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Die besten Comics & Graphic Novels 2016: meine Empfehlungen bei Deutschlandradio Kultur

Deutschlandradio Kultur - Comic-Empfehlungen 2016, Stefan Mesch.PNG

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bei Deutschlandradio Kultur empfehle ich meine 20 Comics des Jahres:

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schon 2015 stellte ich 20 aktuelle Reihen vor, hier (Link).

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20. Black Magick
Autor: Greg Rucka, Zeichnerin: Nicola Scott
Image Comics, Oktober 2015 bis Februar 2016.
5+ Hefte in 1+ Sammelbänden, wird Mitte 2017 fortgesetzt.

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Wer nie ein aktuelles US-Comic las, findet im Mystery-Thriller „Black Magick“ einen simplen, geradlinigen Einstieg: Greg Rucka ist mein Lieblings-Comicautor, Nicola Scott eine der beliebtesten Zeichnerinnen. „Black Magick“ zeigt Rowan Black, Ermittlerin in Portland, Oregon und Mitglied eines geheimen heidnischen Kults: Rowan ist eine Hexe. Sie hat okkulte Kräfte, wird in eine Geiselnahme verwickelt, muss Ritualmorde aufklären – ohne, sich vor Kollegen zu enttarnen.

Eine etwas altbackene Idee, in Band 1 noch nicht anspruchsvoller erzählt als in TV-Einerlei wie „Charmed“ oder „Constantine“. Auch Rowans Vokuhila-Frisur lässt viele Szenen gestrig wirken. Doch Rucka ist Experte für Polizeiarbeit, liebt feministische, komplexe Ensembles, und Nicola Scott hat ein Auge für Lichtstimmung und Grusel. 2016 waren beide mit einer (leider steifen) Neuauflage von „Wonder Woman“ ausgelastet. Doch 2017 geht „Black Magick“ weiter.

Bisher kein dichter, raffinierter Comic. Aber ein einladender! Wer Rucka kennt, weiß: Seine Reihen werden schnell tiefer, klüger, dunkler.

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19. Arcadia
Autor: Alex Paknadel, Zeichner: Eric Scott Pfeiffer
Boom! Studios, Mai 2015 bis Februar 2016.
8 Hefte in einem Sammelband, abgeschlossen.

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„The Matrix, but better“, lobten Kritiker dieses Polit- und Cyberpunk-Drama über eine Familie, zerrissen zwischen der Kunstwelt Arcadia und der verwüsteten Erde: Ein Virus tötete sieben Milliarden Menschen – doch das Bewusstsein von vier Milliarden davon konnte in ein Netzwerk übertragen werden. Dort lebt die Oberschicht wie in einem grenzenlos bizarren Videospiel, mit Superkräften und allen Gestaltungsmöglichkeiten. Arbeiter dagegen haben nicht einmal genügend Rechenleistung, um sich Gesichter und Haut animieren zu lassen.

Lee Pepper sah seine Familie sterben; und bewacht seitdem ein Rechenzentrum für Arcadia-Daten in Russland. Während diplomatischer Machtspiele droht die lebendige Minderheit, „The Meat“, Arcadia den Stecker zu ziehen. Das Netzwerk aber hat eigene Druckmittel – und Lee und seine digitalisierte Frau, Tochter, Sohn stehen zwischen den Fronten. Leider sind die Zeichnungen von Eric Scott Pfeiffer freudlos, karg: Grandios versponnene Ideenwelten von Autor Alex Paknadel werden sinnlos nüchtern aufgemalt. Figuren und Konzept faszinierten mich wochenlang. Doch ein Lesespaß ist dieser holprige, graustichige Comic selten.

Ich hoffe, der Autor findet bessere Zeichner. Oder aus „Arcadia“ wird eine elegante TV-Reihe: Herz, Talent, Ideen? Alles hier, im Überfluss. Jetzt fehlen noch Farbe, und liebevolle Details.

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18. The Violent
Autor: Ed Brisson, Zeichner: Adam Gorham
Image Comics, Dezember 2015 bis Juli 2016.
5 Hefte in einem Sammelband, in sich geschlossen – aber könnte fortgesetzt werden.

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Viele der besten Comics wollen beim Erzählen immer auch beweisen, was Comics leisten können – als eigene Kunstform. „The Violent“ dagegen könnte auch ein Film sein, ein düsterer TV-Mehrteiler, Theaterstück oder sozialrealistischer Roman. Mason und Becky haben eine dreijährige Tochter, leben an der Armutsgrenze und tun alles, um nicht weiter abzurutschen. Becky war drogensüchtig, Mason saß im Gefängnis. Nichts soll je wieder schief gehen. Natürlich geht alles schief, sofort.

Ed Brisson zeigt ein beklemmend banales Drama um einen Mann auf Bewährung, der alle Risiken eingeht, um seiner großen Liebe zu beweisen: Wir schaffen das. Zeichner Adam Gorham hält viele nichtssagende Straßen und Wohnungen Vancouvers sympathisch nichtssagend fest. Ein Comic, der an keiner Stelle allergrößte Kunst sein will. Doch der gerade deshalb überzeugt:

Einfach, packend, ohne künstlerische Eitelkeiten, Schrullen. Ein großer, kleiner Wurf!

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17. Monstress
Autorin: Marjorie Liu, Zeichnerin: Sana Takeda
Image Comics, seit November 2015.
8+ Hefte, bisher ein Sammelband, wird fortgesetzt.

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Eine recht konventionelle Fantasy-Saga. Mit Kostümdesign und Architektur, so kunstvoll, dass alle Stärken der Reihe daneben zu Schwächen werden: Figuren? Plot? Solide. Doch erst die vielen Details (Zeichnerin: Sana Takeda) machen „Monstress“ lesenswert. Einzelgängerin Maika trägt ein Monster in sich. Zwei reiche Hochkulturen führen Krieg. Beide halten sich für moralisch überlegen, aber sind zu jedem Tiefschlag fähig. Während Maikas Gegner für sich entscheiden: „Der Zweck heiligt die Mittel“, versucht die Außenseiterin, auch die schwächsten, taktisch unwichtigsten Leben zu schützen.

Ich brauchte gut 100 Seiten, um die Geschichte unter den barocken Steampunk- und Jugendstil-Klischees ernst zu nehmen. Zu viele Ideen hier wirken altbekannt. Der Rest zu oft verzweifelt möchtegern-originell. Tolle Kostüme und Architektur allein werden nicht entscheiden können, ob sich die Reihe lohnt: Wie klug, wie bitter werden Maikas Zwickmühlen weiter gedacht?

Politisch, psychologisch, grandios detailverliebt – oder doch nur Schauwerte, Kitsch, Effekte? Ich schwanke.

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16. Prez
Autor: Mark Russell, Zeichner: Ben Caldwell
DC Comics, Juni bis Dezember 2015.
Als zwölfteilige Heftreihe geplant, doch nach sechs Heften (in einem Sammelband) abgesetzt; sehr gute Kritiken, deshalb steht die Möglichkeit einer Fortsetzung im Raum.

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Ein Teenager als US-Präsident: 1973 zeigte ein albernes DC-Comic im „Richie Rich“-Stil fünf kurze Hefte lang, wie ein frecher Schüler das Establishment düpiert. 2015 gab es ein Remake über die junge Fast-Food-Angestellte Beth Ross, die via Twitter versehentlich zum Star wird, dann durch parteipolitische Intrigen Präsidentin. Trotz bester Kritiken las ich die Reihe erst im November, nach Trumps Wahlsieg – und war bestürzt, begeistert, fassungslos: der Comic der Stunde, schon wieder abgesetzt, wegen schlechter Verkaufszahlen.

„Prez“ nutzt Klischees über die Generation Y, setzt raffinierte Spitzen gegen die Macht von Konzernen, US-Außenpolitik, Erregungs- und Populismus-Dynamiken im Netz – fast alles klüger, bissiger, subversiver als die besten taz-Artikel. Doch besonders Menschen über 40 fühlen sich wohl: So frisch und jugendlich die Reihe wirkt, ihr Blick erinnert an Satiriker der Generation X, Douglas Coupland, „Die Simpsons“. Auch charmant – doch etwas harmloser: Autor Mark Russels kapitalismuskritische „Familie Feuerstein“-Neuauflage von 2016.

Abgründig, schmerzhaft, unvergesslich: Ich kenne kaum dichtere, smartere Satire.

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15. Action Comics
Autor: Dan Jurgens; wechselnde Zeichner, v.a. Patrick Zircher und Tyler Kirkham
DC Comics, erscheint seit Juni 2016 zweimal im Monat; Heft 1 heißt „Action Comics 957“.
14+ Hefte in 3+ Sammelbänden, wird fortgesetzt. Parallel lesen: die Reihen „Superman“, „Trinity“ und „Superwoman“.

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Immer wieder landen langjährige Heldencomics in erzählerischen Sackgassen – und räumen auf, indem ein komplizierter Zwischenfall (Zeitschleifen, Dimensionslöcher, parallele Welten) neue, simplere Zustände schaffen soll. 2011 hieß das: Superman und seine große Liebe Lois Lane werden ersetzt, durch jüngere Versionen, in einer neuen Welt. Jene Doppelgänger waren nie verheiratet, sind schroffer und pragmatischer; ein neuer Lex Luthor ist eher Antiheld als Schurke. 2015 strandete der ursprünglichere Superman in dieser neuen Gegenwart – in Dan Jurgens Reihe „Lois & Clark“: Er hat jetzt einen Sohn im Grundschulalter und lebt mit seiner Lois heimlich auf einer Farm.

2016, im nicht lesenswerten „The Final Days of Superman“ starb der jüngere Superman. Seitdem übernimmt die ältere Version die Hauptrolle. In vier verknüpften, oft exzellenten Heftreihen – „Action Comics“, „Superman“, „Superwoman“ und „Trinity“ – wird dieses Durcheinander durchdacht, von allen Seiten. Es gibt zwei Lois Lanes. Kann man Lex Luthor trauen? Ein Fremder ohne Kräfte behauptet, Clark Kent zu sein. Supermans Sohn will selbst Held werden. Zu viele ermüdende Kämpfe, mittelmäßige Zeichnungen. Doch tolle Figurenarbeit, Rätsel, Ensembles und Intrigen.

Wirres Chaos? Nein: Ein Helden-Mosaik, so stimmig, herzlich, menschlich wie seit Jahrzehnten nicht mehr.

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14. Harrow County
Autor: Cullen Bunn, Zeichner: meist Tyler Crook
Dark Horse Comics, seit Mai 2015.
18+ Hefte in 4+ Sammelbänden, wird fortgesetzt.

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Provinz und Außenseitertum, Pubertät und das Erwachen von Zauberkräften, Feminismus und Hexerei – all das passt zeitlos gut zusammen, und wird aktuell z.B. im feministischen Hexen-Comic „Sabrina“ souverän erzählt. „Harrow County“ dagegen ist eine Klasse für sich: Statt ältere Comic-Käufer anzusprechen, können Ton, Blick, Zeichnungen hier auch Zwölf- bis Achtzehnjährige erreichen. Toll kindlich-zeitloses Design, toll jugendliche Ängste, toll erwachsene Psychologie.

In Band 1 wird Emmy klar, dass sie die Wiedergeburt einer Hexe ist – und am 18. Geburtstag geopfert werden soll. Band 2 bis 4 werden, trotz schlimmer Ausgangslage, immer warmherziger, differenzierter, heimeliger: Wie findet man seine Rolle – am Ort, an dem man leben muss oder will? Was kann man der Gemeinschaft geben – doch was dürfen Familie und Nachbarn auf keinen Fall verlangen? Ein Grusel- und Coming-of-Age-Märchen über Heimat, Armut, Rassismus, weibliche Selbstverwirklichung während der Weltwirtschaftskrise.

Schaurige Nostalgie, meisterhaft schlicht gezeichnet und koloriert. Einfach – aber niemals kindisch!

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13. Detective Comics
Autor: James Tynion IV, Zeichner: meist Eddie Barrows oder Alvaro Martinez
DC Comics, seit Juni 2016 zweimal im Monat; Heft 1 heißt „Detective Comics 934“.
13+ Hefte in 2+ Sammelbänden (und einem Crossover-Band namens „Night of the Monster Men“, der übersprungen werden kann), wird fortgesetzt.

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Kate Kane ist Batwoman. Tim Drake war Robin. Cassandra Cain und Stephanie Brown kämpften als Batgirl. Wer nur die Batman-Filme kennt, ist überrascht, wie viele Unterstützer*innen Bruce Wayne im Comic um sich schart – eigensinnige Stimmen in Gotham City, mit interessanten Konflikten, Weltanschauungen, Dynamik. Weil Batman selbst meist wortkarg, kalt, paranoid bleibt, leuchten solche Konstrastfiguren. Doch in den großen monatlichen Heftreihen, „Batman“ und „Detective Comics“, werden sie meist ignoriert, und ihre eigenen Serien (Ausnahme: „Batwoman“ und Stephanie Browns „Batgirl“) bleiben zu oft zweitklassig, nebensächlich.

Autor James Tynion liebt die „Bat-Family“, gab vielen Figuren schon in „Batman Eternal“ eine bessere Bühne. Sein Neustart bei „Detective Comics“ ist ein Fest, ein Schachspiel, ein Charakter-Drama, in dem nicht nur Bruce glänzen darf, sondern endlich auch die vielen heimlichen oder unbekannteren Helden.

Große Auftritte – und ein Miteinander, das ich mir als Fan seit fast zehn Jahren wünsche!

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12. The Fix
Autor: Nick Spencer, Zeichner: Steve Lieber
Image Comics, seit April 2016.
6+ Hefte in mindestens 2 Sammelbänden, wird fortgesetzt.

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Bitter wie „Fight Club“, und zynischer, unverschämter als jede Hochstapler- oder Buddy-Cop-Komödie, die ich kenne: Roy und Mac sind die lustlosesten, nachlässigsten Polizisten der Welt. Nebenher schmuggeln sie Drogen, überfallen Rentner. Doch auch das bemerkenswert schlampig, lapidar. Immer wieder sterben Menschen. Besonders tragisch, dringlich, spannend wird das nie. Fressen oder gefressen werden? Leben und leben lassen? Egal: Wozu groß reflektieren?

„The Fix“ warf mich um. Weil Krimis die Ermittler oft als Idealisten zeigen, die Gauner als virtuose, ehrenvolle Künstler. Roy und Mac sind Stümper, die einfach keinen Bock haben, sich Mühe zu machen mit anderen Menschen – doch die dafür von Autor Nick Spencer nie besonders in die Ecke gedrängt oder bestraft werden: „The Fix“ fragt nicht nach Moral, Verpflichtung. Sondern zeigt, wie man arbeitet – sobald man jeden Ehrgeiz verloren hat.

Krimi? Nein. Ein aggressiv lässiges Portrait zweier Nihilisten, denen ganz Los Angeles am Arsch vorbei geht.

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11. Nailbiter
Autor: Joshua Williamson, Zeichner: Mike Henderson
Image Comics, seit Mai 2014.
27+ Hefte in 5+ Sammelbänden, wird fortgesetzt.

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Geniale Autorinnen und Autoren? Unbezahlbar! Doch was ist mit den nüchtern kompetenten Genre-Handwerkern, Story-Ingenieuren, Fließband-Erzählern, Routiniers? Seit 25 Heften liebe ich die simple, packende Erzählweise von Joshua Williamson – an dessen Arbeit nichts besonders tief, markant, klug, ambitioniert wirkt. Doch bei dem alles wunderbar spannend, kompetent vor sich hin schnurrt: knallige Cliffhanger, schnippische Dialoge, klare Figuren.

Es geht um Buckaroo, einen kleinen Ort im regnerischen Oregon, aus dessen Bevölkerung aus unerklärten Gründen immer neue Serienmörder hervortreten. Ein FBI-Ermittler, ein weiblicher Sheriff und ihr Ex-Freund, der als Killer „Nailbiter“ überführt wurde, stolpern durch immer blutigeren, absurderen, surrealen Irrsinn. „Akte X“, mit schnelleren Antworten. „Twin Peaks“, doch ohne jeden Anspruch, Kunst zu sein. Ein glatte, souveräne Reihe – ohne „Das Schweigen der Lämmer“-Ambitionen.

Viele Psycho-Thriller scheitern, weil sie schwülstige Thesen zur Natur des Menschen suchen. „Nailbiter“ hält den Ball viel flacher. Doch trifft dabei fast jedes Mal!

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10. Gute Nacht, Punpun
Autor und Zeichner: Inio Asano.
Shogagukan, 2007 bis 2013.
147 monatliche Kapitel, gesammelt in 13 Sammelbänden, abgeschlossen (2016 auf Deutsch).

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Wir kennen die Klischees: junge Männer, die sich über Monate ins Zimmer sperren. Schülerinnen in Uniform – fetischisiert, aber angefeindet. Japans Jugend, zerfleischt oder deformiert durch Prüderie, Erfolgsdruck, „toxic masculinity“.

Inio Asano zeichnet toll fotorealistische Hintergründe – doch tragisch hässliche, rotznasige Kinder. Deshalb wirkt „Punpun“ die ersten drei, vier Bände lang wie eine patzig parodistische Mischung aus Rotz und Zuckerwatte: die Grundschulzeit eines Außenseiters, seine Tagträume, eine große Liebe. Die mittleren Bände zeigen Einsamkeit auf Mittel- und Oberschule, und sind betörend klug, hart, melancholisch. Im letzten Drittel sind Verlierer Punpun und seine Flamme Aiko am Ende – ruiniert von schlimmen Eltern, Pädagogen, dem System. Asanos Comic ist ein dunkler, epischer Bildungs- und Fehlbildungs-Roman, an vielen Stellen grell oder sentimental. Aber auf jeder Seite: dringlich, packend, wahr.

Ach so – und während hier fast jeder sonst konventionelle Manga-Körper hat, sieht sich Punpun selbst als läppisches Cartoon-Vögelchen.

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9. Wonder Woman: The True Amazon
Autorin und Zeichnerin: Jill Thompson
DC Comics, September 2016
als Buch erschienene Graphic Novel, 128 Seiten; hat ein recht offenes Ende: Fortsetzung sehr wahrscheinlich.

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2002 bis 2006 schrieb Greg Rucka moderne, sehr politische „Wonder Woman“-Comics. 2011 bis 2014 schuf Brian Azzarello ein blutiges, aber originelles Fantasy-Epos über Wonder Womans Krisen mit Zeus und Hera. Wer klagt, es gäbe kaum gute Geschichten über die Amazonen-Prinzessin, irrt. Was bisher aber schmerzlich fehlte: Bücher für Kinder im Grundschulalter.

Jill Thompson zeigt in fast naiven Aquarellen, wie Diana als verwöhnte, hochmütige junge Thronerbin um die Bewunderung der Amazonen aus dem Hofstaat ihrer Mutter kämpft – doch an Stallmeisterin Alethea scheitert. 120 Seiten lang glauben wir, zu lesen, wie aus Diana eine Heldin, Diplomatin und „True Amazon“ wird. Tatsächlich aber nimmt die Geschichte, wie in einem archaischen Märchen, eine existenzielle, überraschend kraftvolle Wendung. Als Kind hätte mich das Buch über Jahre begeistert und schockiert. Noch heute, mit 33, kann ich die Fortsetzung nicht erwarten.

Harmlose Bilder. Doch die allergrößten Fragen, Themen, Konflikte.

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8. The Vision
Autor: Tom King, Zeichner: Gabriel Hernandez Walta
Marvel Comics, November 2015 bis November 2016.
12 Hefte in zwei Sammelbänden, abgeschlossen.

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Viele Marvel-Helden haben seit den 40er, 50er, 60er Jahren monatliche Auftritte in einer oder mehreren Heftreihen – und deshalb heute absurd barocke Vorgeschichten. Die Kunst der zwölfteiligen, abgeschlossenen Reihe „The Vision“? Für Band 1 (Heft 1 bis 6) spielt das Vorleben der Figur keine Rolle. Und in Band 2 (Heft 7 bis 12), sobald wir den melancholischen Roboter, sein Umfeld, alle akuten Konflikte verstehen, spannt Autor Tom King dann doch plötzlich große Bögen durch Jahrzehnte Marvel- und „Avengers“-Historie.

The Vision ist ein Kunstmensch, der sich spontan eine eigene Familie konstruiert, in die Vorstadt zieht, Alltag im „Mad Men“- oder Norman-Rockwell-Stil durchleben will. Sein herbstliches Idyll zerbricht – und was mit alten, simplen Roboter-Fragen wie „Haben Androiden-Kinder echte Liebe, Androiden-Nachbarn echten Respekt verdient?“ beginnt, wird in Band 2 zu einem überraschend reifen Liebes-Drama (und: Superhelden-Duell).

Autor Tom King tut gern besonders tiefgründig, avantgardistisch. Oft gaukelt er Komplexität eher vor – durch Zeitsprünge, Montagen. Hier aber wirklich: Treffer!

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7. Billy Bat
Autor und Zeichner: Naoki Urazawa
Kodansha, Oktober 2008 bis August 2016.
165 monatliche Kapitel, gesammelt in 20 Sammelbänden, abgeschlossen (auch auf Deutsch fast vollständig).

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Rätsel-Serien wie „Lost“ beantworten eine Frage, doch werfen dabei zwei neue auf – und lange vor dem Finale haben viele Fans alle Geduld verloren. Der Historien-Thriller „Billy Bat“ zeigt eine geheimnisvolle Fledermaus, die über Jahrhunderte immer neuen Menschen immer Neues bedeutet – als Totem und Symbol, als Comic-Held und Maskottchen. Und als verborgene Stimme im Kopf, die u.a. das Attentat auf John F. Kennedy vorherzusagen scheint. Naoki Urazawa erzählt eine Kulturgeschichte von Zeichenkunst und Comic, von Groschenheften, Vergnügungsparks, Perfektionisten wie Walt Disney. „Billy Bat“ fragt, was eine Figur bedeuten kann, über Generationen und Grenzen hinweg. Und, wo sich Comic-Kultur und Kulturimperialismus überschneiden – besonders zwischen Japan und den USA.

Ein warmherziges, überraschendes Geflecht aus liebevollen, meist klugen japanischen und amerikanischen Leben: Künstler und Strategen, Zyniker und Fans, Kapitalisten, Idealisten, Kinder, Kindsköpfe… und viele ältere Männer, die zurück schauen auf die großen Umwälzungen des 20. Jahrhunderts.

Schwer und verkopft? Nein: „Billy Bat“ erzählt ein Riesen-Epos – in überraschenden, optimistischen Häppchen. (Nur bitte nächstes Mal: mehr Frauen!)

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6. Injection
Autor: Warren Ellis, Zeichner: Declan Shalvey
Image Comics, seit Mai 2015, nach jeweils 5 Heften längere Pause.
10+ Hefte in 2+ Sammelbänden, wird fortgesetzt.

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Oft schreiben Comics schon schwarze Zahlen, sobald 5.000 Menschen ein Heft kauften. Deshalb können sie kantiger, seltsamer erzählen als Filme. Leider stammt Warren Ellis‘ Verständnis von „kantig und seltsam“ aus den 80er oder 90er Jahren: Paganismus, Cyberpunk, Hexerei, Verschwörungen, experimentelle Drogen… kein Ellis-Thema ist so crazy, mutig, originell, wie Ellis selbst zu glauben scheint – und darum war Band 1 von „Injection“ ein zwar kluger, sympathischer globaler Ensemble-Fantasy-Techno-Thriller… aber eben: kein restlos origineller, gewitzter.

Die Reihe zeigt fünf brilliante (und großteils queere, bisexuelle) Forscher und Kollegen, die eine Erfindung – die Injection – in die Welt entließen, doch heute mit zunehmend monströsen Folgen ringen. Band 2 stellt Vivek in den Mittelpunkt, Millionär, Snob, Detektiv oder Exorzist (?) in Manhattan. Eine hochbegabte Sherlock-Holmes-Figur, bei der ich zum ersten Mal seit Jahren dachte: „Ja! Hier zeigt ein mindestens kongenialer Autor Methoden und Einfallsreichtum eines echten Genies.“

Ellis‘ Versatzstücke, Puzzleteile sind oft nah am Klischee. Doch Ellis‘ Gesamtbild und die Erzählweisen hier? Einzigartig. Unerhört originell!

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5. Die Stadt, in der es mich nicht gibt
Text und Zeichnungen: Kei Sanbe
Kadokawa, Juni 2012 bis März 2016.
44 monatliche Kapitel, gesammelt in 8 Sammelbänden, abgeschlossen (auch bald auf Deutsch). Fünfteiliger Epilog im Dezember 2016 abgeschlossen.

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„Vertraute Fremde“, ein Mainstream-Bestseller von Jiro Taniguchi, folgte einem Mann über 50, plötzlich zurück im Körper seines 14jährigen Ich. Kei Sanbe zeigt ein ähnlich melancholisches Zeitreise- und Kindheits-Drama – aber als Krimi: Pizzabote Satoru, Ende 20, wird in der Zeit zurück geworfen, oft nach kleineren Unfällen oder Verletzungen, und hat meist wenige Minuten Zeit, sie zu verhindern. Als seine Mutter ermordet wird, erlebt er einen drastischeren Zeitsprung: Er ist zurück im kalten Hokkaido, im Winter seines zehnten Lebensjahrs, über Monate gestrandet. Eine Mitschülerin wurde damals ermordet; der Täter wurde nie gefasst.

Lange wirken die Zeichnungen zu schlicht, naiv. Band 1 dreht sich banal im Kreis. Erst spät wird klar: Hier wird eine Mutter-Sohn-Geschichte über Courage, Vertrauen, soziales Engagement gezeigt, mit vielen starken, komplexen Frauen, Wärme, Lebensweisheit und einem raffinierten Katz-und-Maus-Spiel durch mehrere Zeitschleifen und -stränge. Ich hoffe, Autor (oder Autorin?) Kei Sanbe wird noch weiter über die verzweigenden Lebensläufe und schweren Entscheidungen der Figuren erzählen.

Simple Grundidee – doch endlos interessante Abzweigungen, Chancen, Varianten. Ab Band 2 wird das zum kleinen Wohlfühl-Meisterwerk.

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4. Darth Vader
Autor: Kieron Gillen, Zeichner: Salvador Larroca
Marvel Comics, Februar 2014 bis Oktober 2016.
26 Hefte (und das gelungene Crossover „Vader Down“), gesammelt in 4 (+1) Sammelbänden, wird mit der Spin-Off-Reihe „Doctor Aphra“ fortgesetzt.

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Seit 2014 erzählen „Star Wars“-Romane und -Comics neue, offizielle Geschichten mit den alten Figuren. Jason Aarons Heftreihe „Star Wars“ blieb hölzern. Doch Kieron Gillens „Darth Vader“ wurde zum unerwarteten Highlight (…auch einen Blick wert: die Reihen „Han Solo“ und „Poe Dameron“). Zeichner Salvador Larroca liebt Blaupausen, filigrane Technik; Autor Gillen herben Sarkasmus, dramatische Ironie, Realpolitik.

Dr. Aphra, eine gerissene Archäologin, kam so gut an, dass sie Ende 2016 ihre eigene Reihe erhielt. Auch die blutrünstigen Droiden BT-1 und 0-0-0 fanden Fans. Doch trotz zahlloser Szenen, die nur die Niedertracht, Kaltschnäuzigkeit aller Figuren ausstellen, bleibt schwarzer Humor kein Selbstzweck: Wie lebt, laviert, paktiert man als wichtiges, aber unbeliebtes Zahnrad in einem totalitären System?

Statt Vader zu vermenschlichen oder zu feiern, zeigen fünf kluge, knallige Bände, wie autoritäre Despoten allen schaden – den Machtlosen, der Welt, sich selbst.

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3. The Fade Out
Autor: Ed Brubaker, Zeichner: Sean Phillips
Image Comics, August 2014 bis Januar 2016.
12 Hefte, gesammelt in 3 Sammelbänden, abgeschlossen.

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Ed Brubaker ist großer Krimi-Liebhaber und -Experte, und will in seinen Comics oft Stimmungen und Ton einer vergessenen Ära oder Vorlage treffen. Zwei Bände lang wirkt „The Fade Out“ wie eine solche Hommage – auf den Film Noir der späten 40er Jahre, „Sunset Boulevard“ und Raymond Chandler, auf bittere Verlierer im Sündenbabel Hollywood, die spät begreifen, dass sie für immer Spielfiguren bleiben zwischen Studiobossen, Mafiosi, Femmes fatales.

Dass Brubaker hier nicht nur aufwärmt, spielt, wird im finalen Band 3 beglückend offensichtlich: Was als guter Comic für Nostalgiker begann, wächst zu einem Stück Kunst, das wirklich jeder mit Gewinn lesen kann. Denn statt Figuren nur als Kanonenfutter hin und her zu schieben, zeigt Brubaker die großen Archetypen der McCarthy-Ära in einer Tiefe, Wärme, Farbigkeit, auf die ich nicht vorbereitet war. Ein Denkmal an mutige, gebrochene Menschen im LA der Studio-Ära.

Gewann den Eisner Award 2016. Freut jeden, der alte Krimis mag. Und verführt jeden, der Krimis nie sehr mochte!

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2. Invisible Republic
Text: Corinna Bechko und Gabriel Hardman, Zeichnungen: Gabriel Hardman
Image Comics, seit März 2015.
13+ monatliche Hefte in 2+ Sammelbänden, wird fortgesetzt.

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Verwaschene Farben. Ein passiver, hasenfüßiger Reporter ohne Esprit, Geist, Witz. Die arg pompöse Grundidee: Revolution auf einer fernen Kolonie der Erde, und eine Gegenrevolution, 40 Jahre später. Straßenschluchten, Nieselregen, brutalistische Betonbauten – als hätte man „Blade Runner“ ohne großes Budget in einer Hertie-Filiale in Stuttgart gefilmt, im November 1980. „Invisible Republic“ startet freudlos. Nie wirkte epische Science-Fiction prosaischer.

Doch meine Gewissheit, hier etwas ganz Besonderes, Einmaliges zu lesen, wächst: In jeder Geschichte, die auf historisch realen Freiheits- oder Klassenkämpfen fußt, schwingt Pathos oder linke Heldenverehrung, Parteilichkeit, Patriotismus. „Invisible Republic“ kann das umschiffen – durch das besondere Setting: Wären all diese Partisanen und Agitatoren, Rebellen, Linksterroristen und Whistleblower in Prag, auf Kuba oder in Ost-Berlin, zu viele Menschen würden beim Lesen säuseln: „Prag! Kuba! Ost-Berlin! Schon auch eine schöne, hoffnungsvolle Zeit!“

Der blutige Freiheitskampf einer Kolonie. Und 40 Jahre später: das Ende einer Diktatur. So analytisch, pathosfrei, reflektiert erzählt, wie bei einer Erden-Nation niemals möglich.

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1. Panter
Autor und Zeichner: Brecht Evens.
Deutsch bei Reprodukt.
120 Seiten, abgeschlossen.

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Sollen wir das putzig finden? Christine ist traurig, weil ihre Katze starb – und entdeckt plötzlich einen neuen besten Freund: ein wilder, farbenfroher, charismatischer Panther springt aus ihrer Kinderzimmmer-Kommode und überredet sie, zu albern, zu kuscheln und zu flirten. Tier und Mensch, Alt und Jung, Groß und Klein – so innig wie Otto und Benjamin Blümchen, Calvin und Hobbes, Pete und das Schmunzelmonster.

Was aber wollen diese aggressiv drolligen Gestalten eigentlich von Kindern? Welche Balus wünschen sich einen Mogli – und wozu? „Panter“ ist eine viel zu bunte, kuschelige, munter-bezaubernd-manipulative Graphic Novel über ein Kind, das umworben wird – von einem kunter-tupfig-lustig-bunten, allerliebsten… Raubtier.

Freundschaft? Nein. Der Belgier Brecht Evens zeigt die Dynamiken von Grooming, Missbrauch, sexueller Gewalt.

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und:

Gefeierte US-Reihen wie „Saga“, „Lazarus“, „Ms. Marvel“ und „Southern Bastards“ veröffentlichten auch 2016 neue Hefte und Sammelbände, auf gewohnt hohem Niveau. Auch der Manga „I am Hero“ überzeugt seit Jahren.

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gute Romane, große Literatur: Empfehlungen (Stefan Mesch)

[in English: Here’s a list of my 250 top novels and nonfiction books.]

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„Was sind die besten – deutschsprachigen und internationalen – Bücher?“

„Welchen Romanen wünscht du möglichst viele Leser?“

Für BELLA triste – Zeitschrift für junge deutschsprachige Literatur (Link) erstellte ich im Herbst 2011 eine Liste mit den 250 besten Büchern (von ca. 1600), die ich gelesen habe.

Romane und Sachbücher. Deutsche und internationale Titel.

Kein Ranking, keine – in Stein gehauene, ehrwürdige – Bestenliste.

doch hätte ich eine Buchhandlung – DIESE Bücher lägen in hohen Stapeln auf dem großen, freundlichen Tisch in der Mitte des Raumes.

Hier meine Empfehlungen! Viel Spaß!

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große Literatur: 250 Empfehlungen!
Shakespeare, William Romeo and Juliet 1595
Shakespeare, William Hamlet 1603
von Goethe, Johann Wolfgang Faust I 1808
Tolstoi, Leo Anna Karenina 1873
Tschechow, Anton Die großen Dramen 1895 bis 1901
Verne, Jules In 80 Tagen um die Welt 1873
Stoker, Bram Dracula 1897
James, Henry The Turn of the Screw 1898
Walser, Robert Jakob von Gunten 1909
Kafka, Franz Die Verwandlung 1912
Mann, Thomas Der Tod in Venedig 1912
Proust, Marcel Auf der Suche nach der verlorenen Zeit 1913 bis 1927
Mann, Thomas Der Zauberberg 1924
Fitzgerald, F. Scott The Great Gatsby 1925
Forster, E.M. Aspects of the Novel 1927
Green, Julien Adrienne Mesurat 1927
Hemingway, Ernest A Farewell to Arms 1929
Powys, John Cowper Wolf Solent 1929
Wolfe, Thomas Look Homeward, Angel 1929
Nabokov, Vladimir Lushins Verteidigung 1930
Powys, John Cowper A Glastonbury Romance 1932
Neill, A.S. The Last Man 1938
Ueland, Brenda If you want to write 1938
Wilder, Thornton Our Town 1938
Hemingway, Ernest For whom the Bell tolls 1940
Wolfe, Thomas You can’t go home again 1940
Nabokov, Vladimir Das wahre Leben des Sebastian Knight 1941
de Beauvoir, Simone Sie kam und blieb 1943
Rand, Ayn The Fountainhead 1943
Sartre, Jean-Paul Geschlossene Gesellschaft 1944
Frank, Anne Tagebuch 1947
Nabokov, Vladimir Bend Sinister 1947
Maxwell, William Time will darken it 1948
Chandler, Raymond The little Sister 1949
Miller, Arthur The Crucible 1952
Highsmith, Patricia The talented Mr. Ripley 1955
Nabokov, Vladimir Lolita 1955
Frisch, Max Homo Faber 1957
Rand, Ayn Atlas Shrugged 1957
Walser, Martin Ehen in Philippsburg 1957
Lee, Harper To Kill a Mockingbird 1960
Updike, John Rabbit, Run 1960
Cook, Kenneth Wake in Fright 1961
Yates, Richard Revolutionary Road 1961
Nabokov, Vladimir Pale Fire 1962
Isherwood, Christopher A Single Man 1964
Sontag, Susan Against Interpretation. And other Essays. 1964
Capote, Truman In Cold Blood 1965
Fichte, Hubert Die Palette 1968
Nabokov, Vladimir Ada, or Ardor: A Family Chronicle 1969
Blume, Judy Are you there, God? It’s me, Margaret. 1970
Jelinek, Elfriede wir sind lockvögel, baby! 1970
Preußler, Otfried Krabat 1971
Jansson, Tove Sommerbuch 1972
Fichte, Hubert Versuch über die Pubertät 1974
Reimann, Brigite Franziska Linkerhand 1976
King, Stephen The Shining 1977
Cheever, John The Stories of John Cheever 1978
Murdoch, Iris The Sea, the Sea 1978
Brinkmann, Rolf Dieter Rom, Blicke 1979
Lindgren, Astrid Ronja Räubertochter 1981
Maron, Monika Flugasche 1981
Frame, Janet An Angel at my Table 1982 bis 1984
Fichte, Hubert Detlevs Imitationen „Grünspan“ 1982
Inoue, Yasushi Meine Mutter 1983
Kundera, Milan Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins 1983
Swift, Graham Waterland 1983
Nakazawa, Keiji Barefoot Gen, Vol 1 + 2 1983,2
Ginzburg, Natalia Die Stadt und das Haus 1984
Diedrich Diederichsen Sexbeat 1985
Ellis, Bret Easton Less Than Zero 1985
Hemingway, Ernest Der Garten Eden 1985
Murakami, Haruki Hard-Boiled Wonderland and the End of the World 1985
Bernhard, Thomas Auslöschung. Ein Zerfall. 1986
Ishiguro, Kazuo An Artist of the Floating World 1986
King, Stephen It 1986
Leavitt, David The lost Language of Cranes 1986
Auster, Paul The New York Trilogy 1987
Auster, Paul In the Country of Lost Things 1987
Murakami, Haruki Naokos Lächeln 1987
Pratchett, Terry Mort 1987
Spiegelman, Art Maus 1987
Stegner, Wallace Crossing to Safety 1987
Yoshimoto, Banana Kitchen 1988
Fiske, John Reading the Popular 1989
Fiske, John Understanding Popular Culture 1989
Marcus, Greil Lipstick Traces: A Secret History of the 20th Century 1989
Leavitt, David A Place I’ve never been 1990
Neumeister, Andreas Äpfel vom Baum im Kies 1990
Updike, John Rabbit at Rest 1990
Chang, Jung Wild Swans 1991
Ellis, Bret Easton American Psycho 1991
King, Stephen Gerald’s Game 1992
Clowes, Daniel Like a Velvet Glove cast in Iron 1993
Lowry, Lois The Giver 1993
Stern, Roger The Death and Life of Superman 1993
Allende, Isabel Paula 1994
Lamott, Anne Bird by Bird: Some Instructions on Writing and Life 1994
Moody, Rick The Ice Storm 1994
Murakami, Haruki Mister Aufziehvogel 1994
Yoshimoto, Banana Amrita 1994
Cruse, Howard Stuck Rubber Baby 1995
Ford, Richard Independence Day 1995
Kracht, Christian Faserland 1995
Fielding, Helen Das Tagebuch der Bridget Jones 1996
Gaiman, Neil The Sandman, Vol. 9: The Kindly Ones 1996
Garland, Alex Der Strand 1996
Hawke, Ethan The hottest State 1996
Maron, Monika Animal triste 1996
Wallace, David Foster A supposedly fun Thing I’ll never do again 1996
Clowes, Daniel Ghost World 1997
Goldt, Max Die Kugeln in unseren Köpfen 1997
O’Nan, Stewart The Speed Queen 1997
Urquhart, Jane The Underpainter 1997
Goetz, Rainald Rave 1998
Loeb, Jeph Batman: The Long Halloween 1998
Lukianenko, Sergej Wächter der Nacht 1998
Sachar, Lois Holes 1998
Taniguchi, Jiro Vertraute Fremde 1998
Chbosky, Stephen The Perks of being a Wallflower 1999
Goetz, Rainald Abfall für alle 1999
Klein, Naomi No Logo: No Space, no Choice, no Jobs 1999
Murakami, Haruki Sputnik Sweetheart 1999
O’Nan, Stewart A Prayer for the Dying 1999
Schiffrin, André The Business of Books 1999
Stamm, Peter Blitzeis 1999
Starling, Boris Messiah 1999
von Stuckrad-Barre, Benjamin Livealbum 1999
Tobe, Keiko With the Light: Raising an Autistic Child 2000 bis 2010
Bessing, Joachim Tristesse Royale. Das popkulturelle Quintett. 2000
Chabon, Michael The amazing Adventures of Kavalier & Clay 2000
Honigmann, Barbara Alles, alles Liebe! 2000
Illies, Florian Generation Golf 2000
Kracht, Christian Der gelbe Bleistift 2000
Leavitt, David Martin Bauman 2000
Rowling, J.K. Harry Potter and the Goblet of Fire 2000
Rucka, Greg Batman: No Man’s Land. A Novel. 2000
Toews, Miriam Swing Low: A Life 2000
Winick, Judd Pedro and me 2000
Gaiman, Neil American Gods 2001
Goldt, Max ‚Mind-boggling‘ – Evening Post. 2001
Helgason, Hallgrímur Vom zweifelhaften Vergnügen, tot zu sein 2001
Kaminer, Wladimir Militärmusik 2001
Kracht, Christian 1979 2001
Merkel, Rainer Das Jahr der Wunder 2001
von Stuckrad-Barre, Benjamin Remix. Texte 1996-1999. 2001
Ahrens, Henning Lauf Jäger lauf 2002
Atwood, Margaret Negotiating with the Dead 2002
B., David Epilepsie 2002
Braun, Marcus Delhi 2002
Burroughs, Augusten Running with Scissors 2002
Buschheuer, Else www.else-buschheuer.de: Das New York Tagebuch 2002
Foer, Jonathan Safran Everything is illuminated 2002
Goetz, Rainald Dekonspiratione 2002
Mensing, Kolja Wie komme ich hier raus? 2002
Murakami, Haruki Kafka am Strand 2002
O’Nan, Stewart Wish you were here 2002
Stegner, Wallace On Teaching and Writing Fiction 2002
Allende, Isabel My invented Country 2003
Beigbeder, Frédéric Windows on the World 2003
Bönisch, Dana Rocktage 2003
Dath, Dietmar Sie ist wach: Über ein Mädchen, das hilft, schützt und rettet 2003
Hennig von Lange, Alexa Woher ich komme 2003
Hermann, Judith Nichts als Gespenster 2003
Hügel, Hans-Otto Handbuch Populäre Kultur 2003
Lethem, Jonathan The Fortress of Solitude 2003
Malley, Bryan Lee Lost at Sea 2003
Maynard, Joyce The usual Rules 2003
O’Nan, Stewart The Night Country 2003
Thompson, Craig Blankets 2003
Updike, John The Early Stories: 1953 – 1975 2003
Cooke, Carwyn The New Frontier 2004
Hens, Gregor Matta verläßt seine Kinder 2004
Honigmann, Barbara Ein Kapitel aus meinem Leben 2004
Katz, Stephan; Goldt, Max Adieu, Sweet Bahnhof 2004
Leky, Mariana Erste Hilfe 2004
Palahniuk, Chuck Fight Club 1996
Regener, Sven Neue Vahr Süd 2004
von Stuckrad-Barre, Benjamin Festwertspeicher der Kontrollgesellschaft. Remix 2. 2004
Busiek, Kurt Superman: Secret Identity 2005
Dini, Paul The World’s Greatest Super-Heroes 2005
Ellis, Bret Easton Lunar Park 2005
Foer, Jonathan Safran Extremely loud and incredibly close 2005
Fuchs, Kristen Die Titanic und Herr Berg 2005
Heinrich, Susanne In den Farben der Nacht 2005
Kern, Björn Einmal noch Marseille 2005
Loeb, Jeph Catwoman: When in Rome 2005
Magnusson, Kristof Zuhause 2005
Meltzer, Brad Identity Crisis 2005
Mora, Terézia Alle Tage 2005
Morrison, Grant We3 2005
Rammstedt, Tilman Wir bleiben in der Nähe 2005
Rucka, Greg; Brubaker, Ed Gotham Central Vol. 2: Half a Life 2005
Toews, Miriam A Complicated Kindness 2005
Vennemann, Kevin Nahe Jedenew 2005
von Stuckrad-Barre, Benjamin Was. Wir. Wissen. 2005
Walls, Jeannette The Glass Castle 2005
Zusak, Markus The Book Thief 2005
Albrecht, Jörg Drei Herzen 2006
Azuma, Kiyohiko Yotsuba&!, Vol. 6 2006
Bechdel, Alison Fun Home 2006
Danz, Daniela Türmer 2006
Dath, Dietmar Dirac 2006
Didion, Joan The Year of Magical Thinking 2006
Einzmann, Nadia Dies und das und das 2006
Jason I killed Adolf Hitler 2006
Littell, Jonathan Die Wohlgesinnten 2006
McCarthy, Cormac The Road 2006
McCloud, Scott Making Comics 2006
Meno, Joe The Boy Detective fails 2006
Stanisic, Sasa Wie der Soldat das Grammofon repariert 2006
Dath, Dietmar Waffenwetter 2007
Gleba, Kerstin; Schumacher, Eckhard Pop seit 1964 2007
Maack, Benjamin Die Welt ist ein Parkplatz und endet vor Disneyland 2007
McEwan, Ian On Chesil Beach 2007
Melle, Thomas Raumforderung 2007
Sheffield, Rob Love is a Mix Tape 2007
Shusterman, Neal Unwind 2007
Strubel, Antje Rávic Kältere Schichten der Luft 2007
von Steinaecker, Thomas Wallner beginnt zu fliegen 2007
Akers, William M. Your Screenplay Sucks! 2008
Collins, Suzanne The Hunger Games 2008
Doctorow, Cory Little Brother 2008
Doctorow, Cory Content: Selected Essays on Technology, Creativity, Copyright and the Future of the Future 2008
Erpenbeck, Jenny Heimsuchung 2008
Honigmann, Barbara Das überirdische Licht: Rückkehr nach New York 2008
Maazel, Fiona Last Last Chance 2008
Ortheil, Hanns-Josef; Siblewski, Klaus Wie Romane entstehen 2008
Pausch, Randy The last Lecture 2008
Pletzinger, Thomas Die Bestattung eines Hundes 2008
Ricci, Nino The Origin of Species 2008
Rich, Nathaniel The Mayor’s Tongue 2008
Winthrop, Elizabeth Hartley December 2008
Wood, James How Fiction works 2008
Cullen, Dave Columbine 2009
Doctorow, Cory Makers 2009
Dyer, Geoff Jeff in Venice, Death in Varanasi 2009
Lemire, Jeff Essex County 2009
Mazzucchelli, David Asterios Polyp 2009
Nichholls, David One Day 2009
O’Loughlin, Ed Not untrue and not unkind 2009
Small, David Stitches 2009
Stockett, Kathryn The Help 2009
Franzen, Jonathan Freedom 2010
Kilmer-Purcell, Josh The Bucolic Plague: How two Manhattanites became Gentlemen Farmers 2010
Koch, Roland E. Unter fremdem Himmel 2010
Köhler, Anne Nichts werden macht auch viel Arbeit 2010
Kwok, Jean Girl in Translation 2010
Martel, Frédéric Mainstream. Wie funktioniert, was allen gefällt. 2010
Shteyngart, Gary Super Sad True Love Story 2010
Bá, Gabriel; Moon, Fabio Daytripper 2011

.

nach Autorennamen sortiert:

Ahrens, Henning Lauf Jäger lauf 2002
Akers, William M. Your Screenplay Sucks! 2008
Albrecht, Jörg Drei Herzen 2006
Allende, Isabel Paula 1994
Allende, Isabel My invented Country 2003
Atwood, Margaret Negotiating with the Dead 2002
Auster, Paul The New York Trilogy 1987
Auster, Paul In the Country of Lost Things 1987
Azuma, Kiyohiko Yotsuba&!, Vol. 6 2006
B., David Epilepsie 2002
Bá, Gabriel; Moon, Fabio Daytripper 2011
Bechdel, Alison Fun Home 2006
Beigbeder, Frédéric Windows on the World 2003
Bernhard, Thomas Auslöschung. Ein Zerfall. 1986
Bessing, Joachim Tristesse Royale. Das popkulturelle Quintett. 2000
Blume, Judy Are you there, God? It’s me, Margaret. 1970
Bönisch, Dana Rocktage 2003
Braun, Marcus Delhi 2002
Brinkmann, Rolf Dieter Rom, Blicke 1979
Burroughs, Augusten Running with Scissors 2002
Buschheuer, Else www.else-buschheuer.de: Das New York Tagebuch 2002
Busiek, Kurt Superman: Secret Identity 2005
Capote, Truman In Cold Blood 1965
Chabon, Michael The amazing Adventures of Kavalier & Clay 2000
Chandler, Raymond The little Sister 1949
Chang, Jung Wild Swans 1991
Chbosky, Stephen The Perks of being a Wallflower 1999
Cheever, John The Stories of John Cheever 1978
Clowes, Daniel Like a Velvet Glove cast in Iron 1993
Clowes, Daniel Ghost World 1997
Collins, Suzanne The Hunger Games 2008
Cook, Kenneth Wake in Fright 1961
Cooke, Darwyn The New Frontier 2004
Cruse, Howard Stuck Rubber Baby 1995
Cullen, Dave Columbine 2009
Danz, Daniela Türmer 2006
Dath, Dietmar Sie ist wach: Über ein Mädchen, das hilft, schützt und rettet 2003
Dath, Dietmar Dirac 2006
Dath, Dietmar Waffenwetter 2007
de Beauvoir, Simone Sie kam und blieb 1943
Didion, Joan The Year of Magical Thinking 2006
Diedrich Diederichsen Sexbeat 1985
Dini, Paul The World’s Greatest Super-Heroes 2005
Doctorow, Cory Little Brother 2008
Doctorow, Cory Content: Selected Essays on Technology, Creativity, Copyright and the Future of the Future 2008
Doctorow, Cory Makers 2009
Dyer, Geoff Jeff in Venice, Death in Varanasi 2009
Einzmann, Nadia Dies und das und das 2006
Ellis, Bret Easton Less Than Zero 1985
Ellis, Bret Easton American Psycho 1991
Ellis, Bret Easton Lunar Park 2005
Erpenbeck, Jenny Heimsuchung 2008
Fichte, Hubert Die Palette 1968
Fichte, Hubert Versuch über die Pubertät 1974
Fichte, Hubert Detlevs Imitationen „Grünspan“ 1982
Fielding, Helen Das Tagebuch der Bridget Jones 1996
Fiske, John Reading the Popular 1989
Fiske, John Understanding Popular Culture 1989
Fitzgerald, F. Scott The Great Gatsby 1925
Foer, Jonathan Safran Everything is illuminated 2002
Foer, Jonathan Safran Extremely loud and incredibly close 2005
Ford, Richard Independence Day 1995
Forster, E.M. Aspects of the Novel 1927
Frame, Janet An Angle at my Table 1982 bis 1984
Frank, Anne Tagebuch 1947
Franzen, Jonathan Freedom 2010
Frisch, Max Homo Faber 1957
Fuchs, Kristen Die Titanic und Herr Berg 2005
Gaiman, Neil The Sandman, Vol. 9: The Kindly Ones 1996
Gaiman, Neil American Gods 2001
Garland, Alex Der Strand 1996
Ginzburg, Natalia Die Stadt und das Haus 1984
Gleba, Kerstin; Schumacher, Eckhard Pop seit 1964 2007
Goetz, Rainald Rave 1998
Goetz, Rainald Abfall für alle 1999
Goetz, Rainald Dekonspiratione 2002
Goldt, Max Die Kugeln in unseren Köpfen 1997
Goldt, Max ‚Mind-boggling‘ – Evening Post. 2001
Green, Julien Adrienne Mesurat 1927
Hawke, Ethan The hottest State 1996
Heinrich, Susanne In den Farben der Nacht 2005
Helgason, Hallgrímur Vom zweifelhaften Vergnügen, tot zu sein 2001
Hemingway, Ernest A Farewell to Arms 1929
Hemingway, Ernest For whom the Bell tolls 1940
Hemingway, Ernest Der Garten Eden 1985
Hennig von Lange, Alexa Woher ich komme 2003
Hens, Gregor Matta verläßt seine Kinder 2004
Hermann, Judith Nichts als Gespenster 2003
Highsmith, Patricia The talented Mr. Ripley 1955
Honigmann, Barbara Alles, alles Liebe! 2000
Honigmann, Barbara Ein Kapitel aus meinem Leben 2004
Honigmann, Barbara Das überirdische Licht: Rückkehr nach New York 2008
Hügel, Hans-Otto Handbuch Populäre Kultur 2003
Illies, Florian Generation Golf 2000
Inoue, Yasushi Meine Mutter 1983
Isherwood, Christopher A Single Man 1964
Ishiguro, Kazuo An Artist of the Floating World 1986
James, Henry The Turn of the Screw 1898
Jansson, Tove Sommerbuch 1972
Jason I killed Adolf Hitler 2006
Jelinek, Elfriede wir sind lockvögel, baby! 1970
Kafka, Franz Die Verwandlung 1912
Kaminer, Wladimir Militärmusik 2001
Katz, Stephan; Goldt, Max Adieu, Sweet Bahnhof 2004
Kern, Björn Einmal noch Marseille 2005
Kilmer-Purcell, Josh The Bucolic Plague: How two Manhattanites became Gentlemen Farmers 2010
King, Stephen The Shining 1977
King, Stephen Gerald’s Game 1992
King, Stephen It 1986
Klein, Naomi No Logo: No Space, no Choice, no Jobs 1999
Koch, Roland E. Unter fremdem Himmel 2010
Köhler, Anne Nichts werden macht auch viel Arbeit 2010
Kracht, Christian Faserland 1995
Kracht, Christian Der gelbe Bleistift 2000
Kracht, Christian 1979 2001
Kundera, Milan Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins 1983
Kwok, Jean Girl in Translation 2010
Lamott, Anne Bird by Bird: Some Instructions on Writing and Life 1994
Leavitt, David The lost Language of Cranes 1986
Leavitt, David A Place I’ve never been 1990
Leavitt, David Martin Bauman 2000
Lee, Harper To Kill a Mockingbird 1960
Leky, Mariana Erste Hilfe 2004
Lemire, Jeff Essex County 2009
Lethem, Jonathan The Fortress of Solitude 2003
Lindgren, Astrid Ronja Räubertochter 1981
Littell, Jonathan Die Wohlgesinnten 2006
Loeb, Jeph Batman: The Long Halloween 1998
Loeb, Jeph Catwoman: When in Rome 2005
Lowry, Lois The Giver 1993
Lukianenko, Sergej Wächter der Nacht 1998
Maack, Benjamin Die Welt ist ein Parkplatz und endet vor Disneyland 2007
Maazel, Fiona Last Last Chance 2008
Magnusson, Kristof Zuhause 2005
Malley, Bryan Lee Lost at Sea 2003
Mann, Thomas Der Tod in Venedig 1912
Mann, Thomas Der Zauberberg 1924
Marcus, Greil Lipstick Traces: A Secret History of the 20th Century 1989
Maron, Monika Flugasche 1981
Maron, Monika Animal triste 1996
Martel, Frédéric Mainstream. Wie funktioniert, was allen gefällt. 2010
Maxwell, William Time will darken it 1948
Maynard, Joyce The usual Rules 2003
Mazzucchelli, David Asterios Polyp 2009
McCarthy, Cormac The Road 2006
McCloud, Scott Making Comics 2006
McEwan, Ian On Chesil Beach 2007
Melle, Thomas Raumforderung 2007
Meltzer, Brad Identity Crisis 2005
Meno, Joe The Boy Detective fails 2006
Mensing, Kolja Wie komme ich hier raus? 2002
Merkel, Rainer Das Jahr der Wunder 2001
Miller, Arthur The Crucible 1952
Moody, Rick The Ice Storm 1994
Mora, Terézia Alle Tage 2005
Morrison, Grant We3 2005
Murakami, Haruki Hard-Boiled Wonderland and the End of the World 1985
Murakami, Haruki Naokos Lächeln 1987
Murakami, Haruki Mister Aufziehvogel 1994
Murakami, Haruki Sputnik Sweetheart 1999
Murakami, Haruki Kafka am Strand 2002
Murdoch, Iris The Sea, the Sea 1978
Nabokov, Vladimir Lushins Verteidigung 1930
Nabokov, Vladimir Das wahre Leben des Sebastian Knight 1941
Nabokov, Vladimir Bend Sinister 1947
Nabokov, Vladimir Lolita 1955
Nabokov, Vladimir Pale Fire 1962
Nabokov, Vladimir Ada, or Ardor: A Family Chronicle 1969
Nakazawa, Keiji Barefoot Gen, Vol 1 + 2 1983,2
Neill, A.S. The Last Man 1938
Neumeister, Andreas Äpfel vom Baum im Kies 1990
Nichholls, David One Day 2009
O’Loughlin, Ed Not untrue and not unkind 2009
O’Nan, Stewart The Speed Queen 1997
O’Nan, Stewart A Prayer for the Dying 1999
O’Nan, Stewart Wish you were here 2002
O’Nan, Stewart The Night Country 2003
Ortheil, Hanns-Josef; Siblewski, Klaus Wie Romane entstehen 2008
Palahniuk, Chuck Fight Club 1996
Pausch, Randy The last Lecture 2008
Pletzinger, Thomas Die Bestattung eines Hundes 2008
Powys, John Cowper Wolf Solent 1929
Powys, John Cowper A Glastonbury Romance 1932
Pratchett, Terry Mort 1987
Preußler, Otfried Krabat 1971
Proust, Marcel Auf der Suche nach der verlorenen Zeit 1913 bis 1927
Rammstedt, Tilman Wir bleiben in der Nähe 2005
Rand, Ayn The Fountainhead 1943
Rand, Ayn Atlas Shrugged 1957
Regener, Sven Neue Vahr Süd 2004
Reimann, Brigite Franziska Linkerhand 1976
Ricci, Nino The Origin of Species 2008
Rich, Nathaniel The Mayor’s Tongue 2008
Rowling, J.K. Harry Potter and the Goblet of Fire 2000
Rucka, Greg Batman: No Man’s Land. A Novel. 2000
Rucka, Greg; Brubaker, Ed Gotham Central Vol. 2: Half a Life 2005
Sachar, Lois Holes 1998
Sartre, Jean-Paul Geschlossene Gesellschaft 1944
Schiffrin, André The Business of Books 1999
Shakespeare, William Romeo and Juliet 1595
Shakespeare, William Hamlet 1603
Sheffield, Rob Love is a Mix Tape 2007
Shteyngart, Gary Super Sad True Love Story 2010
Shusterman, Neal Unwind 2007
Small, David Stitches 2009
Sontag, Susan Against Interpretation. And other Essays. 1964
Spiegelman, Art Maus 1987
Stamm, Peter Blitzeis 1999
Stanisic, Sasa Wie der Soldat das Grammofon repariert 2006
Starling, Boris Messiah 1999
Stegner, Wallace Crossing to Safety 1987
Stegner, Wallace On Teaching and Writing Fiction 2002
Stern, Roger The Death and Life of Superman 1993
Stockett, Kathryn The Help 2009
Stoker, Bram Dracula 1897
Strubel, Antje Rávic Kältere Schichten der Luft 2007
Swift, Graham Waterland 1983
Taniguchi, Jiro Vertraute Fremde 1998
Thompson, Craig Blankets 2003
Tobe, Keiko With the Light: Raising an Autistic Child 2000 bis 2010
Toews, Miriam Swing Low: A Life 2000
Toews, Miriam A Complicated Kindness 2005
Tolstoi, Leo Anna Karenina 1873
Tschechow, Anton Die großen Dramen 1895 bis 1901
Ueland, Brenda If you want to write 1938
Updike, John Rabbit, Run 1960
Updike, John Rabbit at Rest 1990
Updike, John The Early Stories: 1953 – 1975 2003
Urquhart, Jane The Underpainter 1997
Vennemann, Kevin Nahe Jedenew 2005
Verne, Jules In 80 Tagen um die Welt 1873
von Goethe, Johann Wolfgang Faust I 1808
von Steinaecker, Thomas Wallner beginnt zu fliegen 2007
von Stuckrad-Barre, Benjamin Livealbum 1999
von Stuckrad-Barre, Benjamin Remix. Texte 1996-1999. 2001
von Stuckrad-Barre, Benjamin Festwertspeicher der Kontrollgesellschaft. Remix 2. 2004
von Stuckrad-Barre, Benjamin Was. Wir. Wissen. 2005
Wallace, David Foster A supposedly fun Thing I’ll never do again 1996
Walls, Jeannette The Glass Castle 2005
Walser, Martin Ehen in Philippsburg 1957
Walser, Robert Jakob von Gunten 1909
Wilder, Thornton Our Town 1938
Winick, Judd Pedro and me 2000
Winthrop, Elizabeth Hartley December 2008
Wolfe, Thomas Look Homeward, Angel 1929
Wolfe, Thomas You can’t go home again 1940
Wood, James How Fiction works 2008
Yates, Richard Revolutionary Road 1961
Yoshimoto, Banana Kitchen 1988
Yoshimoto, Banana Amrita 1994
Zusak, Markus The Book Thief 2005

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