, 2012; Band 3 einer Reihe – doch der erste, der mir Lust macht)

“This summer, Pacy’s family is going to Taiwan for an entire month to visit family and prepare for their grandmother’s 60th birthday. Pacy’s parents have signed her up for a Chinese painting class, and at first she’s excited. But everything about the trip is harder than she thought it would be – she looks like everyone else but can’t speak the language, she has trouble following the art teacher’s instructions, and it’s difficult to make friends in her class. At least the dumplings are delicious. As the month passes by, Pacy eats chicken feet (by accident!), gets blessed by a fortune teller, searches for her true identity, and grows closer to those who matter most.”

Yoshiko Uchida: “A Jar of Dreams” (noch keine deutschsprachige Ausgabe, 1981)

“Growing up in California during the depression isn’t easy for eleven-year-old Rinko. She desperately wants to fit in and be like everyone else, but instead she is ridiculed and made to feel different because she is Japanese. But when Aunt Waka comes to visit, she teaches Rinko the importance of her Japanese heritage, and the value of her own strengths and dreams.”

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Leanne Hall: “Iris and the Tiger” (noch keine deutschsprachige Ausgabe, 201x)

“Twelve-year-old Iris has been sent to Spain on a mission: to make sure her elderly and unusual aunt, Ursula, leaves her fortune–and her sprawling estate–to Iris’s scheming parents. But from the moment Iris arrives at Bosque de Nubes, she realises something isn’t quite right. There is an odd feeling around the house; while outside, in the wild and untamed forest, a mysterious animal moves through the shadows. When Iris discovers a painting named Iris and the Tiger, she sets out to uncover the animal’s real identity – putting her life in terrible danger.”

Natalie Dias Lorenzi: “Flying the Dragon” (noch keine deutschsprachige Ausgabe, 201x)

“American-born Skye knows little of her Japanese heritage. Her father taught her to speak the language, but when their estranged Japanese family, including Skye’s grandfather, suddenly move to the United States, Skye must be prepared to give up her All-Star soccer dreams to take Japanese lessons and to help her cousin, Hiroshi adapt to a new school. Hiroshi, likewise, must give up his home and his hopes of winning the rokkaku kite-fighting championship with Grandfather. Faced with language barriers, culture clashes and cousin rivalry, Skye and Hiroshi have a rocky start. But a greater shared loss brings them together. They learn to communicate, not only through language, but through a common heritage and sense of family honor. At the rokkaku contest at the annual Washington Cherry Blossom Festival, Hiroshi and Skye must work as a team in order to compete with the best.”

Lisa Travis: “Pack-n-Go-Girls Adventure: Thailand, 1 – Mystery of the Golden Temple” (noch keine deutschsprachige Ausgabe, 2014)

“Nong May and her family have had a lot of bad luck lately. When nine-year-old Jess arrives in Thailand and accidentally breaks a special family treasure, it seems to only get worse. Pack-n-Go Girls introduces children ages 6-9 to different countries around the world: early chapter book adventures, packed with spooky mysteries, international friendships, and lots of fun and easy multicultural learning.” [Es gibt auch drei Romane der Reihe, die in Österreich spielen.]

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Meg Medina: “Yaqui Delgado wants to kick your Ass” (noch keine deutschsprachige Ausgabe, 2013)

“Some girl tells Piddy Sanchez that Yaqui Delgado hates her and wants to kick her ass. Piddy doesn’t even know who Yaqui is. Word is that Yaqui thinks Piddy isn’t Latin enough with her white skin, good grades, and no accent. At first Piddy is more concerned with trying to find out more about the father she’s never met and how to balance honors courses with her weekend job at the neighborhood hair salon. But as the harassment escalates, avoiding Yaqui and her gang starts to take over Piddy’s life.”

Pam Munoz Ryan: “Becoming Naomi León” (noch keine deutschsprachige Ausgabe, 2004)

“Naomi Soledad Leon Outlaw has clothes sewn in polyester by Gram, and difficulty speaking up at school. But with Gram and her little brother, Owen, Naomi’s life at Avocado Acres Trailer Rancho in California is happy and peaceful… until their mother reappears after seven years of being gone, stirring up all sorts of questions and challenging Naomi to discover and proclaim who she really is.”

Esmeralda Santiago: “Almost a Woman” (noch keine deutschsprachige Ausgabe, 1998)

“‘Negi’, as Santiago’s family affectionately calls her, leaves rural Macún in 1961 to live in a three-room tenement apartment with seven young siblings, an inquisitive grandmother, and a strict mother who won’t allow her to date. At thirteen, Negi yearns for her own bed, privacy, and a life with her father, who remains in Puerto Rico. Translating for Mami at the welfare office in the morning, starring as Cleopatra at New York’s prestigious Performing Arts High School in the afternoons, and dancing salsa all night, she yearns to find balance between being American and being Puerto Rican. When Negi defies her mother by going on a series of hilarious dates, she finds that independence brings its own set of challenges.”

Eine Autobiografie, kein Jugendbuch. Ein ähnlicher Titel, den ich sehr mochte: “Wie eine Feder auf dem Atem Gottes” von Sigrid Nunez.

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Renée Watson: “Piecing me together” (noch keine deutschsprachige Ausgabe, 2017)

Jade believes she must get out of her neighborhood if she’s ever going to succeed. Her mother says she has to take every opportunity. She accepted a scholarship to a mostly-white private school and even Saturday morning test prep opportunities. But some opportunities feel more demeaning than helpful. Like an invitation to join Women to Women, a mentorship program for “at-risk” girls. Except really, it’s for black girls. From “bad” neighborhoods. But Jade doesn’t need support. And just because her mentor is black doesn’t mean she understands Jade. Friendships, race, privilege, identity—this compelling and thoughtful story explores the issues young women face.

Christopher Grant: “Teenie” (noch keine deutschsprachige Ausgabe, 2010)

“High school freshman Martine (Teenie for short) is a good student. She’s desperate to be accepted into a prestigious study abroad program in Spain so that she can see what life is like beyond the streets of Brooklyn. But when the captain of the basketball team starts to pay attention to her and Cherise, her best friend, meets a guy online, Teenie’s mind is on anything but her schoolwork. Can Teenie get her act together in time to save her friendship with Cherise and save herself from a potentially dangerous relationship?”

Sharon G. Flake: “The Skin I’m in” (noch keine deutschsprachige Ausgabe, 1998)

“Thirteen-year-old Maleeka, uncomfortable because her skin is extremely dark, meets a new teacher with a birthmark on her face and makes some discoveries about how to love who she is and what she looks like: Miss Saunders, whose skin is blotched with a rare skin condition, serves as a mirror to Maleeka’s struggle. Miss Saunders is tough, and through this, Maleeka learns to stand up to tough-talking Charlese.”

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Shelia P. Moses: “Joseph” (noch keine deutschsprachige Ausgabe, 2008)

“For Joseph Flood, life is tough. Tough because of Mama’s addiction to drugs and alcohol. Tough because Daddy is away with the army fighting in Iraq. Tough because it looks like there’s no way out once you’re living in a homeless shelter in a North Carolina ghetto neighborhood. And tough because Joseph is enrolled in yet another new school where he doesn’t know anyone and has to keep what’s going on in his life a secret. Joseph struggles to keep Mama clean while trying to make new friends and join the school tennis team. Can a boy who’s only fifteen years old win his daily battle to survive?”

Matt de la Pena: “We were here” (noch keine deutschsprachige Ausgabe, 2009)

“When it happened, Miguel was sent to Juvi. The judge gave him a year in a group home—said he had to write in a journal so some counselor could try to figure out how he thinks. The judge had no idea that he actually did Miguel a favor. Ever since it happened, his mom can’t even look at him in the face. Most of the time, running away is the quickest path right back to what you’re running from.”

J. A. McLachlan: “The occasional Diamond Thief” (noch keine deutschsprachige Ausgabe, 2014)

“On his deathbed, Kia’s father discloses a secret to her: a magnificent diamond he has been hiding for years. Fearing he stole it, she too keeps it secret. She learns it comes from the distant colonized planet of Malem, where her father caught the illness that eventually killed him. When she is training to be a translator, she is co-opted into travelling to Malem. Using her skill in languages and her skill of picking locks, she learns what she must do to set things right: return the diamond to its original owner. But how will she find out who that is when no one can know that she, an off-worlder, has a Malemese diamond?”

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Linda Williams Jackson: “Midnight without a Moon” (noch keine deutschsprachige Ausgabe, 2017)

“Rose Lee Carter, a 13-year-old African-American girl, dreams of life beyond the Mississippi cotton fields during the summer of 1955. Her world is rocked when a 14-year-old African-American boy, Emmett Till, is killed for allegedly whistling at a white woman.”

Jean Alicia Elster: “The Colored Car” (noch keine deutschsprachige Ausgabe, 2013)

“Coming of age in Depression-era Detroit. In the hot summer of 1937, twelve-year-old Patsy takes care of her three younger sisters. Times are tough, and Patsy’s mother helps neighborhood families by sharing the food that she preserves. But May’s decision to take a break from canning to take her daughters for a visit to their grandmother’s home in Clarksville, Tennessee, sets in motion a series of events that prove to be life-changing for Patsy. After boarding the first-class train car at Michigan Central Station in Detroit and riding comfortably to Cincinnati, Patsy is shocked when her family is led from their seats to change cars. In the dirty, cramped “colored car,” Patsy finds that the life she has known in Detroit is very different from life down south. As summer wears on, Patsy must find a way to understand her experience in the colored car and also deal with the more subtle injustices that her family faces in Detroit.”

April Sinclair: “Coffee will make you black” (noch keine deutschsprachige Ausgabe, 1995)

“Set on Chicago’s Southside in the mid-to-late 60s, Coffee Will Make You Black is the moving and entertaining tale of Jean “Stevie” Stevenson, a young black woman growing up through the Civil Rights and Black Power movements. The novel opens at a time when, for black families, seeing a black person on television was an event; when expressions like “I don’t want nothing black but a Cadillac” and “Coffee will make you black” were handed down from one generation to the next without comment. Stevie is a bookworm, yet she longs to fit in with the cool crowd. Fighting her mother every step of the way, she begins to experiment with talkin’ trash, “kicking butt,” and boys. With the assassination of Dr. King she gains a new political awareness, which makes her decide to wear her hair in a ‘fro instead of straightened, to refuse to use skin bleach, and to confront the prejudice she observes in blacks as well as whites. April Sinclair writes frankly about a young black woman’s sexuality, and about the confusion Stevie faces when she realizes she’s more attracted to the school nurse — who is white — than her teenage boyfriend.”

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Ronald Kidd: “Night on Fire” (noch keine deutschsprachige Ausgabe, 201x)

“Thirteen-year-old Billie Simms doesn’t think her hometown of Anniston, Alabama, should be segregated. When she learns that the Freedom Riders, a group of peace activists riding interstate buses to protest segregation, will be traveling through Anniston on their way to Montgomery, she thinks that maybe change is finally coming. But what starts as a series of angry grumbles soon turns to brutality as Anniston residents show just how deep their racism runs. Billie is about to come to grips with the deep-seated prejudice of those she once thought she knew, and with her own inherent racism that she didn’t even know she had.”

Robin Talley: “Lies we tell ourselves” (noch keine deutschsprachige Ausgabe, 2014)

“In 1959 Virginia, the lives of two girls on opposite sides of the battle for civil rights will be changed forever. Sarah Dunbar is one of the first black students to attend the previously all-white Jefferson High School. An honors student at her old school, she is put into remedial classes, spit on and tormented daily. Linda Hairston is the daughter of one of the town’s most vocal opponents of school integration. She has been taught all her life that the races should be kept separate but equal. Forced to work together on a school project, Sarah and Linda must confront harsh truths about race, power and how they really feel about one another.”

Deborah Wiles: “Revolution” (noch keine deutschsprachige Ausgabe, 2014)

It’s 1964, and Sunny’s town is being invaded.  Or at least that’s what the adults of Greenwood, Mississippi, are saying. All Sunny knows is that people from up north are coming to help people register to vote.  They’re calling it Freedom Summer. Sunny has a new stepmother, a new brother, and a new sister crowding her life, giving her little room to breathe. And things get even trickier when Sunny and her brother are caught sneaking into the local swimming pool–where they bump into a mystery boy whose life is going to become tangled up in theirs.”

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Aisha Saeed: “Written in the Stars” (noch keine deutschsprachige Ausgabe, 2015)

“Naila’s conservative immigrant parents have always said the same thing: She may choose what to study, how to wear her hair, and what to be when she grows up—but they will choose her husband. Following their cultural tradition, they will plan an arranged marriage for her. And until then, dating—even friendship with a boy—is forbidden. When Naila breaks their rule by falling in love with Saif, her parents are livid. Convinced she has forgotten who she truly is, they travel to Pakistan to visit relatives and explore their roots. But Naila’s vacation turns into a nightmare when she learns that plans have changed—her parents have found her a husband and they want her to marry him, now! Despite her greatest efforts, Naila is aghast to find herself cut off from everything and everyone she once knew. Her only hope of escape is Saif . . . if he can find her before it’s too late.”

Nancy Garden: “Annie on my Mind” (noch keine deutschsprachige Ausgabe, 1982)

“This groundbreaking book is the story of two teenage girls whose friendship blossoms into love and who, despite pressures from family and school that threaten their relationship, promise to be true to each other and their feelings.”

Emily M. Danforth: “The Miseducation of Cameron Post” (noch keine deutschsprachige Ausgabe, 2012)

“When Cameron Post’s parents die suddenly in a car crash, her shocking first thought is relief. Relief they’ll never know that, hours earlier, she had been kissing a girl. Cam is soon forced to move in with her conservative aunt Ruth and her well-intentioned but hopelessly old-fashioned grandmother. Survival in Miles City, Montana, means blending in. Then Coley Taylor moves to town. Beautiful, pickup-driving Coley is a perfect cowgirl with the perfect boyfriend to match. She and Cam forge an unexpected and intense friendship — one that seems to leave room for something more to emerge. But just as that starts to seem like a real possibility, ultrareligious Aunt Ruth takes drastic action to ‘fix’ her niece.”

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Shaun David Hutchinson: “At the Edge of the Universe” (noch keine deutschsprachige Ausgabe, 2017)

“Tommy and Ozzie have been best friends since the second grade, and boyfriends since eighth. Then, Tommy vanished. More accurately, he ceased to exist, erased from the minds and memories of everyone who knew him. Everyone except Ozzie. When Ozzie is paired up with the reclusive and secretive Calvin for a physics project, it’s hard for him to deny the feelings that develop between them, even if he still loves Tommy. But Ozzie knows there isn’t much time left to find Tommy.”

Andrew Smith: “Stick” (noch keine deutschsprachige Ausgabe, 2011)

“Fourteen-year-old Stark McClellan (nicknamed Stick because he’s tall and thin) is bullied for being “deformed” – he was born with only one ear. His older brother Bosten is always there to defend Stick. But the boys can’t defend one another from their abusive parents. When Stick realizes Bosten is gay, he knows that to survive his father’s anger, Bosten must leave home.”

Elly Swartz: “Finding Perfect” (noch keine deutschsprachige Ausgabe, 2016)

“Molly’s mother leaves the family to take a faraway job with the promise to return in one year. Molly knows that promises are often broken, so she hatches a plan to bring her mother home: Win the Lakeville Middle School Slam Poetry Contest. Molly’s sure her mother would never miss that. Right…? But as time goes on, writing and reciting slam poetry become harder. Actually, everything becomes harder as new habits appear, and counting, cleaning, and organizing are not enough to keep Molly’s world from spinning out of control.”

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Wendelin Van Draanen: “The Running Dream” (noch keine deutschsprachige Ausgabe, 2011)

“Jessica thinks her life is over when she loses a leg in a car accident. She’s not comforted by the news that she’ll be able to walk with the help of a prosthetic leg. Who cares about walking when you live to run? As she struggles to cope with crutches and a first cyborg-like prosthetic, Jessica feels oddly both in the spotlight and invisible. People who don’t know what to say, act like she’s not there.”

Sarah Miller: “Miss Spitfire. Reaching Helen Keller” (noch keine deutschsprachige Ausgabe, 2007)

“Annie Sullivan was little more than a half-blind orphan with a fiery tongue when she arrived at Ivy Green in 1887. Desperate for work, she’d taken on a seemingly impossible job — teaching a child who was deaf, blind, and as ferocious as any wild animal. But Helen Keller needed more than a teacher. And if anyone was a match for Helen, it was the girl they used to call Miss Spitfire.”

Ginny Rorby: “Hurt go happy” (noch keine deutschsprachige Ausgabe, 2006)

“Thirteen-year-old Joey Willis is used to being left out of conversations. Though she’s been deaf since the age of six, Joey’s mother has never allowed her to learn sign language. Everything changes when Joey meets Dr. Charles Mansell and his baby chimpanzee, Sukari. Her new friends use sign language to communicate, and Joey secretly begins to learn to sign. But as Joey’s world blooms with possibilities, Charlie’s and Sukari’s choices begin to narrow–until Sukari’s very survival is in doubt.”

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Jugendbücher 2017, Sommerbücher 2017: die besten Romane

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angelesen, vorgemerkt, entdeckt: meine Vorauswahl der literarischen Neuerscheinungen in der ersten Jahreshälfte 2016 – neue Bücher für die Zeit zwischen Leipziger Buchmesse, Ostern und Sommer.

deutschsprachige Literatur, neu 2017:

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KATHY ZARNEGIN, “Chaya” (Weissbooks, 244 Seiten): “Teheran, 70er Jahre: Ein junges Mädchen träumt von der freien Welt. Kaum ist sie aus dem turbulenten Iran in Europa angekommen, verwandelt sich das neugierige Kind im Schnelldurchlauf in eine Frau.” [Klappentext, gekürzt] Goodreads: Link

NAVA EBRAHIMI, “Sechzehn Wörter” (btb, 320 Seiten): “Als ihre Großmutter stirbt, beschließt Mona, mit ihrer Mutter ein letztes Mal in den Iran zu fliegen. Der Rückflug in ihr Kölner Leben zwischen Coworking und Clubszene ist schon gebucht. Doch dann überredet sie ihr iranischer Langzeitliebhaber Ramin zu einem Abschiedstrip nach Bam, in jene Stadt, die fünf Jahre zuvor von einem Erdbeben komplett zerstört wurde.” [Klappentext, gekürzt] Goodreads: Link

MICHAEL STAVARIC, “Gotland” (Luchterhand, 352 Seiten): “Eine streng katholische Mutter – Zahnärztin mit eigener Praxis und einem fanatischen Glauben, der die Bibel gefährlich wörtlich nimmt. Was macht das mit dem Sohn? Er hofft, Gott in Gotland zu finden, jenem fernen Sehnsuchtsort der Mutter, die immer behauptete, dort hätte sie seinen Vater kennengelernt.” [Klappentext, gekürzt] Goodreads: Link

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FLURIN JECKER, “Lanz” (Nagel & Kimche, 128 Seiten): “In einer Projektwoche soll der 14-jährige Lanz einen Blog schreiben. Erst sträubt er sich, doch dann breitet er rückhaltlos sein Leben aus: die Trennung der Eltern, die Kompliziertheit zweier Zuhause, die Ödnis seiner Kindheit in einem Dorf in der Schweiz. Ein Junge, der die Zumutungen der Welt kommentiert, in einer eigenwilligen, wuchtigen, restlos glaubwürdigen Sprache.” [Klappentext, gekürzt] Goodreads: Link

KRISTINA PFISTER, “Die Kunst, einen Dinosaurier zu falten” (Klett-Cotta, 256 Seiten): “Jeden Abend betrachtet Annika die junge Frau gegenüber. Marie-Louise scheint all das zuzufliegen, wonach Annika sich sehnt: Freunde, Liebhaber, Geselligkeit. Für beide Frauen beginnt ein Sommer in der Provinz, wo Humor und Verzweiflung nah beieinander liegen.” [Klappentext, gekürzt] Goodreads: Link

GERHARD HENSCHEL, “Arbeiterroman” (Hoffmann & Campe, 576 Seiten): “Martin Schlosser hat sein Studium abgebrochen und jobbt als Hilfsarbeiter einer Spedition. Sein Traum vom Schriftstellerleben hatte anders ausgesehen. Erst nachdem in Berlin die Mauer fällt, über Martins Elternhaus die Tragödien hereinbrechen und seine Freundin Andrea ihn verlässt, um als Bauchtänzerin ihr Glück zu machen, scheint der Durchbruch nahe.” [Klappentext, leicht gekürzt] Goodreads: Link

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internationale Literatur, neu auf Deutsch:

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RICHARD RUSSO, “Ein Mann der Tat” (Dumont, 640 Seiten, Deutsch von Monika Köpfer): “Memorial Day in North Barth: Chief Raymer kollabiert auf einer Beerdigung, fällt ins offene Grab und verliert dabei das einzige Beweisstück dafür, dass seine Frau ihn betrogen hat. Die Wand eines Gebäudes, das der impotente Bauunternehmer Carl errichtet hat, stürzt ein. Sein ehemaliger Kontrahent Sully verheimlicht seine schwere Krankheit. Eine illegal gehaltene Giftschlange ist entwichen, und die Bewohner der Kleinstadt müssen Farbe bekennen und von ihren gewohnten Mustern abweichen.” [Klappentext, gekürzt] Goodreads: Link

COLSON WHITEHEAD, “Underground Railroad” (Hanser, 352 Seiten, Deutsch von Nikolaus Stingl; erscheint am 21. August): “Cora ist nur eine von unzähligen Schwarzen, die auf den Baumwollplantagen Georgias schlimmer als Tiere behandelt werden. Alle träumen von der Flucht – doch wie und wohin? Da hört Cora von der Underground Railroad, einem geheimen Fluchtnetzwerk für Sklaven. Über eine Falltür gelangt sie in den Untergrund und es beginnt eine atemberaubende Reise, auf der sie Leichendieben, Kopfgeldjägern, obskuren Ärzten, aber auch heldenhaften Bahnhofswärtern begegnet. Jeder Staat, den sie durchquert, hat andere Gesetze, andere Gefahren. Wartet am Ende wirklich die Freiheit? Colson Whiteheads Roman ist eine virtuose Abrechnung damit, was es bedeutete und immer noch bedeutet, schwarz zu sein in Amerika.” [Klappentext, ungekürzt] Goodreads: Link

KENT HARUF, “Unsere Seelen bei Nacht” (Diogenes, 208 Seiten, Deutsch von Pociao): “Eine Kleinstadt in Colorado. Addie, eine Witwe von 70 Jahren, klingelt bei ihrem Nachbarn Louis, der seit dem Tod seiner Frau ebenfalls allein lebt. Sie macht ihm einen ungewöhnlichen Vorschlag: Ob er nicht ab und zu bei ihr übernachten möchte? Louis lässt sich darauf ein. Und so liegen sie Nacht für Nacht nebeneinander und erzählen sich ihre Leben. Doch ihre Beziehung weckt in dem Städtchen Argwohn und Missgunst.” [Klappentext, kaum gekürzt] Goodreads: Link

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MAURIZIO TORCHIO, “Das angehaltene Leben” (Zsolnay, 240 Seiten, Deutsch von Annette Kopetzki): “Ein Mann sitzt seine lebenslängliche Strafe in der Einzelhaft ab – er hat die Tochter des „Kaffeekönigs“ entführt, später einen Wärter umgebracht. Er klagt nicht an, sondern beschreibt, wie das Gefängnis Tag für Tag mehr zum eigenen Körper wird. Ein Roman wie ein Faustschlag, in dem das „Gefangensein“ auch eine Metapher ist für das Menschsein.” [Klappentext, gekürzt] Goodreads: Link

GRAHAM SWIFT, “Ein Festtag” (dtv, 142 Seiten, Deutsch von Susanne Höbel): “1924. Jane, das junge Dienstmädchen von Beechwood, und Paul, der Spross aus begütertem Haus, haben ein Verhältnis. Doch Paul wird bald – standesgemäß – heiraten. Jahrzehnte später blickt sie zurück und erzählt: von einer Tragödie und einer wundersamen Entfaltung.” [Klappentext, gekürzt] Goodreads: Link

YU HUA, “Die letzten sieben Tage” (S. Fischer, 304 Seiten, Deutsch von Ulrich Kautz): “Yang Fei ist erst 41 und schon tot. Bevor seine Seele ins Jenseits geht, befindet sich der Verstorbene sieben Tage in einem Zwischenreich, wo er sein Leben Revue passieren lässt: der Abriss seiner Wohnung durch Spekulanten, die Verarmung seines Ziehvaters durch Krankheit, und dann verlässt ihn noch seine große Liebe Li Qing für einen reichen Mann.” [Klappentext, gekürzt] Goodreads: Link

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GAIL HONEYMAN, “Ich, Eleanor Oliphant” (Lübbe, 525 Seiten, Deutsch von Alexandra Kranefeld): “Eine Pizza bestellen, mit Freunden einen Tag verbringen, einfach so in den Pub gehen? Für Eleanor undenkbar! Erst als sie sich verliebt, wagt sie sich zaghaft aus ihrem Schneckenhaus – und lernt dabei nicht nur die Welt, sondern auch sich selbst noch einmal neu kennen. Ein Debüt mit unvergesslicher Hauptfigur.” [Klappentext, gekürzt] Goodreads: Link

MEGAN HUNTER, “Vom Ende an” (C.H. Beck, 160 Seiten, Deutsch von Karen Nölle): “Die Erzählerin bekommt ihr erstes Kind. Gleichzeitig überschwemmt eine Flur weite Teile Englands, Feuer brechen aus. Die Frau und ihr Gefährte müssen sich auf eine Insel flüchten. Die kleine Familie wird getrennt. Lyrisch und lakonisch, durchsetzt mit Passagen, die sich wie Bibelzitate lesen, wie ein weibliches Gegenstück zu Cormac McCarthys “Die Straße”.” [Klappentext, gekürzt] Goodreads: Link – nur 3.58 von 5.

TIMOTHY ZAHN, “Thrawn” (Blanvalet, 420 Seiten, Deutsch von Andreas Kasprzak; erst im Februar 2018): “Die spannende Vorgeschichte zur erfolgreichsten Star-Wars-Trilogie. Schnell erweist sich Thrawn als unverzichtbar für das Imperium. Sein Aufstieg scheint unaufhaltsam. Als er zum Großadmiral ernannt wird, muss er beweisen, dass er im Krieg gegen die Rebellen stark genug ist.” [Klappentext, gekürzt] Goodreads: Link

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Krimis und Thriller, neu auf Deutsch:

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MINATO KANAE, “Geständnisse” (C. Bertelsmann, 272 Seiten, Deutsch von Sabine Lohmann): “Die kleine Tochter der alleinerziehenden Lehrerin Moriguchi ist im Schulschwimmbad ertrunken. Moriguchi kündigt ihre Stelle an der Schule, doch zuvor will sie ihrer Klasse noch eine Lektion mit auf den Weg geben. Sie weiß, dass ihre Schüler Schuld am Tod ihrer Tochter haben.” [Klappentext, gekürzt] Goodreads: Link

JUAN DIAZ CANALES, JUANJO GUARNIDO, “Blacksad” (Carlsen Comics, 304 Seiten, Deutsch von Harald Sachse): “In einer düsteren Großstadt, in der nur Tiere leben, erledigt Blacksad lakonisch seine Fälle. Alle 5 bisher erschienenen Blacksad-Comicbände sowie zwei zusätzliche Geschichten und Skizzenmaterial.” [Klappentext, gekürzt] Goodreads: Link

PETER MAY, “Moorbruch” (Zsolnay, 336 Seiten, Deutsch von Silvia Morawetz): “Vor 17 Jahren verunglückte Roddy, Leader der Band Amran, mit seinem Flugzeug und blieb verschollen. Fin Macleod, früher Roadie der Band, ist zurück auf der Hebrideninsel Lewis und bekämpft im Auftrag eines Gutsbesitzers Wilderer. Doch der Erste, den Fin zur Strecke bringen soll, ist ausgerechnet sein alter Freund Whistler. Die beiden werden Zeugen eines Moorbruchs, der das Wrack von Roddys Flugzeug zu Tage befördert. Fin erkennt an Whistlers Reaktion sofort, dass etwas nicht stimmt. Ein packender literarischer Krimi aus Schottland.” [Klappentext, gekürzt] Goodreads: Link (Teil 3 einer Trilogie)

neue Jugendbücher:

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ANKE STELLING, “Erna und die drei Wahrheiten” (cbt, 240 Seiten): “Warum steckt in „Gemeinschaft“ auch „gemein“? Erna Majewski, 11, besucht eine Gemeinschaftsschule und lebt im gemeinschaftlichen Wohnprojekt. Dass das ganze Gemeinschaftsgetue ungerecht und sogar verlogen sein kann, erleben Erna und ihre Freundinnen, als nach dem Schulfasching jemand mutwillig die Klos ruiniert hat: Weil der Täter sich nicht meldet, sollen jetzt alle dafür büßen. Erna ermittelt. Sie findet heraus, was passiert ist. Aber soll sie es auch verraten? Schließlich gibt es laut einem Sprichwort drei Wahrheiten – deine, meine und die Wahrheit. Und wer kann die schon ertragen?” [Klappentext, leicht gekürzt] Goodreads: Link

STEFANIE HÖFLER, “Tanz der Tiefseequalle” (Beltz & Gelberg, 192 Seiten): “Niko, der ziemlich dick ist und sich oft in Parallelwelten träumt, rettet die schöne Sera vor einer Grapschattacke. Sera fordert Niko daraufhin zum Tanzen auf. Der Beginn einer Freundschaft, die im entscheidenden Moment mutig über ihren Schatten springen.” [Klappentext, gekürzt] Goodreads: Link

CHRISTIAN DUDA, “Gar nichts von allem” (Beltz & Gelberg, 160 Seiten): “Der Vater des 11jährigen Magdi buckelt nach oben und tritt nach unten. Unten, da stehen Magdi, seine drei Geschwister und seine Mutter. Was den arabischen Vater und die deutsche Mutter eint, ist der Wille, »gebührliche« Kinder großzuziehen. Bloß nicht unangenehm auffallen! Christian Duda blickt zurück in die 1970er Jahre: ein Kind in der Zange zwischen gesellschaftlichen Ressentiments und innerfamiliärem Druck.” [Klappentext, gekürzt] Goodreads: Link

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STEPHAN LOHSE, “Ein fauler Gott” (Suhrkamp, 336 Seiten): “Sommer 1972. Benjamin ist 11. Dann stirbt sein kleiner Bruder Jonas. Nachts sitzt Bens Mutter auf einer Heizdecke und weint. Ben kommt nun extra pünktlich nach Hause, er spielt ihr auf der C-Flöte vor und unterhält sich mit ihr über den Archäopteryx. An Jonas denkt er immer seltener. Sein bester Freund erklärt Ben die Eierstöcke, und sein erster Kuss schmeckt nach Regenwurm.” [Klappentext, gekürzt] Goodreads: Link

NICOLA YOON, “The Sun is also a Star” (Dressler, 400 Seiten, Deutsch von Susanne Klein): “Als Daniel und Natasha in New York aufeinander treffen, verguckt er sich sofort in das jamaikanische Mädchen. Die zwei teilen einen Tag voller Gespräche. Doch Natasha soll am selben Abend abgeschoben werden.” [Klappentext, gekürzt] Goodreads: Link

JACK CHENG, “Hallo Leben, hörst du mich?” (cbt, 384 Seiten, Deutsch von Bernadette Ott): “Der 11-jährige Alex plant, seinen iPod mit einer selbstgebauten Rakete ins All zu schießen, um den Außerirdischen das menschliche Leben zu erklären und wagt gemeinsam mit seinem Hund Carl Sagan die große Reise zu einer Convention von Raketen-Nerds.” [Klappentext, gekürzt] Goodreads: Link

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Klassiker, neu aufgelegt:

LEONARD GARDNER, “Fat City” (Original von 1969, Blumenbar, 224 Seiten, Deutsch von Gregor Hens): “Eine Liebeserklärung an eine Zeit, in der man von der Hand in den Mund lebte. California-Working-Class-Sound, trotzigen Humor und der feinen Melancholie eine deutsche Stimme zu geben.” [schrecklicher, weil völlig nichtssagender, selbstverliebter Klappentext, gekürzt] Goodreads: Link

VICTOR HUGO, “Die Arbeiter des Meeres” (Original von 1866, mare, 672 Seiten, Deutsch von Rainer G. Schmidt): “Der Fischer Gilliatt lebt nah bei den Klippen, den Menschen im Dorf erscheint er als seltsamer Kauz. Seit er beobachtet hat, wie Déruchette, die Nichte des Reeders, seinen Namen in den (auf Guernsey äußerst seltenen) Schnee geschrieben hat, kommt er gedanklich nicht mehr von dem Mädchen los – und lässt sich, um ihre Liebe zu erringen, auf einen dramatischen und furchtbaren Kampf mit den Naturgewalten ein.” [Klappentext, gekürzt] Goodreads: Link

ANTANAS SKEMA, “Das weiße Leintuch” (Original von 1958, Guggolz, 255 Seiten, erstmals auf Deutsch von Claudia Sinnig): “Škėma (1910–1961) hinterließ einen Roman, der bis heute bedeutenden Einfluss auf die litauische Literatur ausübt: Protagonist Antanas Garšva, ein litauischer Exilschriftsteller, arbeitet als Liftboy in einem vielstöckigen New Yorker Hotel. Vor den Sowjets aus Litauen geflohen, hadert er mit der bigotten litauischen Leitkultur und der Trivialität der amerikanischen Konsumgesellschaft, und findet sich verstrickt in ein Dreiecksverhältnis mit seiner Geliebten Elena und ihrem Ehemann.” [Klappentext, gekürzt] Goodreads: Link

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neue Sachbücher:

CORY TAYLOR, “Sterben. Eine Erfahrung” (Allegria, 176 Seiten, Deutsch von Ulrike Kretschmer): “2015 erfährt die australische Schriftstellerin Cory Taylor, dass sie nicht mehr lange zu leben hat. In nur wenigen Wochen reflektiert sie über den Sinn der Zeit, die ihr noch bleibt. Sie erfasst die transformative Kraft des Prozesses, in dem sie sich befindet, und es gelingt ihr, sich diesem kreativ und ehrlich zu stellen. Wer liest? Alle, die sich mit der letzten Phase des Lebens auseinandersetzen möchten, um dem Leben selbst Tiefe und Sinn zu geben.” [scheußlich esoterischer Klappentext, gekürzt] Goodreads: Link

TALI SHAROT, “Die Meinung der anderen” (Siedler, 304 Seiten, Deutsch von Susanne Kuhlmann-Krieg): “Meinung, Macht und Manipulation. Die Psychologin und Neurowissenschaftlerin Sharot zeigt, wie wir andere Menschen prägen können ― und von ihnen geprägt werden. Wir werden beeinflusst – meist unbewusst und mehr als uns lieb ist. Allzu oft sind wir steinzeitlichen Instinkten und Reflexen unterworfen – und daher zum Scheitern verdammt, wenn wir andere zu etwas bewegen wollen.” [Klappentext, gekürzt] Goodreads: Link

ARAM MATTIOLI, “Verlorene Welten. Eine Geschichte der Indianer Nordamerikas” (Klett-Cotta, 464 Seiten): “Die Geschichte Nordamerikas zwischen 1700 und 1900 aus der Sicht der »First Peoples«. Die politischen Motive aller Seiten im erbarmungslosen Kampf um den Kontinent. Daneben kommen die kulturellen Leistungen der Indianer ebenso zur Sprache wie die großen sozialen Umwälzungen.” [Klappentext, gekürzt] Goodreads: Link

internationale Literatur, neu 2017, noch nicht übersetzt:

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GEORGE SANDERS, “Lincoln in the Bardo” (Random House, 343 Seiten): “Abraham Lincoln and the death of his eleven year old son, Willie, at the dawn of the Civil War. On February 22, 1862, Willie Lincoln was laid to rest in a marble crypt in a Georgetown cemetery. Shattered by grief, Abraham visits the crypt, alone, to spend time with his son’s body. Set over the course of that one night and populated by ghosts of the recently passed and the long dead, Lincoln in the Bardo is a thrilling exploration of death and grief, with humor, pathos, and grace.” [Klappentext, gekürzt] Goodreads: Link

KAYLA RAE WHITAKER, “The Animators” (Random House, 369 Seiten): “In the male-dominated field of animation, Mel and Sharon are best friends and artistic partners, bonding over their working-class roots. After they spent their twenties ensconced in a gritty Brooklyn studio, they are finally celebrating the release of their first full-length feature, which transforms Mel’s difficult childhood into a provocative and visually daring work of art. But with their success come doubt and destruction.” [Klappentext, gekürzt] Goodreads: Link

AYOBAMI ADEBAYO, “Stay with me” (Canongate, 304 Seiten): “Nigeria in the 1980s: Yejide is hoping for a child. It is all her husband and her mother-in-law wants, and she has tried everything – arduous pilgrimages, medical consultations, dances with prophets. But when her in-laws insist upon a new wife, it is too much for Yejide to bear.” [Klappentext, gekürzt] Goodreads: Link

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FIONA MAAZEL, “A little more Human” (Graywolf, 304 Seiten): “Phil Snyder: new father, nursing assistant at a cutting-edge biotech facility, and all-around decent guy. His wife has betrayed him, his father is hiding early-onset dementia. Phil also has a special talent—he’s a mind reader and moonlights as Brainstorm, a costumed superhero. A Little More Human, rife with layers of paranoia and conspiracy, questions how well we really know ourselves, showcasing Fiona Maazel at her tragicomic, freewheeling best.” [Klappentext, gekürzt] Goodreads: Link

ADAM SILVERA, “History is all you left me” (Soho Teen, 320 Seiten): “Griffin’s first love and ex-boyfriend Theo dies in a drowning accident. Griffin is losing himself in his obsessive compulsions and destructive choices.” [Klappentext, gekürzt] Goodreads: Link

BENJAMIN ALIRE SAENZ, “The Inexplicable Logic of my Life” (Clarion Books, 452 Seiten): “Sal has always been certain of his place with his adoptive gay father and their loving Mexican-American family. But now, life-altering events force him and his best friend, Samantha, to confront issues of faith, loss, and grief.” [Klappentext, gekürzt] Goodreads: Link

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Die besten Jugendbücher für 2017: Buchtipps

2014 WordPress Regal

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Zweimal im Jahr stelle ich im Blog neue Jugendbücher vor:

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heute, wie jedes Jahr vor Weihnachten:

Young-Adult-Romane (meist aus den USA), angelesen, sehr gemocht – von denen ich mir für 2017 Übersetzungen ins Deutsche wünsche.

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01: STEPHANIE KATE STROHM, “It’s not me, it’s you”
  • High-School-Komödie, verfasst im Stil von Studs Terkel: “Zeitzeugen” berichten – und widersprechen sich. Charmante Unterhaltung.

“Avery is one of the most popular girls in her class. But a public breakup causes disastrous waves. Now, Avery gets to thinking about the guys that she has dated. How come none of those relationships worked out? Could it be her fault? In history class she’s learning about this method of record-keeping called “oral history”. So Avery decides to go directly to the source. She tracks down all the guys and uses thoughts from friends, family, and teachers, to compile a total account of her dating history.” [Klappentext, gekürzt]

It's Not Me, It's You

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02: A.S. KING, “Still Life with Tornado”

  • Seit “Please don’t hate me”, “Please ignora Vera Dietz” und “Reality Boy” meine Lieblings-Jugendbuchautorin. Aber: auch wieder eine sehr zerquälte und flapsige Hauptfigur, die sich selbst im Weg steht. Kein Gute-Laune-Buch.

“Sarah is several people at once. And only one of them is sixteen. Her parents insist she’s a gifted artist with a bright future, but now she can’t draw a thing. Meanwhile, there’s a ten-year-old Sarah with a filthy mouth. A twenty-three-year-old Sarah with a bad attitude. And a forty-year-old Sarah. They’re all wandering Philadelphia, and they’re all worried about Sarah’s future. Sarah might be having an existential crisis. Or maybe all those other Sarahs are trying to wake her up before she’s lost forever in the tornado of violence and denial that is her parents’ marriage.” [Klappentext, gekürzt]

Still Life with Tornado

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03: SHANNON LEE ALEXANDER, “Life after Juliet”
  • Mainstream-Romance; aber deutlich besser geschrieben als nötig.

“When her best friend Charlotte died, Becca gave up on the real world and used her books to escape. Until she meets Max Herrera. He’s experienced loss, too. As it turns out, kissing is a lot better in real life than on a page. But happy endings aren’t always guaranteed.” [Klappentext, gekürzt]

Life After Juliet

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04: WILL KOSTAKIS, “The Sidekicks”

  • Das nichtssagende Cover stieß mich ab – aber die Figurenkonstellation macht Spaß. Auch, wenn alles hier (Thema, Tonfall) etwas gestrig/angestaubt wirkt.

“All Ryan, Harley and Miles had in common was Isaac. They lived different lives, had different interests and kept different secrets. But they shared the same best friend. They were sidekicks. And now that Isaac’s gone, what does that make them?” [Klappentext, gekürzt].

The Sidekicks

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05: JENNIFER NIVEN, “Holding up the Universe”

  • Ich bin gesichtsblind – wie die männliche Hauptfigur, hier; und glaube, das Buch trägt viel zu dick auf. Und: Ich bin kein Fan von Außenseiter-Romances. Trotzdem las ich los – und hatte Lust, noch lange weiter zu lesen.

“Everyone thinks they know Libby Strout, the girl once dubbed “America’s Fattest Teen.” Following her mom’s death, she’s been picking up the pieces in the privacy of her home. Everyone thinks they know Jack Masselin. What no one knows is that Jack can’t recognize faces. Even his own brothers are strangers to him. The two get tangled up in a cruel high school game—which lands them in group counseling and community service.” [Klappentext, gekürzt]

Holding Up the Universe

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06: NICOLA YOON, “The Sun is also a Star”

  • Noch eine Mainstream-Romance, die mich skeptisch macht. Aber: solide geschrieben.

Natasha: I believe in science and facts. Not destiny. Or dreams that will never come true. I’m not the kind of girl who meets a cute boy on a crowded New York City street and falls in love. Not when my family is twelve hours away from being deported to Jamaica. Daniel: I’ve always been the good son. Never the poet. Or the dreamer. But when I see Natasha, I forget about all that.” [Klappentext, gekürzt]

The Sun Is Also a Star

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07: J.P. ROMNEY, “The Monster on the Road is me”

  • Klischeehafte Figurenkonstellation, ein klischeehaft westlicher Blick auf Japan? Doch dass der Roman bei FSG erscheint, macht mir Mut. Im besten Fall: surreale, literarische All-Ages-Unterhaltung wie David Mitchell.

“Koda Okita is a high school student in modern-day Japan. He suffers from narcolepsy and has to wear a watermelon-sized helmet to protect his head in case he falls. When a rash of puzzling deaths sweeps his school, Koda discovers that his narcoleptic naps allow him to steal the thoughts of nearby supernatural beings. He learns that his small town is under threat from a ruthless mountain demon.” [Klappentext, gekürzt]

The Monster on the Road Is Me

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08: VICTORIA SCHWAB, “This Savage Song”

  • Die mittlerweile dritte (?) Trilogie von Victoria Schwab binnen weniger Jahre. Jedes Mal mag ich den Stil, doch jedes Mal langweilt mich die Erzählwelt.

“A city at war, a city overrun with monsters. Kate Harker and August Flynn are the heirs to a divided city. Kate wants to be as ruthless as her father, who lets the monsters roam free and makes the humans pay for his protection. August wants to be as good-hearted as his own father, to play a bigger role in protecting the innocent—but he’s one of the monsters. Kate discovers August’s secret, and after a failed assassination attempt the pair must flee for their lives.” [Klappentext, gekürzt]

This Savage Song (Monsters of Verity, #1)

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09: E.K. JOHNSTON, “Exit, Pursued by a Bear”

  • Hartes Thema, feministischer Blick: das Buch aus dieser Liste, auf das ich am gespanntesten bin.

“Hermione Winters is the envied girlfriend and the undisputed queen of her school. But then someone puts something in her drink at a party. Victim. Survivor. That raped girl. Even though this was never the future she imagined, one essential thing remains unchanged: Hermione can still call herself Polly Olivier’s best friend. Heartbreaking and empowering, Exit, Pursued by a Bearis the story of friendship in the face of trauma.” [Klappentext, gekürzt]

Exit, Pursued by a Bear

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10: JULIE BUXBAUM, “Tell me three Things”

Everything about Jessie is wrong. That’s what it feels like during her first week at her new ultra-intimidating prep school. It’s been barely two years since her mother’s death, and because her father eloped with a woman he met online, Jessie has been forced to move across the country. Buxbaum mixes comedy and tragedy, love and loss in her debut YA novel filled with characters who will come to feel like friends.” [Klappentext, gekürzt]

Tell Me Three Things

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zehn Middle-Grade-Novels (für ca. Elf- bis Vierzehnjährige):

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11: NATALIE DIAS LORENZI, “A long Pitch Home”
  • Sentimentales Cover. Baseball lässt mich meist kalt. Doch ich mag “Ms. Marvel” (…deren Eltern, Muslime aus Pakistan, nach New Jersey auswanderten), und hoffe auf einen ähnlich klugen, warmherzigen Blick/Ton.

“Ten-year-old Bilal liked his life back home in Pakistan. He was a star on his cricket team. But when his father suddenly sends the family to live with their aunt and uncle in America, nothing is familiar. While Bilal tries to keep up with his cousin Jalaal by joining a baseball league, he wonders when his father will join the family in Virginia. Playing baseball means navigating relationships with the guys, and with Jordan, the only girl on the team—the player no one but Bilal wants to be friends with.” [Klappentext, leicht gekürzt]

A Long Pitch Home

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12: JENN BISHOP, “The Distance to Home”

  • Baseball, Familie, Trauerarbeit: sehr amerikanisch – doch es wirkt nicht allzu seicht oder simpel.

“Quinnen was the star pitcher of her baseball team. After the death of her best friend and older sister, Haley, everything is different. The one glimmer of happiness comes from the Bandits, the local minor-league baseball team. For the first time, Quinnen and her family are hosting one of the players for the season.” [Klappentext, gekürzt]

The Distance To Home

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13: ERIC DINERSTEIN, “What Elephants know”

  • Mich irritiert die ‘Dschungelbuch’-artige Hauptfigur, und mich stört, dass vor allem Autoren aus dem Westen Kinderbücher über andere Kulturkreise schreiben. Trotzdem: Ein solide recherchierter Tier- und Abenteuer-Roman?

“Abandoned in the jungle of the Nepalese Borderlands, two-year-old Nandu is found living under the protective watch of a pack of wild dogs. Fate delivers him to the King’s elephant stable, where he is raised by unlikely parents-wise, fierce and affectionate elephants. When the king’s government threatens to close the stable, Nandu, now twelve, searches for a way to save his family and community.” [Klappentext, gekürzt]

What Elephants Know

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14: KATE MESSNER, “The Seventh Wish”
  • Mich langweilen “Du hast Wünsche frei!”-Plots, bei denen alle Wünsche schief gehen. Doch auf den ersten Blick wirkt das hier süffig, einladend, gekonnt.

“Charlie feels like she’s always coming in last. From her Mom’s new job to her sister’s life at college, everything seems more important than her. While ice fishing, Charlie discovers a floppy fish offering to grant a wish.” [Klappentext, gekürzt]

The Seventh Wish

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15: M.G. HENNESSEY, “The Other Boy”

  • Schön, dass statt “Wie werde ich ein Junge?” hier “Ich bin bereits als Junge akzeptiert. Wie halte ich diesen Status?” das Grundproblem zu sein scheint:

“A transgender boy’s journey toward acceptance: Twelve-year-old Shane loves pitching for his baseball team, working on his graphic novel, and hanging out with his best friend, Josh. But Shane is keeping something private, something that might make a difference to his teammates, to Josh, and to his new crush, Madeline. And when a classmate threatens to reveal his secret, Shane’s whole world comes crashing down.” [Klappentext, gekürzt]

The Other Boy

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16: BEN HATKE, “Mighty Jack” (Graphic Novel)

  • Simple, aber sehr stilsicher gezeichnete Graphic Novel bei der ich (wie so oft) die Familienprobleme und die Alltagswelt interessanter finde als die Fantasy-Räume, die sich plötzlich darin öffnen.

“Summer is when his single mom takes a second job and leaves Jack at home to watch his autistic kid sister, Maddy. It’s a lot of responsibility, and it’s boring, too, because Maddy doesn’t talk. Ever. But then, one day at the flea market, Maddy does talk—to tell Jack to trade their mom’s car for a box of mysterious seeds. What starts as a normal little garden out back behind the house quickly grows up into a wild, magical jungle with tiny onion babies running amok, huge, pink pumpkins that bite, and, on one moonlit night that changes everything…a dragon” [Klappentext, gekürzt]

Mighty Jack (Mighty Jack, #1)

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17: ELLY SWARTZ, “Finding Perfect”

  • Die platte Comedy und die vielen Gender-Klischees auf deutschen Poetry Slams langweilen mich. US-Slams kenne ich nicht. Trotzdem würde ich lieber mehr über Zwangsstörungen lesen – als über die… befreiende Kraft von Poesie-Wettbewerben:

“Molly’s mother left the family to take a faraway job with the promise to return in one year. Molly knows that promises are often broken, so she hatches a plan to bring her mother home: Win the Lakeville Middle School Slam Poetry Contest. The winner is honored at a fancy banquet with table cloths. Molly’s sure her mother would never miss that. Right…?But as time goes on, writing and reciting slam poetry become harder. Actually, everything becomes harder as new habits appear, and counting, cleaning, and organizing are not enough to keep Molly’s world from spinning out of control.” [Klappentext, minimal gekürzt]

Finding Perfect

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18: WESLEY KING, “OCDaniel”

“A boy whose life revolves around hiding his obsessive compulsive disorder. Daniel spends football practice perfectly arranging water cups—and hoping no one notices, especially his best friend Max, and Raya, the prettiest girl in school. His life gets weirder when another girl at school, who is unkindly nicknamed Psycho Sara, notices him for the first time.” [Klappentext, gekürzt]

OCDaniel

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19: MELANIE CONKLIN, “Counting Thyme”

  • Ein Mädchen, das nach New York zieht… und die Provinz vermisst: Ich mag, dass hier verhältnismäßig kleine Alltagssorgen sehr ernst genommen werden.

“Eleven-year-old Thyme’s little brother is accepted into a new cancer drug trial and the Owens family has to move to New York, thousands of miles away from everything she knows and loves. Thyme loves her brother—she’d give anything for him to be well—but she still wants to go home. She finds herself even more mixed up when her heart feels the tug of new friends, a first crush, and even a crotchety neighbor and his sweet whistling bird.” [Klappentext, gekürzt]

Counting Thyme

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20: LINDSAY EAGAR, “Hour of the Bees”

  • Magischer Realismus, Familiengeheimnisse, ein schrulliger Opa: die Zutaten sind mir zu altbacken. Aber: sehr gut geschrieben!

“Twelve-year-old Carolina is in New Mexico, helping her parents move the grandfather she’s never met into a home for people with dementia. At first, Carol avoids prickly Grandpa Serge… A novel of family and discovering the wonder of the world.” [Klappentext, gekürzt]

Hour of the Bees

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fünf ältere Titel (2013 bis 2015), jetzt erst entdeckt:

2015: STEPHANIE TROMLY, “Trouble is a Friend of mine”

“The first time Philip Digby shows up on Zoe’s doorstep, he’s rude and treats her like a book he’s already read and knows the ending to. But before she knows it, Zoe’s allowed Digby—annoying, brilliant, and somehow…attractive? Digby—to drag her into a series of dangerous and only vaguely legal schemes all related to the kidnapping of a local teenage girl. Is Digby a hero? Or is his manic quest an attempt to repair his own broken family and exorcize his obsessive-compulsive tendencies?” [Klappentext, gekürzt]

Trouble Is a Friend of Mine (Trouble, #1)

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2015: EMMA CARROLL, “In Darkling Wood”

  • Märchen-Klischees und ein Klischee-Cover – doch die Geschichte wirkt behutsam, stimmungsvoll, gekonnt erzählt.

“When Alice’s brother gets a chance for a heart transplant, Alice is bundled off to her estranged grandmother’s house. There’s nothing good about staying with Nell, except for the beautiful Darkling Wood at the end of her garden – but Nell wants to have it cut down. Alice feels at home there, at peace, and even finds a friend, Flo. But Flo doesn’t seem to go to the local school and no one in town has heard of a girl with that name. When Flo shows Alice the surprising secrets of Darkling Wood, Alice starts to wonder, what is real? And can she find out in time to save the wood from destruction?” [Klappentext, minimal gekürzt]

In Darkling Wood

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2014: KSENIA ANSKE, “Rosehead”
  • Absurder Plot, schwarzer Humor… ich bin nur skeptisch, inwieweit das “Berlin” im Buch authentisch/stimmig wirken kann.

“Misunderstood and overmedicated, twelve-year-old Lilith finds the prospect of a grand family reunion dull… until she discovers that the rose garden surrounding her grandfather’s Berlin mansion is completely carnivorous. Armed with Panther, her talking pet whippet, and the help of the mute boy next door, Lilith must unravel the secrets behind the mysterious estate, all while her family remains gloriously unaware that they are about to be devoured.” [Klappentext, gekürzt]

Rosehead

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2014: SARA CASSIDY, “Skylark”

  • Toller Tonfall, interessante Familie – nur: Slam Poetry? Ich bin skeptisch.

“Angie lives in an old car with her brother and mother. Homeless after their father left, the family tries to live as normally as possible between avoiding the police and finding new places to park each night. When Angie discovers slam poetry, she finds a new way to express herself and find meaning and comfort in a confusing world.” [Klappentext, gekürzt]

Skylark

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2013: MANDY HAGER, “Dear Vincent”

  • Neuseeländischer Roman über Selbstmord/Depressionen. Ich weiß nicht genau, warum das Mädchen Van Gogh UND einen Professor als wichtigste Bezugsfiguren hat, und fürchte mich vor Mansplaining und romantisiertem Künstler-Bla.

“17 year old Tara shares the care of her paralysed father with her domineering, difficult mother. She’s still grieving the loss of her older sister Van, who died five years before. And she is enamoured with Vincent Van Gogh and finds many parallels between the tragic story of his life and her own. Then, she meets Professor Max Stockhamer, a Jewish refugee and philosopher and his grandson Johannes.” [Klappentext, gekürzt]

Dear Vincent

Queer Young Adult Literature, 2016: Raziel Reid

Raziel Reid

Raziel Reid

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Raziel Reid is a Canadian novelist and journalist living in Vancouver – and he both spoke and read at the 2016 “Empfindlichkeiten” Literature Festival in Berlin.

His young adult novel “When everything feels like the movies” (2014) was awarded the 2014 Governor General’s Literature Award for Children’s Literature. The German edition, “Movie Star” was published by Albino (2016).

Raziel’s Web Site  |  Raziel’s Twitter  |  Wikipedia  |  Instagram

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01_If someone call you „homosexual author“, you…

Show them how well I can hold a pen with my asshole.

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02_The most memorable moment of queerness in your childhood:

As a child I had an affair with a neighbour boy. The experience made its way into my novel Movie Star. He lived next door to my grandparents who were very religious. While my grandmother was upstairs in the kitchen baking pies for church charity events, he and I would be downstairs in the basement “playing”. We were nine or ten years old. There was a small fear that we might be caught, so we knew we were doing something worthy of getting in trouble for, but there was no shame. It was before society had gotten into our heads and made us self-conscious. It was instinctual and very passionate. I loved him.

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03_A queer book that influenced you (how?)…

“Faggots” by Larry Kramer was a quite stunning moment of my youth and inspired me to move to New York City. It introduced me to the queer underground world and helped me realize my life could be much more than what I’d been raised to believe it could be as a God-fearing Catholic boy. Kramer became my new God, and I’ve been a faithful disciple ever since.

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04_A different piece of queer culture (no book: something else) that influenced you (how?)…

I remember when Will & Grace started airing on TV in the ‘90s. It was the first time I’d seen gay characters. I knew I was gay but wasn’t yet comfortable with my identity. It was both a liberating and shameful experience. I grew up in a small Canadian town. My dad was so uncomfortable when Will & Grace came on he’d leave the room. My mom seemed to like Will, but was embarrassed by the more flamboyant character Jack. Early on it was in my head that it’s better to be a more “straight acting” gay guy like Will than to be effeminate like Jack, an idea which is still perpetuated today. So many gay guys on hookup apps are looking for “straight acting only” and “no fems”.

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05_In book stores, THESE are the authors/artists that you’d feel most honored to be placed next to:

Chuck Palahniuk, Ira Levin, Dennis Cooper, the Bible.

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06_A queer moment you’ve had in Berlin (or anywhere in Germany) that you’ll remember for a long time:

I spent this spring in Berlin, and during my first week here I attended the launch of Matt Lambert’s zine Vitium, which was published by my german publisher Bruno Gmünder. The launch was at Tom’s Bar which is rather infamous, and so I was introduced to the underground scene in Berlin and its artists while watching a live sex show. Quite memorable. I think I’ll have a live sex show at all my future launches!

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07_Name some experts, authors, activists, name some places, institutions and discourses/debates that formed/informed/influenced the way you see and understand queerness – and yourself:

During my youth Warhol’s factory was the first queer scene I became interested in. Warhol said, “In my movies, everyone’s in love with Joe Dallesandro” and everyone watching was too! I loved reading about all the Superstars and was emboldened by characters like Candy Darling and Holly Woodlawn. I felt like such a freak in my hometown, and they celebrated their freakiness — it’s what made them shine.

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08_Name some experts, authors, activists, places, institutions and debates/questions that deserve more recognition/need more love:

I recently read One-Man Show by Michael Schreiber which is composed of interviews with the 20th century New York artist Bernard Perlin. He was a fascinating personality and visionary, I enjoyed learning about his life very much. He was connected to many other queer figures like Paul Cadmus, Glenway Wescott, George Platt Lynes, Denham Fouts, and had interesting anecdotes to share about them all. Perlin is underrepresented. He evaved the AIDS plague while living in Greenwich Village when it first hit that community. His survival alone is heroic and worthy of investigation. I’m fascinated by tales from gay artists who lived through the epidemic. The amount of loss they’ve experienced, and the way it shaped them and their work is something which should always be honoured.

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09_Is there a queer figure/personality, a celebrity or a queer story/phenomenom that is very visible in the mainstream culture – and that makes you happy BECAUSE it is so visible?

James Franco is cool. He transcends sexual orientation which is very Hollywood, many people in the industry have fluid sexualities but they’re not all as open and willing to promote it the way he does out of fear of losing out on roles.

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10_If universities/academics talk about queer topics, you often think…

If only they had an imagination.

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11_A person (or, more general: an aspect of personality or appearance) that you find very sexy?

Gore Vidal because he stood up for what he believed in, and even when his beliefs were attacked or garnered him negative attention (as they often did), he didn’t back down. I admire his style.

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12_Are you queer? How does your queerness inform/relate to/energize your art? And, on the other hand: Has your queerness ever been in your way or be a difficulty for you?

I’m privileged to be from a progressive country, Canada – where my sexuality has helped propel my career forward. My first job as a writer was for a queer newspaper, my debut novel is an LGBT teen story and was originally published by a Canadian press known for its queer content and run by two gay men. My sexuality has served as a foundation for my literary work.

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13_There’s a video campaign that wants to prevent depressed queer teenagers from commiting suicide, „It gets better“. DOES it get better? How and for whom? When did it get better for you? What has to get better still?

“It” doesn’t get better. This world will always try to hurt you. What gets better is you. As you get older and find your footing you become wiser and more resilient.

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all my 2016 interviews on Queer Literature:

…and, in German:

Kuratoren & Experten am Literarischen Colloquium Berlin: 

Queer Literature: “Empfindlichkeiten” Festival 2016:

Die besten Jugendbücher 2016: Entdeckungen / Vorauswahl zur Leipziger Buchmesse

Jugendbücher 2016, Stefan Mesch (2)

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Einmal pro Monat stelle ich ca. 20 unbekannte oder neue Bücher vor.

heute: aktuelle Jugendbücher und Young-Adult-Literatur, neu auf Deutsch.

Neue Titel oder Neuausgaben, erschienen zwischen Frühling 2016 und Frühling 2017…

…angelesen, gemocht und vorgemerkt.

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jugendbücher 2016 - Stefan Mesch

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Ich schreibe einen Roman über Sechzehnjährige. Ich lese seit ca. 2009 Young-Adult-Literatur, empfehle Titel bei ZEIT Online und veröffentliche immer wieder auch längere Texte über z.B.“Mockingjay” (Link) oder neue Dystopien (Link). Meine Lieblings-Jugendbuchautorin ist A.S. King (Link).

10 große Favoriten / Empfehlungen:

The Member of the Wedding   To Kill a Mockingbird  Quien ama a Gilbert Grape  The Only Alien on the Planet  Vielleicht Lieber Morgen

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The Usual Rules  The Hunger Games (The Hunger Games, #1)  Please Ignore Vera Dietz  Two Boys Kissing  Imperfect Spiral

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“Willkommen im Leben” gehört zu meinen Lieblingsserien. “One Tree Hill” ist ein Guilty Pleasure.

2014 habe ich bei Beltz & Gelberg veröffentlicht, in “Das ist genau mein Ding!”.

Jetzt: 20 aktuelle Bücher, in meiner “bald lesen!”-Vorauswahl: Leseprobe gelesen – aber noch nicht gekauft.

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01: Tanya Lieske, “Sommernachtstraum”

  • leichte, aber sprachlich recht komplexe Verwechslungskomödie
  • 336 Seiten, Fischer KJB, Februar 2016
  • Goodreads: noch kaum Wertungen

“Shakespeares ›Sommernachtstraum‹ als Schultheaterprojekt! Ben und seine Schüler stürzen sich in die Proben. Hermia liebt Lysander, Helena will Demetrius, Oberon straft Titania, und die Feenkönigin liebt plötzlich einen Esel. Während den Proben geraten auch die Liebesgeschicke der Theatergruppe durcheinander: Struppi liebt Mireille, Mary Jane will Ben, Bens Freundin trifft sich heimlich mit Mireilles Vater.” [Klappentext, gekürzt]

Sommernachtstraum

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02: Kenneth Oppel, “Das Nest”

  • Kinder-Fantasy im Stil von Neil Gaimans “Coraline”.
  • Illustrator John Klassen hat viele Fans – aber langweilt mich meist.
  • 217 Seiten, Dressler (Oetinger), Januar 2016
  • deutsch von Jessika Kornina-Scholz, illustriert von John Klassen. Goodreads: 3.82 von 5

“Steve durchlebt eine schwere Zeit: sein neugeborener Bruder kämpft um sein Leben. Als sich eines Nachts die Wespenkönigin in Steves Träume einschleicht und ihm anbietet, das Baby zu ‘reparieren’, scheinen seine Wünsche erhört zu werden. Doch die Dinge nehmen eine finstere Wendung, als Steve erkennt, was wirklich mit dem Kleinen geschehen soll.” [Klappentext, gekürzt]

The Nest

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03: Jason Reynolds, “Coole Nummer”

  • New-York-Roman, mitreißend, psychologisch, sympathisch.
  • 260 Seiten, Reihe Hanser bei dtv, August 2015
  • deutsch von Klaus Fritz, Goodreads: 3.95 von 5

“Brooklyn: Ali hat sich fast sechzehn Jahre lang von allem Ärger fern gehalten. Dann ergibt sich die Gelegenheit, mit den großen Jungs zu spielen.” [Klappentext, gekürzt]

When I Was the Greatest

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04: Susin Nielsen, “Die hohe Kunst, unterm Radar zu bleiben”

  • gewollt schrulliges Jugendbuch – vielleicht zu drollig…
  • …aber auf den ersten Seiten scheint mit der exzentrische Ich-Erzähler plausibel und sympathisch!
  • 256 Seiten, cbt, Februar 2016
  • deutsch von Claudia Max, Goodreads: 4.18 von 5

“Henry ist 13. Seine Devise: bloß nicht auffallen. Denn wehe, es kommt raus, was sein Bruder getan hat. Weil Henry, seit ES passiert ist, nur noch Robotersprache spricht, hockt er viel beim Seelendoc. Als er Alberta trifft, die zwar auch nicht normal, aber ziemlich toll ist, fragt er sich, ob da mehr daraus werden könnte. Und ob das bedeutet, dass es für ihn tatsächlich ein Leben DANACH gibt.” [Klappentext, gekürzt]

The Reluctant Journal of Henry K. Larsen

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05: Karin Bruder, “Panama”

  • ruhiger, vielleicht auch klassisch-literarischer als viele aktuelle Young-Adult-Novels.
  • 337 Seiten, Reihe Hanser bei dtv, Oktober 2015
  • Goodreads: noch kaum Wertungen

“Ihr Großvater schickt Liana nach dem Abitur nach Panama City. Sie soll den Sohn ihres verstorbenen Bruders abholen, der seit Jahren als verschollen galt. Doch vor Ort ist alles komplizierter als gedacht. Als sie Ruud kennenlernt, hat sie es nicht mehr eilig, in ihr altes Leben zurückzukehren.” [Klappentext, gekürzt]

Panama: Roman (Reihe Hanser)

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06: Karin Kaci, “Homevideo”

  • Typische Schullektüre. Ich mag Tempo, Härte und Geschwindigkeit: kurz und rasant.
  • 176 Seiten, Carlsen, Januar 2016
  • Goodreads: noch kaum Wertungen

“Das Buch zum TV-Film »Homevideo« (Grimme-Preis 2012): Jakobs Kamera ist wie ein Tagebuch. Der 15-Jährige filmt, was ihn bewegt. Doch dann gerät ein selbstgedrehtes, intimes Video durch Zufall in die Hände von Mitschülern, die es ins Internet stellen. Jakob wird ausgelacht, angemacht, gemobbt. Seine Freundin Hannah zieht sich zurück. Lehrer und Eltern wissen kaum, wie sie mit der Sache umgehen sollen. Keiner kann helfen, keiner kann die Hassbotschaften stoppen. Es bleibt nur ein Ausweg…” [Klappentext, gekürzt]

Homevideo

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07: Bonnie-Sue Hitchock, “Der Geruch von Häusern anderer Leute”

  • kitschige Prämisse – aber literarisch/stilistisch überzeugt mich die Autorin.
  • 320 Seiten, Königskinder (Carlsen), März 2016
  • deutsch von Sonja Finck, Goodreads: 4.19 von 5

“Unweit des nördlichen Polarkreises, wo der Alltag manchmal unerbittlich ist, kreuzen sich ihre Lebenswege immer wieder: Alyce weiß nicht, wie sie Fischen und Tanzen in Einklang bringen soll. Ruth hat ein Geheimnis, das sie nicht mehr lange verbergen kann. Dora will ihren Vater nie wieder sehen und wird von Dumplings Familie aufgenommen. Hank und seine Brüder hauen von zu Hause ab, doch einer von ihnen gerät in große Gefahr. Und trifft auf Alyce…” [Klappentext, gekürzt]

The Smell of Other People's Houses

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08: Gudrun Pausewang, “Der einhändige Briefträger”

  • noch mit 90 schreibt Pausewang Jugendbücher: erwachsener Ton, gut recherchiert.
  • 192 Seiten, Ravensburger, April 2015
  • Goodreads: noch kaum Wertungen

“September 1944: Der Krieg ist längst Alltag. Außer Johann, 17, leben im ostböhmischen Wolfentann fast nur noch Frauen, Greise und Kinder. Johann arbeitet als Briefträger, seit er an der Front seine linke Hand verlor. Er ist beliebt, denn er bringt den Dorfbewohnern Nachrichten von den fernen Vätern, Söhnen, Brüdern und kennt ihre Schicksale und Geschichten. Doch seine Freundschaft zur verwirrten alten Försterswitwe wird Johann bei Kriegsende zum Verhängnis…” [Klappentext, gekürzt]

Der einhändige Briefträger

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09: Klaus Kordon, “Krokodil im Nacken”

  • sehr beliebter Autor von Jugendbüchern über die deutsche Geschichte: Kordons autobiografischer Gefängnisroman wirkt auf mich dringlich, nah, persönlich. Nur der Umfang macht mir Angst: 800 Seiten Fliesen, Betonboden, Selbstmitleid?
  • 800 Seiten, Beltz und Gelberg, November 2015 [Neuauflage. Buch von 2002.]
  • Goodreads: 4.04 von 5

“Die Lebensgeschichte von Manfred Lenz, der nach einem missglückten Fluchtversuch aus der DDR ein Jahr in Stasi-Gefängnissen verbringt. Seine Frau Hannah ist ebenfalls inhaftiert, die Kinder Silke und Michael wurden im Heim untergebracht. In seiner Isolation lässt Manfred Lenz sein Leben Revue passieren: Die Kneipe am Prenzlauer Berg, in der er nach dem Krieg aufgewachsen ist, der Einmarsch der sowjetischen Truppen auf dem Potsdamer Platz, der Tod der Mutter, das Kinderheim, das Jugendwohnheim – und dann die nur ein paar hundert Meter entfernte Grenze nach Westberlin. Der große Roman erzählt mit bestechender Authentizität deutsch-deutsche Zeitgeschichte.” [Klappentext, gekürzt]

Krokodil im Nacken

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10: Tromly, “Digby”

  • charmante Detektiv-Komödie, erster Band einer Reihe
  • 368 Seiten, Oetinger, Februar 2016
  • deutsch von Sylke Hachmeister, Goodreads: 3.92 von 5

“Beschossen. Inhaftiert. Gekidnappt. Ein ganz normaler Tag mit Digby. Das war Zoe schnell klar. Denn Digby will den Fall seiner kleinen Schwester, die vor acht Jahren entführt wurde, aufklären. Spannende Unterhaltung auf höchstem Niveau, mit einer Prise schrägem Humor und einem besonders lässigem Dedektiv.” [Klappentext, gekürzt]

Digby (Digby, #1)

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11: Robert Clement, “70 Meilen zum Paradies”

  • Vielleicht wissen wir 2016 so viel über Schleuser, Lampedusa und die Flucht aus Nordafrika, dass das Buch langweilt? Aber: Stil, Ton, Figuren sprechen mich an.
  • Taschenbuch: 176 Seiten, Verlag Jungbrunnen, März 2015. Zuvor 2006 im Sessler Verlag.
  • Goodreads: 3.80 von 5

“Siad, ein junger Krankenpfleger aus Somalia, und seine Tochter Shara warten in Tunesien gemeinsam mit anderen Flüchtlingen aus Afrika, bis Schlepper sie nach Europa bringen. Ihr Ziel ist Lampedusa, das Tor zu einer Zukunft, von der sie sich Sicherheit und Wohlstand erhoffen. Mit 55 anderen Flüchtlingen drängen sie sich in einem kleinen, altersschwachen Kutter. Die Reise wird zum Albtraum. Im Flüchtlingslager müssen sie unter menschenunwürdigen Bedingungen warten, bis entschieden ist, ob sie einreisen dürfen oder zurückgeschickt werden. Österreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis, Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Wien.” [Klappentext, gekürzt]

70 Meilen zum Paradies

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12: Elke Reichard, “Deutschland, gefühlte Heimat. Hier zuhause und trotzdem fremd”

  • Gestaltung wie aus den frühen 90ern, Klappentext wie aus den 70ern, wirkt wenig selbstbewusst oder empowernd. Aber: Das Buch versammelt interessante Protokolle/Portraits – und ist weniger muffig als sein Cover.
  • 176 Seiten, Reihe Hanser bei dtv, August 2015
  • Goodreads: noch kaum Wertungen

“Jeder vierte Jugendliche in Deutschland hat inzwischen einen sogenannten Migrationshintergrund. Die Autorin ging auf die Reise durch das Einwanderungsland Deutschland.” [Klappentext, gekürzt]

DEUTSCHLAND, GEFÜHLTE HEIMAT

ähnlich: “Neu in der Fremde. Von Menschen, die ihre Heimat verlassen.” [März 2016, Beltz & Gelberg]

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13: Arne Svingen, “Die Ballade von der gebrochenen Nase”

  • Tragikomischer Zwischendurch-Roman für Elf-, Zwölf-, Dreizehnjährige. Mir sind solche Middle-Grade-Jungs-Bücher, besonders aus Skandinavien, am Ende oft zu süßlich oder simpel. Trotzdem: angelesen und gemocht.
  • 192 Seiten, Luebbe, Oktober 2015
  • deutsch von Gabriele Haefs, Goodreads: 3.96 von 5

“Bart geht Ärger am liebsten aus dem Weg. Seine Mutter schickt ihm zum Boxunterricht, dabei gehört seine Leidenschaft der Musik. Er liebt Opern und singt heimlich. Das darf in der Schule niemand erfahren. Doch Ada ist anders als seine Mitschüler und stellt auf den Kopf.” [Klappentext, gekürzt]

La chanson du nez cassé

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14: Luca Bloom, “Ich, Elias”

  • Simples Konzept, aber souverän erzählt. Ein Jungs-Buch, das hoffentlich nicht in Selbstmord oder der großen Katastrophe endet.
  • 144 Seiten, Beltz & Gelberg, Juli 2015 [Neuauflage: Buch von 2009]
  • Goodreads: 3.44 von 5

»Erwachsene sagen, die Jugend sei die schönste Zeit im Leben. Sie haben wirklich keine Ahnung.« Elias, 15, mitten in der Pubertät, verliebt, entrückt und durcheinander: Die Welt steht still, wenn er Zoe sieht. Doch er macht einen entscheidenden Fehler.” [Klappentext, gekürzt]
Ich, Elias

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15: Dave Cousins, “15 kopflose Tage”

  • Harte Themen, leichte Sprache: Ich bin gespannt, ob diese Gratwanderung knapp 300 Seiten lang glückt.
  • 288 Seiten, Verlag Freies Geistesleben, Februar 2015
  • deutsch von Anne Brauner, Goodreads: 3.86 von 5

“Laurence Roach wünscht sich ein normales Leben. Doch seine Mutter ist eine depressive Alkoholikerin. Als sie eines Abends nicht mehr nach Hause kommt, erzählt er niemandem davon – aus Angst, er und sein Bruder Jay müssten sonst in Pflegefamilien. Er zieht sich ihre Kleider an und verstrickt sich immer mehr in ein Netz aus Lügen.” [Klappentext, gekürzt]

Fünfzehn kopflose Tage

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16: Kenneth Oppel, “Affenbruder”

  • Der Klappentext klingt vorhersehbar, Bücher über kleine weiße Jungs und ihre liebsten Tiere sind mir oft zu sentimental – aber 440 Seiten bieten Platz für Tiefgang, Psychologie.
  • 439 Seiten, Beltz & Gelberg, Juli 2015
  • deutsch von Gerold Anrich und Martina Instinsky-Anrich, Goodreads: 4.04 von 5

“Ein ungewöhnlicher Tierversuch, der ethische Grenzen überschreitet und eine Familie auf die Probe stellt. Zan ist ein Schimpansen-Baby und soll Zeichensprache lernen. Für Ben wird zum »richtigen« Bruder, den er über alles liebt und zu dem er eine enge Beziehung aufbaut. Als Zan die Erwartungen nicht erfüllt und von der Uni weiterverkauft wird, erlebt fragt Ben sich verzweifelt: Wie weit darf die Wissenschaft Zan für ihre Zwecke einsetzen?” [Klappentext, gekürzt]

Affenbruder

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17: Andrew Smith, “Auf Umwegen”

  • Smith hat einen sehr, sehr guten Ruf und schreibt Bücher, die auch männliche Teenager sehr ansprechen. Das Pferd, das Meilen-Gerede, die ersten Seiten und der Road-Trip-Plot langweilten mich… aber ich glaube, das ist nochmal einen längeren, genaueren Blick wert:
  • 336 Seiten, Königskinder (Carlsen), Oktober 2015
  • deutsch von Hans-Ulrich Möhring, Goodreads: 3.89 von 5

“Finn berechnet die Zeit in Meilen, nicht in Minuten. Stets am Rande der Katastrophe – als Kind ist ein totes Pferd von einer Brücke auf ihn gefallen – hat er immerhin den besten Freund der Welt: den total irren Cade. Dann lernt er Julia kennen. Als sie wegzieht, macht er sich auf eine Reise, die sie nicht – wie geplant – zum College ihrer Wahl führt. Ein unerwarteter Unfall macht sie zu ebenso unerwarteten Helden.” [Klappentext, gekürzt]

Auf Umwegen

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18: Leila Sales, “This Song will save your Life”

  • ruhiges, warmherziges Buch über Identität und Freundschaft
  • 320 Seiten, Kosmos, Juni 2015
  • deutsch von Anja Herre, Goodreads: 3.97 von 5

“Niemand teilt Elises Kleidungsstil oder ihren Musikgeschmack. Bei einem ihrer Nachtspaziergänge trifft sie Pippa und Vicky, die sie in den Underground-Musikclub „Start“ mitnehmen – und plötzlich ist Elise unter Menschen, die sie so nehmen, wie sie ist. Außerdem entdeckt sie ihr Talent fürs DJ-ing. Sie wird zur heißesten Newcomerin der Szene und scheint mit einem Mal alles zu haben, was sie sich schon immer gewünscht hat: Freunde, Akzeptanz und vielleicht sogar Liebe. Doch was, wenn das richtige Leben droht, alles wieder zunichte zu machen?” [Klappentext, gekürzt]

This Song Will Save Your Life

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19: Rob Thomas & Jennifer Graham, “Veronica Mars, Bd. 2: Mörder bleiben nicht zum Frühstück”

  • ich mag die ersten ca. anderthalb Staffeln des Krimi-Serie (2004). Den Kinofilm von 2014 habe ich noch nicht gesehen – doch bevor Rob Thomas die Serie schrieb, war er Young-Adult-Autor, und die beiden neuen “Veronica Mars”-Romane machen auf mich einen sehr soliden Eindruck.
  • 368 Seiten, Loewe, September 2015
  • deutsch von Sandra Knuffinke und Jessika Komina, Goodreads: 4.02 von 5

“Das Neptune Grand war schon immer das eleganteste Hotel am Platz. Reiche und Prominente gehen ein und aus. Doch als eine Frau behauptet, in einem der Zimmer angegriffen worden zu sein, wenden sich die Hotelbesitzer an Veronica. Veronica-Mars-Schöpfer Rob Thomas legt den heiß ersehnten zweiten Thriller um die Kult-Detektivin vor.” [Klappentext, gekürzt]

Mörder bleiben nicht zum Frühstück (Veronica Mars #2)

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20: Melanie Mühl, “Fünfzehn sein. Was Jugendliche heute wirklich denken”

“Diese Teenager! Gucken pausenlos auf ihr Handy. Anstatt sich mit Freunden zu treffen, tummeln sie sich im Internet. Lieben nur Computerspiele, Kosmetik, sich selbst und den Konsum. Klassische Bildung? Fehlanzeige. Melanie Mühl hat Jugendliche befragt, und sie erzählen ausführlich und erstaunlich offen über Liebe und Intimrasur, Freundschaft und die besten Posen bei Instagram. Wie hart ist es für Teenager, in einer Optimierungsgesellschaft aufzuwachsen? Wovon träumen Jugendliche im 21. Jahrhundert? Fest steht: Von vielen Vorurteilen müssen wir uns verabschieden.” [Klappentext, gekürzt]

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schon hier im Blog vorgestellt:

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21: Sarah Darer Littman: “Die Welt wär besser ohne dich”

  • NOCH ein Buch über Mobbing/Cyber-Stalking. Hier überzeugt mich der Stil, nicht das verbrauchte Thema.
  • 384 Seiten, Ravensburger, Januar 2016.
  • deutsch von Franziska Jaekel, Goodreads: 4.14 von 5

“Seit Wochen chattet Lara mit Christian. Sie ist total verliebt und möchte ihn endlich treffen. Doch dann postet Christian plötzlich fiese Kommentare auf ihrer Facebook-Pinnwand. Und minütlich schließen sich ihm andere an. Als Lara die Beleidigungen nicht mehr erträgt, trifft sie eine verzweifelte Entscheidung.” [Klappentext, gekürzt]

Die Welt wär besser ohne dich

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22: Jenny Valentine, “Durchs Feuer”

  • Zu schrullig? Zu sentimental? Ich bin unsicher: Ich mochte Stil und Figuren – aber erwarte eine Art… Noah-Baumbach-Groteske, übertrieben bittersüß.
  • 260 Seiten, dtv, Februar 2016
  • deutsch von Klaus Fritz, Goodreads: 3.99 von 5

“Iris hat für ihre Eltern nur Verachtung übrig. Mutter Hanna sieht nicht nur aus wie eine Barbiepuppe, sondern ist genauso leblos, und Stiefvater Lowell, der verkrachte Soap-Darsteller, ignoriert sie. Dann tritt Ernest, Iris` leiblicher Vater, in ihr Leben: ein hoch betuchter Kunstsammler. Ernests Tod ist ein Abgang wie ein Paukenschlag und die letzte große Liebeserklärung an seine Tochter Iris.” [Klappentext, gekürzt]

Durchs Feuer

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23: James Dawson, “How to be Gay. Alles über Coming-Out, Sex, Gender und Liebe”

  • Ratgeber für/über schwule, lesbische, queere, bi- und transsexuelle Jugendliche und sexueller Vielfalt in der Pubertät – in einfacher Sprache, aber: informiert, witzig, mitreißend. 2015 gelesen und sehr gemocht: Ich wollte Dawson für den Queerspiegel/Berliner Tagesspiegel interviewen – aber es scheiterte hieran (Link)
  • 304 Seiten, S. Fischer, Juli 2015
  • deutsch von Volker Oldenburg, Goodreads: 4.05 von 5

“Wie fühlt es sich an, zum ersten Mal in ein Mädchen verliebt zu sein, wenn man selbst ein Mädchen ist? Und was passiert dann? Wie findet man andere schwule Jungs? Und warum fühlen sich manche Menschen im falschen Körper gefangen? Mit über hundert Originalbeiträgen von lesbischen, schwulen, bi- und transsexuellen Jugendlichen, die ein unendliches Spektrum sexueller Identitäten repräsentieren. Für alle, die immer schon mehr wissen wollten über Homosexualität und Transgender – und für alle, die einfach nur neugierig sind!” [Klappentext, gekürzt. Das versprochene “unendliche” Spektrum ist leider Quatsch: Schwule stehen im Vordergrund, der Rest wird oft nur nebenbei erwähnt.]

How to be Gay: Alles über Coming-out, Sex, Gender und Liebe

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24: Jim Shepard, “Aron und der König der Kinder”

  • Junge im Warschauer Ghetto (schon wieder)…
  • simples, aber mitreißendes Kinder-/Jugendbuch, USA 2015.
  • 270 Seiten, C.H. Beck, Januar 2016.
  • deutsch von Claudia Wenner. Goodreads: 3.74 von 5

“Aron ist ein kleiner polnisch-jüdischer Junge in einer großen, armen Familie. Leider hat er keine Zeit, ein vernünftiger Erwachsener zu werden. Denn seine Familie zieht nach Warschau, die Deutschen überfallen Polen und die Juden werden ins Ghetto gepfercht. Er freundet sich mit einer Gruppe Jugendlicher an, die für sich und ihre Familien ums Überleben kämpfen, arbeiten, schmuggeln und stehlen und sich immer fragen müssen, wieviel Freundschaft und Liebe sie sich noch leisten können. Als der König der Kinder, der berühmte Arzt und Pädagoge Janusz Korczak, Aron in sein Waisenhaus aufnimmt, beginnt eine ungewöhnliche Freundschaft, die den Jungen verändert und beide über sich hinauswachsen lässt.” [Klappentext, gekürzt]

Aron und der König der Kinder

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25: MONIKA FETH, “Der Libellenflüsterer”

  • das klingt SO bieder und nach “deutsches Jugendbuch”… doch Feth erzählt so plastisch, plausibel, dass ich sobald wie möglich weiterlesen will.
  • 529 Seiten, cbt, August 2015
  • Goodreads: 4.13 von 5

“Merle ist Tierschützerin. Ein Hund, den sie einst vermittelt hatte, starb wenige Wochen später auf grausame Weise. Der neue Besitzer wurde angeklagt und aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Nun kreuzen sich ihre Wege erneut und Merle kommt einem weit gefährlicheren Geheimnis auf die Spur…” [Klappentext, gekürzt]

Der Libellenflüsterer

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26: David Levithan, “Two Boys Kissing – Jede Sekunde zählt”

  • eins meiner Lieblingsbücher. größte denkbare Empfehlung!
  • 288 Seiten, S. Fischer, September 2015
  • deutsch von Martina Tichy, Goodreads: 4.10 von 5

“Craig und Harry wollen ein Zeichen für alle schwulen Jungs setzen. Dafür küssen sie sich. 32 Stunden, 12 Minuten und 10 Sekunden. So lange dauert es, um den Weltrekord im Langzeitküssen zu brechen. So lange dauert es, sich über die Gefühle füreinander klarzuwerden, nachdem man sich eigentlich gerade getrennt hat. Geschickt verwebt David Levithan Geschichten [mehrerer Paare, schwuler und transsexueller Figuren] zu einer großen Geschichte über homosexuelle Jugendliche von heute.”

[2013 bei ZEIT Online empfohlen] In US-amerikanische Jugendbüchern tut sich stilistisch oft nicht viel: Stakkatosätze. Präsens. Sekundenrealismus, nah am Ich-Erzähler. Alles klingt gleich. Nichts irritiert. Eine Ausnahme ist David Levithan, der in zehn Jahren fast 20 Bücher über Paare, Selbstverwirklichung und Partnerschaft-als-Selbstverwirklichung schachtelte. Jedes klang anders. Allerdings ist Two Boys Kissing ist der erste Levithan-Roman, der mich überzeugt: Acht schwule Jugendliche auf dem Land, 50 Stunden persönlichste Katastrophen und Triumphe, brillante Perspektivwechsel, Schnitte. 200 Seiten nichts als Sätze, die Leser zum Weinen bringen wollen. Vor Wut. Freude. Begeisterung. Ein hoher Ton.

David Levithan: Two Boys Kissing. A Novel. Knopf Books for Young Readers, New York 2013. 208 Seiten, 11,40 Euro.

Two Boys Kissing  Two Boys Kissing: Jede Sekunde zählt

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Graphic Novel-Reihe: “Ms. Marvel”

Ms. Marvel (USA)

Autorin: G. Willow Wilson, Zeichner: Adrian Alphona
Marvel Comics, seit Februar 2014. Deutsch bei Panini.
19+ Hefte und einige Gastauftritte / drei Sammelbände, wird fortgesetzt.

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Den ersten Band „Ms. Marvel“ würde ich am liebsten jedem Menschen von 10 bis 15 schenken – oder… bis 45. Ein All-Ages-Comic, charmant, atmosphärisch, optimistisch und rasant wie „Harry Potter“.

Band 2 hatte hanebüchene Konflikte und viel (leeres, dummes) Gerede über die angeblichen Besonderheiten der Generation Y. Und mit Band 3 tauchen immer kompliziertere Marvel-Crossover und -Bezüge auf. Auch der Zeichner wechselt ärgerlich oft: Vielleicht verheddert sich die Reihe gerade.

Vorerst aber: Unbedingt lesen! Kamala Khan, Teenager, Online-Nerd und Muslima, lebt in New Jersey. Ihre Eltern sind aus Pakistan eingewandert und haben Angst, dass sie verwestlicht. Als sie bemerkt, dass sie ihren Körper verformen, schrumpfen, verwandeln kann, hilft sie in Schule und Nachbarschaft. Ein humorvoller Comic, bunter und kindlicher als viele andere Marvel-Titel – geschrieben von einer muslimischen Autorin.

Ein zeitgemäßer, sympathischer Bestseller – aber manchmal zu drollig, harmlos.

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und:

Morton Rhues “No place, no home” klingt vielversprechend – doch ich fand keine Leseprobe.

Goodreads: 3.86 von 5

“Nie im Leben hätte Dan damit gerechnet, dass auch er und seine Eltern einmal hier landen würden: in Dignityville. Dignityville ist eine Zeltstadt, ein Zufluchtsort für Leute, die erst ihre Arbeit, dann ihr Haus verloren haben. Ein Ort für Verlierer, die sich nicht genug angestrengt haben, dachte Dan. Doch dann lernt er Menschen kennen, die ohne Schuld ihren Platz in der Mitte der Gesellschaft verloren haben – nicht jedoch ihren Stolz und den Willen, ihn sich zurückzuerobern.”

No place, no home

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ein aktueller US-Titel, angelesen und gemocht: Monica Tesler, “Bounders”

Bounders

Die besten Jugendbücher 2015/2016

young adult 2015 2016

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Im Frühling habe ich 20 aktuelle Jugendbücher gesammelt und empfohlen.

Im Herbst 20 Jugendbücher mit queeren Figuren.

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Heute: 20 Young-Adult- und Jugendromane, erschienen 2015 – angelesen, gemocht und vorgemerkt.

Britische und US-Titel, die ich gern übersetzt sähe.

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01: JAMES RICE, “Alice and the Fly”

  • Kitsch? Magischer Realismus? Psychische Krankheit? Stilistisch, literarisch macht das Spaß:
  • 323 Seiten, Januar 2015

“Miss Hayes has a new theory. She thinks my condition’s caused by some traumatic incident from my past I keep deep-rooted in my mind. As soon as I come clean I’ll flood out all these tears and it’ll all be ok and I won’t be scared of Them anymore. The truth is I can’t think of any single traumatic childhood incident to tell her. I mean, there are plenty of bad memories – Herb’s death, or the time I bit the hole in my tongue, or Finners Island, out on the boat with Sarah – but none of these are what caused the phobia. I’ve always had it. It’s Them. I’m just scared of Them. It’s that simple.” [Klappentext, gekürzt]

Alice and the Fly

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02: JASON REYNOLDS, BRENDAN KIELY, “All American Boys”

  • ‘Black Lives Matter’, Polizeigewalt, Psychologie. Ich bin gespannt!
  • 316 Seiten, September 2015

“A bag of chips. That’s all sixteen-year-old Rashad is looking for at the corner bodega. What he finds instead is a fist-happy cop, Paul Galuzzi, who mistakes Rashad for a shoplifter. But there were witnesses: Quinn Collins—a varsity basketball player and Rashad’s classmate who has been raised by Paul since his own father died in Afghanistan—and a video camera. Soon the beating is all over the news and Paul is getting threatened with accusations of prejudice and racial brutality. Quinn refuses to believe that the man who has basically been his savior could possibly be guilty. But then Rashad is absent. And absent again. And again. And the basketball team—half of whom are Rashad’s best friends—start to take sides. As does the school. And the town. Simmering tensions threaten to explode as Rashad and Quinn are forced to face decisions and consequences they had never considered before.” [Klappentext, gekürzt]

All American Boys

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03: JENNY VALENTINE, “Fire Colour One”

  • schräge Wohlfühl-Literatur einer eher biederen Autorin.
  • 256 Seiten, Juli 2015

“Iris’s father Ernest is at the end of his life. Her mother has declared war. She means to get her hands on Ernest’s priceless art collection. But Ernest has other ideas. There are things he wants Iris to know. Things he can tell her and things that must wait till he’s gone.” [Klappentext, gekürzt]

Fire Colour One

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04: MIKE REVELL, “Stonebird”

  • Ein “Middle Grade”-Roman für Leser*innen zwischen 10 und 14. Nicht so kitschig/seicht, wie das Cover befürchten lässt.
  • 308 Seiten, Juni 2015

“Liam doesn’t remember what Grandma was like before she became ill with dementia. He only knows the witch-like old woman who snaps and snarls and eats her birthday cards. Escaping the house one evening, Liam discovers an old stone gargoyle in a rundown church. The gargoyle is alive. It moves unseen in the night, acting out Liam’s stories. And stories can be dangerous things… What if the gargoyle is the only thing that can save Liam’s family?” [Klappentext, gekürzt]

Stonebird

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05: TIM WYNNE-JONES, “The Emperor of Any Place”

  • Historienkitsch? Im besten Fall hat das hier Jonathan-Safran-Foer-/David-Mitchell-Qualitäten.
  • [nicht verwandt mit Diana Wynne Jones]
  • 336 Seiten, Oktober 2015

“When Evan’s father dies, Evan finds a hand-bound yellow book on his desk: the diary of a Japanese soldier stranded on a small Pacific island in WWII. Why was his father reading it? Who was the American soldier also stranded there? This engrossing mystery novel is a suspenseful, at times terrifying read.” [Klappentext, gekürzt]

The Emperor of Any Place

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06: STEPHEN DAVIES, “Blood & Ink”

  • einfacher, geradliniger Jihad- und Abenteuerroman – vielleicht zu simpel?
  • 240 Seiten, Juni 2015

“Kadija is the music-loving daughter of a guardian of the sacred manuscripts of the ancient city of Timbuktu, Mali. Ali is a former shepherd boy, trained as a warrior for Allah. Tonight, the Islamist rebels are coming for Timbuktu. They will install a harsh regime of law. Television, football, radios, even music, will be banned. Kadija refuses to let go of her former life. And something in her defiance draws Ali to her. Which path will he choose?” [Klappentext, minimal gekürzt]

Blood & Ink

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07: SARAH DARER LITTMAN, “Backlash”

  • Cybermobbing, kompetent beschrieben und erzählt.
  • 336 Seiten, April 2015

“It’s been a long time since Lara’s felt this bad, this depressed, this ugly. She’s worked really hard to become pretty and happy – and make new friends after what happened in middle school. Bree used to be best friends with overweight, depressed Lara, but constantly listening to Lara’s issues got to be too much. Secretly, Bree’s glad Christian called Lara out. Lara’s not nearly as amazing as people think. But no one realized just how far Christian’s harsh Facebook comments would push Lara. Not even Bree. As online life collides with real life, things spiral out of control, and not just for Lara. Because when the truth starts to come together, the backlash is even more devastating than anyone could have ever imagined.” [Klappentext, gekürzt]

Backlash

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08: JONATHAN WEISMAN, “No. 4 Imperial Lane”

  • stilsicher und charmant, aber selbstverliebt und vielleicht zu langsam/träge.
  • 352 Seiten, August 2015

“Welcome to Brighton in 1988 and the University of Sussex, where kids sport Mohawks as conversation drifts from structuralism to Thatcher to the bloody Labour Students. Meet David Heller, an American who’s left the States to escape his own family still mourning the death of a daughter ten years later. To extend his stay, David has taken a job nursing Hans Bromwell. The son of a former MP, and playboy in his day, Hans was left paralyzed by a mysterious accident. When David moves into the Bromwell house, his life becomes quickly entwined with those of Hans, his alcoholic sister Elizabeth, and her beautiful fatherless daughter, as they navigate their new role as fallen aristocracy.” [Klappentext, gekürzt]

No. 4 Imperial Lane: A Novel

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09: STEPHANIE TROMLY, “Trouble is a Friend of mine”

  • sarkastisch, süffig, interessante Figuren
  • 336 Seiten, August 2015

The first time Philip Digby shows up on Zoe Webster’s doorstep, he’s rude and he treats her like a book he’s already read and knows the ending to. But before she knows it, Zoe’s allowed Digby to drag her into a series of hilarious, dangerous, and only vaguely legal schemes all related to the kidnapping of a local teenage girl. A kidnapping that might be connected to the tragic disappearance of his little sister eight years ago. A contemporary debut with razor-sharp dialogue, ridiculously funny action, and a dynamic duo you won’t soon forget.” [Klappentext, gekürzt]

Trouble Is a Friend of Mine

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10: JIM SHEPARD, “The Book of Aron”

“Aron and a handful of boys and girls risk their lives by scuttling around the Warsaw ghetto to smuggle and trade contraband through the quarantine walls in hopes of keeping their fathers, mothers, brothers, and sisters alive, hunted all the while by blackmailers and by Jewish, Polish, and German police, not to mention the Gestapo. Jim Shepard has masterfully made this child’s-eye view of the darkest history mesmerizing, sometimes comic despite all odds. Anyone who hears Aron’s voice will remember it forever.” [Klappentext, gekürzt]

The Book of Aron

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2015 ya

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11: SARA NOVIC, “Girl at War”

  • eins der beliebtesten Bücher des Jahres. ich bin auf Seite 50: kompetent, aber bisher sehr brav und langsam runter-erzählt.
  • 320 Seiten, Mai 2015

“Zagreb, summer of 1991. Ten-year-old Ana Jurić is a carefree tomboy who runs the streets of Croatia’s capital with her best friend, Luka. But as civil war breaks out, soccer games and school lessons are supplanted by sniper fire and air raid drills. When tragedy suddenly strikes, Ana is lost to a world of guerilla warfare and child soldiers; a daring escape plan to America becomes her only chance for survival. Ten years later Ana is a college student in New York. She’s been hiding her past from her boyfriend, her friends, and most especially herself. Haunted by the events that forever changed her family, she returns alone to Croatia, where she must rediscover the place that was once her home and search for the ghosts of those she’s lost.” [Klappentext, minimal gekürzt]

Girl at War

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12: LAURA ROSE WAGNER, “Hold tight, don’t let go. A novel of Haiti”

  • Auch hier bin ich auf Seite 50 – und weiß nicht, ob ich fertig lesen soll: sympathische Ich-Erzählerin – aber bisher sehr erwartbar/bekannt.
  • 272 pages, January 2015

“The vivid story of two teenage cousins, raised as sisters, who survive the devastating 2010 earthquake in Haiti. After losing the woman who raised them, Magdalie and Nadine must fend for themselves in the aftermath of the quake. The girls are inseparable until Nadine, whose father lives in Miami, sends for her but not Magdalie. As she leaves, Nadine makes a promise she cannot keep: to bring Magdalie to Miami, too.” [Klappentext, gekürzt]

Hold Tight, Don't Let Go

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13: NEAL SHUSTERMAN, “Challenger Deep”

  • Neal Shusterman ist Pathos-König. Das hier ist eigensinnig – aber SEHR dick aufgetragen.
  • 320 Seiten, April 2015

“Caden Bosch is on a ship that’s headed for the deepest point on Earth: Challenger Deep, the southern part of the Marianas Trench. Caden Bosch is a brilliant high school student. Caden Bosch is designated the ship’s artist. Caden Bosch pretends to join the school track team but spends his days walking for miles, absorbed by the thoughts in his head. Caden Bosch is split between his allegiance to the captain and the allure of mutiny. Caden Bosch is torn. A captivating and powerful novel” [“…about mental illness?” Klapptentext, gekürzt]

Challenger Deep

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14: ROBYN SCHNEIDER, “Extraordinary Means”

  • ein Gegenentwurf zu “The Fault in our Stars” und “Red Band Society”?
  • 336 Seiten, Mai 2015

“Two teens with a deadly disease fall in love on the brink of a cure. At seventeen, overachieving Lane finds himself at Latham House, a sanatorium for teens suffering from an incurable strain of tuberculosis. Part hospital and part boarding school, Latham is a place of endless rules and confusing rituals. There, Lane encounters a girl he knew years ago. Instead of the shy loner he remembers, Sadie has transformed. At Latham, she is sarcastic, fearless, and utterly compelling. Her friends, a group of eccentric troublemakers, fascinate Lane, who has never stepped out of bounds. But as Lane and Sadie begin to fall in love and their group begins to fall sicker, their insular world threatens to come crashing down.” [Klappentext, gekürzt]

Extraordinary Means

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15: SIOBHAN CURHAM, “True Face”

“We are living in the age of the image – the perfect image. Young women are under pressure to project a persona of perfection. True Face shows how to resist the pressure from the ‘perfection police’ and take off the masks. In chapters dealing with body image, bullying, social media, love, sex and more, Siobhan Curham encourages young women and girls to be honest, dream big, and create lives that are happy and fulfilling. Perfect for ages 13+ – and for the Girls fan in her 20s/30s too!” [Klappentext, gekürzt]

True Face

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16: AISHA SAEED, “Written in the Stars”

  • “Verschleppt ins Morgenland”? So müde mich dieser Klischee-Blick auf die islamische Welt macht – hier funktioniert es stilistisch, psychologisch.
  • 277 Seiten, März 2015

“Naila’s conservative immigrant parents have always said the same thing: She may choose what to study, how to wear her hair, and what to be when she grows up—but they will choose her husband. Until then, dating—even friendship with a boy—is forbidden. When Naila breaks their rule by falling in love with Saif, her parents are livid. Convinced she has forgotten who she truly is, they travel to Pakistan to visit relatives and explore their roots. But Naila’s vacation turns into a nightmare when she learns that plans have changed—her parents have found her a husband and they want her to marry him, now!” [Klappentext, gekürzt]

Written in the Stars

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17: KERIS STAINTON, “Counting Stars”

  • sympathisch alltäglicher, harmloser WG-Roman ohne viel Romance-Kitsch.
  • 324 Seiten, September 2015

“Six ‘friends’, one flat, big dreams… what could go wrong? When 18-year-old Anna leaves school and moves to Liverpool, she feels like her life is finally beginning. But Anna’s job quickly falls through… and it’s not long before Anna starts using her blog to talk about her experiences, from the hilarious to the ridiculous to the little-bit-scary. But when Anna spills a bigger secret than she can handle, suddenly the consequences are all too real. She’ll have to prove she has the mettle to make it in the big city, or risk losing everything she thinks she wants.” [Klappentext, gekürzt]

Counting Stars

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18: THANHHA LAI, “Listen, Slowly”

  • Vietnam durch die Augen einer vietnamesischstämmigen jungen Amerikanerin. Einfach, aber klug.
  • 272 Seiten, Februar 2015

“Mai, a California girl born and raised, has to travel to Vietnam with her grandmother, who is going back to find out what really happened to her husband during the Vietnam War. Mai’s parents think this trip will be a great opportunity for Mai to learn more about her culture. But to Mai, those are their roots, not her own. Vietnam is hot, smelly, and the last place she wants to be. To survive her trip, Mai must find a balance between her two completely different worlds.” [Klappentext, gekürzt]

Listen, Slowly

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zwei Titel von 2014, erst jetzt entdeckt:

19: PATTY BLOUNT, “Some Boys”

  • im schlimmsten Fall ist das eine billige “Dark Romance” – doch bisher überzeugt mich die Hauptfigur: Wut, Sarkasmus, Dringlichkeit!
  • 339 Seiten, August 2014

“After she accuses the town golden boy of rape, everyone turns against Grace. They call her a slut and a liar. But…Ian doesn’t. He’s funny and kind with secrets of his own. But how do you trust the best friend of the boy who raped you?A gut-wrenching, powerful love story told from alternating points of view.” [Klappentext, gekürzt]

Some Boys

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20: TARA DAIRMAN, “All Four Stars”

  • putzige Middle-Grade-Novel über eine junge kochverrückte Sechstklässlerin: Fortsetzung erscheint 2016.
  • 288 Seiten, Juli 2014

“Meet Gladys Gatsby: New York’s toughest restaurant critic. (Just don’t tell anyone that she’s in sixth grade.) Gladys has been cooking gourmet dishes since the age of seven, only her fast-food-loving parents have no idea! Now she’s eleven, and after a crème brûlée accident (just a small fire), Gladys is cut off from the kitchen (and her allowance). She’s devastated but soon finds just the right opportunity to pay her parents back when she’s mistakenly contacted to write a restaurant review for one of the largest newspapers in the world. But in order to meet her deadline and keep her dream job, Gladys must cook her way into the heart of her sixth-grade archenemy and sneak into New York City—all while keeping her identity a secret! Easy as pie, right?” [Klappentext, minimal gekürzt]

All Four Stars

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…und eine Thriller-Reihe aus Deutschland, von der ich lange wusste, aber die ich mir – wegen der kindischen, nichtssagenden Cover und den altbackenen Figurennamen – viel seichter und harmloser vorgestellt hatte:

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21: MONIKA FETH, “Der Libellenflüsterer”

  • das klingt SO bieder und nach “deutsches Jugendbuch”… aber Feth schreibt so plastisch und plausibel, dass ich sobald wie möglich weiterlesen will.
  • 529 Seiten, August 2015

“Merle ist Tierschützerin. Ein Hund, den sie einst vermittelt hatte, starb wenige Wochen später auf grausame Weise. Der neue Besitzer wurde angeklagt und aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Nun kreuzen sich ihre Wege erneut und Merle kommt einem weit gefährlicheren Geheimnis auf die Spur…” [Klappentext, gekürzt]

Der Libellenflüsterer

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Jugendbücher 2015

Die besten Jugendbücher 2015: Entdeckungen / Vorauswahl zur Leipziger Buchmesse

YA, Foto von Achim Reibach.

Einmal pro Monat stelle ich ca. 20 unbekannte oder neue Bücher vor.

heute: aktuelle Jugendbücher und Young-Adult-Literatur, neu auf Deutsch.

Neue Titel oder Neuausgaben, erschienen Sommer 2014 und Sommer 2015…

…angelesen, gemocht und vorgemerkt.

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Ich schreibe einen Roman über Sechzehnjährige. Ich lese seit ca. 2009 Young-Adult-Literatur, empfehle Titel bei ZEIT Online und veröffentliche immer wieder auch längere Texte über z.B. “Mockingjay” (Link) oder neue Dystopien (Link). Meine Lieblings-Jugendbuchautorin ist A.S. King (Link).

10 große Favoriten / Empfehlungen:

“Willkommen im Leben” gehört zu meinen Lieblingsserien, “One Tree Hill” ist ein Guilty Pleasure… und aktuell hadere ich mit dem (mittelklugen, aber sehr mitreißenden) MTV-Teen-Drama “Finding Carter”.

2014 habe ich bei Beltz & Gelberg veröffentlicht, in “Das ist genau mein Ding!”.

Jetzt: 21 aktuelle Bücher, in meiner “bald lesen!”-Vorauswahl.

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01: RACHEL McINTYRE, “Sternschnuppenstunden” / “Me and Mr J”

  • Lara, eine gemobbte Schülerin, verliebt sich in ihren Lehrer Ben.
  • Februar 2015 bei Magellan; Original: USA 2015.
  • 304 Seiten. [Goodreads]

Sternschnuppenstunden

02: MARIT KALDHOL, “Allein unter Schildkröten”

  • Mikke ist 18, liebt Meeresbiologie, versorgt einen behinderten Freund… und bringt sich überraschend um. Warum?
  • August 2014 bei mixtvision [ebook; zuvor schon Print]; Original: Norwegen 2010.
  • 136 Seiten. [Goodreads]

Allein unter Schildkröten

03: BENJAMIN ALIRE SÁENZ, “Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums” / “Aristoteles and Dante discover the Secrets of the Universe”

  • 1987 in El Paso, Texas: der fünfzehnjährige Ari schließt eine erste, große Freundschaft.
  • Juli 2014 bei Thienemann; Original: USA 2012.
  • 384 Seiten. [Goodreads]

Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums

04: LEIGH BARDUGO, “Grischa, Band 1: Goldene Flammen” / “Shadow and Bone”

  • Als Alina ihre magischen Kräfte entdeckt, wird sie dem Zar unterstellt und seiner (magischen) zweiten Armee. Eine Fantasy-Trilogie in einem Fabel-Russland, atmosphärisch und überraschend.
  • Juli 2012 bei Carlsen [als Hardcover schon 2012]; Original: USA 2012. Dort erschien 2014 auch der Abschlussband der Trilogie.
  • 352 Seiten. [Goodreads]

Grischa: Goldene Flammen (Grischa, #1)

05: PATRICIA McCORMICK, “Der Tiger in meinem Herzen” / “Never fall down”

  • Kambodscha 1975: Arn-Chorn Pond überlebt den Völkermord und die Diktatur der Roten Khmer. Ein politischer Tatsachenroman.
  • Februar 2015 bei Fischer KJB; Original: USA 2012.
  • 256 Seiten [Goodreads]

Never Fall Down

06: TERESA TOTEN, “Der ungewöhnliche Held aus Zimmer 13B” / “The unlikely Hero of Room 13B”

  • Adam leidet unter einer Zwangsneurose… trifft in der Therapiegruppe auf Robyn und verliebt sich.
  • September 2014 bei cbt; Original: Kanada 2013.
  • 352 Seiten. [Goodreads]

Der ungewöhnliche Held aus Zimmer 13B

07: CHRISTOPH WORTBERG, “Der Ernst des Lebens macht auch keinen Spaß”

Der Ernst des Lebens macht auch keinen Spaß: Roman

08: VICTORIA SCHWAB, “Das Mädchen, das Geschichten fängt” / “The Archived: Band 1 von 3”

  • Wohin gehen Tote? Sie werden eine Geschichte, verwahrt im Archiv. Doch was, wenn sie zurück ins Leben drängen? Mac ist eine Hüterin… und einer Verschwörung auf der Spur: eine Fantasy-Reihe über Trauer, Sterblichkeit, Verlust und das Erzählen.
  • Juli 2014 bei Heyne; Original: USA 2013.
  • 431 Seiten. [Goodreads]

Das Mädchen, das Geschichten fängt (The Archived, #1)

09: FRANCES HARDINGE, “Das Mädchen ohne Maske” / “A Face like Glass”

  • Neverfell lebt in einer surrealen, geheimnisvollen Diktatur. Die Einwohner verbergen ihre Gefühle hinter Masken aus Lügen. Doch was, wenn ihre eigene Maske nicht genügt?
  • August 2014 im Verlag Freies Geistesleben; Original: UK 2012.
  • 623 Seiten. [Goodreads]

Das Mädchen ohne Maske

10: JOHANNES GROSHUPF, “Der Zorn des Lammes”

  • Thriller: Milan ist neu in Berlin, verliebt sich in eine Zufallsbekanntschaft… und will mit allen Mitteln in ihr Leben.
  • April 2014 bei Oetinger. Mehr zum Autor.
  • 190 Seiten. [Goodreads]

Der Zorn des Lammes

11: BRIGITTE VAN AKEN, “Alles Liebe, deine Lise”

  • Nach einer Abtreibung schreibt Lise, eine 15jährige Hobbyfotografin, Briefe aus dem Internat an ihre Großmutter.
  • August 2014 bei mixtvision; Original aus Belgien.
  • 206 Seiten. [Goodreads]

Alles Liebe, deine Lise

12: MIRJAM PRESSLER, “Die Zeit der schlafenden Hunde”

  • Johanna ist reich, weil ihre Großeltern in den 30er und 40er Jahren hart arbeiteten. Oder? Ein hypnotischer, atmosphärischer Roman über Enteignungen durch die Nazis, Verantwortung und Privilegien.
  • Juli 2014 bei Beltz & Gelberg [Neuauflage; Original von 2003]; mehr zur Autorin.
  • 384 Seiten  [Goodreads]

Die Zeit der schlafenden Hunde

13: DORIT LINKE, “Jenseits der blauen Grenze”

  • Hanna und Andreas wollen aus der DDR fliehen. Im August 1989, durch die Ostsee.
  • Juli 2014 bei Magellan; mehr zur Autorin.
  • 299 Seiten. [Goodreads]

Jenseits der blauen Grenze

14: GRIT POPPE, “Abgehauen”

  • Gonzo ist 16 und wuchs in DDR-Heimen auf. Jetzt sitzt sie im Jugendstrafhof Torgau… und will fliehen.
  • Januar 2015 bei Oetinger [ebook; 2012 schon Print]; mehr zur Autorin.
  • der Vorgänger, “Weggesperrt” (Link) wirkt stilistisch holpriger.
  • 320 Seiten. [Goodreads]

Abgehauen

15: JOHN COREY WHALEY, “Das zweite Leben des Travis Coates” / “Noggin”

  • Travis stirbt an Leukämie, aber lässt seinen Kopf einfrieren. Fünf Jahre später wacht er auf einem neuen Körper auf und will zurück in sein altes Leben. Doch alles ist anders: absurdes, packendes, wütendes Gedankenspiel.
  • Februar 2015 bei Hanser; Original: USA 2014.
  • 304 Seiten. [Goodreads]

Das zweite Leben des Travis Coates

16: MAKIIA LUCIER, “Das Fieber” / “Death-Struck Year”

  • Im Herbst 1918 sterben Millionen Menschen an der Spanischen Grippe. Cleos Kleinstadt wähnt sich in Sicherheit… doch als die Epidemie näher rückt, beschließt sie, als Krankenschwester zu helfen.
  • 24. April 2015 bei Carlsen; Original: USA 2014.
  • 384 Seiten. [Goodreads]

Das Fieber

17: CAMMIE McGOVERN, “Amy & Matthew: Was ist schon normal?” / “Say What You Will”

  • Zwei Teenager mit Behinderung werden ein Paar. (Das Buch scheint frischer, komplexer und besser geschrieben als der furchtbare deutsche Klappentext:
  • “Die 17-jährige Amy ist ein besonderes Mädchen. Sie kann nicht sprechen und nicht ohne Hilfe laufen. Aber sie ist unglaublich klug und wahnsinnig hübsch – zumindest in den Augen ihres Klassenkameraden Matthew, der auch nicht so ist wie die anderen.:-/
  • 30. März 2015 bei Heyne; Original: USA, 2014.
  • 360 Seiten. [Goodreads]

Amy & Matthew - Was ist schon normal?

18: KATJA BEHRENS, “Alles Sehen kommt von der Seele. Die außergewöhnliche Lebensgeschichte der Helen Keller”

  • Wie lernte die blinde und gehörlose Helen Keller im späten 19. Jahrhundert, mit der Außenwelt zu sprechen? Ein Bio-Roman, sehr literarisch, plastisch und ohne Überheblichkeit erzählt.
  • August 2014 bei Beltz & Gelberg [Neuauflage, Original von 2001]; mehr zur Autorin.
  • 200 Seiten. [Goodreads]

Alles Sehen kommt von der Seele: Die außergewöhnliche Lebensgeschichte der Helen Keller

19: JORDAN SONNENBLICK, “Die total irre Geschichte mit der Gitarre meines Vaters und allem, was danach kam – obwohl sie mir keiner auch nur ansatzweise glauben wird.” / “Are you experienced?”

  • Spaßiger Mainstream-Jungsroman über einen Altrocker-Vater, seine Jimi-Hendrix-Gitarre…. und Rich, der plötzlich im Jahr 1969 aufwacht, in Woodstock. Und seine Familien-Vorgeschichte mit ganzen neuen Augen erlebt.
  • 24. April 2015 bei Carlsen; Original: USA 2013.
  • 304 Seiten. [Goodreads]

Are You Experienced?

20: NON PRATT, “Fuck You, Leben!” / “Trouble”

  • Hannah ist 15 und schwanger. Niemand darf erfahren, wer der Vater ist. Doch Aaron, ein Mitschüler, freundet sich mit ihr an.
  • Dezember 2014 bei dtv; Original: UK 2014.
  • 420 Seiten. [Goodreads]

Fuck You Leben!

BONUS: KATRIN BONGARD, “Subway Sound”

  • Livia zieht nach Berlin und trifft einen Jungen, der auf der Straße lebt.
  • März 2013, bei PINK!; mehr zur Autorin.
  • 208 Seiten. [Goodreads]

Subway Sound

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und:

Best New Books – Spring 2014: New Novels & Recommendations

Underdog Literature Best Novels 2014 Spring WordPress
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Here are 15 books that caught my interest lately.

Fresh, off-beat, quirky or curious titles that might deserve more attention…

all published between January and June 2014.

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01: MAXWELL NEELY-COHEN, “Echo of the Boom”, 456 pages, April 2014.

Echo of the Boom

02: PETER MATTHIESSEN, “In Paradise”, 256 pages, January 2014.

In Paradise

03: SIRI HUSTVEDT, “The Blazing World”, 368 pages, March 2014.

The Blazing World

04: AARON THIER, “The Ghost Apple”, 304 pages, March 2014. [Satire]

The Ghost Apple

05: TED THOMPSON, “The Land of Steady Habits”, 272 pages, March 2014.

The Land of Steady Habits: A Novel

06: KEVIN BROCKMEIER, “A few Seconds of radiant Filmstrip: A Memoir of Seventh Grade”, 208 pages, January 2014. [Memoir / Coming-of-Age / Cultural Studies]

A Few Seconds of Radiant Filmstrip: A Memoir of Seventh Grade

07: SHANE KUHN, “The Intern’s Handbook”, 288 pages, April 2014. [Corporate Satire / Thriller / Dystopia]

The Intern's Handbook: A Thriller

08: NNEDI OKARAFOR, “Lagoon”, 320 pages, April 2014. [Science Fiction; Nigeria]

Lagoon

09: ROBERT GLANCY, “Terms & Conditions”, 272 pages, February 2014 [Satire]

Terms & Conditions

10: LESLIE JAMISON, “The Empathy Exams”, 256 pages, April 2014. [personal Essays]

The Empathy Exams: Essays

11: NATALIE HAYNES, “The Amber Fury”, 307 pages, February 2014. [Mainstream / Suspense]

The Amber Fury

12: COURTNEY C. STEVENS, “Faking Normal”, 321 pages, February 2014. [Young Adult]

Faking Normal

13: ROBIN HERRERA, “Hope is a Ferris Wheel”, 272 pages, March 2014. [Young Adult]

Hope Is a Ferris Wheel

14: JOHN COREY WHALEY, “Noggin”,  356 pages, April 2014. [Young Adult Sci-Fi]

Noggin

15: STEWART FOSTER, “We used to be Kings”, 368 pages, January 2014. [Young Adult]

We Used to Be Kings

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Here are five books that made me curious enough to buy them:

01: SUE MONK KIDD, “The Invention of Wings”, 373 pages, January 2014. [Mainstream / Historical Fiction]

The Invention of Wings

02: JENNIFER CLEMENT, “Prayers for the Stolen”, 224 pages, February 2014.

Prayers for the Stolen

03: WILLY VLAUTIN, “The Free”, 297 pages, January 2014.

The Free

04: GABRIELLE ZEVIN, “The Stories Life of A. J. Fikry”, 230 pages, March 2014. [Mainstream]

The Storied Life of A. J. Fikry

05: DANAH BOYD, “It’s complicated: The Social Lives of Networked Teens”, 296 pages, February 2014. [Sociology]

It's Complicated: The Social Lives of Networked Teens

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Underdog Literature, March 2012: 15 fresh or overlooked, off-the-wall titles

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Here are 15 books that caught my interest lately.

Fresh, off-beat, quirky or curious titles that might deserve more attention:

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01: CLAIRE BIDWELL SMITH, “The Rules of Inheritance”, 298 pages, 2012.C

02: ISMET PRCIC, “Shards”, 400 pages, 2011.

03: JEFF MARTIN, “The late American Novel: Writers on the Future of Books”, 165 pages, 2011.

04: GUY DELISLE, “Jerusalem”, 334 pages, 2011. [Graphic Novel; nonfiction]

05: LIZ MOORE, “Heft”, 352 pages, 2012.

06: EOWYN IVEY, “The Snow Child”, 389 pages, 2011.

07: AMY KROUSE ROSENTHAL, “Encyclopedia of an Ordinary Life”, 240 pages, 2005.

08: ERIC WALTERS, “Safe as Houses”, 160 pages, 2007. [Young Adult]

09: SHARON M. DRAPER, “Out of my Mind”, 295 pages, 2010. [Young Adult]

10: RYAN KNIGHTON, “C’mon Papa: Dispatches from a Dad in the Dark”, 272 pages, 2010. [Memoir]

11: ALISON BECHDEL, “Are you my Mother?”, 224 pages, 2012. [Graphic Novel / Memoir]

12: HAVEN KIMMEL, “She got off the Couch; and other Heroic Acts from Mooreland, Indiana”, 320 pages, 2005. [Humor]

13: JULIE ANNE PETERS, “Between Mom and Jo”, 240 pages, 2007. [Young Adult]

14: MILLEN BRAND, “The Outward Room”, 240 pages, 1937.

15: STEPHANIE COONTZ, “The Way we never were: American Families and the Nostalgia Trap”, 432 pages, 1992.

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Here are five books that made me curious enough to buy them:

01: WOLFGANG HERRNDORF, “Tschick”, 253 pages, 2010 [Young Adult, German].

02: SARAH OCKLER, “Twenty Boy Summer”, 290 pages, 2009 [Young Adult].

03: PATRICK DeWITT, “The Sisters Brothers”, 352 pages, 2011.

04: ROHINTON MISTRY, “A Fine Balance”, 603 pages, 1995.

05: REBECCA SKLOOT, “The Immortal Life of Henrietta Lacks”, 370 pages, 2010.

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…and finally, here are three books that I read – and that were really good:

1: 5 of 5 stars: STEWART O’NAN, “The Odds”, 179 pages, 2012.

2: 4 of 5 stars: BRIAN FRANCIS, “Natural Order”, 384 pages, 2011.

3: 4 of 5 stars: OCTAVIA E. BUTLER, “Kindred”, 288 pages, 1983.

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