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[gebloggt auf ocelot.de] Superman? Batman? Alles auf Anfang!

Heldencomics in der Krise: Bei DC Comics werden 52 neue Heftreihen zum Bestseller. Die „New 52“ wollen Start- und Einstiegspunkte sein – für neue, jüngere Leser.

Von Stefan Mesch

„Gäste zum Kaffee“, die gemütliche Talkrunde im MDR-Magazin „Hier ab vier“, hat jeden Nachmittag etwa 160.000 Zuschauer. „Detective Comics“, das monatliche Heft, in dem Batman seit 1939 Verbrecher jagt, wurde Mitte 2011 nur knappe 60.000 Mal verkauft.

Als Marke, Spielzeug und im Kino bringen selbst unbekanntere Figuren wie Green Lantern oder die „Avengers“ Profite. Doch Comics selbst? Die monatlichen, zwanzigseitigen Fortsetzungshefte für 2.99 Dollar? Dort sterben Superman und Wonder Woman seit knapp 20 Jahren einen Tod auf Raten.

„Die größten Helden der Welt. Die größten Autoren und Künstler. In 52 neuen, ersten Heften“, versprach DC Comics im Herbst 2011 in einer pompösen Kino- und TV-Kampagne: Konkurrent Marvel Comics, Herausgeber von „Spider-Man“, „Hulk“ und den „X-Men“, wurde 2009 vom Disney-Konzern gekauft. DC Comics gehört zu Warner Brothers. Durch Videospiele, Filmrechte und Merchandise verdienen beide Konzerne gutes Geld mit jeweils Hunderten Heldenfiguren. Doch ist das Kerngeschäft, die Comics selbst, zu retten?

Vielleicht schon, zeigt die Bestseller-Überraschung der „New 52“: Noch im August 2011 veröffentlichte DC Hefte wie „Batman 713“ oder „Action Comics 904“. Dann brachen alle Geschichten ab: Ein Riss zerstörte die Zeitrechnung des gemeinsamen „DC Universe“ und 52 neue, teils eng verknüpfte Serien zeigten seit September 2011 alle bekannten Helden plötzlich in neuen, einsteigerfreundlichen Situationen. Zum ersten Mal seit 1986 wagt die DC-Welt einen Neuanfang. Und er gelingt – künstlerisch und kommerziell.

Selten waren aktuelle Heldencomics flirrender und aufregender als auf den 1216 Seiten in 52 neuen, beliebig kombinierbaren Erstausgaben: 28 neue Serien handeln von Männern (davon viermal Batman), 18 von Gruppen oder Teams, nur sechs haben eine Frau als Titelfigur. Es gibt ein (überraschend gutes) Wildwest-Comic, zwei mittelmäßige SoldatenAbenteuer, eine Handvoll blutiger Horror-Serien. Die „Demon Knights“ kämpfen im Mittelalter, die vier „Green Lantern“-Teams im Weltall, „Legion of Super-Heroes“ im Jahr 3011 und „Batwing“ im Kongo.

„Wer Comics oder Seifenopern verfolgt, der folgt nicht einzelnen Geschichten – sondern Figuren, die ihm im Lauf der Zeit ans Herz gewachsen sind“, schreibt Nelson Branco. Doch seit September haben Sympathieträger wie Nightwing, Batwoman, Aquaman, Wonder Woman und Animal Man endlich besonders zugängliche Erzähler, besonders eindringliche Plots (Empfehlungen: am Ende des Artikels).

Der große Neustart – ab Juli auch auf Deutsch, bei Panini Comics – hat nur ein Problem: Egal, wie klug und charismatisch die Figuren sind… die Welt um sie herum ist plötzlich so naiv, schwarzweiß und finster wie nie zuvor. In jedem zweiten Heft gibt es geheime Labors, in denen inkompetente Wissenschaftler schreckliche Wesen züchten. Polizisten sind korrupt oder hilflos, Politiker gehen über Leichen, Freunde und Eltern sind Belastungen statt einer Stütze – und nur ein Einziger agiert mit Mitgefühl, Verstand und Engagement: der einsame, oft isolierte und missverstandene Held.

Als Hollywood in den Fünfzigern die Jugend als Markt und eigene Zielgruppe entdeckte, fanden billige Monster-Filme wie „I was a Teenage Werewolf“ neue, griffige Metaphern für die Entfremdung vom eigenen Körper, für Außenseitertum und Angst. Anfang der Sechziger griff Marvel Comics diesen Tonfall auf: „Spider-Man“ zeigte ein pubertäres, unbedarftes Schulkind, „X-Men“ eine Clique aus missverstandenen Monstern.

Noch heute werden viele Marvel-Helden in der fiktiven Weltordnung ihrer Comics diskriminiert, bekämpft und verachtet. Sie finden keine Liebe und brechen sich gegenseitig das Herz. Sie bleiben neurotisch, neidisch, unzufrieden, voller Selbsthass und Hormone. „Die Hälfte von ihnen sind Außenseiter mit begrenzten Kräften, die sich abkämpfen für eine Welt, in der sie nie richtig gewürdigt werden“, erklärt Comichändler Scipio Garling. „Die andere Hälfte sind unfassbar mächtige, kosmische Wesen von unvorstellbarer Kraft und… Plattheit.“

Beide Persönlichkeiten sind attraktive Rollenbilder für Macht- und Hilflose, für Underdogs, Opfer der Umstände: „Typ 1 trifft das Selbstbild eines Jugendlichen. Typ 2 entspricht dem Wunschbild eines Jugendlichen“, vereinfacht Garling. „Sei stark und zäh, denn unsere Welt ist voller Unglück. Du hast es nicht verschuldet. Aber du kannst es auch nie abschaffen… Das ist die Marvel-Botschaft.“

Reiz und Stärke der DC-Helden dagegen stammt aus einer bürgerlichen, viel positiveren Haltung zur Rolle des Einzelnen in der Welt. „DC sagt: Du bist verantwortlich dafür, dich selbst und die Gesellschaft zu verbessern. Sei stark und zäh, um dieser Verantwortung gerecht zu werden.“

Die Marvel-Figur Iron Man, ein stolzer Erfinder und Millionär, würde auch gut zu den DC-Figuren passen. Supergirl, ein verwirrtes und unglückliches Waisenkind, wäre bei Marvel besser aufgehoben. Bei vielen Helden aber bleibt die große Unterscheidung überraschend trennscharf: Wonder Woman (DC), Botschafterin der Amazonen, ist tatsächlich engagierte Diplomatin. Clark Kent (DC), Supermans bürgerliches Ich, hat einen Pulitzerpreis. Green Arrow (DC) lebt als moderner Robin Hood – und lässt sich zum Bürgermeister wählen, um nicht allein die bloßen Symptome sozialer Ungerechtigkeit zu bekämpfen.

DC-Helden wollen – als Bürger und in ihren Kostümen – arbeiten, Einfluss nehmen, ein Vorbild sein. Sie vertrauen ihren Familien, engagieren sich im Beruf. Sie suchen Partnerschaft und Respekt statt Ruhm und Sex; sie trennen den Müll und setzen globale Zeichen. Egal, ob gerade jemand zusieht oder nicht.

Der Held im neuen “Aquaman” dagegen hat keine Lust mehr, König von Atlantis zu sein: Er will Entspannung an Land und bestellt erstmal Fish and Chips. Der Held in „Green Lantern“ ist arbeitslos und kann sich kein Auto leisten. „Hawkman“ verbrennt sein Kostüm und liegt jammernd in seiner verdreckten Wohnung. In „Static Shock“ verbietet ein Vater seinem (Helden-)Sohn, den Führerschein zu machen. Die Hauptfigur in „Voodoo“ muss als Stripperin arbeiten. In „Action Comics“ wird Superman von der korrupten Regierung gejagt.

Miese Jobs. Böser Staat. Wirtschaftskrise. Schlechte Karten!

“Unsere Zielgruppe sind Männer zwischen 18 und 34 Jahren”, erklärt der DC-Verlag. Eure Zielgrupe, korrigiere ich nach der Lektüre von 52 ersten Heften, sind Verlierer, Zyniker, Nörgler und Versager. Fans von Selbstmitleid und Zweifeln. Wie bei Marvel:

Seit September hat Lois Lane einen neuen Freund – Superman konnte nie bei ihr landen. Seit September ist Green Arrow ein jugendlicher, legendär reicher Playboy – apolitisch und plump. Auch Familie Reyes, die respektvollen, bisher immens sympathischen Eltern des jungen Blue Beetle, sind plötzlich streng und hilflos: „Früher erfuhr Blue Beetle Zuspruch und Unterstützung von Freunden und Familie. Aber das Heldenleben ist nunmal kein Zuckerschlecken!“, feixt Autor Tony Bedard. „Ich mache ihm alles deutlich schwerer!”

Es ist nicht schwer, Geschichten zu erzählen, in denen ein Held alleine in einem Sumpf aus Mittelmaß und Dummheit steht. Es ist nicht schwer, „der Gute“ zu sein, so lange alle Gegenseiten nachtschwarz und bitterböse bleiben. Viele neue DC-Reihen sind schmissig – aber brutal vereinfacht, geist- und einfallslos.

Besonders die weiblichen DC-Figuren leiden unter diesem Kurswechsel: Denn seit September werden sie mit dickerem, plakativen Pinselstrich gezeichnet. Amanda Waller, eine bullige, intrigante Regierungsagentin Ende 40, vor der selbst Batman zittterte, hat plötzlich eine Wespentaille und feuchte, pralle Lippen. Fast 30 Jahre lang war Starfire eine lebensfrohe, entspannte Romantikerin. Jetzt bietet sie jedem Mann spontanen Sex an. Beinahe fünf Jahre lang waren Catwoman und Batman ein Liebespaar: Sie kannten die Gesichter hinter der Maske, vertrauten sich beruflich wie privat.

Der „Catwoman“-Neustart tilgt diesen Respekt und das Vertrauen: „Sie ist süchtig nach der Nacht. Süchtig nach Glanz. Süchtig nach Batman. Und süchtig nach der Gefahr!” Eine leichtsinnige Diebin, getrieben von Instinkt und Libido. Eine Figur, gezeichnet, um begafft zu werden – nicht bewundert.

Am Ende des September-Hefts taucht Batman in Catwomans (ergaunertem) Penthouse auf. Sie stürzt sich auf ihn wie eine räudige Katze. Und erklärt dem Leser, sie wisse gar nicht richtig, wer dieser Mann ist – es sei auch egal: Ihr reicht Batmans Körper. Sex auf dem Fußboden. Maskierte, gierige Fremde. „Und die Kostüme lassen wir größtenteils an.“

DC Comics ist ein flüssiger, süffiger, schwungvoller Neustart geglückt, mit vielen bemerkenswerten Zeichnern und einer Handvoll klugen und subtilen Autoren. Doch diese neue Welt der Helden ist auch, deutlich wie nie: ein Bekenntnis zum Schund. Zum Sexismus. Zur Gewalt. Und zu einer jungen, männlichen, naiven Leserschaft, die sich nicht viel zutraut. Und nicht viel erwartet.

sechs Empfehlungen für Neueinsteiger: „The Flash“ (Panini), „Action Comics“ (Panini), „Batman“, „Justice League“ (Panini), „DC Universe presents: Deadman“

sechs Empfehlungen für Fans: „Batman & Robin“ (Panini), „Batwoman“ (Panini), „Wonder Woman“, „Birds of Prey“, „Swamp Thing“, „Animal Man“ (Panini)

Enttäuschungen und Schund: „Detective Comics“ (Panini), „Deathstroke“, „Red Hood and the Outlaws“, „Red Lanterns“ (Panini), “Legion Lost”, “Catwoman” (Panini)

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related Links:

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my German comic book journalism:

 

Underdog Literature, February 2012: 15 fresh or artsy, off-the-wall titles

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Here are 15 graphic novels that caught my interest lately.

Fresh, off-beat, quirky or curious titles that might deserve more attention:

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01: GREG RUCKA, „Stumptown“, 144 pages, 2011.

02: KEN DAHL, „Monsters“, 200 pages, 2009.

03: BRIAN MICHAEL BENDIS, „Fortune and Glory: A True Hollywood Comic Book Story“, 136 pages, 2000.

04: ALEX ROBINSON, „Box Office Poison“, 602 pages, 2001.

05: YOSHIHIRO TATSUMI, „A Drifting Life“, 856 pages, 2009.

06: GIPI, „Notes for a War Story“, 128 pages, 2006.

07: SARAH LEAVITT, „Tangles: A Story about Alzheimer’s, my Mother and me“, 127 pages, 2010.

08: ANDERS NILSEN, „Don’t go where I can’t follow“, 244 pages, 2007.

09: EMMANUEL GUIBERT, „The Photographer“, 288 pages, 2003.

10: PAUL HORNSCHEMEIER, „Mother, come home“, 128 pages, 2003.

11: MANU LARCENET, „Ordinary Victories“, 128 pages, 2003.

12: FUMI YOSHINAGA, „Ooku: The Inner Chambers“, 216 pages, 2009.

13: PETER MILLIGAN, „Enigma“, 208 pages, 1995.

14: EROYN FRANKLIN, „Another glorious Day at the Nothing Factory“, 206 pages, 2009.

15: JONATHAN HICKMAN, „The Nightly News“, 154 pages, 2007.

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Here are three books that got great reviews, but left me disappointed:

01: AMIR; KHALIL, „Zahra’s Paradise“, 272 pages, 2011.

02: RAINA TELGEMEIER, „Smile“, 224 pages, 2009.

03: FUMIYO KOUNO, „Town of evening calm, country of cherry blossoms“, 104 pages, 2004.

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…and finally, here are seven books that I read – and that were really good:

1: 4 of 5 stars: JASON SHIGA, „Empire State: A Love Story (or not)“, 144 pages, 2011.

2: 4 of 5 stars: JASON SHIGA, „Bookhunter“, 144 pages, 2007.

3: 4 of 5 stars: JEFFREY BROWN, „Clumsy“, 224 pages, 2003.

4: 4 of 5 stars: JOE KELLY, „I kill Giants“, 184 pages, 2009.

5: 4 of 5 stars: PHILIP GELATT, „Petrograd“, 248 pages, 2011.

6: 4 of 5 stars: RANDALL MUNROE, „xkcd: Volume 0“, 120 pages, 2009..

7: 5 of 5 stars: FÁBIO MOON; GABRIEL BÁ, „Daytripper“, 256 pages, 2011. [best read of 2011, I’ve wrote about it here (German, Link)]

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related Posts:

and:

People are weird…! Search Queries, 2011

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after half a year of blogging… here are some of the most bizarre, funny or curious search terms of my visitors:

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„Catwoman Sex with Batman manga“, „batman catwoman sex“, „catwoman damsel“, „batman tickling cat women“, „batman catwoman sex video“, „Male Catwoman“, „melon breasted women“, „Catwoman oversexualized in Arkham City“ [and TONS of other, related terms]…

…led people HERE: „Crazy for Batman: Catwoman, melon-breasted Damsel“

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„Spacegirl sexual“, „Green Lantern kissing gorgeous“, „feminist analysis of Green Lantern movie“, „spacegirl + rape + comic + green“, „Robin nearly killing Wonder Woman“, „Sue Storm’s breasts“, „Wonder Woman dies“…

…led people HERE: „Interview: Sally Pascale, comic book reader, feminist, blogger… and the internet’s most outspoken ‚Green Lantern‘ fan“

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„Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus Leipzig“…

…led people HERE: „Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim: Interview“

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queries that made me smile:

„Sinestro is handsome“, „Kyle Rayner adorable“, „friendship animation video“, „new trend tall women short men“, „feminist boss“ [better try this website. or this.]

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queries that made me yawn:

„hypermuscular females“, „flat women perky nipples veins“, „robin and starfire sex comic“, „green lantern sexy jade“, „red lanterns bleez sexy“, „sexy batgirl and wonder woman flirting fan art“

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queries that made me wonder:

„dead parents; dead children; educated, urbane women with idiot husbands/boyfriends/girlfriends/friends“, „massive legs woman“, „blodens healing machine“, „you were a horrible mother“

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good German queries:

„Autoren über 50“ [knapp vorbei: Link], „Zimmer voller Leben“ [knapp vorbei: Link], „verdrängt Fernseher Buch“ [knapp vorbei: Link], „Geschenke in Toronto kaufen“ [knapp vorbei: Link], „Niggemeier hetzt“ [knapp vorbei: Link], „imdb persönliche Empfehlungen“ [Link], „Hoffnungsträger des Jahres 2011“ [Link], „Zielgruppentheater“ [Link]

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absurd German queries:

  • „Geheime Welten Hildesheim“
  • „Eierbecher“
  • „blöde e-Mails“
  • „Schneider the spider aus Familie Feuerstein“
  • „Im Fahrgestell eines Lieferwagens“
  • „Warum geben Menschen schlechte Ratschläge?“
  • „Mein Mann arbeitet zuviel“
  • „Hildesheim mein Hildesheim da ist die Welt“

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and here’s my favourite, so far:

  • „Clark Kent blushed around her“ [Link]

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related Links:

Dcnu / New 52: ALL new series, reviewed (updated)

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This September, DC Comics has relaunched their super-hero comic book line and started 52 new series (Link), with 52 easy-to-enter starting points.

On Twitter (Link to my profile, smeschmesch), I collected the buzz about each new series.

So here they are: very short Twiter statements about DC’s 52 new September comic books.

The surprises. The disappointments. And the must-reads!.

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Recommended:

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#dcnu #actioncomics: Liked ‚Smallville‘ and/or disliked normal, confident Supes? you’ll enjoy this. Clark = alienated, insecure, kinda jerk.

#dcnu #animalman: @JeffLemire might be DC’s best current writer. Buddy B. & family = great chars. Horror vibe, good art, great cliffhanger.

#dcnu #batgirl: @GailSimone has done it again: Interesting villain, nice psychology, sharp 1st issue. Old / new readers sound VERY pleased.

#dcnu #swampthing: everyone who’s ever cared about the horror concept or writer Scott Snyder sounds CRAZY happy/satisf. But buzz/new folks?

#dcnu #batwing: violent, gorgeous art, some complicated flashbacks… but lots of atmosphere & a good sense of Africa. Pleasant surprise!

#dcnu #staticshock: almost NO buzz about this: good art, nice concept, pleasant teen book. maybe comparable to ‚Blue Beetle‘?

#dcnu #batwoman: gorgeous art, tight narrative, lots of female chars: even with previous author @ruckawriter gone, hopes are VERY high. buy!

#dcnu #demonknights: medieval, good-natured, surprisingly funny. Colorful cast of chars, charming concept. Plus: cool females!

#dcnu #frankenstein: quirky, off-kilter, fun and exciting! more light-hearted than fan-favourite #animalman, but another @JeffLemire win.

#dcnu #greenlantern: BAM! interesting new conflict, good starting point, character development for hero Hal Jordan. everyone’s pleased.

#dcnu #resurrectionman: great writers, but not much buzz. old fans + nerdy readers loved it a LOT. so… very likeable. but not exciting?

#dcnu #greenlanterncorps: good art, smart writing, nice friendships and – Tomasi’s favorite – gore and horror. Not for kids. But excellent!

#dcnu #ivampire: vertigo-like, dark, smart and sexual. HUGE horror, but rooted in the DCU. not a girly or romantic or Twilight-like book.

#dcnu #allstarwestern: seamless transition for old fans of #jonahhex… AND one of the best books for new readers. atmosphere! charme! plot!

#dcnu #furyoffirestorm #firestorm: political! global! nerdy! violent! a cerebral, interesting reboot. plenty suspense (& race relations).

#dcnu #flash: tons of personality! AWESOME, lush retro art. some romance. some psychology. lots of charme. instant classic!

#dcnu #aquaman: ideal starting point, good writing/art. not very complex or original… but a rock-solid revamp. high expectations!

#dcnu #wonderwoman: great art, smart writing, break-out success: it’s a horror book with mythology, gods and gore. stylish & nightmarish!

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good, but some problems:

#dcnu #justiceleague: simplistic, boys-only, lots of inside jokes… but good art, dynamic banter and a cool first look at Superman.

#dcnu #justiceleagueinternational: old fans are happy / aflutter / enthusiastic; August General Iron has great scene. But new readers: meh.

#dcnu #menofwar: 2nd feature seems subpar. but everyone’s surprisingly engaged / happy with militaristic war comic. Deserves closer look.

#dcnu #hawkanddove: @SterlingGates did wonderful things with ‚Supergirl‘. High hopes! people annoyed over bad art + dorky concept, though.

#dcnu #superboy: new, fresh start/origin. clone drama! surprisingly well-written. and: new supporting chars from #gen13. problems: bad art.

#dcnu #grifter: dude comic about con man / old #wildstorm character running from alien conspiracy: fast-paced, violent, mediocre. no humor.

#dcnu #batmanandrobin: great creators (tomasi/gleason), fun psychology, fast start. but: gore + could be too convoluted for new readers.

#dcnu #legionofsuperheroes: no innovation. standard 30th century ensemble stuff, nice art, serviceable plot. could go either way. :-/

#dcnu #supergirl: pretty art, not much violence / exploitation and no need to know anything about the DCU. But too fast, flat, superficial.

#dcn #bop #birdsofprey: Katana? Ivy? Starling? what’s going on? big continuity riddles, much exposition/mystery. could still get good later.

#dcnu #batman: excellent author (Scott Snyder), but boring art and some crasser violence: it’s merely good – not excellent. still: hopes!

#dcnu #thedarkknight: style, motifs, twists AND atmosphere are SO similar to Scott Snyder’s new ‚Bat’series… feels like 2 parallel univ. ?

#dcnu #dcuniversepresents: Deadman story, mostly in continuity with ‚Brightest Day‘. seems stilted / 2nd rate. solid, but not very engaging.

#dcnu #nightwing: throwback to the Chuck Dixon era: good, straightforward, kinda childish Dick Grayson adventure. a little too bloody.

#dcnu #voodoo: amazing art, slow start, explosive cliffhanger. it’s well-written and deserves a look. but did heroine HAVE to be a stripper?

#dcnu #teentitans: no catastrophe (and solid #wondergirl), but not much happened + Marvel atmosphere + Superboy crossover. angry teens! meh.

#dcnu #superman: soft reboot, many character moments, likeable art, nice retro feel. FANS loved it. Newcomers found it dull and dated.

#dcnu #hawkman: painterly art, whiny hero, blood / gore, no Hawkgirl. Solid atmosphere & good set-up, but indeed very… savage + somber.

#dcnu #jldark #justiceleaguedark: eccentric, trippy, tons of cool characters. it’s a good start, but it’ll be a cult fav, no mainstream hit.

#dcnu #thedarkknight: style, motifs, twists AND atmosphere are SO similar to Scott Snyder’s new ‚Bat’series… feels like 2 parallel univ. ?

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mostly bad reviews:

#dcnu #tec #detectivecomics: business as usual, and not much love for writer Tony Daniels. Serviceable, but meh.

#dcnu #greenarrow: simplistic plot, Justin-Hartley-like de-aged Ollie, new supp. cast + more ‚Robin Hd‘ and ‚Million. Playboy‘ tropes: meh.

#dcnu #stormwatch: murky art, murky plot? new readers sound pretty insecure… but fans of @Paul_Cornell still have trust / high hopes.

#dcnu #misterterrific: VERY bad art, technobabble, murky. will change artist with 2nd issue, hasn’t found footing yet. #powergirl romance?

#dcnu #redlanterns: violent, silly, nonsensical. even #greenlantern fans not impressed. possible underdog / cult fav. bc of writer Milligan?

#dcnu #newguardians: weaker than GL & Corps. subpar art. not much plot: could get better later on… and #kylerayner still very likeable.

#dcnu #legionlost: murky, cookie-cutter, not very engaging. premise is good, execution isn’t. everyone: „will give it 1 or 2 issues, tops“

#dcnu #captainatom: okay art, okay concept. JTKrul is a simplistic, boyish, simpleminded writer, Atom a bland person. so… no sparks. 😦

#dcnu #bluebeetle: big disappointment. everything that was charming / unique about Jaime & friends now crass, shrewed, loud, flat, joyless.

#dcnu #catwoman: sex! sex! handjobs for Batman! nice art, but no taste, no style, no psychology. Selina deserves class & grace. trainwreck.

#dcnu #redhood: lovely colors, interesting team dynamics. But Starfire acts like hussy & there’s too much titilation / „totally radical“ bs.

#dcnu #blackhawks: #checkmate for stupid people! a covert ops team with a bright logo? eccentric, unprofessional soldiers? no humour. meh.

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sad and bad:

#dcnu #omac: big Kirby homage, much brawling/action + derivative art: seems like a 70ies comic. People disliked technobabble / Brother Eye.

#dcnu #deathstroke: worst comic so far? Slade is cruel, evil and snappy. art / writing / sensibility like bad 90ies book. crude. lazy. lame.

#dcnu #suicidesquad: inferior to #secretsix. bad writing. idiotic costumes. brain-dead changes. people feel embarassed: sub-par book.

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So that’s the collected buzz on Twitter and the comic book sites.

Please see my (more personal) recommendations of all new 52 books here (Link, TBA).

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in the meantime, please read: