Young Adult

Die besten Jugendbücher 2019 – Entdeckungen zur Leipziger Buchmesse

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Ich schreibe einen Roman über Sechzehnjährige. Ich lese seit ca. 2009 Young-Adult-Literatur, empfehle Titel bei ZEIT Online und veröffentliche immer wieder auch längere Texte über z.B.“Mockingjay” (Link) oder neue Dystopien (Link). Meine Lieblings-Jugendbuchautorin ist A.S. King (Link).

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Mehrmals jährlich stelle ich hier im Blog unbekannte oder neue Bücher vor.

Heute: aktuelle Jugendbücher und Young-Adult-Literatur, erst neu auf Deutsch, weiter unten: englischsprachig.

Neue Titel oder Neuausgaben – erschienen zwischen Frühling 2018 und Frühling/Sommer 2019. Angelesen, gemocht und vorgemerkt.

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gelesen und gemocht:

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STEFANIE HÖFLER: „Der große schwarze Vogel“, Beltz & Gelberg, Juli 2018

„Bens Mutter stirbt völlig unerwartet – an einem strahlenden Oktobertag. Ben erzählt von der ersten Zeit danach und wie er, sein Bruder Krümel und Pa klar kommen – oder eben nicht. Mit einem Mal ist nichts mehr so, wie es war. Doch manchmal geht das Leben nicht nur irgendwie weiter, sondern es passieren neue, verwirrende und ganz wunderbare Dinge.“ [mehr: Goodreads]

Ich mochte Höflers Debüt, „Mein Sommer mit Mucks“, mehr – Ben bleibt recht farblos, passiv und hat keine besonders interessanten Impulse oder Ideen. Trotzdem: Die beste deutschsprachige Jugendbuchautorin, die ich kenne. Starkes Thema, intensives Buch.

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LAURIE HALSE ANDERSON: „Sprich“, dtv, Juni 2019

„Wehr dich! Sprich! Melinda freute sich auf der erste Jahr an der High School. Doch jetzt ist alles wie ein böser Traum: Von ihrer Freundin wird sie geschnitten, die Mitschüler reagieren abweisend. Melinda gilt als Zicke, seit sie auf jener Party die Polizei gerufen hat, aber nicht sagen wollte, warum. Sprechen kann und will sie nicht darüber. Es dauert ein Jahr, bis Melinda ihre Sprache wiederfindet – und mit ihr die Kraft, sich zu wehren.“ [mehr: Goodreads]

Zerquält, trocken, solide: Ich las das Buch 2010 im Original und hoffe, dass es mittlerweile bessere Jugendbücher gibt, die über Trauma, sexuelle Gewalt und Toxic Masculinity erzählen. 2004 gab es eine Verfilmung mit Kristen Stewart, 2019 kommt eine Graphic Novel.

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angelesen und gemocht:

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ADAM SILVERA, „Am Ende sterben wir sowieso“, Arctis, September 2018

„Was, wenn das Schicksal bei dir anklopft – um zu sagen, dass du stirbst? Am 5. September, kurz nach Mitternacht, bekommen Mateo und Rufus den Anruf der »Death Cast«: Sie werden heute sterben. Noch kennen sie sich nicht. Doch aus unterschiedlichen Gründen beschließen sie, an ihrem letzten Tag einen neuen Freund zu finden. Dafür gibt es die App ›Last Friend‹. Zusammen werden sie ein letztes großes Abenteuer erleben – und ein ganzes Leben an einem einzigen Tag verbringen.“ [mehr: Goodreads]

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ADAM SILVERA: „Was mir von dir bleibt“, Arctis, 22. März 2019

„Freundschaft, Liebe, Verlust, Trauer, Selbstsuche: Als Griffins erste Liebe und Exfreund Theo bei einem Unfall stirbt, bricht eine Welt zusammen. Obwohl Theo aufs College nach Kalifornien gezogen war und anfing, Jackson zu daten, hatte Griffin nie daran gezweifelt, dass Theo eines Tages zu ihm zurückkehren würde. Für Griffin beginnt eine Abwärtsspirale. Er verliert sich in seinen Zwängen und selbstzerstörerischen Handlungen. Seine Geheimnisse zerreißen ihn innerlich. Sollte eine Zukunft ohne Theo für ihn überhaupt denkbar sein, muss Griffin sich zuerst seiner eigenen Geschichte stellen.“ [mehr: Goodreads]

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AMI POLONSKY: „Und mittendrin ich“, cbj, 24. Juni 2019

„Was wäre, wenn dein Äußeres das genaue Gegenteil deines Inneren wäre? Du deine Sehnsucht einfach nicht mehr länger geheim halten könntest? Würdest du den Mut haben, du selbst zu sein? Bisher machte sich [trans Mädchen] Grayson, 12, in der Schule unsichtbar. Als eine unerwartete Freundschaft und ein verständnisvoller Lehrer Grayson ermutigen, ins Rampenlicht zu treten, findet Grayson endlich einen Weg, ihre Flügel auch im wahren Leben zu entfalten.“ [mehr: Goodreads]

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ASTRID LINDGREN: „Das entschwundene Land“, Oetinger, Mai 2018

„Das entschwunde Land ist das glückliche Land Lingrens Kindheit. Zwischen Mägden und Knechten, Armenhäuslern und Landstreichern wuchsen sie und ihre Geschwister auf einem Hof nahe der schwedischen Kleinstadt Vimmerby in Småland auf. Dort, wo irgendwann im Jahr 1888 die Liebesgeschichte ihrer Eltern begann und ein Leben lang dauerte. Aktualisierte und neu gestaltete Autobiographie der weltberühmten Kinderbuchautorin.“ [Wird ca. alle fünf Jahre neu aufgelegt. mehr: Goodreads]

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CLARA ASSCHER-PINKHOF: „Sternkinder“, Dressler, September 2018

„Kindersicht auf die Gräuel des Nationalsozialismus. „Sternkinder“, das waren die jüdischen Kinder, die den Davidstern tragen mussten. Sie erfuhren die Schrecken der Konzentrationslager und verstanden doch oft nicht, was mit ihnen geschah. Clara Asscher-Pinkhof, die selbst deportiert wurde und nur durch großes Glück überlebte, beschreibt die Verfolgung durch die Augen der Kinder. Das früheste Dokument über das Schicksal jüdischer Kinder, erschienen 1946.“ [mehr: Goodreads]

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CLAIRE CHRISTIAN: „Du bringst mein Leben so schön durcheinander“, Thienemann, Februar 2019

„Ava ist das beliebteste Mädchen der Schule. Gideon der schüchterne Junge von nebenan. Beim Nebenjob im Schnellrestaurant lernen die beiden sich kennen. Ava mag Gideon sofort, weil er anders zu sein scheint. Zum Beispiel als er zugibt, weder ein Handy noch Internet zu haben und vorschlägt, stattdessen Briefe zu schreiben. Dann wird aus der Freundschaft Liebe.“ [mehr: Goodreads]

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JEAN WEBSTER, „Daddy Langbein“, Anaconda Verlag, März 2018

„Die junge Jerusha kann wunderbar schreiben. Deshalb schickt ein reicher Gönner das Waisenkind aufs College. Er erwartet dafür jeden Monat einen Brief, in dem das Mädchen über ihre Fortschritte berichtet. Jerusha ist in ihrem Element: freimütig und frech, voller Beobachtungsgabe und übersprudelnder Fantasie schildert sie dem ihr unbekannten Mann, den sie Daddy Langbein nennt, wie sie vorankommt und was sie bewegt.“ [mehr: Goodreads]

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JULIE BUXBAUM, „Tell me three Things“, Luebbe One, Juni 2018

„Jessie hat eine neue Schule – und bekommt eine anonyme Mail mit Ratschlägen, wie sie den Schulalltag überstehen kann. Sie beschließt, die Tipps zu befolgen und verliebt sich Nachricht für Nachricht mehr in den Absender. Doch wer ist der Unbekannte?“ [mehr: Goodreads; erschien schon 2016 als „Absender: Glück“ bei Boje]

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ELISABETH ETZ, „Nach vorn“, Tyrolia Verlag, August 2018

„„Geheilt“ – auch wenn sich Ärzte stets davor scheuen, ein „endgültig“ davor zu setzen. Doch der Port der 17-jährigen Helene ist draußen, der Krebs gibt Ruhe. Die Zeit im Krankenhaus ist vorbei. Man kann nicht einfach dort weitermachen, wo man vor eineinhalb Jahren aufhören musste. Den Schalter umkippen und wieder ein „normaler“ Teenager sein. Helene legt ihren alten Spitznamen ab und will statt Lene nun Hel genannt werden – Hel wie Hölle. Sie verliert gute Freundinnen und Freunde, um an einem unerwarteten Ort neue zu finden. Und arbeitet sich langsam in ein Leben, das mit ihrem alten wenig zu tun hat. Und die, die gestorben sind: Waren die einfach nicht tapfer genug?“ [mehr: Goodreads]

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NEAL SHUSTERMAN: „Kompass ohne Norden“, Hanser, August 2018

„Caden hält sich für einen normalen Jungen. Doch sein Verstand ist ein krankhafter Lügner: Manchmal ist Caden auf dem Weg zum tiefsten Punkt der Erde im Marianengraben, auf einem Schiff, auf dem die Zeit seitlich läuft wie eine Krabbe. In der Realität lässt Cadens Verstand harmlose Dinge wie einen Gartenschlauch zur tödlichen Gefahr werden. Als die Grenze zwischen realer und fantastischer Welt verschwimmt, begreift Caden: In den Tagen der Bibel hätte er vermutlich als Prophet gegolten, doch heute lautet die Diagnose: Schizophrenie.“ [mehr: Goodreads]

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HOLLY BLACK: „Elfenkrone“, cbj, November 2018

„Elfen sind schön wie das Feuer und gnadenlos wie Schwerter – bis ein Mädchen ihnen Einhalt gebietet. Cardan ist der Schönste von allen. Jude ist sieben, als ihre Eltern ermordet werden und sie gemeinsam mit ihren Schwestern an den Hof des Elfenkönigs verschleppt wird. Zehn Jahre später hat sie nur ein Ziel vor Augen: dazuzugehören, um jeden Preis. Doch die meisten Elfen verachten Sterbliche wie sie. Ihr erbittertster Widersacher: Prinz Cardan, der jüngste und unberechenbarste Sohn des Elfenkönigs. Doch gerade ihm muss Jude die Stirn bieten, wenn sie am Hof überleben will…“ [mehr: Goodreads]

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CHRISTELLE DABOS: „Die Verlobten des Winters“, Insel, März 2019

„Ophelia kann Gegenstände lesen und durch Spiegel reisen. Auf der Arche Anima lebt sie inmitten ihrer riesigen Familie. Doch sie soll auf die eisige Arche des Pols ziehen und einen Adligen, Thorn, heiraten. Warum wurde ausgerechnet sie, das zurückhaltende Mädchen mit der leisen Stimme, auserkoren? Ophelia macht sich auf den Weg in ihr neues, blitzgefährliches Zuhause.“ [mehr: Goodreads. Erster Teil einer französischen Reihe]

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#norwegen2019 AMINA BILE, SOFIA NESRINE SROUR, NANCY HERZ: „Schamlos“, Gabriel (Thienemann-Esslinger), Februar 2019

„Drei junge Frauen – Muslimas, Bloggerinnen, Feministinnen – beziehen Position: Wie fühlt es sich an, ständig zwischen den Erwartungen ihrer Familien, ihrer kulturellen Identität und ihrem Selbstverständnis, als Jugendliche in einem westlichen Land zu leben, hin- und hergerissen zu sein? Sie haben Diskussionen angeregt, Tabu-Themen öffentlich gemacht und zahlreiche sehr persönliche Geschichten gesammelt. Dabei entstand ein bemerkenswertes, mutiges Buch. Ein Plädoyer für eine multikulturelle Gesellschaft.“ [mehr: Goodreads]

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#norwegen2019 MARTA BREEN: „Rebellische Frauen – Women in Battle. 150 Jahre Kampf für Freiheit, Gleichheit, Schwesterlichkeit“, Elisabeth Sandmann Verlag, Februar 2019

„Der Kampf ums Wahlrecht war zugleich der Kampf dafür, als vernünftige, rational denkende Menschen wahrgenommen zu werden. Frauen kämpfen seit über 150 Jahren für wirtschaftliche Unabhängigkeit, Bildung, Beruf und für das Recht über den eigenen Körper und das Recht, zu leben und zu lieben, wen man will. Neben Rosa Luxemburg, Emmeline Pankhurst und Malala Yousafzai werden auch weniger bekannte Protagonistinnen der Frauenbewegung portraitiert.“ [mehr: Goodreads]

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#norwegen2019 HAKON OVREAS: „Super-Laura“, Hanser, Mai 2018

„Super-Bruno und Super-Matze hatten ihren Auftritt – nun ist Super-Laura an der Reihe! Die Gemeinde bewilligt, dass ein reicher Unternehmer mitten in dem kleinen Dorf eine Geflügelfarm bauen darf. Das wäre das Ende für die Hütte von Laura, Matze und Bruno. Sie nimmt all ihren Mut zusammen und will den Bürgermeister überzeugen, den Beschluss zurückzunehmen. Und sie will Geld sammeln, um das Grundstück selbst zu kaufen. Doch dafür fehlen mehrere Millionen. Zeit für Super-Laura!“ [mehr: Goodreads]

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sechs Titel, für dich noch keine Leseprobe vorliegt:

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ANGIE THOMAS: „On the come up“, cbj, 4. März

„Bri ist 16 und will berühmte Rapperin werden. Als Tochter einer Rap-Legende ist das nicht leicht: Ihr Vater starb, kurz bevor er den großen Durchbruch schaffte. Dann verliert ihre Mutter ihren Job. Plötzlich gehören Essensausgaben, Zahlungsaufforderungen und Kündigungen ebenso zu Bris Alltag wie Reime und Beats.“ [mehr: Goodreads]

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JUDITH VISSER: „Mein Leben als Sonntagskind“, HarperCollins, 1. Mai

„Jasmijn führt Tagebuch – doch redet nur mit ihrer Hündin Senta und mit Elvis Presley, mit dessen Postern sie ihr Zimmer tapezierte. Wie schaffen es andere Menschen bloß, dass sie immer wissen, wie sie sich verhalten sollen? Mit Senta und Elvis an ihrer Seite macht sich Jasmijn auf, dieses Geheimnis zu ergründen und ihr Glück zu finden. Der Bestseller aus den Niederlanden: ein berührender Roman über das Erwachsenwerden mit Autismus.“ [mehr: Goodreads]

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CORNELIA FUNKE: „Das Labyrinth des Fauns“, Fischer, 2. Juli

„Spanien, 1944: Ofelia zieht mit ihrer Mutter in die Berge, wo ihr neuer Stiefvater mit seiner Truppe stationiert ist. Der dichte Wald wird zum Königreich voller magischer Wesen. Ein geheimnisvoller Faun stellt dem Mädchen drei Aufgaben. Besteht sie, wird sie Prinzessin des Reiches. Immer tiefer wird Ofelia in eine phantastische Welt hinein gezogen, die wundervoll ist und grausam zugleich. Inspiriert von Guillermo del Toros grandiosem oscarprämierten Meisterwerk »Pans Labyrinth« schafft Bestsellerautorin Cornelia Funke eine Welt, wie nur Literatur es kann.“

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KATHLEEN WEISE: „Wenn wir nach den Sternen greifen“, Ueberreuter, 15. März 2019

„2039: Ianthe ist 17. Ihr Vater wurde für die erste bemannte Mars-Mission ausgewählt, und auf einem abgeschirmten NASA-Gelände am Strand verbringen alle Familien einen letzten Urlaub. Ianthe ist wütend, weil ihr Vater für seinen Traum die Familie verlässt. Sie hat ein Angebot von einem Plattenlabel in der Tasche. Der Haken: Sie müsste nach Seattle ziehen. Kann sie ihrer Familie eine weitere Veränderung antun? Was kostet es wirklich, seinen Traum zu leben?“

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INTI CHAVEZ PEREZ: „:respect. Das Sexbuch für Jungs“, Heyne, 12. August 2019

„Wie soll ein Schwanz aussehen? Sind Pornos in Ordnung? Was mögen Mädchen? Was mögen Jungs? Wie schütze ich mich selbst, und wie sage ich nein? Für den [schwedischen] Sexualpädagogen Inti Chavez Perez ist keine Frage zu groß, klein, tabu oder peinlich.“ [mehr: Goodreads; schon 2010 erschienen]

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NICO ABRELL: „Ich bin ich – und jetzt? Über Mobbing, Outing und das erste Mal“, dtv, 22. März 2019

„Nico ist 18 und schwul. Er liest, schreibt, singt und spielt Gitarre. Auf Youtube beantwortet er Fragen, spricht über seine Beziehung, Mobbingerfahrungen und Alltag, Diversity, Coming of Age und Sexualität. Nico gibt Tipps, die er vor einigen Jahren selbst gerne gehabt hätte: Was sind die besten Konter auf blöde Sprüche? Wie oute ich mich und muss ich das überhaupt? Wie überwindet man seine Ängste?“

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bisher nur auf Englisch – angelesen und gemocht:

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ADIS KHORRAM: „Darius the Great is not okay“, August 2018

„Darius Kellner speaks better Klingon than Farsi, and he knows more about Hobbit social cues than Persian ones. He’s about to take his first-ever trip to Iran, and it’s pretty overwhelming–especially when he’s also dealing with clinical depression and a disapproving dad. In Iran, he gets to know his ailing but still formidable grandfather, his loving grandmother, and the rest of his mom’s family for the first time. And he meets Sohrab, the boy next door who changes everything. Sohrab calls him Darioush–the original Persian version of his name–and Darius has never felt more like himself than he does now that he’s Darioush to Sohrab. When it’s time to go home to America, he’ll have to find a way to be Darioush on his own.“

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SUSIN NIELSEN: „No fixed Address“, September 2018

„Felix is 12. His mom is loving but unreliable and can’t hold onto a job, or a home. When they lose their apartment in Vancouver, they move into a camper van, just for August, till Astrid finds a job. September comes, they’re still in the van; Felix must keep „home“ a secret and give a fake address in order to enroll in school. When he gets to compete on a national quiz show, Felix is determined to win: The cash prize will bring them a home.“

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GUY JONES: „The Ice Garden“, Januar 2018

„Jess is allergic to the sun and has to stay in the hospital. Her only friend is a boy in a coma, to whom she tells stories. One night she sneaks out to explore the empty playground she’s longed to visit, where she discovers a beautiful impossibility: a magical garden wrought of ice. But Jess isn’t alone in this fragile, in-between place…“

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BECKY ALBERTALLI, ADAM SILVERA: „What if it’s us“, Oktober 2018

„Arthur is only in New York for the summer. Ben is on his way to the post office, carrying a box of his ex-boyfriend’s things. They meet at the post office. But what if Arthur tries too hard to make it work and Ben doesn’t try hard enough?“

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KATRIN VAN DAM: „Come November“, Oktober 2018

„Rooney’s mom just lost her job. She isn’t planning to get another one: The Next World Society has its members convinced they’ll be leaving Earth behind on November 17. To Ronney’s mother and younger brother it sounds like salvation. Their obsession threatens to tear their lives apart.“

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MELANIE SUMROW: „The Prophet calls“, November 2018

„‚Let’s play apocalypse!‘, my cousin yells. In the shade of the grocery store, my three mothers shake their heads in unison.‘ Gentry feels lucky to live among God’s chosen people in the Prophet’s compound, but when music is outlawed, Gentry and her older brother Tanner sneak out. Gentry begins to question the Prophet’s teachings and his revelations, especially when his latest orders put her family in danger. Can she escape the only life she’s ever known?“

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GLORY EDIM: „Well-read Black Girl“, Oktober 2018

„An inspiring collection of essays by black women writers on the importance of recognizing ourselves in literature: Remember that moment when you first encountered a character who seemed to be written just for you? That feeling of belonging remains with readers the rest of their lives—but not everyone regularly sees themselves on the pages of a book. Contributors include Jesmyn Ward, Jacqueline Woodson, Tayari Jones. Whether it’s learning about the complexities of femalehood from Zora Neale Hurston and Toni Morrison, finding a new type of love in The Color Purple, or using mythology to craft an alternative black future, the subjects of each essay remind us why we turn to books in times of both struggle and relaxation.“

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JACQUELINE WOODSON: „Harbor me“, August 2018

„Six kids have to meet for a weekly chat–by themselves, with no adults to listen in. What is bothering them? Esteban’s father’s deportation and Haley’s father’s incarceration, Amari’s fears of racial profiling and Ashton’s adjustment to his changing family fortunes. When the six are together, they can express the feelings and fears they have to hide from the rest of the world.“

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SHARON M. DRAPER: „Blended“, Oktober 2018

„Eleven-year-old Isabella’s blended family is more divided than ever: a thoughtful story about divorce and racial identity. One week, she’s living in a fancy house where they are one of the only black families in the neighborhood. The next week she’s with her mom and her boyfriend John-Mark in a small, not-so-fancy house that she loves. And she’s is beginning to realize that being split between Mom and Dad is more than switching houses, switching nicknames, switching backpacks: it’s also about switching identities. Strangers are always commenting: “You’re so exotic!” “You look so unusual.” “But what are you really?” Then, Isabella and her step-brother are stopped by the police. A cell phone is mistaken for a gun. And shots are fired.“

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JENNIFER A. NIELSEN: „Resistance“, August 2018

„Chaya is a teenager living in Nazi-occupied Poland. After her little sister is taken away, her younger brother disappears. Using forged papers and her fair features, Chaya becomes a courier and travels between the Jewish ghettos of Poland, smuggling food, papers, and even people.“

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DANIEL JOSÉ OLDER: „Dactyl Hill Squad“, September 2018

„It’s 1863 and dinosaurs roam the streets of New York as the Civil War rages between raptor-mounted armies down South. Magdalys Roca and her friends from the Colored Orphan Asylum are on a field trip when the Draft Riots break out, and a number of their fellow orphans are kidnapped by an evil magistrate, Richard Riker.“

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ETHAN M. ALDRIDGE: „Estranged“, August 2018  [Comic]

„Edmund and the Childe were swapped at birth. Edmund has fae powers, but lives in secret as a changeling in the World Above. The Childe lives among the fae in the World Below, where being human makes him an oddity at the royal palace, and where his only friend is a wax golem named Whick. When the cruel sorceress Hawthorne takes the throne, the Childe and Edmund need to act.“

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LAURA SHOVAN: „Takedown“, Juni 2018

„One girl wants to break barriers in a sport dominated by boys. Mikayla is a wrestler. Some people object to having a girl on the team. Lev is determined to make it to the state championships. At the beginning of sixth grade, he’s paired with a new partner–a girl. Mikayla and Lev work hard together and become friends. But when they face each other, only one of them can win.“

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KELLY JENSEN: „(Don’t) call me crazy. 33 Voices start the conversation about mental health“, Oktober 2018

„Is using the word crazy offensive? The word itself means different things—wild? extreme? disturbed? passionate?—to different people. Thirty-three writers, athletes, and artists offer essays, lists, comics, and illustrations that explore their personal experiences with mental illness, how we do and do not talk about mental health.“

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TENA CLARK: „Southern Discomfort. A Memoir“, Oktober 2018

[kein Jugendbuch] „For readers of beloved memoirs like The Glass Castle: Set in rural Mississippi during the Civil Rights era. A white girl coming of age in a repressive society: Tena was born in 1953 in a tiny Mississippi town where the legacy of slavery and racial injustice still permeated every aspect of life. On the outside, Tena’s childhood looked like a fairytale. Her father was one of the richest men in the state; her mother was a regal beauty. The family lived on a sprawling farm and had the only swimming pool in town; Tena was given her first car—a royal blue Camaro—at twelve. But by the time she was three, her parents’ marriage had dissolved into a swamp of alcohol, rampant infidelity, and guns. Tena was left in the care of her black nanny, Virgie, who became Tena’s surrogate mother and confidante—even though she was raising nine of her own children and was not allowed to eat from the family’s plates or use their bathroom. It was Virgie’s acceptance and unconditional love that gave Tena the courage to [out herself as a lesbian.]“

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MICHELLE KIM: „Running through Sprinklers“, April 2018

„Surrey, British Columbia, Canada, in the early 1990s: Nadine has suddenly skipped a grade and gone to high school without Sara. Sara can feel their friendship slipping away.“

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VEERA HIRANANDANI: „The Night Diary“, März 2018

„It’s 1947, and India, newly independent of British rule, has been separated into two countries: Pakistan and India. The divide has created much tension between Hindus and Muslims, and hundreds of thousands are killed crossing borders. Half-Muslim, half-Hindu twelve-year-old Nisha doesn’t know where she belongs. When Papa decides it’s too dangerous to stay in what is now Pakistan, Nisha and her family become refugees and embark first by train but later on foot to reach her new home.“

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ALEX GINO: „You don’t know everything, Jilly P!“, Oktober 2018

„When her sister Emma is born Deaf, Jilly realizes how much she still has to learn. A big fantasy reader, Jilly connects with another fan, Derek, who is a Deaf Black ASL user. Jilly has to learn to be an ally, a sister, and a friend, understanding that life works in different ways for different people, and that being open to change can make you change in the best possible ways.“

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[Alle Klappentexte: gekürzt]

[Leseexemplare? gern einfach direkt per E-Mail schicken | Printadresse hier: Link]

Reading Women, 2018: Summer Books, Summer Reading

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GENEVIEVE GRAHAM: „Come from Away“

„In 1939, Grace Baker’s three brothers board Canadian ships headed for a faraway war. Grace stays behind, tending to the homefront and the general store that helps keep her small Nova Scotian community running. Three years later, rumours swirl about “wolf packs” of German U-Boats lurking in the waters along the shores of East Jeddore, a stone’s throw from Grace’s window.“

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MIRA T. LEE: „Everything here is beautiful“

„Miranda, the responsible one: always her younger sister’s protector; Lucia, the headstrong, unconventional one. When their mother dies and Lucia starts to hear voices, it’s Miranda who must fight for the help her sister needs — even as Lucia refuses to be defined by any doctor’s diagnosis. Miranda must decide whether or not to step in. Told from alternating perspectives. A family drama about tough choices.“

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[2017] CAITLIN HAMILTON SUMMIE: „To lay to Rest our Ghosts“

„WWII Kansas City. A poor, drug-ridden NYC neighborhood. Woodsy Wisconsin and the quiet of rural Minnesota: Ten elegantly written short stories navigating the geographical boundaries that shape our lives.“

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MICHELE LENT HIRSCH: „Invisible. How young Women with serious Health Issues navigate Work, Relationships and the Pressure to seem just fine“

„Miriam’s doctor didn’t believe she had breast cancer. She did. Sophie navigates being the only black scientist in her lab while studying the very disease, HIV, that she hides from her coworkers. For Victoria, coming out as a transgender woman was less difficult than coming out as bipolar.

Author Michele Lent Hirsch knew she couldn’t be the only woman who’s faced serious health issues at a young age, as well as the resulting effects on her career, her relationships, and her sense of self. Young female patients are in fact the primary demographic for many illnesses. Not only do they feel pressured to seem perfect and youthful, they also find themselves amid labyrinthine obstacles in a culture that has one narrow idea of womanhood.

Lent Hirsch weaves her own harrowing experiences together with stories from other women, perspectives from sociologists on structural inequality, and insights from neuroscientists on misogyny in health research. She shows how health issues and disabilities amplify what women in general already confront: warped beauty standards, workplace sexism, worries about romantic partners, and mistrust of their own bodies.“

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SHANNON HITCHCOCK: „One True Way“

„Two girls who discover their friendship is something more. Daniel Boone Middle School in the 1970s, where teachers and coaches must hide who they are, and girls who like girls are forced to question their own choices. Set against the backdrop of history and politics that surrounded gay rights in the 1970s South, this novel is a thoughtful look at tolerance, acceptance, and change.“

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MICHELLE KIM: „Running through Sprinklers“

„Surrey, British Columbia, Canada, in the early 1990s: Nadine has suddenly skipped a grade and gone to high school without Sara. Sara can feel their friendship slipping away.“

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ILYASAH SHABAZZ: „Betty before X“

„A powerful middle-grade novel about the childhood activism of Betty Shabazz, Malcolm X’s wife, written by their daughter. In Detroit, 1945, eleven-year-old Betty’s house doesn’t quite feel like home. Betty quickly finds confidence and purpose in volunteering for the Housewives League, an organization that supports black-owned businesses. Ilyasah Shabazz illuminates four poignant years in her mother’s childhood.“

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VEERA HIRANANDANI: „The Night Diary“

„It’s 1947, and India, newly independent of British rule, has been separated into two countries: Pakistan and India. The divide has created much tension between Hindus and Muslims, and hundreds of thousands are killed crossing borders. Half-Muslim, half-Hindu twelve-year-old Nisha doesn’t know where she belongs. When Papa decides it’s too dangerous to stay in what is now Pakistan, Nisha and her family become refugees and embark first by train but later on foot to reach her new home.“

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KHERYN CALLENDER: „Hurricane Child“

„Twelve-year-old Caroline is a Hurricane Child, born on Water Island during a storm. She’s hated by everyone in her small school, she can see things that no one else can see, and — worst of all — her mother left home one day and never came back. Kalinda, a solemn girl from Barbados, seems to see the things Caroline sees, too. Joined by their common gift, Kalinda agrees to help Caroline look for her mother. A cadenced work of magical realism.“

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CLARE STRAHAN: „The Learning Curves of Vanessa Partridge“

„Vanessa (Van) Partridge is curious about the idea of having sex. At first, summer feels like delicious freedom as she explores her independence, practising her favourite cello pieces, reconnecting with her long-time summer friend Kelsey and exploring her attraction to environmental activist Bodhi. But when her sense of self is shaken, Van wrestles with issues of desire and consent: Can someone with sensible plaits and an interest in philosophy really be a raving sex-o-maniac? And if they are, is there anything wrong with that?“

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ADRIENNE KISNER: „Dear Rachel Maddow“

„A high school girl deals with school politics and life after her brother’s death by drafting emails to MSNBC host Rachel Maddow: After writing to Rachel for a school project–and actually getting a response–Brynn starts drafting e-mails. She tells Rachel about breaking up with her first serious girlfriend, about her brother Nick’s death, about her passive mother and even worse stepfather, about how she’s stuck in remedial courses at school.

Then Brynn is confronted with a moral dilemma. One student representative will be allowed to have a voice among the administration in the selection of a new school superintendent. Brynn’s archnemesis, Adam, and ex-girlfriend, Sarah, believe only Honors students are worthy of the selection committee seat. Brynn feels all students deserve a voice. When she runs for the position, the knives are out. So she begins to ask herself: What Would Rachel Maddow Do?“

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WHITNEY GARDNER: „Chaotic Good“

„When Cameron wins a major cosplay competition, she inadvertently sets off a firestorm of angry comments from male fans. She hopes to complete her costume portfolio in peace and quiet away from the abuse. Unfortunately, the only comic shop in town–her main destination for character reference–is staffed by a dudebro owner who challenges every woman who comes into the shop.

At her twin brother’s suggestion, Cameron borrows a set of his clothes and uses her costuming expertise to waltz into the shop as Boy Cameron, where she’s shocked at how easily she’s accepted into the nerd inner sanctum. Soon, Cameron finds herself drafted into a D&D campaign alongside the jerky shop-owner Brody, friendly (almost flirtatiously so) clerk Wyatt and handsome Lincoln. But as her „secret identity“ gets more and more entrenched, Cameron’s feelings for Lincoln threaten to make a complicated situation even more precarious.“

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AUSTIN CHANNING BROWN: „I’m still here. Black Dignity in a World made for Whiteness“

„An eye-opening account of growing up Black, Christian, and female in middle-class white America. Austin Channing Brown’s first encounter with a racialized America came at age 7, when she discovered her parents named her Austin to deceive future employers into thinking she was a white man. Growing up in majority-white schools, organizations, and churches, Austin writes, „I had to learn what it means to love blackness“.

I’m Still Here is an illuminating look at how white, middle-class, Evangelicalism has participated in an era of rising racial hostility, inviting the reader to confront apathy, recognize God’s ongoing work in the world, and discover how blackness–if we let it–can save us all.“

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AFUA HIRSCH: „Brit(ish). On Race, Identity and Belonging“

„Where are you really from? You’re British. Your parents are British. You were raised in Britain. Your partner, your children and most of your friends are British. So why do people keep asking you where you are from?

Brit(ish) is about the everyday racism that plagues British society. It is about our awkward, troubled relationship with our history. It is about why liberal attempts to be ‘colour-blind’ have caused more problems than they have solved. It is about why we continue to avoid talking about race.

In this personal and provocative investigation, Afua Hirsch explores a very British crisis of identity. We are a nation in denial about our past and our present. We are convinced that fairness is one of our values, but that immigration is one of our problems. Brit(ish) is the story of how and why this came to be, and an urgent call for change.“

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IJEOMA OLUO: „So you want to Talk about Race“

„Issues as privilege, police brutality, intersectionality, micro-aggressions, the Black Lives Matter movement, and the „N“ word. Oluo answers the questions readers don’t dare ask.“

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[male authors:] T. CHRISTIAN MILLER, KEN ARMSTRONG: „A False Report: A True Story of Rape in America“

„On August 11, 2008, eighteen-year-old Marie truthfully reported that a masked man broke into her apartment near Seattle, Washington, and raped her, but within days police and even those closest to Marie became suspicious of her story. The police swiftly began investigating her. Confronted with inconsistencies in her story and the doubts of others, Marie broke down and said her story was a lie. Police charged her with false reporting. One of her best friends created a web page branding her a liar.

More than two years later, Colorado detective Stacy Galbraith was assigned to investigate a case of sexual assault. Describing the crime to her husband that night–the attacker’s calm and practiced demeanor, which led the victim to surmise „he’s done this before“–Galbraith learned that the case bore an eerie resemblance to a rape that had taken place months earlier in a nearby town. She joined forces with the detective on that case, Edna Hendershot, and the two soon realized they were dealing with a serial rapist: a man who photographed his victims, threatening to release the images online, and whose calculated steps to erase all physical evidence suggested he might be a soldier or a cop.

An Unbelievable Story unveils the disturbing reality of how sexual assault is investigated today–and the long history of skepticism toward rape victims.“

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BARBARA J. RISMAN: „Where the Millennials will take us. A new Generation wrestles with the Gender Structure“

„Are today’s young adults gender rebels or returning to tradition? Risman reveals the diverse strategies youth use to negotiate the ongoing gender revolution. Some are true believers that men and women are essentially different and should be so. Others are innovators, defying stereotypes and rejecting sexist ideologies and organizational practices. Perhaps new to this generation are gender rebels who reject sex categories, often refusing to present their bodies within them and sometimes claiming genderqueer identities. Risman reminds us that gender is much more than an identity; it also shapes expectations in everyday life, and structures the organization of workplaces, politics, and, ideology.“

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SAFIYA UMOJA NOBLE: „Algorithms of Oppression. How Search Engines reinforce Racism“

„A revealing look at how negative biases against women of color are embedded in search engine results and algorithms. Run a Google search for „black girls“–what will you find? „Big Booty“ and other sexually explicit terms are likely to come up as top search terms. But, if you type in „white girls,“ the results are radically different. Safiya Umoja Noble challenges the idea that search engines like Google offer an equal playing field for all forms of ideas, identities, and activities. Data discrimination is a real social problem. Through an analysis of textual and media searches as well as extensive research on paid online advertising, Noble exposes a culture of racism and sexism in the way discoverability is created online. Algorithms of Oppression contributes to our understanding of how racism is created, maintained, and disseminated in the 21st century.“

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LUCY JONES: „The Big Ones. How Natural Disastes have shaped us“

„By a veteran seismologist of the U.S. Geological Survey, a lively and revealing history of the world’s most disruptive natural disasters, their impact on our culture, and new ways of thinking about the ones to come. The Big Ones is a look at some of the most devastating disasters in human history. It considers Pompeii, and how a volcanic eruption in the first century AD challenged and reinforced prevailing views of religion for centuries to come. It explores the California floods of 1862, examining the failures of our collective memory. And it shows what Hurricane Katrina and the 2004 Indian Ocean tsunami can tell us about governance and globalization. Natural disasters are inevitable; human catastrophes are not.“

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ELIZABETH CATTE: „What you are getting wrong about Appalachia“

„In 2016, headlines declared Appalachia ground zero for America’s “forgotten tribe” of white working class voters. Journalists flocked to the region to extract sympathetic profiles of families devastated by poverty, abandoned by establishment politics, and eager to consume cheap campaign promises. What You Are Getting Wrong About Appalachia analyzes trends in contemporary writing on Appalachia, presents a brief history of Appalachia with an eye toward unpacking Appalachian stereotypes, and provides examples of writing, art, and policy created by Appalachians as opposed to for Appalachians.“

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KAREN AUVINEN: „Rough Beauty. Forty Seasons of Mountain Living“

„An inspirational memoir from an award-winning poet who ventures into the wilderness to seek answers to life’s big questions and finds her way back after losing everything she thought she needed. During a difficult time, Karen Auvinen flees to a primitive cabin in the Rockies to live in solitude as a writer and to embrace all the beauty and brutality nature has to offer. When a fire incinerates every word she has ever written and all of her possessions—except for her beloved dog Elvis, her truck, and a few singed artifacts—Karen embarks on a heroic journey to reconcile her desire to be alone with her need for community.

In the evocative spirit of works by Annie Dillard, Gretel Ehrlich, and Mary Oliver, Rough Beauty is a lyric exploration of forty seasons in the mountains.“

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FRANCHESCA RAMSEY: „Well, that escalated quickly“

Franchesca Ramsey didn’t set out to be an activist. Or a comedian. Or a commentator on identity, race, and culture. But then her YouTube video „What White Girls Say. . . to Black Girls“ went viral. Faced with an avalanche of media requests, fan letters, and hate mail, she had two choices: Jump in and make her voice heard or step back and let others frame the conversation.

In her first book, Ramsey uses her own experiences as an accidental activist to explore the many ways we communicate with each other–from the highs of bridging gaps and making connections to the many pitfalls that accompany talking about race, power, sexuality, and gender in an unpredictable public space…the internet. WELL, THAT ESCALATED QUICKLY includes Ramsey’s advice on dealing with internet trolls and low-key racists, confessions about being a former online hater herself, and her personal hits and misses in activist debates with everyone from bigoted Facebook friends and misguided relatives to mainstream celebrities and YouTube influencers.“

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ELIZABETH W. GARBER: „Implosion. A Memoir of an Architect’s Daughter“

Visionary architect Woodie Garber had already built his masterwork—the family’s glass-walled house—when he received the commission to create Sanders Hall, a glass tower dormitory at The University of Cincinnati. At the time, Elizabeth was still impressed with her brilliant father and his taste for modernism, jazz, art, and race cars. But as she grew up, her adoration faded. Woodie became more controlling. Belittling. Inappropriate.

As the late 1960’s and early 1970s culture wars and race riots reached Cincinnati, and when Elizabeth started dating an African-American student at her high school, Woodie’s racism emerged. His abuse splintered the family, and unexpected problems with the design of Sanders Hall precipitated a financial crisis that was exacerbated by a sinking economy. Elizabeth Garber describes Woodie’s deepening mental illness, the destruction of her family, and her own slow healing from his abuse.“

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NELL SCOVELL: „Just the funny Parts… and a few hard Truths about Sneaking into the Hollywood Boys‘ Club“

„For more than thirty years, writer, producer and director Nell Scovell worked behind the scenes of iconic TV shows, including The Simpsons, Late Night with David Letterman, Murphy Brown, NCIS, The Muppets, and Sabrina, the Teenage Witch, which she created and executive produced. In 2009, Scovell gave up her behind-the-scenes status when the David Letterman sex scandal broke. Scovell used the moment to publicly call out the lack of gender diversity in late-night TV writers’ rooms. Her criticisms fueled a cultural debate.

Through her eyes, you’ll sit in the Simpson writers’ room… stand on the Oscar red carpet… pin a tail on Miss Piggy…bond with Star Trek’s Leonard Nimoy… and experience a Stephen King-like encounter with Stephen King. A fast-paced account of a nerdy girl from New England who fought her way to the top of the highly-competitive, male-dominated entertainment field.“

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FERN RIDDELL: „Death in Ten Minutes. Kitty Marion. Activist. Arsonist. Suffragette“

„The story of radical suffragette Kitty Marion, told through Kitty’s never before seen personal diaries. Kitty Marion was sent across the country by the Pankhurst family to carry out a nationwide campaign of bombings and arson attacks, as women fought for the vote using any means necessary. But in the aftermath of World War One, the dangerous and revolutionary actions of Kitty and other militant suffragettes were quickly hushed up and disowned by the previously proud movement.“

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JANE ROBINSON: „Hearts and Minds. The untold Story of the Great Pilgrimage and how Women won the Vote“

„The suffragists‘ march on London. 1913: the last long summer before the war. The country is gripped by suffragette fever. Hundreds of women are stepping out on to the streets of Britain. They are the suffragists: non-militant campaigners for the vote, on an astonishing six-week protest march they call the Great Pilgrimage. Rich and poor, young and old, they defy convention, risking jobs, family relationships and even their lives to persuade the country to listen to them. This is a story of ordinary people effecting extraordinary change. Jane Robinson has drawn from diaries, letters and unpublished accounts to tell the inside story of the march.“

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LYUDMILA PAVLICHENKO: „Lady Death. The Memoirs of Stalin’s Sniper“

„The wartime memoir of Lyudmila Pavlichenko, World War II’s best scoring sniper. In June 1941, when Hitler launched Operation Barbarossa, she left her university studies to become one of Soviet Russia’s 2000 female snipers. Less than a year later she had 309 recorded kills. She spoke at rallies in Canada and the US and the folk singer Woody Guthrie wrote a song, ‚Killed By A Gun‘ about her exploits. Her US trip included a tour of the White House. In November 1942 she visited Coventry. She never returned to combat but trained other snipers. After the war, she finished her education at Kiev University and began a career as a historian. She died on October 10, 1974 at age 58.“

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PENG SHEPHERD: „The Book of M“

„One afternoon at an outdoor market in India, a man’s shadow disappears—an occurrence science cannot explain. The phenomenon spreads like a plague, and while those afflicted gain a strange new power, it comes at a horrible price: the loss of all their memories. Ory and his wife Max have escaped the Forgetting so far by hiding in an abandoned hotel deep in the woods. Until one day Max’s shadow disappears too.

Knowing that the more she forgets, the more dangerous she will become to Ory, Max runs away. But Ory refuses to give up the time they have left together. Desperate to find Max before her memory disappears completely, he follows her trail across a perilous, unrecognizable world.“

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BETHANY C. MORROW: „MEM“

„Set in the glittering art deco world of Montreal a century ago, MEM makes one slight alteration to history: a scientist discovers a method allowing people to have their memories extracted from their minds, whole and complete. The Mems exist as mirror-images of their source ― zombie-like creatures destined to experience that singular memory over and over, until they expire in the cavernous Vault where they are kept. And then there is Dolores Extract #1, the first Mem capable of creating her own memories. She is allowed to live on her own, and create her own existence, until one day she is summoned back to the Vault.“

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KATARINA BOUDREAUX: „Platform Dwellers“

„On the remnants of oil platforms in the Gulf of Mexico, Joe is a typical Nob Platform teenager, except that her Mom left a year ago for a more social Platform, and her Dad sometimes forgets she exists. Her high school senior project “See-Saw” focuses on long-distance underwater connections. Then, Joe’s best friend discovers lights moving on Land at the same time Joe picks up SOS signals with her See-Saw – though Land has been silent since technology was destroyed during the Moralist Revolution. Joe enlists the help of Flox, a debunked scientist, to take them to Land to investigate the remnants of human Land society.“

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KATIE O’NEILL: „The Tea Dragon Society“ [2017]

„A charming [and queer] all-ages graphic novel. Greta is a blacksmith apprentice. After discovering a lost tea dragon in the marketplace, she learns about the dying art form of tea dragon care-taking from the kind tea shop owners, Hesekiel and Erik and befriends their shy ward, Minette.“

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MICHELLE PEREZ, REMY BOYDELL: „The Pervert“

[Graphic Novel] „A surprisingly honest and touching account of a trans girl surviving through sex work in Seattle: a collection of vignettes about a girl in transition, training to be a nurse, who supports herself through sex work.“

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PAMELA RIBON, CAT FARRIS: „My Boyfriend is a Bear“

[Graphic Novel] „Nora has bad luck with men. When she meets an (actual) bear on a hike in the Los Angeles hills, he turns out to be the best romantic partner she’s ever had! But he’s a bear, and winning over her friends and family is difficult. Not to mention he has to hibernate all winter. Can true love conquer all?“

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male writers:

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DONAL RYAN: „From a low and quiet Sea“

„Farouk’s country has been torn apart by war. Lampy’s heart has been laid waste by Chloe. John’s past torments him as he nears his end. From war-torn Syria to small-town Ireland, three men are drawn towards a powerful reckoning.“

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TOMMY ORANGE: „There There“

„A multigenerational story of twelve characters, each of whom have private reasons for traveling to the Big Oakland Powwow. Jacquie Red Feather is newly sober and trying to make it back to the family she left behind in shame. Dene Oxendene is pulling his life back together after his uncle’s death. Opal Viola Victoria Bear Shield has come to watch her nephew Orvil, who has taught himself traditional Indian dance through YouTube.

A voice full of poetry and rage. Orange writes of the plight of the urban Native American. An unforgettable debut, destined to become required reading in schools and universities across the country.“

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DAVID DUCHOVNY: „Miss Subways“

„Emer is just a woman living in New York City who takes the subway, has writerly aspirations, and lives with her boyfriend, Con. But is this life she lives the only path she’s on? Taking inspiration from the myth of Emer and Cuchulain and featuring an all-star cast of mythical figures from all around the world, David Duchovny’s darkly funny fantasy novel Miss Subways is one woman’s trippy, mystical journey down parallel tracks of time and love.“

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JOSIAH BANCROFT: „Senlin Ascends“

„The Tower of Babel is the greatest marvel in the world. The ancient Tower holds unnumbered ringdoms, warring and peaceful, stacked one on the other like the layers of a cake. It is a world of geniuses and tyrants, of airships and steam engines, of unusual animals and mysterious machines. Soon after arriving for his honeymoon at the Tower, the mild-mannered headmaster of a small village school, Thomas Senlin, gets separated from his wife, Marya.

Senlin is determined to find Marya, but to do so he’ll have to navigate madhouses, ballrooms, and burlesque theaters. This quiet man of letters must become a man of action.“

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DAVID CAY JOHNSTON: „It’s even worse than you think. What the Trump Administration is doing to America“

„David Cay Johnston has been following Trump since 1988.“

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HANS ROSLING: „Factfulness“ (…auf Deutsch bei Ullstein)

„The stress-reducing habit of only carrying opinions for which you have strong supporting facts. When asked simple questions about global trends—what percentage of the world’s population live in poverty; why the world’s population is increasing; how many girls finish school—we systematically get the answers wrong. So wrong that a chimpanzee choosing answers at random will consistently outguess teachers, journalists, Nobel laureates, and investment bankers. Factfulness reveals the ten instincts that distort our perspective—from our tendency to divide the world into two camps (usually some version of us and them) to the way we consume media (where fear rules) to how we perceive progress (believing that most things are getting worse). Our problem is that we don’t know what we don’t know, and even our guesses are informed by unconscious and predictable biases. It turns out that the world, for all its imperfections, is in a much better state than we might think. An urgent and essential book that will change the way you see the world and empower you to respond to the crises and opportunities of the future.“

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For the sake of search engines, I didn’t start this blog post with my usual German disclaimers: I sampled about 500 books, published in 2018, to make my selection. I haven’t read these titles yet. But this is the list of titles with the most appealing sample chapters (…and reviews).

Ich habe die Titel angelesen: eine Vorauswahl von Büchern, deren Leseproben mich überzeugte. Lieblingsbücher des Jahres blogge ich u.a. hier (Link)

Die besten Jugendbücher: Deutschland, 2018 – Vortrag am Literarischen Colloquium Berlin

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Am 13. März darf ich am Literarischen Colloquium Berlin sieben aktuelle Jugendbücher meiner Wahl vorstellen, denen ich ein internationales Publikum wünsche. 35 Übersetzer*innen aus 29 Ländern hören zu.

Seit 2009 lese und mag ich Jugendbücher: Ich schreibe einen Roman über Teenager, „Zimmer voller Freunde“, und war unsicher, sobald Agent*innen etc. fragten, ob das Young-Adult-Literatur sei. Kann ich aus YA-Literatur für mein Erzählen, Schreiben lernen? Soll mein Buch in dieser Ecke der Buchhandlung liegen? Ich las YA – um mich zu positionieren und, weil mir die Sparte schnell ans Herz wuchs.

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„Jugendbuch“ in Deutschland heißt meist:

ein Buch, geschrieben für Leser*innen ab ca. 10.

Auf dem US-Markt wird zwischen „Middle Grade Novels“ und „Young Adult“ unterschieden: Bücher für Tweens (10 bis ca. 12) und dunklere, anspruchsvollere, komplexere Bücher für Teenager auf der High School. Der deutsche Jugendbuchmarkt scheint mir, insgesamt, auf Jüngere fixiert: Ich finde kaum ein Buch, das explizit erst ab 14 bis 16 empfohlen wird, über 300 Seiten hat oder sich, im Young-Adult-Stil, bemüht, ein Problem-Thema besonders tief und intensiv zu bearbeiten.

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Young-Adult-Literatur, die ich mag:

  • …hat meist eine Hauptfigur, der wir möglichst nahe kommen sollen. Oft als Ich-Erzähler*in.
  • Die Figur kann sehr eigen sein in Sprache oder Verhalten; sie kann unsympathisch sein oder ein komplexes Krankheitsbild, einen komplizierten Background etc. haben. Doch Ziel ist fast immer, dass wir der Figur und ihren Problemen so nah wie möglich kommen. Die Welt aus ihren Augen sehen.
  • Oft gibt es EIN zentrales Thema im Buch, z.B. „Loslassen“, „Vertrauen fassen“, „zu sich selbst Stehen“ etc., und alle Figuren, alle Subplots etc. behandeln Facetten und Aspekte dieses zentralen Themas.
  • (Mein Roman hat drei Hauptfiguren, ein halbes Dutzend Perspektiven, Sprünge. YA-Leser*innen wären irritiert, wie viel Distanz durch solche Wechsel entsteht: Um die YA-Zielgruppe anzusprechen, müsste ich mich viel entschiedener, empathischer auf die Seite einer oder zweier Figuren stellen.)

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Deutschsprachige Jugendbücher sind weniger normiert als US-Titel.

Leider haben sie dafür oft auch weniger Formgefühl: Sie sind amorpher, labbriger erzählt. Ich frage mich oft: „Autor*in? Wie viele Jugendbücher hast DU bisher gelesen? Was genau tust du da, für wen?“ Die Bücher sind kürzer. Und: meist jünger, optimistischer, harmloser. Sprachlich und psychologisch weniger komplex.

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Zwei Probleme bei meiner Auswahl: Auch, weil viele der erfolgreichsten Klassiker auf dem deutschen Markt Märchen- und Fantasy-Elemente enthielten, gibt es aktuell eine Flut von Prinzessinnen-, Elfen- und Zauber-Romanen, meist „nur für Mädchen“. Sowie irrsinnig viele Jugend-Dystopien, die ich als schwache Kopie von „Hunger Games“ etc. lese. Beides: oft sexistisch, abgedroschen, klischiert.

Mir fehlen männliche Autoren, die ausschließlich Jugendbücher schreiben: Ich finde Jugend-Krimis von Krimi-Autoren, Jugend-Sci-Fi von Sci-Fi-Autoren, Jugend-Thriller von Thriller-Autoren. Die Jugendbücher dieser Männer kommen mir oft vor wie Nebenbei- oder Light-Projekte. Mein Erfahrungswert: Je hauptberuflicher, desto ambitionierter und intelligenter ist das Jugendbuch..

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Sieben Favoriten, die ich gern übersetzt sähe:

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STEFANIE HÖFLER, „Mein Sommer mit Mucks“

  • Jugendbuch ab ca. 11 | Ich-Erzählerin ist ca. 12
  • Mädchen trifft einen exzentrischen Jungen im Schwimmbad; sie werden Vertraute.
  • Beltz & Gelberg, 140 Seiten, 2015
  • PerlentaucherGoodreads, Amazon

„Zonja besitzt eine unbezwingbare Neugier, weshalb die meisten in ihrer Klasse sie für eine Spinnerin halten. Egal. Zonja mit Z liebt es, im Schwimmbad Leute zu beobachten und Statistiken aufzustellen, und so fischt sie an diesem Tag einen Jungen – grüne Badehose, dünn wie eine junge Birke, abstehende Ohren – aus dem Wasser, weil der nicht schwimmen kann. Seltsam. Sie spielen Scrabble, beobachten den Sternenhimmel und essen viele Pfannkuchen – eigentlich ist Mucks der erste Mensch seit Jahren, der ihr Freund werden könnte. Doch irgendwas stimmt überhaupt nicht mit ihm, und es dauert diesen einen Sommer, bis sie weiß, warum er im Regen tanzt und was es mit den blauen Flecken und dem Pfefferspray auf sich hat.“ [Klappentext, ungekürzt]

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Ein pubertäres, idealistisches Mädchen im Stil von Lisa Simpson (talentiert, aufgeweckt, doch ziemliche Scheuklappen) mit harmonischen Eltern, liebevoller Oma, hübschem Garten etc… in einer nicht-sehr-großen, wohlhabenden (süddeutschen?) Stadt. Ein introvertierter, aber liebenswerter Junge aus einfachen Verhältnissen, dessen Vertrauen sie gewinnt. Ein Handlungsraum und Tonfall, in dem auch kleine Schritte (nachts die Sterne beobachten; den Mut fassen, an einem fremden Wohnblock in einer „schlechten“ Nachbarschaft zu klingeln usw.) angemessen dramatisch erzählt werden:

„Mein Sommer mit Mucks“ ist das schönste, wärmste, liebevollste, zugänglichste Jugendbuch, das ich seit Jahren las. Genug Tiefgang und eine intelligente Grundfrage – Wie weit kann man gehen, um jemandem zu helfen, der sagt, er brauche keine Hilfe? – um sich als Schullektüre zu empfehlen. Und so frei von Zeit-, Medien- und Gegenwarts-Bezügen, dass es in jeder Sprache funktioniert und für fast jede Altersgruppe: Stefanie Höfler hätte das Buch auch 1996 schreiben können, oder spielen lassen.

Als Autorin macht sie mir das eher unsympathisch – weil für mich Social Media, Serien, Kino etc. zu Jugend und Alltag gehören. Und, Grundproblem: Fehlen Jugendbücher mit dem Plot (A) „Bürgerliches Mädchen mit idyllischem Umfeld hat kurz Sorgen, wegen einem sozial schwachen Jungen“? Oder (B) „sozial schwacher Junge kennt nur häusliche Gewalt, Armut und Frauenhass“? (B) wäre mutiger. Und ginge tiefer.

Schwächen:

  • Betuliche, altbackene Sprache… die zwar zur sehr behütet aufwachsenden Erzählerin passt, doch auf mich arg saturiert, provinziell, bieder, tantig wirkt: Stefanie Höfler ist eine irrsinnig sympathische Erzählerin. Als Stilistin finde ich sie gestrig.
  • Wenige Illustrationen – die der Geschichte nichts vermitteln/hinzufügen.
  • Plot und Figuren sind großartig universell, zeitlos. Das heißt auch: Der spezifische Handlungsort, die Zeit etc. bleiben vage. Das Buch aus dieser Auswahl, dem Gegenwärtigkeit & „Sense of Place“ am egalsten sind, und das am wenigsten über Deutschland erzählt.

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STEFANIE HÖFLER, „Tanz der Tiefseequalle“

  • Jugendbuch ab ca. 12 | Ich-Erzähler und Ich-Erzählerin sind ca. 12
  • angepasstes Mädchen traut sich nicht, freundlich zu einem übergewichtigen (und: exzentrisch-schrullig-selbstverliebten) Jungen zu sein.
  • Beltz & Gelberg, 190 Seiten, 2017
  • Perlentaucher, Goodreads, Amazon

„Manchmal ist es diese eine Sekunde, die alles entscheidet: Niko, der ziemlich dick ist und sich oft in Parallelwelten träumt, rettet die schöne Sera vor einer Grapschattacke. Sera fordert Niko daraufhin zum Tanzen auf, was verrückt ist und so aufregend anders, wie alles, was in den nächsten Tagen passiert. Vielleicht ist es der Beginn einer Freundschaft von zweien, die gegensätzlicher nicht sein könnten – aber im entscheidenden Moment mutig über ihren Schatten springen.“ [Klappentext, ungekürzt]

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Niko ist für mich eine Kunstfigur: ein optimistischer, tagträumender, onkelig-altklug-distanzierter Nerd, der davon träumt, mit schrulligen Erfindungen den Alltag aller Menschen zu verbessern. In altkluger, künstlicher Sprache schreibt er über Klassenkameradin Sera – die er langsam aus der Reserve lockt und von der er hofft, sie sei anders als die vielen oberflächlichen Kinder, die ihn mobben.

Auch Sera ist Ich-Erzähler: In jedem zweiten Kapitel wägt sie ab, was es für ihren Status auf dem Schulhof bedeutet, wenn sie mit einem Außenseiter lacht und Zeit verbringt. Auf einer Klassenfahrt versucht Sera, für Niko Flagge zu zeigen – doch alles geht schief, und die beiden trampen, getrennt von ihrer Klasse, nach Hause.

Schwächen:

  • Sera ist ein Archetyp, den ich in der Schulzeit oft sah – doch kaum kenne, verstehe: ein Mädchen, das nicht auffallen will. Nicht als Pathologie oder große Charakterschwäche. Sondern einfach, weil das leichter ist. Was widerfährt so vielen Mädchen ab ca. 12, bis/dass sie glauben, es sei lebenswichtig, unter dem Radar zu bleiben? Ich hätte mir von Höfler mehr Tiefgang, bessere Antworten gewünscht.
  • Nikos schrullige und altbackene Sprache passt gut zu Höflers eigenem, meist biederem Stil. An zu vielen Stellen aber klingt Niko komplett artifiziell. Ein Junge voller Selbsthass wäre mir lieber gewesen als jemand, dessen drollige Exzentrik deutlich mehr Raum nimmt als die… Body Issues.
  • Niko ist großherzig, charmant und entspannt. Tatsächlich aber tragen die meisten gemobbten Jungs den Hass, den sie erfahren, an z.B. die Mädchen, in die sie sich erfolglos verlieben, weiter: Ich kann mir eine MENGE ca. 14jähiger Arschloch-Jungs vorstellen, die das Buch lesen, sich sagen „Auch ich wurde von einer dummen Fotze in die Friendzone gesteckt. Dabei bin ich so ein netter Kerl!“ Niko ist für mich eine Ausnahme, eine Fiktion.

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ANKE STELLING, „Erna und die drei Wahrheiten“

  • Jugendbuch ab ca. 11 | Ich-Erzählerin ist 11
  • Soll Erna einen scheußlichen Mitschüler verpetzen, unter dem alle leiden? Alle in der Gemeinschaftsschule mahnen: Nein – nimm bitte immer Rücksicht!
  • cbj, 240 Seiten, 2017
  • Perlentaucher, LovelyBooks, Amazon

„Warum steckt in „Gemeinschaft“ auch „gemein“? Solche Fragen interessieren Erna Majewski, 11. Sie besucht eine Gemeinschaftsschule und lebt, wie ihre Freundinnen Liv und Rosalie, im gemeinschaftlichen Wohnprojekt. Dass das ganze Gemeinschaftsgetue ungerecht und sogar verlogen sein kann, erleben Erna und ihre Freundinnen, als nach dem Schulfasching jemand mutwillig die Klos ruiniert hat: Weil der Täter sich nicht meldet, sollen jetzt alle dafür büßen. So eine Gemeinheit! Liv lässt das kalt, aber Erna ermittelt. Und sie findet heraus, was passiert ist. Aber soll sie es auch verraten? Schließlich gibt es laut einem Sprichwort drei Wahrheiten – deine, meine und die Wahrheit. Und wer kann die schon ertragen?“ [Klappentext, ungekürzt]

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2015 war Anke Stellings (Erwachsenen-)Roman „Bodentiefe Fenster“ auf der Longlist des deutschen Buchpreis‘: Eine Ich-Erzählerin mit Kindern und lapidarem Ehemann, zunehmend verzweifelt in einem Gemeinschaftswohnprojekt im Prenzlauer Berg. Linke Idealisten und Kreative, die sich Eigentumswohnungen bauten; doch deren Freundschaften während endloser Öko-, Achtsamkeits-, Bio-Debatten im Plenum starben. Ich mochte das Buch… doch wurde beim Lesen müde: Ist das Satire? Rollenprosa einer irr zergrübelten, analytischen, gehemmten Mutter – privilegiert und trotzdem prekär? Die Grübel-Ich-Erzählerin war so unentschieden, stellte ihre Gefühle so schnell in Frage, relativierte jeden Gedanken… Der Roman verlor Schwung. Jeden Gedanken mit einem Gegen-Gedanken zu kontern und dabei immer schneller zu pendeln… das wurde, gegen Ende, freudlos und zerquält. Ohne, dass ich noch sagen konnte: „Klug hinterfragt!“

„Erna und die drei Wahrheiten“ spielt im selben Milieu. Mit einer elfjährigen Hauptfigur, genauso zergrübelt, fragend, nervös. Aber: Das Jugendbuch ist kürzer, spitzer, schärfer, witziger und zieht sich, anders als „Bodentiefe Fenster“, nicht ständig selbst durch Über-Analysieren den Boden unter den Füßen fort.

Ein oft brillanter Ton, der die maximal unbequemen Fragen in den witzigsten Momenten stellt – kindgerecht, doch für jedes Alter empfehlenswert. Den Erwachsenen aus „Bodentiefe Fenster“ wollte ich zurufen: Trennt euch! Zieht aus! Tut irgendwas und zieht es durch! Ihr habt alle Möglichkeiten!“ Erna, 11, hat keine Optionen. Das macht ihr Buch so dringlich, intensiv, klug. Ein Tonfall wie in den besten „Peanuts“-Strips: melancholisch, clever… und trotzdem irr süffig, lebenslustig, leicht!

Schwächen:

  • Erna liebt seltene Worte, hat immer ein etymologisches Wörterbuch dabei. Das ist, im Rahmen des Buchs, okay. Doch mich langweilt, dass DREI von sieben Kinder-Ich-Erzähler*innen hier auf der Liste seltene Worte sammeln, über die Schönheit von Vokabeln philosophieren. Ein Bildungsbürger-Kinderbuch-Klischee – das nochmal doppelt nervt, falls Figur und Autor dann auch noch Youtube, Whatsapp usw. ostentativ egal sind. [Erna schimpft immerhin, dass sie kein eigenes Tablet hat; und sie mag schlechte High-School-Filme.]
  • Ein abruptes Ende. Ich glaube, Ratlosigkeit und ein gewisses Sich-Abfinden sind Stellings Markenzeichen: Über Probleme mit klarer Lösung schreibt sie erst gar nicht.
  • Erna hat die zweit-dicksten Oberschenkel der Stufe. Ich mochte, dass das recht spät im Buch zum Thema wird – weil Erna selbst ihren Körper mag, nur unter den abschätzigen Kommentaren leidet. Doch wenn der Verlag Erna zeichnen lässt, will ich beim Blick aufs Buch-Titelbild bitte nicht denken: „schlaksiges, dünnes Mädchen“.

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DORIT LINKE, „Jenseits der blauen Grenze“

  • Jugendbuch ab ca. 13 | Ich-Erzählerin ist ca. 12 bis 16 (Rückblenden) / 17 oder 18 (Flucht)
  • Hanna und Andreas aus Rostock schwimmen über die Ostsee – weil sie in der DDR keine Zukunft sehen.
  • Magellan, 304 Seiten (TB), 2014
  • Goodreads, Amazon
  • Link zu geschichtlichen Hintergrund: „Die Ostsee – eine gefährliche Fluchtroute“

„Die DDR im August 1989: Hanna und Andreas sind ins Visier der Staatsmacht geraten und müssen ihre Zukunftspläne von Studium und Wunschberuf aufgeben. Stattdessen sehen sie sich Willkür, Misstrauen und Repressalien ausgesetzt. Ihre einzige Chance auf ein selbstbestimmtes Leben liegt in der Flucht über die Ostsee. Fünfzig Kilometer Wasser trennen sie von der Freiheit – und nur ein dünnes, verbindendes Seil um ihr Handgelenk rettet sie vor der absoluten Einsamkeit …

‚Ergreifend wird hier das Bild einer sozialistischen Jugend zwischen Aufmüpfigkeit und Resignation, Leistungssport und politischer Agitation gezeichnet. Hanna und ihre Freunde finden mit sicherem Instinkt die Brüche im System. Dorit Linke hat die Charaktere glaubwürdig und berührend gezeichnet und eine untergegangene Welt dem Vergessen entrissen.‘ Karen Duve“ [Klappentext, ungekürzt]

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Hanna, Andreas (…und der alberne, naive, eindimensionale „Sachsen-Jensi“) hadern seit der ca. 7. Klase mit gehässigen Lehrern, Drill, angepassten Kameraden. Jensi hat West-Verwandtschaft: Er darf nach Hamburg ausreisen. Andreas wird vom Vater geschlagen. Er rebelliert, landet im Jugendwerkhof und versucht, sich umzubringen. Ich-Erzählerin Hanna hat einen depressiven/umnachteten Vater. Eine Mutter, die sich nur wünscht, dass Hanna Zöpfe und Röcke trägt. Und einen renitenten Opa, der jedes Schulfest und jede Feier mit staats- und frauenfeindlichen Sprüchen sprengen will. Nach einem Scherz von Opas wird Hanna und Andreas das Abitur verwehrt – und Andreas beschließt, im Neoprenanzug ca. 50 Kilometer in den Westen zu schwimmen. Hanna, die als Sportlerin aussortiert wurde, trainiert in der Schwimmhalle. Auch, weil sie glaubt, dass Andreas unvorbereitet und schwach ist, und ohne sie sterben wird.

Alle ca. 8 Seiten wechselt das Buch von Rückblenden aus der Schulzeit (oft: schleppend, mit recht durchschaubaren Figurenkonflikten) zur Gegenwart: toll recherchierte, dramatische Survival-Action auf der Ostsee, blendend geschrieben. Hanna spricht und entscheidet extrem pragmatisch: Ich musste an „Hunger Games“ denken – denn wie Katniss liebt auch Hanna ihren Survival-Partner… doch hält ihn für leichtsinnig, zu weich, einen Klotz am Bein.

Eine sehr erwachsene, oft rhythmische Sprache. Eine Autorin, die ihr Milieu *sehr* genau kennt. Ein actionreiches, beklemmendes, oft erwachsen-unsentimentales Buch – ambitioniert, literarisch auf hohem Niveau. Passt auf den US-Markt, wo Action-Historien-Titel wie „Code Name Verity“ zu YA-Bestsellern wurden.

Schwächen:

  • Unmengen an DDR-Jargon? Das öffnet eine fremde Welt. Dass sich Vieles erst im Kontext erschloss? Kein Problem. Doch ich hatte den Eindruck, dass besonders in den dialog-intensiven Rückblenden auf jeder Seite fünf bis acht Idiome, Sprüche, Floskeln, Markennamen etc. aus der DDR gehäuft wurden. Als würde die Autorin eine Liste abarbeiten. Auf Kosten des Erzählfluss‘.
  • Am störendsten: Sachsen-Jensi und Opa erzählen gern Witze, manchmal drei oder vier am Stück. Auf 300 Seiten gibt’s 40, 50 (?) sehr zeit-spezifische Ost-Kalauer. Alle wären lost in translation. Mich haben sie beim Lesen gebremst: Sie nervten, in ihrer Monotonie.
  • „Sachsen-Jensi“ ist wie eine noch dümmere, feigere, faulere Version von Ron aus „Harry Potter“: eine eindimensionale Figur mit dümmlichen Slapstick-Problemen wie zu kleiner / zu großer / gerissener / hässlicher Kleidung.
  • Eine Übersetzung bräuchte Fußnoten, ein ausführliches Glossar – oder viele ergänzende Halbsätze wie „Wir gingen in den Intershop, wo man nur mit Fremdwährung einkaufen konnte.

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CHRISTIANE NEUDECKER, „Sommernovelle“

„Ein Sommer, wie es ihn nur in der Kindheit oder Jugend gibt: In den Ferien arbeiten zwei 15-jährige Schülerinnen auf einer Vogelstation direkt am Meer. Sie streifen über die Nordsee-Insel und lauschen den Trillergesängen der Austernfischer, zählen Silbermöwen am Himmel und führen Kurgäste durch das schillernde Watt.

Pfingsten 1989: Lotte und Panda wollen die Welt verändern. Es ist die Zeit kurz vor der Wende, in der es für Jugendliche in der BRD vor allem Nord und Süd gab, nicht aber Ost und West. Deutschland liegt noch im Schatten der Wolke von Tschernobyl und jedes Gewitter bringt sauren Regen. Die beiden Freundinnen sind sich einig: Sie wollen handeln. Gemeinsam mit einer bunt zusammengewürfelten Truppe aus Rentnern und Studenten leisten sie ökologischen Dienst in einer skurrilen Vogelstation. Da ist etwa Hiller, der vogelbesessene Pensionär, der Panda in sein Herz schließt und ihr beibringt, das Meer zu deuten und den Himmel zu lesen. Lotte nähert sich dem attraktiven Julian an, der sie für erwachsener hält, als sie tatsächlich ist.“ [Klappentext, gekürzt]

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Ich hasse, wenn Zyniker Kinder- und Jugendliteratur als Schwundstufe, Light-Version von E-Literatur begreifen. Ich zweifle, dass es einfacher, leichter ist, ein gutes Jugendbuch zu schreiben – und halte Jugendbuchautor*innen nicht für verkrachte Autor*innen zweiter Klasse. Trotzdem kann ich in Jugendbüchern – besonders bei Ich-Erzähler*innen gibt – besser mit Figuren leben, die nicht alles zu Ende denken. Ich las „Sommernovelle“ 2015… und fand das Buch zu harmlos, kurz, plätschernd unentschieden: Christiane Neudecker findet einen liebenswerten Ton. Schafft eine überzeugende Atmosphäre und eine Erzählerin, die man gern begleitet. Besonders tief, dramatisch, hässlich, verstörend oder klug-verdichtet sind die melancholischen Sommer- und Insel-Anekdoten nicht.

Doch übersetzt, und als Jugendbuch vermarktet? Die Ich-Erzählerin kommt mir nah (perfekt bei Jugendbüchern!), funktioniert als Einladung, Identifikationsfläche… doch ist trotzdem so charmant prototypisch-nostalgisch-spezifisch fürs 80er-Jahre-Bürgertum, dass z.B. eine etwas versnobte 40jährige Kanadierin, die sich für übersetzte Literatur interessiert, *sehr* viel wieder erkennen und mögen wird.

Ähnlich gelungen finde ich hier im Buch Sylt: Eine Kulisse, harmlos und einladend genug, dass das Buch als Sommer-, Strandlektüre und Middle-Brow-Novel funktioniert. Doch detailliert und fachkundig genug beschrieben, dass jeder sagen wird: „In diesem sehr deutschen Buch über Deutschland wurde mir eine attraktive deutsche Ecke in schöner Sprache einladend beschrieben.“

Überzeugendes, charmantes, publikumswirksames Zeit- und Lokalkolorit!

Schwächen:

  • Ich glaube, je mehr man denkt „Das hier will allergrößte Literatur sein“, desto enttäuschter ist man von diesem sanften, lapidaren Buch.
  • „Sommernovelle“ handelt von Jugendlichen, die nicht wissen, wie viel sie erwarten dürfen. Fast alle Erwartungen werden enttäuscht. Deshalb wirkt das Buch etwas… antiklimatisch.
  • (Aber: meine Lieblings-Jugendserie, „Willkommen im Leben“/“My so-called Life“, hat das selbe Grundthema. Ich finde tröstend, wenn Jugendliteratur, statt künstlicher Dramatik, zum Thema macht, wie wenig oft passiert.)

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CHRISTIAN DUDA, „Gar nichts von allem“

  • Jugendbuch ab ca. 10 | Ich-Erzähler ist 11
  • Der Vater schlägt. Die Mutter vertuscht und entschuldigt. In einem Tagebuch wird Magdi die eigene Machtlosigkeit bewusst.
  • Beltz & Gelberg, 140 Seiten, 2017
  • Perlentaucher, Amazon

„Der 11jährige Magdi ist glühender Fan des Boxers Mohammed Ali. Denn Ali ist stark, fair und einfach unbesiegbar. Ganz anders als Vater. Der buckelt nach oben und tritt nach unten. Unten, da stehen Magdi und seine drei Geschwister. Und Mutter. Was den arabischen Vater und die deutsche Mutter eint, ist der Wille, »gebührliche« Kinder großzuziehen. Bloß nicht unangenehm auffallen! Deshalb müssen Magdi und seine Geschwister besser sein als die anderen. Und wenn sie nicht besser sind, dann hilft Vater nach.“ [Klappentext, ungekürzt]

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Ein Tick zu kurz, zu schlicht. Doch dafür: Das Buch hier in meiner Auswahl, das ich jedem noch-so-lesefaulen Elfjährigen in die Hand drücken will. Zugänglich, pointiert und mit zwei, drei markanten Gedanken, Szenen oder Witzen pro Seite. Duda nutzt Sarkasmus, um einem 11jährigen in hoffnungsloser Lage Stimme, Agency, Mut, Spielraum zu zeigen: Im Schreiben versteht Magdi die Dynamiken seines (oft unerträglichen) Alltags.

Ob „Gar nichts von allem“ gefällt/gelingt, hängt an den eigenen Maßstäben: Alles könnte tiefer greifen. Viel länger sein! Geschwister, Nebenfiguren bleiben kaum genutzt. Dass Magdis Mutter als Enablerin / Vertuscherin genauso gefährlich ist wie der gewalttätige Vater, deprimiert mich. Realistisch, dass die Familie in ihrer Dynamik bleibt. Doch schade, dass (außer: Tagebuch-Führen) für keines der Kinder eine Lösung sichtbar wird: Magdi wünscht sich, dass sein Vater stirbt. Ein Wunsch, auch für uns Leser deprimierend verständlich.

Lieblingsstelle: Eine Fußballmanschaft gewinnt ein wichtiges Spiel. Die autoritäre, böse Lehrerin steht auf dem Hof und schreit völlig enthemmt „Sieg! Sieg!“, „als hätte sie das schon mal irgendwo geübt.“ ❤

Schwächen:

  • Hier im Buch ist das Meta-Gewäsch über den Zauber der Sprache und die empowernde Macht des Schreibens am stärksten: Magdi ist ein scharfsinniger, gewitzter Ich-Erzähler, genießt das Tagebuchschreiben sichtlich, wird als Figur plausibel. Doch fünf, sechs „XY ist SO ein verrücktes Wort, wenn man genauer darüber nachdenkt…!“-Passagen hätte ich streichen lassen.
  • Kleine Illustrationen, die aussehen wie Schmierereien und Tintenkleckse eines nervösen Elfjährigen: Sie passen gut ins Buch – doch fügen dem Text nichts hinzu, und die Motive sind nicht originell.
  • Das Buch spielt Mitte der 70er in einer Industriestadt (Ruhrgebiet?); der Klappentext rückt Mohammed Ali in den Mittelpunkt. Tatsächlich sind Plot und Milieu nicht besonders detailliert / zeitspezifisch. Ein halbes Dutzend recht verständlicher, doch nicht sehr origineller Popkultur-Anspielungen werden in einem witzigen, charmanten Glossar kurz erklärt.
  • Rezensent Hartmut el Kurdi „rechnet dem Autor hoch an, dass dieser die Probleme nie ethnisiert oder kulturalisiert und die Durchschnittlichkeit einer multikulturellen Identität ebenso thematisiert wie deren Besonderheit. Nicht zuletzt lobt El Kurdi den „authentischen“ Erzählton dieses lesenswerten Buches“. Ich stimme zu. Warne aber: Über den Alltag muslimischer Familien in Deutschland erfährt man hier deshalb eben… relativ wenig.

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TANYA LIESKE, „Mein Freund Charlie“

  • Jugendbuch ab ca. 11 | Ich-Erzähler ist 12 oder 13
  • Ein Sommer in Düsseldorf, damit Niks‘ Vater auf dem Bau Geld machen kann. Niks, allein in der Wohnung, wird in den Bandenkrieg der russischen Nachbarn verwickelt.
  • Beltz & Gelberg, 170 Seiten, 2017
  • Perlentaucher, Bücherkinder, Amazon

„Niks lernt Charlie kennen, als er mit seinem Vater Mahris für mehrere Wochen von Riga nach Deutschland kommt. Während Mahris Arbeit sucht, streunen die Jungen durch die Stadt und Charlie zeigt Niks, was er besonders gut kann: sich unsichtbar machen. Egal, ob in einer Menschenmenge oder in einem Geschäft, manchmal ist Charlie einfach weg. Oft sind dann auch Portemonnaies, Skateboards oder anderes Zeugs verschwunden. Niks ist fasziniert von Charlies Talent.“ [Klappentext, ungekürzt]

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Das schwächste Buch dieser Auswahl: Ich freue mich, dass eine deutschsprachige Autorin versucht, die Stimme eines jungen Letten einzunehmen. Psychologisch klappt das gut – für mich handelt Niks nachvollziehbar und authentisch. Stilistisch, sprachlich klappt es kaum: Tanya Lieske benutzt viele Floskeln und Sprachbilder aus den ca. 60ern. Das Buch klingt IRRSINNIG altbacken [aber: genau solche Dinge kann eine gute Übersetzung ja ausbügeln/ausgleichen].

Drei Viertel des Romans glücken für mich: Niks, allein in einer deprimierenden Mietwohnung, lernt von seiner Zufallsbekanntschaft Charlie die Kunst des Taschendiebstahls, doch muss dann für dessen Familie in ein Hehler-Haus klettern, damit Charlies russische Hehler-Familie ihre Rivalen, zwei deutsche Hehler-Brüder, bestehlen können. Viel Action. Eine vernünftige, gewinnende Hauptfigur – und ihr liebevoller, hilflos optimistischer Vater: ein Duo, eine Familiendynamik, die mir sehr gefiel!

Leider läuft alles auf einen Klimax hinaus, in dem Figuren entführt werden, Schüsse im Mietshaus fallen, verkleidete Männer Lassos (!) in einer Sozialwohnung schleudern etc. – ein Finale, in dem sich Abgründe auftun, die dann aber – völlig misslungen! – binnen zwei, drei Seiten geklärt sind. Wenn Lieske erklärt, dass eine ganze Mietskaserne den Atem anhält, gafft, die Helden beobachtet… DANN in einer kleinen Wohnung ein Schuss fällt… doch nie jemand nachschaut, nachfragt, die Polizei ruft etc. …bin ich raus.

Schwächen:

  • Freund Charlie hat kaum Persönlichkeit, Tiefe, Kontur.
  • Seine Verwandten/Geschwister bleiben noch blasser: ein Buch ohne nennenswerte Frauenfiguren.
  • Lieske bedankt sich bei einer Kommissarin, die „viel weiß über Bandenkriminilität, Wohnungseinbrüche und Kinder, die in diesem Milieu aufwachsen. Die Wirklichkeit ist um etliches düsterer, als in meinem Roman dargestellt.“ Ich wünschte, der Roman hätte sich näher an dieser Wirklichkeit orientiert, statt…
  • …die Geiselnahme zu beenden, indem Niks‘ reicher Onkel aus Amerika maskiert ins Zimmer stürmt und mit Zirkus-Tricks und Lassos zwei Hehler überrumpelt. Auch, dass Niks‘ nicht wusste, dass sein Vater und Onkel im Zirkus erwachsen wurden, schien mir aufgesetzt/hanebüchen.
  • Lieske bedankt sich bei einer lettischen Autorin, die ihr viel über Lettland erklärte, und den Jugendkrimi „Spelés Meistars“ schrieb. Im Roman ist „Spelés Meistars“ Niks‘ Lieblingsbuch, wird oft erwähnt – doch an keiner Stelle erfahren wir, worum es geht oder, was das Buch besonders, wichtig macht für Niks. Das wirkt für mich wie… albernes Product-Placement. Oder: eine schlecht durchdachte Gefälligkeit unter Kolleginnen.
  • Nachdem wir über 150 Seiten sahen, dass Mahris ein liebevoller, doch finanziell / lebenspraktisch oft inkompetenter Vater ist, sich kaum über Wasser halten kann… eröffnet er einen Zauber- und Artistik-Shop in Riga und wird damit mühelos erfolgreich? Ein Ende, das allem, was zuvor gezeigt wurde über Nöte, Pragmatismus, schmutzige Kompromisse… ins Gesicht spuckt.

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Die besten Jugendbücher 2018 – Entdeckungen zur Leipziger Buchmesse

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Ich schreibe einen Roman über Sechzehnjährige. Ich lese seit ca. 2009 Young-Adult-Literatur, empfehle Titel bei ZEIT Online und veröffentliche immer wieder auch längere Texte über z.B.“Mockingjay” (Link) oder neue Dystopien (Link). Meine Lieblings-Jugendbuchautorin ist A.S. King (Link).

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Mehrmals jährlich stelle ich hier im Blog unbekannte oder neue Bücher vor.

Heute: aktuelle Jugendbücher und Young-Adult-Literatur, erst neu auf Deutsch, weiter unten: englischsprachig.

Neue Titel oder Neuausgaben – erschienen zwischen Frühling 2017 und Frühling 2018. Angelesen, gemocht und vorgemerkt.

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Anna Woltz: „Für immer Alaska“ [Goodreads]

„Parkers kleiner Bruder ist allergisch gegen Hundehaare. Doch Parker sieht Alaska wieder: als Hilfshund für Sven, den gemeinsten Jungen ihrer neuen Klasse. Parker schmiedet einen Plan, wie sie den wunderbarsten Hund der Welt zurück holt.“ [Klappentext, gekürzt]

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Cath Crowley: „Das tiefe Blau der Worte“ [Goodreads]

„Rachel und Henry waren beste Freunde und verbrachten Tage und Nächte in der Buchhandlung von Henrys Familie. Rachel zog aus der Stadt und hinterließ Henry einen Liebesbrief – während Henry mit Amy unterwegs war. Nun ist Rachel zurück und arbeitet wieder in der Buchhandlung, zusammen mit Henry, den sie am liebsten nie wiedersehen würde.“ [Klappentext, gekürzt]

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Hayley Long: „Der nächstferne Ort“ [Goodreads]

„Ein Autounfall. Der 13-jährige Griff will sich nicht von der Trauer um den Verlust seiner Familie überwältigen lassen. Dylan lässt nichts unversucht, seinen jüngeren Bruder zu schützen. Tatsächlich gelingt es den beiden allmählich, ihren Platz wieder zu finden – jeder für sich und trotzdem gemeinsam.“ [Klappentext, gekürzt]

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Tom Fletcher: „Der Weihnachtosaurus“ [Goodreads]

„Die Weihnachtswichtel am Nordpol entdecken ein Ei, tief im Eis. Der Weihnachtsmann höchstpersönlich brütet es unter seinem dicken Po. Zufällig schickt zur gleichen Zeit ein William einen Wunschzettel ab: Er wünscht sich einen echten Dinosaurier. Als William und der Weihnachtosaurus einander in der Weihnachtsnacht begegnen, erleben die beiden nicht ein fantastisches, zum Brüllen komisches Abenteuer.“ [mit über 100 SW-Illustrationen; Klappentext, gekürzt]

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Ross Welford: „Was du niemals tun solltest, wenn du unsichtbar bist“ [Goodreads]

„Nach der Einnahme eines dubiosen chinesischen Tranks aus dem Internet und einem ausgiebigen Nickerchen auf einer uralten Sonnenbank wird Esther unsichtbar! Für andere ein Herzenswunsch, für sie der Alptraum. Sie will sich endlich gegen die miesen Knight-Zwillinge zur Wehr setzen. Ihrem nerdigen Kumpel Boyd eine echte Freundin sein. Und das größte Geheimnis überhaupt aufdecken: Wer sie in Wirklichkeit ist.“ [Klappentext, gekürzt]

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Morgan Dark: „Secret Zero. Das Spiel beginnt“ [Goodreads]

„Kyle ist beliebt am Internat Drayton. Bis er in spektakuläre Überfälle verwickelt wird. Um seine Unschuld zu beweisen, muss er ZERO finden, den mysteriösen Meisterdieb, der seine Identität hinter einer silbernen Maske verbirgt. Kyle hat das ungute Gefühl, dass ihn etwas mit ZERO verbindet…“ [Klappentext, gekürzt]

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Madeleine L’Engle: „Das Zeiträtsel“ [Goodreads]

„Die dreizehnjährige Meg Mathegenie, doch hört kaum auf die Lehrer. Also hat sie nichts als Ärger. Auch mit ihrem kleinen Bruder Charles, der über merkwürdige Begabungen verfügt und manchmal ihre Gedanken lesen kann. Meg und Charles erfahren, dass ihr Vater, ein berühmter Wissenschaftler, der seit Jahren verschwunden ist, auf dem weit entfernten Planeten Camazotz gefangen gehalten wird. Dort herrscht ES, das Böse schlechthin. Das Abenteuer durch Raum und Zeit kann beginnen …“ [Klappentext, gekürzt] dt. Kinostart der Verfilmung: 5. April 2018

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Robin Roe: „Der Koffer“ [Goodreads]

„Julians Eltern sind tot. Julian lebt bei seinem Onkel, mit Geheimnissen und einem Koffer voller Erinnerungen. Als er seinem Pflegebruder Adam wiederbegegnet, ist er zunächst glücklich: Adam ist nett, tollpatschig und gehört trotzdem zu den Coolen. Doch es ist schwer, Vertrauen zu fassen. Je mehr Vertrauen Julian fasst, desto mehr kommt Adam hinter seine Geheimnisse. Das bringt sie beide in große Gefahr.“ [Klappentext, gekürzt]

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Gill Lewis: „Der Klang der Freiheit“ [Goodreads]

„Eine illustrierte poetische Geschichte. Eine kleine Gruppe von Menschen, die in einem Boot auf offener See treiben, teilen miteinander ihre Lebensgeschichten. Der junge Rami trägt eine Geige bei sich und erzählt eine berührende Geschichte über die Erfindung des Instruments.“ [Klappentext, gekürzt: nur 80 Seiten, illustriert. Ich fand keine Leseprobe. Könnte auch schrecklicher Kitsch sein.]

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drei neue Taschenbuch-Ausgaben bereit erschienener Titel:

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Wesley King: „Daniel is different“ [Goodreads]

„Bloß nicht auffallen! Daniel, 13, hofft, dass niemand seine komischen Angewohnheiten bemerkt – weder die Familie noch sein bester Freund Max, und schon gar nicht seine Traumfrau Raya. Als er plötzlich eine mysteriöse Nachricht erhält, wird aus Daniels Leben ein richtiger Krimi.“ [Klappentext, gekürzt]

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Leila Sales: „This Song will save your Life“ [Goodreads]

„Elise will sich ändern, anpassen, egal was – Hauptsache, sie findet Freunde. Bei einem ihrer Nachtspaziergänge trifft sie auf eine Welt, in der Musik alles ist: den Underground-Club Start. Hier findet sie Freunde, sogar Liebe, und entdeckt ein Talent: Sie ist die geborene DJane! Doch das „richtige“ Leben wartet noch immer vor den Türen des Clubs…“ [Klappentext, gekürzt]

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Becky Albertalli: „Love, Simon“ [alter dt. Titel: „Nur drei Worte“; Goodreads]

„Gewinner des Deutschen Jugendliteraturpreises 2017! (Jugendjury) Was Simon über Blue weiß: Er ist witzig, weise, aber auch etwas schüchtern. Was Simon nicht über Blue weiß: WER er ist. Die beiden gehen auf dieselbe Schule und tauschen seit Monaten E-Mails aus. Simon spürt, dass er sich langsam verliebt, doch Blue ist noch nicht bereit, sich mit ihm zu treffen. Dann fällt eine Mail in falsche Hände – und Simons Leben steht Kopf.“ [Klappentext, gekürzt; kommt am 28. Juni 2018 in deutsche Kinos.]

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[nur auf Englisch] Holly Black: „The cruel Prince“

„Jude was seven years old when her parents were murdered and she and her two sisters were stolen away to live in the treacherous High Court of Faerie. Ten years later, Jude wants nothing more than to belong there, despite her mortality. But many of the fey despise humans. Especially Prince Cardan, the youngest and wickedest son of the High King. To win a place at the Court, she must defy him–and face the consequences. In doing so, she becomes embroiled in palace intrigues and deceptions, discovering her own capacity for bloodshed. But as civil war threatens to drown the Courts of Faerie, Jude will need to risk her life in a dangerous alliance to save her sisters, and Faerie itself.“ [gelungener Klappentext, kaum gekürzt]

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Timothy Zahn: „Thrawn“ [Goodreads; Figur aus DIESER Zahn-Trilogie]

„Thrawn erweist sich als unverzichtbar für das Imperium, und sein Aufstieg scheint unaufhaltsam. Als er zum Großadmiral ernannt wird, werden seine Fähigkeiten jedoch auf eine harte Probe gestellt. Nun muss er beweisen, dass sein tödlicher Scharfsinn im Krieg gegen die Rebellen stark genug ist.“ [nichtssagender Klappentext, gekürzt]

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Claudia Gray: „Leia: Prinzessin von Alderaan“ [Goodreads]

„Die sechzehn Jahre alte Leia muss ihre Eignung als Thronerbin des Planeten Alderaan unter Beweis stellen. Dazu gehören Überlebenstraining, Schulungen in galaxisweiter Diplomatie und brandgefährliche Missionen auf Welten, die unter imperialer Kontrolle stehen. Ihre Eltern scheinen nicht mehr sie selbst zu sein. Als Leia herausfindet, welche Geheimnisse vor ihr verborgen werden, muss Leia sich entscheiden: Wird sie sich künftig nur auf die Belange ihrer Heimat konzentrieren oder stellt sie sich in den Dienst einer ganzen Galaxis, die händeringend nach einer rebellischen Lichtgestalt sucht?“ [Klappentext, gekürzt; ich mochte Claudia Grays Star-Wars-Roman „Lost Stars“ – doch die deutsche Übersetzung des Leia-Romans wirkt holprig/flach: lieber das Original!]

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Stefanie Höfler: „Tanz der Tiefseequalle“ [Goodreads]

bereits gelesen: Empfehlung! Höflers Jugendbuch „Mein Sommer mit Mucks“ ist noch etwas besser. „Niko ist ziemlich dick und träumt sich oft in Parallelwelten. Dann rettet er die schöne Sera vor einer Grapschattacke, und Sera fordert ihn zum Tanzen auf, was verrückt ist und so aufregend anders, wie alles, was in den nächsten Tagen passiert. Vielleicht ist es der Beginn einer Freundschaft von zweien, die gegensätzlicher nicht sein könnten – doch im entscheidenden Moment mutig über ihren Schatten springen.“ [Klappentext, gekürzt]

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Anke Stelling: „Erna und die drei Wahrheiten“ [Goodreads]

„Warum steckt in „Gemeinschaft“ auch „gemein“? Erna ist 11, besucht eine Gemeinschaftsschule und lebt, wie ihre Freundinnen Liv und Rosalie, im gemeinschaftlichen Wohnprojekt. Dass das ganze Gemeinschaftsgetue ungerecht und sogar verlogen sein kann, erleben Erna und ihre Freundinnen, als nach dem Schulfasching jemand mutwillig die Klos ruiniert hat: Weil der Täter sich nicht meldet, sollen jetzt alle dafür büßen. Erna ermittelt. Sie findet heraus, was passiert ist. Doch soll sie es auch verraten? Schließlich gibt es laut einem Sprichwort drei Wahrheiten – deine, meine und die Wahrheit. Und wer kann die schon ertragen?“ [Klappentext, gekürzt]

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Michelle Cuevas: „Kasimir Karton. Mein Leben als unsichtbarer Freund“ [Goodreads]

„Manchmal wundert Kasimir sich schon, warum ihn niemand beachtet. Im Sportunterricht wird er nicht als Letzter ins Team gewählt, sondern gar nicht, und seine Eltern vergessen, ihm bei Mahlzeiten einen Teller hinzustellen. Nur seine Zwillingsschwester Fleur hält zu ihm. Doch eines Tages macht Kasimir eine schockierende Entdeckung: Fleur hat sich ihn ausgedacht! Mit dem Wunsch, ein echter Junge zu werden, begibt sich Kasimir auf eine lange Reise.“ [Klappentext, gekürzt]

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ab hier: Bücher ohne Übersetzung ins Deutsche

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Amy Rose Capetta: „Echo“

„New York: Zara is unprepared—for Eli, the girl who makes the world glow and for Leopold, the director who wants perfection. Zara wants to play her dream role in Echo and Ariston, the Greek tragedy that taught her everything she knows about love. When the director asks Zara to promise that she will have no outside commitments and distractions, it’s easy to say yes. But it’s hard not to be distracted when there’s a death at the theater—and then another—especially when Zara doesn’t know if they’re accidents, or murder, or a curse that always comes in threes. Assistant lighting director Eli Vasquez, a girl made of tattoos and abrupt laughs and every form of light, looks at Zara. It’s hard not to fall in love. Two girls, finding each other on a stage set for tragedy.“ [Klappentext, gekürzt]

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Adam Silvera: „They both die at the End“

„On September 5, Death-Cast calls Mateo Torrez and Rufus Emeterio: They’re going to die today. Mateo and Rufus are total strangers, but, for different reasons, they’re both looking to make a new friend on their End Day. The good news: There’s an app for that. It’s called the Last Friend, and through it, Rufus and Mateo are about to meet up for one last great adventure—to live a lifetime in a single day.“ [Klappentext, gekürzt; queerer Autor, dessen Bücher/Leseproben mir bisher ALLE zusagten.]

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Mackenzie Lee: „Cavaliersreise. Bekenntnisse eines Gentlemans“ [Goodreads]

„Nach Montys Cavaliersreise wird der englische Adel seine Sprösslinge bestimmt nie wieder auf den Kontinent schicken! Irgendwie ist Monty immer in eine Tändelei verwickelt oder betrunken oder zur falschen Zeit am falschen Ort nackt (in Versailles! Am Hof des Königs!). Zwischen Paris und Marseille kämpfen Monty, Percy und Felicity gegen Wegelagerer und Piraten, gegeneinander (Monty und Felicity) oder gegen ihre Gefühle füreinander (Monty und Percy). Doch am Ende finden die drei nicht nur zueinander, sondern auch zu sich selbst.“ [Klappentext, gekürzt]

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Barry Lyga: „Bang“

„At the age of four, Sebastian accidentally shot and killed his infant sister with his father’s gun. Ten years later, he has lived with the guilt and horror for his entire life. With his best friend away for the summer, Sebastian has only a new friend—Aneesa—to distract him from his darkest thoughts. But even this relationship cannot blunt the pain of his past. Because Sebastian knows exactly how to rectify his childhood crime and sanctify his past. It took a gun to get him into this. Now he needs a gun to get out.“ [Klappentext, kaum gekürzt; ich las 2010 Barry Lygas „Boy Toy“, und empfehle es sehr.]

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Shaun David Hutchinson: „At the Edge of the Universe“

Tommy and Ozzie have been best friends since second grade, and boyfriends since eighth. They spent countless days dreaming of escaping their small town—and then Tommy vanished. More accurately, he ceased to exist, erased from the minds and memories of everyone who knew him. Everyone except Ozzie. Ozzie doesn’t know how to navigate life without Tommy, and soon suspects that something else is going on: that the universe is shrinking. When Ozzie is paired up with new student Calvin on a physics project, he begins to wonder if Calvin could somehow be involved. But the more time they spend together, the harder it is for him to deny the feelings developing between them, even if he still loves Tommy.“ [Klappentext, gekürzt]

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John Young: „Farewell Tour of a Permanent Optimist“

„Quick-witted, sharp-tongued Connor Lambert has been dying from cancer for years, but he’s not dead yet. Forming an unlikely friendship with fellow juvenile delinquent Skeates, the pair stage a break out and set off on a crazy tour across Scotland to find Connor’s dad, an inmate at Shotts prison. But Connor’s left two things behind — the medication he needs to keep him alive, and the girl who makes living bearable.“ [Klappentext, gekürzt]

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Akemi Dawn Bowman: „Starfish“

„Kiko Himura has always had a hard time saying exactly what she’s thinking. With a mother who makes her feel unremarkable and a half-Japanese heritage she doesn’t quite understand, Kiko prefers to keep her head down, certain that once she makes it into her dream art school, Prism, her real life will begin. But then Kiko doesn’t get into Prism, at the same time her abusive uncle moves back in with her family. So when she receives an invitation from her childhood friend to leave her small town and tour art schools on the west coast, Kiko jumps at the opportunity in spite of the anxieties and fears that attempt to hold her back. And now that she is finally free to be her own person outside the constricting walls of her home life, Kiko learns life-changing truths about herself, her past, and how to be brave.“ [Klappentext, kaum gekürzt]

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NoNieqa Ramos: „The Disturbed Girl’s Dictionary“

„Macy’s school officially classifies her as „disturbed,“ but Macy isn’t interested in how others define her. Her mom can’t move off the couch, her dad’s in prison, her brother’s been kidnapped by Child Protective Services, and now her best friend isn’t speaking to her. Writing in a dictionary format, Macy explains the world in her own terms.“ [Klappentext, gekürzt]

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Amy Reed: „The Nowhere Girls“

„Three misfits come together to avenge the rape of a fellow classmate. Grace Salter is the new girl in town, whose family was run out of their former community after her southern Baptist preacher mom turned into a radical liberal after falling off a horse and bumping her head. Rosina Suarez is the queer punk girl in a conservative Mexican immigrant family. Erin Delillo is obsessed with two things: marine biology and Star Trek: The Next Generation, but they aren’t enough to distract her from her suspicion that she may in fact be an android. When Grace learns that Lucy Moynihan, the former occupant of her new home, was run out of town for having accused the popular guys at school of gang rape, she’s incensed that Lucy never had justice. They form an anonymous group of girls at Prescott High to resist the sexist culture at their school. Told in alternating perspectives, this groundbreaking novel is an indictment of rape culture and explores with bold honesty the deepest questions about teen girls and sexuality.“ [Klappentext, gekürzt]

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Sarah Moon: „Sparrow“

„Sparrow has always had a difficult time making friends. When the one teacher who really understood her — Mrs. Wexler, the school librarian, a woman who let her eat her lunch in the library office — is killed in a freak car accident, Sparrow’s world unravels and she’s found on the roof of her school in an apparent suicide attempt. With the help of an insightful therapist, Sparrow finally reveals the truth of her inner life. And it’s here that she discovers an outlet in Rock & Roll music.“ [Klappentext, gekürzt]

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Anna Priemaza: „Kat and Meg conquer the World“

„Kat and Meg couldn’t be more different. Kat’s anxiety makes it hard for her to talk to people. Meg hates being alone, but her ADHD keeps pushing people away. But when the two girls are thrown together for a year-long science project, they discover they do have one thing in common: They’re both obsessed with the same online gaming star and his videos. It might be the beginning of a beautiful friendship—if they don’t kill each other first.“ [Klappentext, leicht gekürzt]

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Lianne Oelke: „Nice Try, Jane Sinner“

„Jane is 17 and signs up for House of Orange, a student-run reality show that is basically Big Brother. Living away from home, the chance to win a car, and a campus full of people who don’t know what she did in high school… what more could she want? As House of Orange grows from a low-budget web series to a local TV show with fans and shoddy T-shirts, Jane finally has the chance to let her cynical, competitive nature thrive. She’ll use her growing fan base, and whatever Intro to Psychology can teach her, to prove to the world—or at least viewers of substandard TV—that she has what it takes to win.“ [Klappentext, gekürzt]

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Marie Marquardt: „The Radius of us“

„Months after setting off toward the U.S. / Mexico border in search of safety for his brother, Phoenix Flores-Flores finally walked out of detention. When a car sped toward them and Gretchen Asher’s attacker told her to run, she recognized a surprising terror in his eyes. Told in alternating first person points of view, The Radius of Us is a story of love, sacrifice, and the journey from victim to survivor. It offers an intimate glimpse into the causes and devastating impact of Latino gang violence, both in the U.S. and in Central America, and how people struggling to overcome trauma can find healing in love.“ [sehr schlechter / fragwürdiger Klappentext, gekürzt]

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Claire Christian: „Beautiful Mess“

„Ava lost Kelly. She gets thrown out of school. There’s simmering rage and weird, destructive choices. The only thing going right for Ava is her job at Magic Kebab. Which is where she meets Gideon, a poet and collector of vinyl records with an aversion to social media. He lives in his head. She lives in her grief. The only people who can help them move on with their lives are each other.“ [Klappentext, gekürzt]

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Chantele Sedgwick: „Switching Gears“

„Still mourning the loss of Lucas, the boy she loved in secret for years, seventeen-year-old Emmy Martin turns to her passion for mountain biking. But then, she discovers her mom has early-onset Alzheimer’s. When Cole Evans, the rich boy who usually doesn’t care about anything but himself, offers to train her for the biggest mountain biking race of the season, she accepts. The more time she spends with him, the more she realizes he’s different than she’d expected. As she drifts further away from her family and closer to her dream of being sponsored, a terrible accident threatens any semblance of peace and happiness she has left. Instead of closing herself off to the people she loves, Emmy must learn to rely on those she has pushed away.“ [Klappentext, gekürzt]

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Katherine Applegate: „Wishtree“

„Red is an oak tree, and the neighborhood „wishtree“—people write their wishes on pieces of cloth and tie them to Red’s branches. Along with her crow friend Bongo and other animals who seek refuge in Red’s hollows, this „wishtree“ watches over the neighborhood. Until a new family moves in. Not everyone is welcoming, and Red’s experiences as a wishtree are more important than ever.“ [Klappentext, leicht gekürzt]

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J. Anderson Coats: „The Many Reflections of Miss Jane Deming“

„High-spirited Jane is excited to be part of Mr. Mercer’s plan to bring Civil War widows and orphans to Washington Territory—but life out west isn’t at all what she expected. The problem, she fears, is her mind. It might not be suitably broad because she had to leave school to take care of little Jer. Seattle doesn’t turn out to be quite as advertised. In this rough-and-tumble frontier town, Jane is going to need every bit of that broad mind and sturdy constitution—not to mention a good sense of humor and a stubborn streak a mile wide.“ [Klappentext, gekürzt]

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Keely Hutton: „Soldier Boy“

„Here is the true story of Ricky Richard Anywar, abducted in 1989 at age fourteen by Joseph Kony’s rebel army in the Ugandan civil war. Ricky is trained, armed, and sent to battle government troops alongside his brutal kidnappers, but over his two and a half years of enslavement, he never stops dreaming of escape. Here also is the story, set twenty years later, of a fictional character named Samuel, a boy deathly afraid of trusting anyone ever again, and representative of the thousands of child soldiers Ricky has helped rehabilitate as founder of the internationally acclaimed charity Friends of Orphans.“ [Klappentext, leicht gekürzt]

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Kristi Wientge: „Karma Khullar’s Mustache“

„Karma Khullar is about to start middle school, and she is super nervous. Not just because it seems like her best friend has found a newer, blonder best friend. Or that her dad is the new stay-at-home parent. She has realized that she has seventeen hairs that have formed a mustache on her upper lip. Debut author Wientge tackles the uncomfortable—but all too relatable—subject of female body hair and self-esteem with this sweet and charming novel in the tradition of Judy Blume.“ [Klappentext, gekürzt]

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Mark Maciewjewski: „I am Fartacus“

„Chub is a short, accidentally bald, middle school outcast. With help from his personal band of like-minded misfits (not to mention tactics gleaned from the Colonel, a US military vet with toenail issues), Chub’s determined to bring down his nemesis, class hero and now potential class president, Archer, or the Arch—the very guy who betrayed Chub with the lice-killing potion that left him bald as a billiard ball. But then he discovers that there are some very dangerous skeletons in Archer’s closet, and more at stake than just a few middle school reputations. Chub sets off to bring down an evil empire—and inadvertently become the least likely hero of Alanmoore Middle School.“ [Klappentext, gekürzt]

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Dusti Bowling: „Insignificant Events in the Life of a Cactus“

„Aven Green loves to tell people that she lost her arms in an alligator wrestling match, or a wildfire in Tanzania, but the truth is she was born without them. When her parents take a job running Stagecoach Pass, a rundown western theme park in Arizona, Aven moves with them across the country. She bonds with Connor, a classmate who also feels isolated because of his own disability, and they discover a room at Stagecoach Pass that holds secrets.“ [Klappentext, gekürzt]

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Graphic Novels ab ca. 11:

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Keezy Young: „Taproot“

„Blue is having a hard time moving on. He’s in love with his best friend. He’s also dead. Luckily, Hamal can see ghosts, leaving Blue free to haunt him to his heart’s content. But something eerie is happening in town, leaving the local afterlife unsettled. Blue has to find a way to protect Hamal, even if it means… leaving him.“ [Klappentext, leicht gekürzt]

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Cecil Castellucci: „Soupy Leaves Home“

„Pearl Plankette ran away from her abusive father and stumbles upon a disguise that gives her the key to a new identity. Reborn as a boy named Soupy, she meets Remy -Ramshackle- Smith, a hobo who takes her under his wing. But Ramshackle has his own demons to wrestle with, and he’ll need Soupy just as much as she needs him. Set in 1932, this is the story of two misfits with no place to call home, who build a relationship during a train hopping journey toward the sunny promise of California.“ [Klappentext, gekürzt; die Kritiken sind mittelmäßig, weil die Wirtschaftskrise hier sehr romantisiert wird; doch ich habe großen Respekt vor Autorin Cecil Castellucci seit der DC-Serie „Shade, the Changing Girl“]

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Shannon Hale: „Real Friends“

„When best friends are not forever: Shannon and Adrienne were close since they were little. But one day, Adrienne starts hanging out with Jen, the most popular girl and leader of a circle of friends called The Group. Everyone in The Group wants to be Jen’s #1, and some girls would do anything to stay on top, even if it means bullying others. Newbery Honor author Shannon Hale and New York Times bestselling illustrator LeUyen Pham join forces in this graphic memoir about how hard it is to find your real friends.“ [Klappentext, gekürzt]

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zuletzt: drei feministische Nonfiction-Titel. Nicht explizit für Jugendliche – doch es ist sicher ein Gewinn, das möglichst früh zu lesen:

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404 Ink: Laura Jones, Heather McDaid [Herausgeberinnen]: „Nasty Women“

„With intolerance and inequality increasingly normalised by the day, it’s more important than ever for women to share their experiences. A collection of essays, interviews and accounts on what it is to be a woman in the 21st century. People, politics, pressure, punk – From working class experience to racial divides in Trump’s America, being a child of immigrants, to sexual assault, Brexit, pregnancy, contraception, identity, family, finding a voice online, role models and more. Keep telling your stories, and tell them loud.“ [Klappentext, gekürzt]

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Morgan Jerkins: „This will be my Undoing. Living at the Intersection of Black, Female and Feminist in (white) America“

„From one of the fiercest critics writing today, Morgan Jerkins’ highly-anticipated collection of linked essays interweaves her incisive commentary on pop culture, feminism, black history, misogyny, and racism with her own experiences to confront the very real challenges of being a black woman today. Jerkins is only in her twenties, but she has already established herself as an insightful, brutally honest writer. Doubly disenfranchised by race and gender, often deprived of a place within the mostly white mainstream feminist movement, black women are objectified, silenced, and marginalized with devastating consequences, in ways both obvious and subtle, that are rarely acknowledged in our country’s larger discussion about inequality.“ [Klappentext, gekürzt]

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Kelly Jensen (Herausgeberin): „Here we are: Feminism for the Real World“

„Forty-four writers, dancers, actors, and artists contribute essays, lists, poems, comics, and illustrations about everything from body positivity to romance to gender identity to intersectionality to the greatest girl friendships in fiction. Be inspired to find your own path to feminism.“ [Klappentext, gekürzt]

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