Geschenktipps

Die besten Geschenke 2018: Buchtipps und Empfehlungen zu Weihnachten

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die zehn Bücher, die ich am häufigsten verschenke:

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Buchtipps sind… sinnlos. In meinem privaten (Zuhause-)Freundeskreis jedenfalls:

Es fällt mir leichter (und wirkt weniger… übergriffig / aufdringlich), auf Amazon Marketplace, Medimops oder Rebuy zwei, drei gebrauchte Ausgaben zu kaufen und zu verschenken – statt Freund*innen mit Kaufempfehlungen in den Ohren zu liegen.

Sobald ich denke “Er/sie hätte Spaß, mit diesem Buch”, kaufe ich eine billige Ausgabe.

Hier: Die Bücher und DVDs, die ich 2017 und 2018 verschenkte. 95 Prozent davon: selbst schon gelesen, und sehr gemocht.

Blau markierte Titel kamen sehr gut an.

Rot markierte Titel kamen schlecht an.

verschenkt 2011 | verschenkt 2012 | verschenkt 2013verschenkt 2014 | verschenkt 2015 & 16

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Geschenke 2017 und 2018:

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geschenke 2018 01

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Kinder:

Tochter einer Schulfreundin, im Oktober 2017 geboren:

  • Cube Book: „Baby Animals“ (kleine, dicke Fotobücher zum Blättern und Staunen, Link)
  • Michael Roher: „Fridolin Franse frisiert“ (Bilderbuch, Link)

Sohn einer Schulfreundin, 2:

  • Cube Book: „Mountains“ (kleine, dicke Fotobücher zum Blättern und Staunen, Link)
  • Miroslav Sasek: „This is the World“ (60er-Jahre-Illustrationen über Städte, Link)
  • Colin Thompson: „Bücher öffnen Welten“ (Bilderbuch, Link)

Pflegetochter meiner besten Freunde, 4:

  • Loes Riphagen: „Elefäntchen Naseweis“ (Bilder-/Vorlesebuch, Link)
  • Doro Göbel: „Unser Zuhause“ (Wimmelbuch, Link)
  • Sonja Bougaeva: „Zwei Schwestern bekommen Besuch“ (Bilder-/Vorlesebuch, Link)
  • Allen Say: „Allison“ (Bilder-/Vorlesebuch, Link)

meine Nichte, 4:

  • Blexbolex: „The Holidays“ (Bilderbuch ohne Text; britische Ausgabe ist billiger & identisch mit der dt.; Link)
  • Tom Schamp: „Das größte und schönste Bildwörterbuch der Welt“ (Wimmelbuch, Link)
  • Jill Twiss: „Ein Tag im Leben von Marlon Bundo“ (Bilder-/Vorlesebuch mit schwuler Hauptfigur, Link)
  • Verena Hochleitner: „Der verliebte Koch“ (Bilder-/Vorlesebuch mit schwuler Hauptfigur, Link)
  • Helene Kerillis: „Ein Vogel im Schnee“ (Bilder-/Vorlesebuch, Link)

meine Patentochter, 5:

  • Bernd Kohlhepp: „Drachen erziehen ist leicht“ (Bilder-/Vorlesebuch, Link)
  • Verena Hochleitner: „Der verliebte Koch“ (Bilder-/Vorlesebuch mit schwuler Hauptfigur, Link)
  • Martin Waddell: „Ist dieses Tier nützlich hier?“ (Bilder-/Vorlesebuch, Link)
  • Tom Schamp: „Das größte und schönste Bildwörterbuch der Welt“ (Wimmelbuch, Link)
  • Katharina Grossmann-Hensel: „Küss mich oder friss mich“ (Bilder-/Vorlesebuch, Link)

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geschenke 2018 02

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mein Neffe, 9:

  • Anja Tuckermann: „Alle da! Unser kunterbuntes Leben“ (illustriertes Buch über Immigration, Link)
  • Elma van Vliet: „Sag mal, Mama. Das Fragespiel für Mutter und Kind“ (Fragekarten, Link)
  • Patrick Wirbeleit: „Kiste“ (simpler Erstleser-Comic, Link)
  • Konami Kanata: „Kleine Katze Chi“ (simpler Erstleser-Manga, Link)
  • „Die Dinos“ (Sitcom, 3 Staffeln, DVD, Link)
  • „Nausicaä aus dem Tal der Winde“ (Film, DVD, Link)
  • Lustiges Taschenbuch: „Das gläserne Schwert“/“Asgardland“ (Fantasy-Comic, Link)

Sohn meiner besten Freunde, 11:

  • Tsugumi Ohba, Takeshi Obata: „Bakuman“ (20teiliger Manga übers Mangazeichnen, Link)
  • Dan Jurgens: „Superman: Lois & Clark“ (Comic, Link)
  • Lustiges Taschenbuch: „Das gläserne Schwert“/“Asgardland“ (Fantasy-Comic, Link)
  • Makoto Yokimura: „Vinland Saga“, Band 1 & 2 (Manga für ältere Kinder – doch ich mag, wie es die „One Piece“-Gewalt dekonstruiert, Link)
  • Clive Barker: „Das Haus der verschwundenen Jahre“ (Grusel-Kinderbuch, Link)
  • Ian Livingstone: „Das Labyrinth des Todes“ (Fantasy-Spielbuch, Link)
  • Terry Pratchett: „Gevatter Tod“ (Fantasy, Link)
  • Stuart Gibbs: „Spion auf Probe“ (Link)

Tochter meiner besten Freunde, fast 17:

  • Katrin Bongard: „Subway Sound“ (Link)
  • David Levithan: „Two Boys Kissing“ (Link)
  • Noelle Stevenson: „Nimona“ (Link)
  • Neal Gaiman: „Coraline“ (Link)
  • Alex Garland: „Der Strand“ (Link)

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geschenke 2018 03

Frauen:

meine Schwester, 26:

  • Agota Kristof: „Das große Heft“ (Link)

Pädagogin, 35:

  • Haruki Murakami: „Von Beruf Schriftsteller“ (Link)
  • Sharon M. Draper: „Out of my Mind. Mit Worten kann ich fliegen“ (Link)
  • Miriam Toews: „Mr T., der Spatz und die Sorgen der Welt“ (Link)

Pädagogin, 35:

  • Noah Scalin: „365: A daily Creativity Journal“ (Link)
  • Milena Michiko Flassar: „Ich nannte ihn Krawatte“ (Link)
  • Anke Stelling: „Erna und die drei Wahrheiten“ (Link)

Pädagogin, 36:

  • Stefanie Höfler: „Mein Sommer mit Mucks“ (Link)
  • Sophie Daull: „Adieu, mein Kind“ (Link)
  • Nis-Momme Stockmann: „Der Fuchs“ (Link)

Pädagogin, 36 – liest fast nur Theaterstücke und Comics/Mangas:

  • Inio Asano: „Gute Nacht, Punpun!“ (Maga, Band 1, Link)
  • Anke Stelling: „Erna und die drei Wahrheiten“ (Link)

Bürokauffrau, 39:

  • Sarah Leavitt: „Das große Durcheinander. Alzheimer, meine Mutter und ich“ (Link)
  • Anke Stelling: „Erna und die drei Wahrheiten“ (Link)

Krankenschwester & Krimi-Fan, ca. 55:

  • Geoffrey Household: „Einzelgänger, männlich“ (Link)
  • Chloe Hooper: „Der große Mann. Leben und Sterben auf Palm Island“ (Link)
  • Helen Garner: „Drei Söhne. Ein Mordprozess“ (Link)
  • Sven Koch: „Dünenfeuer“ (Link)

Krankenschwester, Anfang 60:

  • Stewart O’Nan: „Die Chance“ (Link)
  • Anna Funder: „Stasiland“ (Link)

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geschenke 2018 04

meine Mutter (ehem. Arzthelferin, Anfang 60):

  • „Boyhood“ (DVD, Link)
  • Stefanie Höfler: „Der große schwarze Vogel“ (Link)
  • Stefanie Höfler: „Mein Sommer mit Mucks“ (Link)
  • Sophie Daull: „Adieu, mein Kind“ (Link)
  • Anke Stelling: „Schäfchen im Trockenen“ (Link)
  • Aidan Chambers: „Die Brücke“ (Link)
  • Harper Lee: „Gehe hin, stelle einen Wächter“ (Link)

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Männer:

Mein Bruder – Mechatroniker, 33:

  • „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ (DVD, Link)
  • „Broadchurch“ (Staffel 1, DVD, Link)

Ingenieur, 34:

  • Nicholson Baker: „Menschenrauch“ (Link)
  • Assaf Gavron: „Hydromania“ (Link)

Bankkaufmann, 37:

  • Makoto Yokimura: „Vinland Saga“, Band 1 & 2 (Manga, Link)
  • Emily St. John Mandel: „Das Licht der letzten Tage“ (Link)
  • Anke Stelling: „Erna und die drei Wahrheiten“ (Link)
  • David Mazzuchelli: „Asterios Polyp“ (Link)
  • Art Spiegelman: „Maus“ (Link)
  • John Scalzi: „Kollaps“ (Link)
  • Jean-Paul Sartre: „Geschlossene Gesellschaft“ (Link)
  • Joachim Meyerhoff: „Alle Toten fliegen hoch. Amerika“ (Link)
  • Pete Dexter: „Deadwood“ (Link)
  • Brian K. Vaughan: „Saga“, Band 1 bis 5 (Link)
  • Guy Gavriel Kay: „Im Schatten des Himmels“ (Link)
  • James Clavell: „Shogun“ (Link)
  • Neil Gaiman: „Niemalsland“ (Link)
  • Daniel Keyes: „Blumen für Algernon“ (Link)
  • Joe Haldeman: „Der ewige Krieg“ (Link)
  • Liane Dirks: „Vier Arten, meinen Vater zu beerdigen“ (Link)
  • Wallace Stegner: „Zeit der Geborgenheit“ (Link)
  • Cece Bell: „El Deafo“ (Link)
  • Roberto Bolano: „Der Geist der Science-Fiction“ (Link)
  • Ursula K. LeGuin: „Freie Geister“ (Link)
  • Thomas von Steinaecker: „Die Verteidigung des Paradieses“ (Link)
  • Clemens J. Setz: „Glücklich wie Blei im Getreide“ (Link)
  • Veronique Poulain: „Worte, die man mir nicht sagt“ (Link)

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geschenke 2018 05

Kunstpädagoge, 38:

  • Adrian Tomine: „Sommerblond“ (Link)
  • Guy Delisle: „Aufzeichnungen aus Burma“ (Link)

Mathe- und Sportlehrer, 38:

  • Alexander Ramati: „Als die Geigen verstummten“ (Link)
  • Anke Stelling: „Erna und die drei Wahrheiten“ (Link)

mein Vater, Mechatroniker, 62:

  • “Hamlet“ (DVD, Link)

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mein Partner und ich wohnen zusammen – und ich kaufe/schenke ihm fast nie Bücher: Er liest meine Ausgaben mit, statt sich ein eigenes, zweites Exemplar zu holen. Bücher, die ich ihm empfahl, und die er las 2017 und 2018:

Freund M., Florist, 37:

  • Andreas Maier: „Das Zimmer“ (Link)
  • Andreas Maier: „Das Haus“ (Link)
  • Anke Stelling: „Erna und die drei Wahrheiten“ (Link)
  • Alison Bechdel: „Fun Home“ (Link)
  • Sabine Rennefanz: „Die Mutter meiner Mutter“ (Link)
  • Maxim Leo: „Haltet euer Herz bereit. Eine ostdeutsche Familiengeschichte“ (Link)
  • Roger Willemsen: „Es war einmal oder nicht: Afghanische Kinder und ihre Welt“ (Link)
  • David Gates: „Jernigan“ (Link)
  • Joe Hill: „Locke & Key“, Band 1  (Link)

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2014 / 2015: die besten Bilderbücher und Kinderbücher (Empfehlungen!)

kinderbuchtipps stefan mesch kindergarten vorschule weihnachten

Einmal pro Monat stelle ich 20 unbekannte oder neue Bücher vor.

Im Dezember:

Bilderbücher für Kinder zwischen 3 und 8 Jahren.

Viel Bild. Wenig Text, zum Vor- oder Selber-Lesen.

Statt 20 beinahe 30 Titel: viel Tolles gefunden!

Ich bin Literaturkritiker und verschenke privat sehr viele Bücher; auch oft und gerne an die Kinder meiner Verwandten und Freunde. Wichtig: Ich bin kein Pädagoge oder Experte. Ich saß lange in der (großartig sortierten, hellen, sympathischen) Kinder- und Jugendbibliothek der Berliner Amerika-Gedenkbibliothek und habe geblättert, gelesen, sortiert.

Hier sind die Titel, die mir besonders gefallen.

„Die besten Kinderbücher“? Die vorerst besten, die ich kenne. Ich freue mich über weitere Tipps und Kommentare! Einige Titel sind Neuerscheinungen. Viele sind älter. Einige wenige sind vergriffen und nur noch antiquarisch / gebraucht erhältlich.

Ich linke, falls vorhanden, auf die Website des jeweiligen Verlags und, als Link zum Kaufen: zu meinem Lieblings-Indie-Buchhändler mit kostenfreiem deutschlandweitem Versand, ocelot – not just another bookstore. Für Bücher, die man nur gebraucht kaufen kann und/oder die nicht über ocelot.de verfügbar sind, linke ich zu Amazon.

Die kleine Bildvorschau unter den jeweiligen Titeln führt zu Goodreads. Dort sind (meist: englischsprachige) Kurzkritiken.

Wer Empfehlungen und Bücher sucht, für sich selbst oder als Geschenk, aktuell, zeitlos oder fast vergessen, Literatur, Comics, Thriller oder Genre:

  • Anfragen zu persönlichen Empfehlungen und Geschenk-Tipps können mir gerne auch direkt geschickt werden, als Nachricht via https://www.facebook.com/smesch

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01: ØYVIND TORSETER, „Das Loch“

  • 64 Seiten, Gerstenberg Verlag – hier bestellen.
  • ein Loch in der Wand? ein Loch in der Wohnung? ein Loch im Buch, das durch alle Szenen wandert! elegante Zeichnungen, charmante/kunstvolle Erzählung.
  • fühlen (haptisch), staunen, lachen

The Hole

02: EVA MUGGENTHALER: „Als die Fische spazieren gingen. Erzählbilder.“

  • 32 Seiten, mixtvision Verlag – hier bestellen.
  • auf jeder Doppelseite ein großes Wimmel-, Such- und Panoramabild mit überraschenden, oft surrealen Tier-, Natur- und Alltagsszenen. kein Text: die Geschichten können sich Kinder und Vorleser*innen selbst überlegen.
  • staunen, suchen, phantasieren

Fish On A Walk

03: TOR FREEMAN, „Olivia und das große Geheimnis“

  • 32 Seiten, dtv – hier bestellen.
  • junge Tiere in der großen Pause: Olivia wird ein Geheimnis anvertraut. kann sie es für sich behalten? und was, wenn es immer weitere Kreise zieht? [erhobener Zeigefinger und recht einfallslose Rollenbilder. aber: charmant gestaltete Figuren, ansprechend erzählt.]
  • mitfühlen, lachen, spekulieren

Olive and the Big Secret

04: COLIN THOMPSON, „Bücher öffnen Welten“

  • 40 Seiten, Lappan Verlag – hier bestellen.
  • ein Junge sucht ein geheimnisvolles Buch namens „Für immer leben“ und reist dabei durch fantasievolle, atmosphärisch dichte Buch-, Lese- und Bibliothekswelten.
  • staunen, philosophieren, über Potenzial und Sinn von Büchern sprechen

Bücher öffnen Welten

05: TRACEY CORDEROY, „Schufti Verdufti und Mopsfinger Sam“

  • 32 Seiten, Langenscheidt – hier bestellen.
  • zwei Ganoven-Hunde in der Großstadt: um ihre Freunde auszurauben, tarnen sich Schufti und Sam als Konditoren und eröffnen einen Cupcake-Laden. bald stellt sich die Frage: sind sie noch Gangster? oder schon Bäcker? charmante Zeichnungen, schöner Konflikt. aber: sehr amerikanisch.
  • lachen, über Moral und persönliche Ziele / Eigenheiten sprechen, US-typische Schnörkel-Cupcake-und-Kuchen-Bildchen bestaunen

Shifty McGifty and Slippery Sam

06: WALTER WICK, „Ich finde was… in der Schatzkiste“

  • 40 Seiten, Kosmos Verlag – hier bestellen.
  • riesige Such- und Wimmelbild-Foto-Installationen zum Thema Werkzeugkiste, Trödel, Spielzeug, Rumpelkammer, sympathisch kitschfrei.
  • suchen, staunen, entdecken

Can You See What I See?: Cool Collections: Picture Puzzles to Search and Solve

07: ANNE GUERY, OLIVIER DUSSUTOUR, „ABC der Kunst“

  • 60 Seiten, Deutscher Kunstverlag – hier bestellen.
  • 26 Doppelseiten für jeweils einen Buchstaben… und ein Gemälde / Kunstwerk vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart, in dessen Farben, Flächen sich der Buchstabe versteckt: ein entspanntes, sympathisches Such-Kunstbuch für Vorschüler und Schüler.
  • suchen, entdecken, spielerisch mit Kunst in Berührung treten

Alphab'art

08: PETER SPIER, „Menschen“

  • 48 Seiten, Thienemann Verlag – hier bestellen.
  • ein großformatiges Wimmel- und Statistikbuch über die Lebensverhältnisse, Kulturen, Geschichte, Mode und Schmuck und Eigenheiten verschiedener Volksgruppen: sehr einfache Zeichnungen, deshalb ein bisschen ethno-kitschig / folklorisierend. aber: eine tolle Möglichkeit, Kindern zu zeigen, dass die westliche Welt nur EIN Kulturraum unter vielen ist.
  • staunen, lernen, suchen / entdecken

People

09: LUCIA SCUDERI, „Wie fühlst du dich heute?“

  • 28 Seiten, Hueber Verlag – hier bestellen.
  • ich fühle mich eifersüchtig wie ein Rabe…? auf jeder Doppelseite wird ein Gefühl bildhaft mit Tieren illustriert, jeweils zweisprachig: das Buch ist in Deutsch-Italienisch, Deutsch-Türkisch, Deutsch-Russisch etc. erhältlich und macht Lust, eigene Gefühle zu benennen… und Sprachbilder, interessante Vergleiche für diese Gefühle zu suchen.
  • Emotionen benennen, Sprachbilder bauen, Sprachen lernen

Se io sento...

10: JOAN STEINER, „Ich sehe was, was du nicht siehst… im Winter“

  • 32 Seiten, Esslinger Verlag – hier bestellen.
  • etwas kitschige, weihnachtliche Miniatur- und Modelllandschaften, gebaut aus (unpassenden? überraschenden!) Alltagsgegenständen: ein Spiel- und Suchbuch, das Lust macht, Objekte mit neuen Augen zu sehen.
  • staunen, suchen, zum-Basteln-inspiriert-werden

Look-Alikes Christmas: The More You Look, the More You See!

11: NASRIN SIEGE, „Wenn der Löwe brüllt“

  • 32 Seiten, Peter Hammer Verlag – hier bestellen.
  • melancholisches Kinderbuch über zwei Straßenjungen, die sich mit Diebstählen über Wasser halten, einen sicheren Ort zum Schlafen suchen und den „Löwen“ namens Hunger zum Schweigen bringen wollen.
  • mitfiebern, mitfühlen, Empathie für andere Lebensverhältnisse entwickeln

Wenn der Löwe brüllt

12: MARTIN WADDELL, „Ist dieses Tier nützlich hier?“

  • 32 Seiten, Sauerländer – hier gebraucht bestellen.
  • konventionelle, aber sehr sympathische Nonsens-Geschichte über einen Jungen, der einen Elch im Haushalt belassen will, in Reimen erzählt.
  • lachen, reimen, über den fragwürdigen „Nutzen“ vieler Haustiere spekulieren

What Use Is A Moose?

Die folgenden Bücher sind nicht weniger empfehlenswert. Sie haben nur keine Vorschau-Bilder bei Goodreads:

13: ANTJE VON STEMM, „Unser Haus“

  • 64 Seiten, Gerstenberg Verlag – hier gebraucht bestellen.
  • der Alltag in sechs Mietwohnungen, als Klapp- und Wimmel-Bilderbuch, vom Morgen bis in die Nacht.
  • suchen, entdecken, verschiedene Alltagswelten verstehen

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14: SONJA BOUGAEVA, „Wie Frau B. so böse wurde“

  • 32 Seiten, Atlantis – hier bestellen.
  • eine kinderfeindliche, gehässige alte Frau hilft einem Mädchen, sich auf dem Kinderspielplatz zu behaupten: ruppig, toll gezeichnet, schwungvoll und sympathisch!
  • Empathie zeigen, lachen, lernen

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15: KARSTEN TEICH, „Wir sind 1 a“

  • 32 Seiten, Carlsen – hier bestellen.
  • vier Erstklässler werden durch ihren Tag begleitet, in comichaften, sehr energischen, ausdrucksvollen Zeichnungen. dabei wird klar, dass alle vier Gemeinsamkeiten haben… und charakterliche Unterschiede.
  • mitfühlen, lachen, Bildwitze und amüsante Details entdecken

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16: JOKIN MICHELENA, PATRICK K. ADDAI, „Ein Adler bleibt immer ein Adler“

  • 40 Seiten, Adinkra – hier bestellen.
  • tolle ghanaische Fabel über Stolz und Identität: in den meisten Geschichten über Außenseiter-Tiere wird das missverstandene Tier integriert und gelobt. hier bleibt ein Adler, von einem Bauern gefangen und mit Hühnern eingesperrt, stolz, würdevoll und… fehl am Platz.
  • mitfühlen, philosophieren, hinterfragen

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17: BARBARA HAIDUCK, „Wo ist bloß das Chamäleon?“

  • 32 Seiten, Sankt Michaelsbund – hier bestellen.
  • künstlerisch anspruchsvolle, überraschend vielseitige Collagen, auf denen jeweils an Chamäleon gesucht und entdeckt sein will.
  • suchen, Kunst bestaunen

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18: ELISABETH STEINKELLNER, MICHAEL ROHER, „Papilios Welt“

  • 32 Seiten, Picus Verlag – hier bestellen.
  • ein junger Tagträumer stellt sich eine offene, gewaltfreie, faire, inklusive, nicht-homophobe und nicht-xenophobe Gesellschaft vor. ist eine solche Welt machbar? denkbar, zeigt das Buch, ist sie auf jeden Fall!
  • philosophieren, nachdenken

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19: MICHAEL ROHER, „Fridolin Franse frisiert“

  • 32 Seiten, Picus Verlag – hier bestellen.
  • ein kurzes, fantasievolles über eine Kundin beim Friseur, in deren schwarzweißes, wogendes Haar (ein über 20 Seiten langes durchgängiges Bild) allerlei absurde Welten, Motive und Gegenstände einfrisiert werden: versponnen, kurz, extrem charmant.
  • lachen, suchen, phantasieren

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20: MARY HOFFMANN, ROS ASQUITH, „Du gehörst dazu. Das große Buch der Familien“

  • 40 Seiten, Fischer – hier bestellen.
  • Sachbilderbuch, das verschiedene Familienformen, Lebensverhältnisse, Kulturen und Patchwork-Welten entspannt und positiv nebeneinander stellt.
  • lernen, nachdenken, verstehen

Update, 2018: das Buch wird für rassistische Zeichnungen kritisiert und stößt mehrere PoCs in meinem digitalen Umfeld so sehr ab, dass ich die Empfehlung zurückziehe. Ich hoffe auf einen Text, der darlegt, wie diese Zeichnungen Rassismen reproduzieren und Menschen of Color exotisieren.

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21: FRANZ-JOSEPH HUAINIGG, VERENA HOCHLEITNER, „Jakob & das Rote Buch“

  • 32 Seiten, Wiener Dom Verlag – hier bestellen.
  • ein Junge im späten Grundschulalter, der in einer Pflegefamilie aufwächst, kann seine leibliche Mutter nur selten sehen und befürchtet, dass sie kein Interesse an ihm hat (…eine Möglichkeit, die das Buch durchaus in Betracht zieht und nicht kitschig entkräftet). er legt ein Buch über seine Herkunft, seinen Alltag und seine Eigenheiten an, das ihm hilft, alle Facetten seiner Herkunft / Familie / Identität besser zu verstehen.
  • nachdenken, Empathie entwickeln, schwierige Familienverhältnisse verarbeiten

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22: KRISTIN ROSKIFTE, „Zoom den Hut“

  • 32 Seiten, Sauerländer – hier bestellen.
  • Bilderbuch, das kleine Alltagsszenen immer weiter (oft: surreal und überraschend) aus-zoomt: überraschende Perspektivwechsel, sympathische Gestaltung.
  • staunen, Motive erraten, Dinge aus neuen Winkeln sehen

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23: BERND KOHLHEPP, JENS RASSMUS, „Drachen erziehen ist leicht“

  • 30 Seiten, Sauerländer – hier bestellen.
  • ein Junggeselle hat ein Drachenei in der Wohnung, erzieht den jungen Drachen und lässt ihn schließlich in die Freiheit: charmante, unglaublich rührende Geschichte über alleinerziehende Väterfiguren, die Kinder anregt, sich (zur Abwechslung) kurz in die Rolle des Erziehenden zu denken.
  • mitfühlen, lachen, gerührt sein

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interessante Titel… die mich nicht restlos überzeugten:

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Empfehlungen von Freunden:

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underdog literature october 2014

verwandte Posts:

und:

Buchtipps des Jahres: Stefan Mesch

2014 stefan mesch

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Seit 2009 schreibe ich für ZEIT Online.

Interviews, Texte über Bücher und Autoren.

Manchmal auch NetzkulturFilm und Feminismus.

Jeden Sommer empfehlen Mitglieder der Redaktion und freie Mitarbeiter ein Buch für den Urlaub. Jeden Winter einen Weihnachts-Geschenktipp oder ihr persönliches Buch des Jahres.

Mir macht dieses Büchersuchen und -empfehlen Spaß. Ich finde das ganze Jahr lang mögliche Kandidaten. Meine ideale Empfehlung: Literatur, die noch fast niemand kennt… aber die möglichst viele Leserinnen und Leser überzeugt.

Heute, hier gesammelt: meine ZEIT-Empfehlungstexte und Tipps seit 2009.

Im Sommer 2014 gaben zum ersten Mal keine Redaktionsmitglieder / Journalisten Empfehlungen, sondern Autorinnen und Autoren. [Memo an mich selbst: Schnell den Roman fertig machen!]

Ich selbst hatte zwei Bücher in der ersten Sommer-2014-Auswahl:

Meine privaten Bücher des Jahres stelle ich jedes Jahr Anfang Januar HIER vor.

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Stefan Mesch Buchtipps Zeit Online 2

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Weihnachten 2013:

[Original hier] In US-amerikanische Jugendbüchern tut sich stilistisch oft nicht viel: Stakkatosätze. Präsens. Sekundenrealismus, nah am Ich-Erzähler. Alles klingt gleich. Nichts irritiert. Eine Ausnahme ist David Levithan, der in zehn Jahren fast 20 Bücher über Paare, Selbstverwirklichung und Partnerschaft-als-Selbstverwirklichung schachtelte. Jedes klang anders. Allerdings ist Two Boys Kissing ist der erste Levithan-Roman, der mich überzeugt: Acht schwule Jugendliche auf dem Land, 50 Stunden persönlichste Katastrophen und Triumphe, brillante Perspektivwechsel, Schnitte. 200 Seiten nichts als Sätze, die Leser zum Weinen bringen wollen. Vor Wut. Freude. Begeisterung. Ein hoher Ton. (Stefan Mesch)

David Levithan: Two Boys Kissing. A Novel. Knopf Books for Young Readers, New York 2013. 208 Seiten, 11,40 Euro.

erhältlich u.a. hier.

Two Boys Kissing

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Sommer 2013:

[Original hier] Tote Kinder. Zerstörte Existenzen. Im März 1925, nach einem beispiellosen Tornado, steht jede Familie in Marah, Illinois vor verheerenden Lücken. Bis auf Familie Graves: Großmutter, Eltern, Tochter, Söhne, Haus, Auto und Sägewerk bleiben verschont. Falling to Earth, ein straffes Debüt, beginnt als Fabel oder alttestamentarisches Gleichnis. Sobald die Graves‘ aber verstehen, welches Neid- und Vorwurfspotenzial ihr Überleben wecken kann, wird aus der dunklen Mär um Anstand und Verlust ein atemloses, überraschend modernes Psychogramm. Ein Dorf, in Trauer verschnürt – gegen stolze Einzelgänger, die sich selbst zerreißen. Traumatisch gut! (Stefan Mesch)

Kate Southwood: Falling to Earth. Europa Editions, New York 2013. 272 Seiten, 12.99 Euro.

erhältlich u.a. hier.

Falling to Earth

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Weihnachten 2012:

[Original hier] Frauen werden alt – und bitter wie Mutti. Männer bleiben Tölpel – und mit 40 noch Jungs. In Gone Girl, dem erfolgreichsten US-Krimi 2012, spielt Gillian Flynn mit Zorn, Klischees und enttäuschten Erwartungen eines Paars, das von Manhattan aufs Land zieht und sich hassen lernt, als Träume, Jobs, Selbstbilder zerbrechen. In furiosem Zorn hetzt Flynn einen Frauenhasser auf eine Männerhasserin, schnürt ein Entlieben und die schleichend schlechten Kompromisse einer Ehe zu einem grellen, hanebüchenen Komplott: Frauen wollen Handschellen? Schmachtende Vampire? Nein. Ein Partner, geistig reifer als 15 Jahre, wäre hier schon genug. Jemand, der auch mal ungefragt die Küche wischt – ohne dabei zu träumen, dir den Schädel einzuschlagen. (Stefan Mesch)

Gillian Flynn: Gone Girl, Crown Books, New York 2012. 432 S., 12.95 Euro.

erhältlich u.a. hier.

Gone Girl
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Sommer 2012:

[Original hier] Stille Wiesen. Karge Dörfer. Ein Grüppchen Gänse und ein Fuchs, der nachts um die Ställe schleicht: Der Umweg, dritter Roman des niederländischen Gärtners, Schlittschuhlehrers und Erzählers Gerbrand Bakker, zeigt Kitsch- und Sehnsuchtsräume von Landlust-Lesern… in atemloser, neuer Perspektive. Ohne Warnung, Abschied und Begründung flieht eine Frau von Amsterdam nach Caernafon (Wales) und wartet auf den Winter. Ein neuer Alltag, ohne Zwänge? Freiheit? Oder dumpfe Isolation? In Schärfe und Bildkraft, die schaudern lassen, zeichnet Bakker einen Rückzug, ein Haus und eine drastische, faszinierende Entscheidung. Ein Kammerspiel? Ein Thriller? Beides! (Stefan Mesch)

Gerbrand Bakker: Der Umweg. Roman. Aus dem Niederländischen von Andreas Ecke. Suhrkamp, Berlin 2012, 230 Seiten, 19,95 Euro.

erhältlich u.a. hier.

De omweg
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Weihnachten 2011:

[Original hier] Drei Außenseiter, ein toter Mitschüler, ein Jahr auf einer High School im tristen Pittsburgh, 1991: Stephen Chboskys Jugendroman The Perks of Being a Wallflower erzählt entspannt und ohne falsche Dramatik vom Erwachsenwerden der Grunge- und Mixtape-Generation. Veröffentlicht im Jahr 2000 als vielleicht lieber morgen, doch schon seit Jahren vergriffen. So entschied sich Heyne in diesem Jahr für eine neue Übersetzung: Das also ist mein Leben folgt einer Gruppe hungriger, verletzter Teenager, auf Kollisionskurs mit der Welt. Mehr Herz als Der Fänger im Roggen, mehr Hirn als Virgin Suicides… und 2012 im Kino. Ein Kultroman – ohne schmachtende Vampire. (Stefan Mesch)

Stephen Chbosky: Das also ist mein Leben. Aus dem Englischen von Oliver Plaschka. Heyne 2011, 288 S., 12,99 Euro. 

erhältlich u.a. hier.

The Perks of Being a Wallflower
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Sommer 2011:

[Original hier] Egal, wie „wichtig“ oder „lohnenswert“ ein Buch sich liest – es bleibt ein kleiner Sarg, in dem ein Nachmittag oder ein Wochenende begraben liegt: Der Sommer ist halb vorbei. Die Tage werden kostbarer und kürzer. Wie viele Fehlstarts, Umwege und Sackgassen erträgt ein gutes Leben? Gabriel Bá und Fábio Moon, Zwillingsbrüder aus São Paulo, zeigen in Daytripper zehn End- und Wendepunkte im Leben des brasilianischen Journalisten Bras de Olivias Dominguez. Bras schreibt die Nachrufe der Tageszeitung. Doch seine eigenen Träume müssen warten, jahrelang. Auf Deutsch ist der zum Heulen kluge Comic vorerst nicht geplant. Dann also: Die US-Ausgabe! So brutal zärtlich, ernst und hoffnungsvoll brüllt kaum ein anderes Buch: „Du stirbst. Wach auf! Fang an, zu leben!“ (Stefan Mesch)

Gabriel Bá, Fábio Moon: Daytripper. Vertigo Verlag 2011, 256 S., 14 Euro.

mittlerweile auch auf Deutsch erhältlich, u.a. hier.

Daytripper

 

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Weihnachten 2010: 

[Original hier] Was sind BRIC-Staaten? Was geschah in Darfur? Wem gehört die Arktis? Seit 2003 veröffentlicht die französische Monatszeitschrift Le Monde Diplomatiquekurze, klug recherchierte Grundlagentexte zu Wirtschaft, Krieg und Krise: Der Atlas der Globalisierung ist ein Gemeinschaftskunde-Reader für Erwachsene, faktensatt, überraschend und angenehm differenziert. Globalisierung ist hier kein linker Kampfbegriff – sondern ein (toll visualisiertes) Netz aus Interessen, Konflikten und ihren weltweiten Folgen. Pflichtlektüre! (Stefan Mesch)

Le Monde Diplomatique (Hrsg.): Atlas der Globalisierung. Sehen und verstehen, was die Welt bewegt . taz Verlag, Paris/Berlin 2010, 216 S., 13 €

aktuelleres Update von 2012 erhältlich u.a. hier.

Atlas der Globalisierung: Die Welt von morgen
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Weihnachten 2009 [1]:

[Originale hier] Das erste eigene Haus, zwei hübsche Kinder und eine brave Ehe in der Vorstadt: 1955 merken Frank und April Wheeler, dass sie von ihrem Leben deutlich mehr wollen. Das Paar wagt einen letzten, großen Ausbruch aus der Mittelmäßigkeit. Sam Mendes’ Revolutionary Road, die Verfilmung des Romans, stieß letzten Frühling auf Preise und freundliche Kritiken – und machte Richard Yates’ Romanvorlage, erschienen 1961, zur Wieder-Entdeckung des Jahres: Ein scharfkantiges, wahres Buch, menschlich, modern und erwartet witzig.

Richard Yates: Zeiten des Aufruhrs. DVA, München 2008, 368 Seiten, 14,99 Euro

erhältlich u.a. hier..

 

Revolutionary Road

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Weihnachten 2009 [2]:

Facebook, Twitter, Google Books: 2009 wurden die Debatten um Datenschutz, Copyright und globale Information immer lauter und panischer. Der Romancier, Blogger und Aktivist Cory Doctorow geht den umgekehrten Weg: Visionen statt Verbote, Verstand statt Angst. In Content sammelt er 17 knackige Essays über die Zukunft der Medien und der globalen Kommunikation. Wie alle Bücher und Geschichten Doctorows gibt es Content als klassische Print-Ausgabe. Doch parallel dazu auch als offiziellen Gratis-Download im Internet – wenn auch vorerst nur auf Englisch.

Cory Doctorow: Content. Selected Essays on Technology, Creativity, Copyright, and the Future of the Future. Tachyon Publications, San Francisco 2008, 224 Seiten, 10.99 Euro

gratis hier.

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related Posts:

und:

Geschenke 2012: Bücher, DVDs und Comics

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[für eine Übersicht über die besten Bücher, die ich 2011 gelesen habe… hier entlang (Link)!]

[für eine Übersicht aller Geschenke, die ich 2010 machtehier entlang (Link)!]

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die zehn Bücher, die ich am häufigsten verschenke:

die zehn Filme / Serien, die ich gerne empfehle / verschenke:

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Buchtipps sind… sinnlos. In meinem privaten (Zuhause-)Freundeskreis jedenfalls:

Es fällt mir leichter (und wirkt weniger… übergriffig / aufdringlich), auf Amazon Marketplace zwei, drei gebrauchte Ausgaben zu kaufen und zu schenken, als Freunden mit Kaufempfehlungen in den Ohren zu liegen.

Sobald ich denke „Er/sie hätte Spaß, mit diesem Buch“, kaufe ich eine billige Ausgabe.

Hier: Die Bücher und DVDs, die ich 2011 verschenkt habe.

Blau markierte Titel kamen sehr gut an.

Rot markierte Titel kamen schlecht an.

Die Liste für 2010 ist hier (Link).

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Geschenke 2011:

Kinder:

mein Neffe, zum 2. Geburtstag und zu Weihnachten:

  • „Cube Book: Dream Cars“ (Bildband, Link)
  • „Cube Book: Cars“ (Bildband, Link)
  • „Cube Book: People“ (Bildband, Link)
  • „Cube Book: The Earth“ (Bildband, Link)
  • „Cube Book: Baby Animals“ (Bildband, Link)
  • Eric Carle: „Mein allererstes Buch der…“ (Farben, Wörter, Bewegungen)
  • „At the Zoo: A Lift-the-Flap Shadow Book.“ (Spielbuch, Link)
  • Frans Lanting: „Eye to Eye. Intimate Encounters with the Animal World“ (Bildband, Link)

Sohn meiner besten Freunde, 3 / 4 Jahre alt:

  • Dr. Seuss / Felicitas Hoppe: „Grünes Ei mit Speck“ (Bilderbuch, Link)
  • Album voller (nerdiger) Ausmal-Bilder (z.B. DAS hier, Link)

Tochter meiner besten Freunde, 9 Jahre alt:

  • Kiyohiko Azuma: „Yotsuba&!“, Band 4 bis 10 (Manga, Link)
  • Jeff Smith: „Bone“ (Fantasy-Comic, Link)
  • „Scribblenauts“ (DS-Spiel, Link)
  • E.B. White: „Wilbur & Charlotte“ (Kinderbuch, Link)
  • Shannon Hale: „Anna fängt Feuer“ (Fantasy-Jugendbuch, Link)
  • „Avatar: Herr der Elemente“, Episoden 1 bis 6 (DVD, Link)
  • “Nausicäa aus dem Tal der Winde“ (DVD, Link)
  • „Ein Herz und eine Krone“ (Hollyood-Klassiker, Link)
  • „Lady Oscar – die Rose von Versailles“, Staffel 1 (DVD, Link)

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Frauen:

meine Schwester – Schülerin, 18:

  • Sven Regener: „Neue Vahr Süd“ (Roman, Link)
  • David Foster Wallace: „Schrecklich amüsant – aber in Zukunft ohne mich“ (Essay, Link)
  • Gary Shteyngart: „Super Sad True Love Story“ (Roman, Link)
  • Miriam Toews: „Ein komplizierter Akt der Liebe“ (Roman, Link)
  • Kirsten Fuchs: „Die Titanic und Herr Berg“ (Roman, Link)
  • Cormac McCarthy: „Die Straße“ (Roman, Link)
  • Ethan Hawke: „Hin & weg“ (Roman, Link)
  • Kevin Vennemann: „Nahe Jedenew“ (Roman, Link)
  • Stewart O’Nan: „Halloween“ (Roman, Link)
  • Lois Lowry: „The Giver“ (Jugendbuch, Link)
  • Suzanne Collins: „The Hunger Games“ (Jugendbuch, Link)

Pädagogin, 28 – mag Schmöker und weibliche Hauptfiguren:

  • Kathryn Stockett: „Gute Geister“ (Roman, Link)
  • Howard Cruse: „Am Rande des Himmels“ (Graphic Novel, Link)
  • „Mad Men“, Staffel 2 (DVD, Link)

Pädagogin, 28 – mag Klassiker, Reisen und bürgerliche Figuren/Themen:

  • Saree Makdisi: „Palästina: Innenansichten einer Belagerung“ (Sachbuch, Link)
  • Ayelet Waldman: „Böse Mütter“ (Sachbuch, Link)
  • Tove Jansson: „Sommerbuch“ (Roman, Link)
  • Wallace Stegner: „Zeit der Geborgenheit“ (Roman, Link)
  • Jenny Erpenbeck: „Heimsuchung“ (Roman, Link)

Pädagogin, 28 – mag Mangas und Surreales:

  • Kiyohiko Azuma: „Yotsuba&!“, Band 1 und 2 (Manga, Link)
  • Michael Chabon: „Die unglaublichen Abenteuer von Kavalier & Clay“ (Roman, Link)

Pädagogin, 28 – mag Young Adult-Literatur und Schmöker:

  • Nadja Einzmann: „Dies und das und das“ (lit. Portraits, Link)
  • Yasushi Inoue: „Meine Mutter“ (Essay, Link)
  • Lois Lowry: „Hüter der Erinnerung“ (Jugendbuch, Link)
  • Judy Blume: „Are you there, God? It’s me, Margaret“ (Jugendbuch, Link)
  • Kazuo Ishiguro: „Der Maler der fließenden Welt“ (Roman, Link)
  • Isabell Allende: „Mein erfundenes Land“ (Essay, Link)
  • A.S. King: „Please don’t hate me: Nichts ist wichtig, wenn man tot ist“ (Jugendbuch, Link)

Journalistin, 28:

  • Annika Scheffel: „Ben“ (Roman, Link. Kein „Geschenk“, sondern weitergegeben, weil ich es schlimm misslungen fand und keinen Wert auf das Buch lege.)
  • Fréderic Martel: “Mainstream. Wie funktioniert, was allen gefällt.“ (Sachbuch, Link)

Bühnentechnikerin, 29:

Regisseurin / Theaterwissenschaftlerin, 29:

  • Joan Didion: „Das Jahr Magischen Denkens“ (Essay, Link)
  • Susan J. Douglas: „Where the Girls are. Growing up Female with Mass Media“ (Cultural Studies, Link)

entfernte Freundin / Angestellte, die kaum Romane liest; zur Hochzeit:

  • Ben Schott: „Schotts Sammelsurium: Sport, Spiel und Müßiggang“ (Trivia, Link)
  • Ben Schott: „Schotts Sammelsurium: Essen und Trinken“ (Trivia, Link)
  • Ben Schott: „Schotts Sammelsurium“ (Trivia, Link)
  • Matthias Stolz: „Deutschlandkarte. 101 unbekannte Wahrheiten.“ (Bildband, Link)
  • David McCandles: „Das BILDERbuch des nützlichen und unnützen Wissens“ (Bildband, Link)

Hausfrau / Beamtin, 32:

  • “One Week“ (DVD, Link)

Verkäuferin; Fan von (Mainstream-)Fantasy und Young-Adult-Literatur, 45:

  • Patricia Briggs: „Ruf des Mondes“ (Fantasy, Link)
  • Sergej Lukianenko: „Wächter der Nacht“ (Fantasy, Link)

Krankenschwester, Mitte 50:

  • Stewart O’Nan: „Das Glück der anderen“ (Roman, Link)
  • Rick Moody: „Der Eissturm“ (Roman, Link)

meine Mutter (ehem. Arzthelferin, Pflegedienstleiterin, Mitte 50):

  • Evan S. Connell: „Liebenswerte Mrs. Bridge“ (Roman, Link; mehr hier: Link)
  • Richard Ford: „Unabhängigkeitstag“ (Roman, Link)
  • Richard Yates: „Zeiten des Aufruhrs“ (Roman, Link)
  • Stephen Chbosky: „Das also ist mein Leben“ (Jugendbuch, Link)
  • „Mad Men“, Staffel 2 (DVD, Link)
  • …sowie verschiedene DVDs (vor allem Dramen, lange Liste hier, Link)

Krankenschwester, Mitte 60, mag Unterhaltungsliteratur und „Schicksale“:

  • Stewart O’Nan: „Alle, alle lieben dich“ (Roman, Link)
  • Kevin Vennemann: „Nahe Jedenew“ (Roman, Link)
  • Björn Kern: „Einmal noch Marseille“ (Roman, Link)

(deutsche) Sprachlehrerin, wuchs in den 60ern in Santa Monica auf:

  •  Susan J. Douglas: „Where the Girls are. Growing up Female with Mass Media“ (Cultural Studies, Link)

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Männer:

Mein Bruder – Mechatroniker, 25:

  • “Das verflixte siebte Jahr“ (DVD, Link)
  • „Rachels Hochzeit“ (DVD, Link)
  • „Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt“ (DVD, Link)

Ingenieur/Maschinenbauer, 27:

Programmierer, 28:

  • George R.R. Martin: „Die Herren von Winterfell“ (Fantasy-Roman, Link)
  • Gary Shteyngart: „Super Sad True Love Story“ (Roman, Link)
  • Tucker Shaw: „Everything I ate: A Year in the Life of my Mouth“ (Bildband, Link)
  • Geoff Johns: „Green Lantern: Secret Origin“ (Superhelden-Comic, Link)

Bankkaufmann, 30:

Second-Hand-Buch-Galore zum 30. Geburtstag:

  • Neil Gaiman: „American Gods“ (Fantasy-Roman, Link)
  • Vladimir Kaminer: „Militärmusik“ (Roman, Link)
  • Paul Auster: „Im Land der letzten Dinge“ (Roman, Link)
  • John Updike: „Rabbit in Ruhe“ (Roman, Link)
  • Richard Ford: „Unabhängigkeitstag“ (Roman, Link)
  • Vladimir Nabokov: „Das Bastardzeichen“ (Roman, Link)
  • Raymond Chandler: „Der lange Abschied“ (Roman, Link)
  • Michael Chabon: „Die unglaublichen Abenteuer von Kavalier & Clay“ (Roman, Link)
  • Truman Capote: „Kaltblütig“ (Roman, Link)
  • Stewart O’Nan: „Das Glück der anderen“ (Roman, Link)
  • Stewart O’Nan: „Die Speed-Queen“ (Roman, Link)
  • Kolja Mensing: „Wie komme ich hier raus? Aufwachsen in der Provinz“ (Essay, Link)
  • Frank Miller: „All-Star Batman & Robin“ (Superhelden-Comic, Link)
  • Greg Rucka: „Batman: No Man’s Land“ (Superhelden-Roman, Link)

…und: eine Runde billiger DVDs, um einen kurzen Krankenhausaufenthalt weniger langweilig zu machen:

  • „The Hurt Locker“ (DVD, Link)
  • „The Cove“ (DVD, Link)
  • „An Education“ (DVD, Link)
  • „Before Sunset“ (DVD, Link)
  • „Letters from Iwo Jima“ (DVD, Link)
  • „Waltz with Bashir“ (DVD, Link)
  • „Das verflixte siebte Jahr“ (DVD, Link)

Künstler / Kurator, 31:

  • Jörn Morisse / Rasmus Engler: „Wovon lebst du eigentlich? Vom Überleben in prekären Zeiten“ (Sachbuch, Link)
  • „Inside Job“ (Doku, Link)

mein Vater, Mechatroniker, Mitte 50:

  • Inside Job (Doku, Link)
  • Tree of Life (Familienfilm, Link)

Grafiker, 59 – mag Südostasien und Oldtimer:

  • Naomi Klein: „Die Schock-Strategie“ (Sachbuch, Link)
  • „Cube Book: Dream Cars“ (Bildband, Link; wollte eine eigene Ausgabe, nachdem er die Bücher meines Neffen gesehen hatte)

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Geschenke für Paare / junge Eltern:

  • „Ugly Betty“, Staffel 1 (DVD, Link)
  • „Türkisch für Anfänger“, Staffel 1 bis 3 (DVD-Box, Link)
  • „Before Sunset“ (DVD, Link)
  • „Ist das Leben nicht schön?“ (DVD, Link)
  • „Vanilla Sky“ (DVD, Link)
  • „Das verflixte siebte Jahr“ (DVD, Link)

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Geschenke für Freunde aus Kanada / Toronto:

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(weibl.) Office Manager (…und großer Familienmensch), 27, zur Hochzeit:

  • Monika Maron: „Animal Triste“ (Roman, engl. Ausg., Link)
  • Joan Didion: „The Year of Magical Thinking“ (Essay, Link)
  • Yasushi Inoue: „Chronicle of my Mother“ (Essay, Link)
  • Randy Pausch: „The Last Lecture“ (Essay, Link)
  • Simone de Beauvoir: „She came to Stay“ (Roman, Link)

Grafiker / Animator, 30:

  • Gabriel Bà, Fabio Moon: „Daytripper“ (Graphic Novel, Link)
  • Alissa Torres: „American Widow“ (Graphic Novel, Link; nicht zu empfehlen)
  • Marjane Satrapi: „Persepolis“ (Graphic Novel, Link; nicht zu empfehlen)
  • Apostolos Doxiadis: „Logicomix“ (Graphic Novel, Link; nicht zu empfehlen)
  • David Small: „Stitches“ (Graphic Novel, Link)

PR-Frau, 30:

  • Alison Bechdel: Fun Home (Graphic Novel, Link)
  • Suzanne Collins: „The Hunger Games“ (Jugendbuch, Link)

Webcomic-Zeichnerin / Feministin, 31:

  • Jeph Loeb, Tim Sale: „Catwoman: When in Rome“ (Graphic Novel, Link)
  • Greg Rucka, Ed Brubaker: „Gotham Central, Vol 1.“ (Graphic Novel, Link)

Bibliothekar (und Farmerssohn), Ende 30:

  • Josh Kilmer-Purcell: “The Bucolic Plague“ (Essay/Memoir, Link)

Filmemacher / Aktivist, 60:

  • Judd Winick: „Pedro and me“ (Graphic Novel, Link)
  • „Pedro“ (Biopic/Drama, Link)

Pädagogin / Feminstin / Couchsurferin in spe, 60:

  • Anne Lamott: „Bird by Bird: Some Instructions on Writing and Life“ (Essay, Link)

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verwandte Links: