David Small

Kranksein im Comic: Ausstellung „SICK! Reclaiming Illness through Comics“, Medizinhistorisches Museum der Charité Berlin

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Im Sommer 2016 fällt die Superheldin She-Hulk nach einem Kampf ins Koma. Ihr Hirn heilt rasch. Doch eine posttraumatische Belastungsstörung reißt ihr seitdem den Boden unter den Füßen weg – erzählt auf über 200 Seiten, im aktuellen Mainstream-Comic „Hulk“.

Oder stell dir vor, du kämpfst mit Behörden, bis dein autistischer Sohn auf inklusive Schulen darf. Mit 13 wird er geschlechtsreif: Tabuisierst du Selbstbefriedigung? Oder hilfst du, Rückzugsorte zu finden? Der Pädagogik-Ratgeber-Manga „With the Light“ von Keiko Tobe gibt feinfühlige Tipps. 3000 Seiten lang.

Was aber lässt sich schon auf EINER einzelnen Comic-Seite zeigen?

Noch bis März stellt das Medizinhistorische Museum der Charité Berlin 13 solcher einzelnen Seiten aus 13 – meist sehr kurzen – Comics aus:

10 Frauen und 3 Männer aus 8 Ländern finden hier ganz eigene Bilder, Metaphern und Haltungen. Zu Pflege und zu Heilung. Zu Trauma und zu Sterblichkeit. Was diese Bildsprachen – Ikonografien – neu, spannend oder künstlerisch besonders macht, erklären kuratorische Texte auf 12 großen Aufstellern. Und ein lese- und einsteigerfreundlicher Ausstellungskatalog.

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„Legen Sie sich hin und entspannen Sie sich!“ Jeden Morgen um 6 Uhr 45 lag ich zum Ultraschall und für die Blutuntersuchung in der Klinik. „Machen Sie sich frei. Legen Sie sich hin und entspannen Sie sich! LEGEN SIE SICH HIN UND ENTSPANNEN SIE SICH!“ Ich wurde zur Laborratte für Fruchtbarkeitsbehandlungen.“

Im Comic „Broken Eggs“ von 2014 zeigt Emily Steinberg in sarkastisch verzerrten, wilden Tableaus, wie ihr Wunsch, schwanger zu werden, von einer privaten Frage… zu einem medizinischen Hindernisparcours wurde, der ihr Leben beherrschte – auf knappen 67 Seiten.

Cartoonist Christoph Geiger nimmt sich nur EINE Seite für seinen Comic „Work to do that can’t wait“:

Ein Mann baut Wände aus blauem Stein. Sein Freund fragt: „Wollen wir essen?“ Doch dafür nimmt er sich keine Zeit. „Dann Frühstück?“ – „Nein. Keinen Hunger.“ Am Ende hat er sich selbst eingemauert. „Fertig jetzt?“ – „Ich weiß nicht. Gut, dass du kommst. Hilf mir hier raus.“

Ausgestellt werden diese – etwas schmalbrüstigen – kurzen Grafiken in der Sammlung von Dr. Rudulf Virchow. Ein langer, grauer Raum voller Regale mit Präparaten aus dem 19. Jahrhundert: Wasserköpfe, Embryos, in Glas versiegelte Tumore, tote Haut. Die Illustratorin Stef Lenk erklärt, wie die simplen Aufsteller mit 13 Comics neben den – beklemmenden – Exponaten wirken:

„Es war uns aber wichtig, dass wir die Comics zusammen mit dieser Sammlung präsentieren konnten. Diesen Kontrast zwischen – ich sag mal – der Wahrheit oder medizinischen Tatsache – mit Kunst und autobiografischer Erzählung. Damit die Leute das vergleichen können. Dass es eine Zusammenbrücke gibt. Man sieht einfach Organe, man denkt: Was ist das denn? Und im Vergleich mit diesen ganz einfachen Darstellungen oder Repräsentationen wird es klar – die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen.“

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„Sick! Kranksein im Comic“ heißt die zweisprachige Ausstellung. Mangas und Superhelden bleiben ausgespart. An einer Literaturgeschichte oder einem Best-of ist die (wirklich: kleine!) Ausstellung nicht interessiert. Stattdessen geht es um zwei konkrete Fragen:

„Das emotionale und persönliche Erleben von Kranken, Angehörigen und medizinisch Tätigen kommt in der entpersonalisierten Sammlung des Pathologen Rudolf Virchow nicht vor. Wir stellen den Präparaten Comics gegenüber, die individuelle Geschichten erzählen.“ …schreibt Kuratorin Dr. Uta Kornmeier.

In allen 13 Werken werden Menschen von etwas Fremden, Unpersönlichem gerammt: Krankheit und Sterblichkeit. Dazu beziehen sie – sehr persönlich – künstlerische Position. Zufäliges Pech und Leid werden so zum selbstbestimmten Narrativ. Auch im englischen Untertitel der Ausstellung, „Reclaiming Illness through Comics“, schwingt so die Frage: Was setzt man Krankheiten entgegen? Persönlich? Und künstlerisch?

Der Arzt und Comiczeichner Ian Williams suchte 2012 einen Gattungsbegriff für Comics, die solche Fragen auch mit besonders medizinischem, psychologischem und didaktischem Anspruch weiter denken: „Graphic Medicine“. Als Gastredner eröffnete er nicht nur die Ausstellung, sondern auch einen begleitetenden „Graphic Medicine“-Kongress der FU Berlin.

„Sick! Kranksein im Comic“ wendet sich an Neulinge – auch durch den Ausstellungs-Katalog, der viele Comic-Grundregeln einfach erklärt. Die 250 Menschen, die zur Eröffnung den Vorträgen zeichnender Ärzte und Pflegekräfte applaudierten, sind aber auch: medizinisches Fachpublikum. Interessiert an neuen Perspektiven auf ihre Arbeitswelt. Bilder und Bildfolgen – erklärt Cartoonistin und Krankenpflegerin MK Czerwiek – können auf engstem Raum anschaulich, persönlich, subjektiv UND lehrreich sein:

„Mein Comic ‚Taking Turns‘ bündelt die Oral History der Krankenstation, auf der ich gearbeitet habe. Dazu mein persönlicher, autobiografischer Blick. Und Wissen über HIV und AIDS, von dem ich wünschte, es würde an Schulen gelehrt: Junge Leute an der Uni haben oft gar kein Bild der AIDS-Krise der 80er und 90er Jahre.“

Es gibt tolle, lange Graphic Novels zum Thema: „Stiche“ von David Small. Oder „Das große Durcheinander: Alzheimer, meine Mutter und ich“ von Sarah Leavitt.

Die „Sick!“-Veranstalter*innen kennen Kanon und Klassiker.

Doch sie haben ein anderes Ziel: Nachwuchs und Geheimtipps sichtbar machen. Immer: möglichst kurze Werke, die sich auf EINEN Blick vermitteln.

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zwölf Graphic Novels / Comics zum Thema, die ich las und empfehle:

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…und zwei Favoriten zu Sterblichkeit & Tod: „Daytripper“ (Fabio Moon, Gabriel Ba) und „Royal City“ (Jeff Lemire)

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Graphic Novels, die das „Sick!“-Team selbst empfiehlt – und die auch im Rahmen der Ausstellung zum Reinlesen bereit stehen sollen:

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HENRY BEAUMONT: „Hole in the Heart“  |  ALISON BECHDEL: „Fun Home“  |  GARRETH BROOKS: „A Thousand Coloured Castles“  |  ALLIE BROSH: „Hyperbole and a Half“  |  ROLAND BURKART: „Wirbelsturm“  |  IAN WILLIAMS u.a.: „Graphic Medicine Manifesto“  |  MK CZERWIEC: „Taking Turns“  |  PETER DUNLAP-SHOHL: „My Degeneration“  |  LIZA FUTTERMAN & EVI TAMPOLD: „Keeper of the Clouds“  |  MELANIE GERLAND: „Offene Arme“  |  PHOEBE GLOECKNER: „A Child’s Life“  |  RETO GLOOR: „Das Karma-Problem“  |  JUSTIN GREEN: „Blinky Brown meets the Holy Virgin Mary“  |  DAVID HAJDU: „The Ten-Cent Plague“  |  JENNIFER HAYDEN: „The Story of my Tits“  |  PAULA KNIGHT: „Facts of Life“  |  PAULA KNIGHT: „X-Utero“  |  MARISA MARCHETTO: „Cancer Vixen“  |  NATE POWELL: „Swallow me whole“  |  DANIELA SCHREITER: „Schattenspringer“  |  LORENZO SERVITJE u.a.: „The Walking Med“  |  DAVID SMALL: „Stitches“  |  ANNA SOMMER: „Eugen und der freche Wicht“  |  ANNA SOMMER: „Julie ist wieder da“  |  ART SPIEGELMAN: „Maus“  |  EVI TAMPOLD: „The Hallway Closet“  |  FABIEN TOULMÉ: „Dich hatte ich mir anders vorgestellt“  |  UNA: „Becoming, Unbecoming“  |  IAN WILLIAMS: „Bad Doctor“  | DAWN WING: „What you left behind“  |  JUTTA WINKELMANN: „Mein Leben ohne mich“  |  ANEURIN WRIGHT: Things to do in a Retirement Home Trailer Park when you’re 29 and unemployed“

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Mir selbst war die Ausstellung zu klein gehalten: wenige Stellwände, wenig zu sehen – fast kein Comic, das sich 200, 400 Seiten Zeit nimmt.

Ich mochte, 2016 im schwulen Museum Berlin – bunter, umfassender, origineller:

„Superqueeroes“, über queere Comics

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Geschenke 2012: Bücher, DVDs und Comics

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[für eine Übersicht über die besten Bücher, die ich 2011 gelesen habe… hier entlang (Link)!]

[für eine Übersicht aller Geschenke, die ich 2010 machtehier entlang (Link)!]

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die zehn Bücher, die ich am häufigsten verschenke:

die zehn Filme / Serien, die ich gerne empfehle / verschenke:

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Buchtipps sind… sinnlos. In meinem privaten (Zuhause-)Freundeskreis jedenfalls:

Es fällt mir leichter (und wirkt weniger… übergriffig / aufdringlich), auf Amazon Marketplace zwei, drei gebrauchte Ausgaben zu kaufen und zu schenken, als Freunden mit Kaufempfehlungen in den Ohren zu liegen.

Sobald ich denke „Er/sie hätte Spaß, mit diesem Buch“, kaufe ich eine billige Ausgabe.

Hier: Die Bücher und DVDs, die ich 2011 verschenkt habe.

Blau markierte Titel kamen sehr gut an.

Rot markierte Titel kamen schlecht an.

Die Liste für 2010 ist hier (Link).

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Geschenke 2011:

Kinder:

mein Neffe, zum 2. Geburtstag und zu Weihnachten:

  • „Cube Book: Dream Cars“ (Bildband, Link)
  • „Cube Book: Cars“ (Bildband, Link)
  • „Cube Book: People“ (Bildband, Link)
  • „Cube Book: The Earth“ (Bildband, Link)
  • „Cube Book: Baby Animals“ (Bildband, Link)
  • Eric Carle: „Mein allererstes Buch der…“ (Farben, Wörter, Bewegungen)
  • „At the Zoo: A Lift-the-Flap Shadow Book.“ (Spielbuch, Link)
  • Frans Lanting: „Eye to Eye. Intimate Encounters with the Animal World“ (Bildband, Link)

Sohn meiner besten Freunde, 3 / 4 Jahre alt:

  • Dr. Seuss / Felicitas Hoppe: „Grünes Ei mit Speck“ (Bilderbuch, Link)
  • Album voller (nerdiger) Ausmal-Bilder (z.B. DAS hier, Link)

Tochter meiner besten Freunde, 9 Jahre alt:

  • Kiyohiko Azuma: „Yotsuba&!“, Band 4 bis 10 (Manga, Link)
  • Jeff Smith: „Bone“ (Fantasy-Comic, Link)
  • „Scribblenauts“ (DS-Spiel, Link)
  • E.B. White: „Wilbur & Charlotte“ (Kinderbuch, Link)
  • Shannon Hale: „Anna fängt Feuer“ (Fantasy-Jugendbuch, Link)
  • „Avatar: Herr der Elemente“, Episoden 1 bis 6 (DVD, Link)
  • “Nausicäa aus dem Tal der Winde“ (DVD, Link)
  • „Ein Herz und eine Krone“ (Hollyood-Klassiker, Link)
  • „Lady Oscar – die Rose von Versailles“, Staffel 1 (DVD, Link)

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Frauen:

meine Schwester – Schülerin, 18:

  • Sven Regener: „Neue Vahr Süd“ (Roman, Link)
  • David Foster Wallace: „Schrecklich amüsant – aber in Zukunft ohne mich“ (Essay, Link)
  • Gary Shteyngart: „Super Sad True Love Story“ (Roman, Link)
  • Miriam Toews: „Ein komplizierter Akt der Liebe“ (Roman, Link)
  • Kirsten Fuchs: „Die Titanic und Herr Berg“ (Roman, Link)
  • Cormac McCarthy: „Die Straße“ (Roman, Link)
  • Ethan Hawke: „Hin & weg“ (Roman, Link)
  • Kevin Vennemann: „Nahe Jedenew“ (Roman, Link)
  • Stewart O’Nan: „Halloween“ (Roman, Link)
  • Lois Lowry: „The Giver“ (Jugendbuch, Link)
  • Suzanne Collins: „The Hunger Games“ (Jugendbuch, Link)

Pädagogin, 28 – mag Schmöker und weibliche Hauptfiguren:

  • Kathryn Stockett: „Gute Geister“ (Roman, Link)
  • Howard Cruse: „Am Rande des Himmels“ (Graphic Novel, Link)
  • „Mad Men“, Staffel 2 (DVD, Link)

Pädagogin, 28 – mag Klassiker, Reisen und bürgerliche Figuren/Themen:

  • Saree Makdisi: „Palästina: Innenansichten einer Belagerung“ (Sachbuch, Link)
  • Ayelet Waldman: „Böse Mütter“ (Sachbuch, Link)
  • Tove Jansson: „Sommerbuch“ (Roman, Link)
  • Wallace Stegner: „Zeit der Geborgenheit“ (Roman, Link)
  • Jenny Erpenbeck: „Heimsuchung“ (Roman, Link)

Pädagogin, 28 – mag Mangas und Surreales:

  • Kiyohiko Azuma: „Yotsuba&!“, Band 1 und 2 (Manga, Link)
  • Michael Chabon: „Die unglaublichen Abenteuer von Kavalier & Clay“ (Roman, Link)

Pädagogin, 28 – mag Young Adult-Literatur und Schmöker:

  • Nadja Einzmann: „Dies und das und das“ (lit. Portraits, Link)
  • Yasushi Inoue: „Meine Mutter“ (Essay, Link)
  • Lois Lowry: „Hüter der Erinnerung“ (Jugendbuch, Link)
  • Judy Blume: „Are you there, God? It’s me, Margaret“ (Jugendbuch, Link)
  • Kazuo Ishiguro: „Der Maler der fließenden Welt“ (Roman, Link)
  • Isabell Allende: „Mein erfundenes Land“ (Essay, Link)
  • A.S. King: „Please don’t hate me: Nichts ist wichtig, wenn man tot ist“ (Jugendbuch, Link)

Journalistin, 28:

  • Annika Scheffel: „Ben“ (Roman, Link. Kein „Geschenk“, sondern weitergegeben, weil ich es schlimm misslungen fand und keinen Wert auf das Buch lege.)
  • Fréderic Martel: “Mainstream. Wie funktioniert, was allen gefällt.“ (Sachbuch, Link)

Bühnentechnikerin, 29:

Regisseurin / Theaterwissenschaftlerin, 29:

  • Joan Didion: „Das Jahr Magischen Denkens“ (Essay, Link)
  • Susan J. Douglas: „Where the Girls are. Growing up Female with Mass Media“ (Cultural Studies, Link)

entfernte Freundin / Angestellte, die kaum Romane liest; zur Hochzeit:

  • Ben Schott: „Schotts Sammelsurium: Sport, Spiel und Müßiggang“ (Trivia, Link)
  • Ben Schott: „Schotts Sammelsurium: Essen und Trinken“ (Trivia, Link)
  • Ben Schott: „Schotts Sammelsurium“ (Trivia, Link)
  • Matthias Stolz: „Deutschlandkarte. 101 unbekannte Wahrheiten.“ (Bildband, Link)
  • David McCandles: „Das BILDERbuch des nützlichen und unnützen Wissens“ (Bildband, Link)

Hausfrau / Beamtin, 32:

  • “One Week“ (DVD, Link)

Verkäuferin; Fan von (Mainstream-)Fantasy und Young-Adult-Literatur, 45:

  • Patricia Briggs: „Ruf des Mondes“ (Fantasy, Link)
  • Sergej Lukianenko: „Wächter der Nacht“ (Fantasy, Link)

Krankenschwester, Mitte 50:

  • Stewart O’Nan: „Das Glück der anderen“ (Roman, Link)
  • Rick Moody: „Der Eissturm“ (Roman, Link)

meine Mutter (ehem. Arzthelferin, Pflegedienstleiterin, Mitte 50):

  • Evan S. Connell: „Liebenswerte Mrs. Bridge“ (Roman, Link; mehr hier: Link)
  • Richard Ford: „Unabhängigkeitstag“ (Roman, Link)
  • Richard Yates: „Zeiten des Aufruhrs“ (Roman, Link)
  • Stephen Chbosky: „Das also ist mein Leben“ (Jugendbuch, Link)
  • „Mad Men“, Staffel 2 (DVD, Link)
  • …sowie verschiedene DVDs (vor allem Dramen, lange Liste hier, Link)

Krankenschwester, Mitte 60, mag Unterhaltungsliteratur und „Schicksale“:

  • Stewart O’Nan: „Alle, alle lieben dich“ (Roman, Link)
  • Kevin Vennemann: „Nahe Jedenew“ (Roman, Link)
  • Björn Kern: „Einmal noch Marseille“ (Roman, Link)

(deutsche) Sprachlehrerin, wuchs in den 60ern in Santa Monica auf:

  •  Susan J. Douglas: „Where the Girls are. Growing up Female with Mass Media“ (Cultural Studies, Link)

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Männer:

Mein Bruder – Mechatroniker, 25:

  • “Das verflixte siebte Jahr“ (DVD, Link)
  • „Rachels Hochzeit“ (DVD, Link)
  • „Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt“ (DVD, Link)

Ingenieur/Maschinenbauer, 27:

Programmierer, 28:

  • George R.R. Martin: „Die Herren von Winterfell“ (Fantasy-Roman, Link)
  • Gary Shteyngart: „Super Sad True Love Story“ (Roman, Link)
  • Tucker Shaw: „Everything I ate: A Year in the Life of my Mouth“ (Bildband, Link)
  • Geoff Johns: „Green Lantern: Secret Origin“ (Superhelden-Comic, Link)

Bankkaufmann, 30:

Second-Hand-Buch-Galore zum 30. Geburtstag:

  • Neil Gaiman: „American Gods“ (Fantasy-Roman, Link)
  • Vladimir Kaminer: „Militärmusik“ (Roman, Link)
  • Paul Auster: „Im Land der letzten Dinge“ (Roman, Link)
  • John Updike: „Rabbit in Ruhe“ (Roman, Link)
  • Richard Ford: „Unabhängigkeitstag“ (Roman, Link)
  • Vladimir Nabokov: „Das Bastardzeichen“ (Roman, Link)
  • Raymond Chandler: „Der lange Abschied“ (Roman, Link)
  • Michael Chabon: „Die unglaublichen Abenteuer von Kavalier & Clay“ (Roman, Link)
  • Truman Capote: „Kaltblütig“ (Roman, Link)
  • Stewart O’Nan: „Das Glück der anderen“ (Roman, Link)
  • Stewart O’Nan: „Die Speed-Queen“ (Roman, Link)
  • Kolja Mensing: „Wie komme ich hier raus? Aufwachsen in der Provinz“ (Essay, Link)
  • Frank Miller: „All-Star Batman & Robin“ (Superhelden-Comic, Link)
  • Greg Rucka: „Batman: No Man’s Land“ (Superhelden-Roman, Link)

…und: eine Runde billiger DVDs, um einen kurzen Krankenhausaufenthalt weniger langweilig zu machen:

  • „The Hurt Locker“ (DVD, Link)
  • „The Cove“ (DVD, Link)
  • „An Education“ (DVD, Link)
  • „Before Sunset“ (DVD, Link)
  • „Letters from Iwo Jima“ (DVD, Link)
  • „Waltz with Bashir“ (DVD, Link)
  • „Das verflixte siebte Jahr“ (DVD, Link)

Künstler / Kurator, 31:

  • Jörn Morisse / Rasmus Engler: „Wovon lebst du eigentlich? Vom Überleben in prekären Zeiten“ (Sachbuch, Link)
  • „Inside Job“ (Doku, Link)

mein Vater, Mechatroniker, Mitte 50:

  • Inside Job (Doku, Link)
  • Tree of Life (Familienfilm, Link)

Grafiker, 59 – mag Südostasien und Oldtimer:

  • Naomi Klein: „Die Schock-Strategie“ (Sachbuch, Link)
  • „Cube Book: Dream Cars“ (Bildband, Link; wollte eine eigene Ausgabe, nachdem er die Bücher meines Neffen gesehen hatte)

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Geschenke für Paare / junge Eltern:

  • „Ugly Betty“, Staffel 1 (DVD, Link)
  • „Türkisch für Anfänger“, Staffel 1 bis 3 (DVD-Box, Link)
  • „Before Sunset“ (DVD, Link)
  • „Ist das Leben nicht schön?“ (DVD, Link)
  • „Vanilla Sky“ (DVD, Link)
  • „Das verflixte siebte Jahr“ (DVD, Link)

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Geschenke für Freunde aus Kanada / Toronto:

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(weibl.) Office Manager (…und großer Familienmensch), 27, zur Hochzeit:

  • Monika Maron: „Animal Triste“ (Roman, engl. Ausg., Link)
  • Joan Didion: „The Year of Magical Thinking“ (Essay, Link)
  • Yasushi Inoue: „Chronicle of my Mother“ (Essay, Link)
  • Randy Pausch: „The Last Lecture“ (Essay, Link)
  • Simone de Beauvoir: „She came to Stay“ (Roman, Link)

Grafiker / Animator, 30:

  • Gabriel Bà, Fabio Moon: „Daytripper“ (Graphic Novel, Link)
  • Alissa Torres: „American Widow“ (Graphic Novel, Link; nicht zu empfehlen)
  • Marjane Satrapi: „Persepolis“ (Graphic Novel, Link; nicht zu empfehlen)
  • Apostolos Doxiadis: „Logicomix“ (Graphic Novel, Link; nicht zu empfehlen)
  • David Small: „Stitches“ (Graphic Novel, Link)

PR-Frau, 30:

  • Alison Bechdel: Fun Home (Graphic Novel, Link)
  • Suzanne Collins: „The Hunger Games“ (Jugendbuch, Link)

Webcomic-Zeichnerin / Feministin, 31:

  • Jeph Loeb, Tim Sale: „Catwoman: When in Rome“ (Graphic Novel, Link)
  • Greg Rucka, Ed Brubaker: „Gotham Central, Vol 1.“ (Graphic Novel, Link)

Bibliothekar (und Farmerssohn), Ende 30:

  • Josh Kilmer-Purcell: “The Bucolic Plague“ (Essay/Memoir, Link)

Filmemacher / Aktivist, 60:

  • Judd Winick: „Pedro and me“ (Graphic Novel, Link)
  • „Pedro“ (Biopic/Drama, Link)

Pädagogin / Feminstin / Couchsurferin in spe, 60:

  • Anne Lamott: „Bird by Bird: Some Instructions on Writing and Life“ (Essay, Link)

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verwandte Links:

LGBT Graphic Novels: Recommendations for Teens & Young Adults

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Good Graphic Novels for school libraries, teenagers and a Young Adult audience… with GLBTQ themes?

Over at „DC Women Kicking Ass“ (Link), one of my favorite feminist super-hero blogs, author/webmaster Sue opened an interesting discussion:

„A while back, I got a request for a list of LGBQT Young Adult graphic novels for a High School library.

So far I have Young Avengers, Runaways, Pedro and Me, Tough Love, Strangers in Paradise, Skim and Batwoman.

Please let me know your recommendations and I will compile a list and publish it.

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I read lots of „literary“, more serious graphic novels this winter (recommendations here, Link), so for starters, here are some strong, personal recommendations:

Inclusive, serious, engaging titles for a young audience that will work well in a school setting / book club / discussion group:

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1: JUDD WINICK, „Pedro and me“, 192 pages, 2000.

gay main character  |  HIV prevention  | activism  | reality TV  | gay-straight friendship  | Cuban immigrants  |  autobiographical

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2: ALISON BECHDEL, „Fun Home: A Family Tragicomic“, 232 pages, 2006.

lesbian narrator / main character  |  coming-of-age  | suicide  | identity politics  | family secrets  | living in the closet  |  homosexual parents  | autobiographical

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3: HOWARD CRUSE, „Stuck Rubber Baby“, 216 pages, 1995.

gay narrator / main character  |  journalism / documentary  |  coming-of-age  | civil rights  |  discrimination, politics, activism  |  1960ies small-town USA  |  pre-Stonewall

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4: DAVID SMALL, „Stitches: A Memoir“, 326 pages, 2009.

straight narrator / main character  |  throat cancer  | identity politics  |  coming-of-age | family secrets  | suicide  |  lesbian parent  |  living in the closet  |  autobiographical

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5: DAN PARENT, „Archie Comics presents: Kevin Keller“, 160 pages, 2012.

gay main character  |  middle school audience  |  coming-of-age  |  Don’t Ask Don’t Tell  |  cartoon / slice-of-life / humour  |  harmless / bowdlerized / non-sexualized

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queer-positive YA books with a focus on trauma, loss, bullying or teenage alienation:

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6: DANIEL CLOWES, „Ghost World“, 80 pages, 1998.

friendship between girls  |  alienation  |  dark humour  |  everyday life  |  post-high school career  |  small-town USA  |  hook-up culture  |  loneliness

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7: JOE KELLY, „I kill Giants“, 184 pages, 2009.

middle-school female narrator  |  alienation  |  magical realism  |  everyday life  |  friendship between girls  |  personal trauma  |  cancer  |  anger / abandonment issues

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8: SARAH LEAVITT, „Tangles: A Story about Alzheimers, my Mother and me“, 127 pages, 2010.

lesbian main character / narrator  |  Alzheimer’s  |  family secrets  |  mother-daughter-dynamics  |  loss  |  leaving for College  |  coming-of-age  |  everyday life  |  autobiographical

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9: BRYAN LEE O’MALLEY, „Lost at Sea“, 160 pages, 2003.

teenage, female main character  |  magical realism  |  coming-of-age  |  friendship  |  soul-searching  |  alienation  | road trips  |  acceptance  |  everyday life

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super-hero books with gay and lesbian heroines:

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10: GREG RUCKA, „Gotham Central: Half a Life“, 168 pages, 2005.

lesbian main character  |  police procedural  |  coming out  |  lesbian relationships  |  second-generation Puerto Ricans in the US  |  Batman  |  psychological thriller

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11: GREG RUCKA, „Batwoman: Elegy“, 176 pages, 2010.

lesbian main character  |  Batman  |  magic, monsters, horror  |  Don’t Ask Don’t Tell  |  power fantasy  |  family dynamics  |  military families  |  self-acceptance  |  loss

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in 2011, the – mediocre, crass and often poorly-written – monthly YA super-hero comic series „Teen Titans“ (Link) added a gay character, Bunker (Link). I can’t recommend the series, per se. But the character has gained a vocal following, and some media attention:

Notes from Bunker, Link (Tumblr)

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another note-worthy and worthwhile read / discussion is this (Link) letter column / exchange between Marvel writer Christos Gage (Link) and an anti-gay reader unhappy with teenage gay and lesbian characters in the „Avengers Academy“ series (Link).

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notable series / titles that I cannot recommend (because the LGBT part is marginal or the overall writing is too weak):

  • „Buffy: Season 8“ (Joss Whedon, Link)
  • „Y: The Last Man“ (Brian K. Vaughan, Link)
  • „Friends with Ghosts“ (Faith Erin Hicks, Link)
  • „Scott Pilgrim“ (Bryan Lee O’Malley, Link)

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titles I have not read myself, yet:

  • „Runaways“ (Brian K. Vaughan, Marvel Universe, Link)
  • „Young Avengers“ (Allan Heinberg, Marvel Universe, Link)
  • „Strangers in Paradise“ (Terri Moore, Link)
  • „Revolutionary Girl Utena“ (Chiho Saito, Manga, Link)
  • „Wandering Son“ (Takako Shimura, Manga, gender-nonconforming, transsexual (?) elementary school kids, Link)

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and finally: five LGBT prose novels / literary fiction for a High School audience that I enjoyed:

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related Posts:

Buchtipps 2011: meine Lieblingsbücher des Jahres

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Nur kurz, und nur als Mosaik:

The best books I’ve read in 2011.

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verwandte Links:

  • meine Literaturempfehlungen für September 2011 (Link)
  • junge deutschsprachige Literatur: 50 Empfehlungen (Link)
  • 10 neue US-Fernsehserien: Empfehlungen (Link)