Batwoman

Schwule und lesbische Superhelden: Graphic Novels zur Comic-Ausstellung „SuperQueeroes“ (Schwules Museum, Berlin)

Bara-Manga von Gengoroh Tagame, ausgestellt im Schwulen Museum

„My brother’s Husband“, Manga von Gengoroh Tagame, ausgestellt im Schwulen Museum

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Seit 2008 lese ich Graphic Novels und Superhelden-Sammelbände; gelegentlich auch Manga. Ich gebe aktuelle Empfehlungen, schreibe fürs Comic-Ressort des Berliner Tagesspiegel und spreche bei Deutschlandradio Kultur. Mich freut, dass ich 2008 nur zum Vergnügen, vor allem beim Bahnfahren, „Superman“-Comics las – doch heute die Feuilletons und Redaktionen, für die ich arbeite, immer wieder sagen: „Spannendes Thema! Mehr davon.“

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Wordpress Kate Kane Renee Montoya Greg Rucka The Question Batwoman

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vom 22. Januar bis zum 26. Juni 2016, im Schwulen Museum Berlin (Lützowstraße 73):

SuperQueeroes – Unsere LGBTI*-Comic-Held_innen

„Zum ersten Mal widmet sich in Deutschland ein Museum dem vergleichsweise neuen Thema „queere“ Comics: also Comics mit LGBTI*-Charakteren. Der Fokus liegt dabei auf „Superheld_innen“, womit nicht nur die gängigen Supermänner und -frauen gemeint sind, die im US-amerikanischen Mainstream-Comic in den letzten Jahren Coming-out-Geschichten erlebt haben. Vielmehr geht es auch darum zu zeigen, wie heroisch Alltags-Storys von LGBTI*-Menschen sein können, die sich in einer heteronormativen Welt – auch einer von Zensur und Codes dominierten Comic-Welt – durchsetzen mussten bzw. immer noch müssen.

[…die Ausstellung zeigt] sowohl in Europa bekannte Künstler_innen wie Tom of Finland, Alison Bechdel, Ralf König, Wolfgang Müller, Gengoroh Tagame, Nazario oder Howard Cruse, als auch Künstler_innen wie Megan Rose Gedris, Erika Moen und Kylie Summer Wu.

Kurator_innenteam: Michael Bregel, Kevin Clarke, Natasha Gross, Hannes Hacke, Justin Hall, Markus Pfalzgraf, Mario Russo.  Ausstellungsdesign: Matthias Panitz“

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Schwules Museum Berlin, lgbt comics

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Am Montag stellte Kurator und Politikjournalist Markus Pfalzgraf in einem knapp einstündigen Vortrag große Pioniere, persönlichere Fundstücke und internationale aktuellere Cartoons, Projekte und Reihen vor:

Pfalzgraf ist Autor von „Stripped: The Story of Gay Comics“ (Bruno Gmünder, 2012)

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Ein sympathischer, ausgewogener, gut präsentierter Querschnitt. Pfalzgraf sprach recht nüchtern-kuratorisch – als Literaturkritiker dachte ich an vielen Stellen: „Sag nochmal laut, wie toll, komplex oder blöd-sexistisch viele dieser Titel sind. Mehr Leidenschaft, mehr Wertung, mehr Kritik!“ Wir haben unterschiedliche… Betriebstemperaturen.

Ich bin gewohnt, dass immer wieder „Wer will das lesen?“-Debatten ausbrechen um queere Figuren, Minderheiten, Repräsentation, Sichtbarkeit im Mainstream: Jede Woche lese ich neue Essays und Artikel über… einen schwarzen Spider-Man, eine muslimische Ms. Marvel, Frauen in Videospielen und „Star Wars“, transsexuelle Figuren in US-Serien, schwarze Preisträger*innen bei den Oscars. Immer wieder fragen Laien, Freunde, konservative Kritiker*innen: Was ändert das? Wem hilft das? Warum ist das wichtig?

Ich bin gewohnt, dass jede nicht-weiße, nicht-heterosexuelle Figur eine solche Grundsatzdebatte eröffnet – und war überrascht, dass Vortrag und Ausstellung im Schwulen Museum stattdessen recht nüchtern zeigen: Früher gab es kaum queere Figuren. Heute langsam immer mehr.

Die Hintergründe, Debatten, Marktmechanismen, Widerstände, die großen Sinnfragen – „Was ‚bringt‘ eine lesbische Batwoman?“, „Warum wandten sich Superhelden-Comics lange Zeit vor allem an weiße, junge, heterosexuelle Männer?“ etc. – sind für mich täglich so präsent… ich wünschte, die Ausstellung würde mehr über Protest und (Selbst-)Zensur, Angst und Widerstand, Verlage und Zielgruppen erzählen.

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Vielleicht passiert das während Führungen. Die nächsten Termine:

  • Samstag, 13. Februar um 16 Uhr Führung zu „Superqueeroes“
  • Donnerstag, 18. Februar um 18 Uhr
  • Samstag, 27. Februar um 16 Uhr Führung zu „Superqueeroes“

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schwules museum berlin, markus pfalzgraf

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Ich kenne das Schwule Museum seit letztem Sommer und einer Lesung von Freund, Autor, Disability-Experte Kenny Fries. Helle Räume, engagierte Mitarbeiter. Das „SuperQueeroes“-Veranstaltungsplakat stieß mich ab: amateurhafte Figuren, 90er-Jahre-Copy-Shop-Ästhetik. Doch die Ausstellung selbst ist einladend, professionell.

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Spielfiguren des Marvel-Superhelden-Teams "Alpha Flight"

Spielfiguren des Marvel-Superhelden-Teams „Alpha Flight“

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europäische LGBT-Graphic-Novels

europäische LGBT-Graphic-Novels

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Superheld*innen-Aufsteller von Imke Schmidt und Ka Schmitz

Superheld*innen-Aufsteller von Imke Schmidt und Ka Schmitz

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Text zum Mainstream-Superhelden-Bereich der Ausstellung

kuratorischer Text zum Mainstream-Superhelden-Bereich der Ausstellung […alle Schilder und Beschriftungen sind zweisprachig.]

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nur kurz, als Liste:

LGBT-Graphic-Novels, die ich empfehlen kann:

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ALISON BECHDEL: „Fun Home“ (autobiografische Graphic Novel, 2006)

HOWARD CRUSE: „Stuck Rubber Baby“ (autobiografische Graphic Novel, 1996)

JUDD WINNICK: „Pedro and Me“ (autobiografische Graphic Novel, 2000)

SARAH LEAVITT: „Tangles: A Story about Alzheimer’s, my Mother, and me“ (autobiografische Graphic Novel, 2010. Deutscher Titel „Das große Durcheinander“)

DAVID SMALL: „Stitches“ (autobiografische Graphic Novel, 2009)

Fun Home. A Family Tragicomic: Eine Familie von Gezeichneten  Stuck Rubber Baby  Pedro and Me: Friendship, Loss, and What I Learned  Tangles: A Story About Alzheimer's, My Mother, and Me  Stitches: A Memoir

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GREG RUCKA: „Gotham Central: Half a Life“ (Batman-Comic mit lesbischer Polizistin)

…und die „Batwoman“-Reihe: Band 1 bis 4 sind besonders gelungen. Band 0 war etwas hakelig/mühsam.

Gotham Central, Vol. 2: Half a Life  Batwoman, Vol. 1: Hydrology  Batwoman, Vol. 2: To Drown the World  Batwoman, Vol. 3: World's Finest  Batwoman, Vol. 4: This Blood Is Thick

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solide, aber mit deutlichen Schwächen:

NICOLE J. GEORGES: „Calling Dr. Laura“ (autobiografische Graphic Novel, 2013)

ELLEN FORNEY: „Marbles: Mania, Depression, Michelangelo and me“ (autobiografische Graphic Novel, 2012)

Calling Dr. Laura: A Graphic Memoir  Marbles: Mania, Depression, Michelangelo, and Me

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überbewertet, keine Empfehlung:

TERRY MOORE: „Strangers in Paradise“ (halb Thriller, halb Seifenoper, viel Comedy: zwei ungleiche Freundinnen und ihre ständig wechselnden Gefühle füreinander)

MATT FRACTION: „Sex Criminals“ (heterosexuelles Paar merkt, dass sie beim Sex die Zeit anhalten können: sympathischer Comedy-Thriller – doch nicht halb so alternativ, originell oder tiefgreifend, wie sich Autor Matt Fraction das wohl wünscht/vorstellt.)

JULIE MAROH: „Blue is the warmes Colour“ (platte Figuren, einfallslose Konflikte: wirkt wie aus den 80ern.)

NOELLE STEVENSON: „Lumberjanes“ (Kinder-Comic über junge, teils queere Pfadfinderinnen und allerlei Geheimnisse. Viele Fans, aber einfallsloser und oft sehr kitschiger magischer Realismus, viel seichtes „Girl Power“-Gerede)

Strangers in Paradise, Pocket Book 1  Sex Criminals, Vol. 1: One Weird Trick  Le bleu est une couleur chaude  Lumberjanes, Vol. 1: Beware the Kitten Holy

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heterosexuelle Figuren – aber ein recht queerer, alternativer Blick auf die Welt:

YUKI KODAMA: „Sakamichi no Apollon“ (Manga-Reihe, 10 Bände, 2008 bis 2012, längere Empfehlung hier)

DANIEL CLOWES: „Ghost World“ (Graphic Novel, 1998)

Sakamichi No Apollon: 1  Ghost World

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Snapshots der anderen aktuellen Ausstellungen im Schwulen Museum:

schwules Museum Berlin

Frauen in Comics: Empfehlungen 2015

frauen im comic 2015

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13 US-Comics mit Frauen in der Hauptrolle, die mich begeistern:

Lazarus, Vol. 1: Family  Fun Home. A Family Tragicomic: Eine Familie von Gezeichneten  Ghost World  Queen and Country: The Definitive Edition, Vol. 1  Saga, Volume 1
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Alias, Vol. 1  Catwoman, Vol. 2: Crooked Little Town  Wonder Woman: Down to Earth  Gotham Central, Vol. 2: Half a Life  Batwoman: Elegy
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Promethea, Vol. 1  Ms. Marvel, Vol. 1: No Normal  She-Hulk, Vol. 1: Law and Disorder

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20 neue US-Comicreihen, 2015 gestartet oder als Sammelband erschienen, angelesen und gemocht:

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Black Canary

Black Canary, Vol. 11: Brenden Fletcher & Annie Wu:

„Black Canary“

DC Comics: Superheldin/Rockstar und ihre Band sind auf Tour… und treffen auf Gangster und Ninjas. Ich mag die Figur aus „Green Arrow“-Comics und freue mich, dass sie auch ohne männlichen Anhang funktioniert.

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injection
Injection, Vol. 1 2: Warren Ellis & Declan Shalvie, Jordan Bellaire:

„Injection“

Image Comics: Vor einigen Jahren haben fünf Wissenschaftler*innen – selbstbewusst? größenwahnsinnig? absichtlich oder nicht? – die Welt verschlimmbessert. Jetzt, wo alles aus den Fugen gerät, müssen sie entscheiden, wie sie helfen können. Psychologie/Horror/Politik.

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Archie
Archie, Vol. 13: Mark Waid & Fiona Staples:

„Archie“

Archie Comics: Seit 70 Jahren erzählen die US-Archie-Comics drolligen Alltag an einer High School in Riverdale. Die verwöhnte Veronica, die herzige Betty, der höfliche Archie, sein gefräßiger Kumpel Jughead… Waids Neuauflage ist kantiger, zeitgemäßer, minimal erwachsen. Aber immer noch: nostalgisch-harmloser All-American High-School-Kitsch.

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paper girls
Paper Girls #14: Brian K. Vaughan & Cliff Chiang:

„Paper Girls“

Image Comics: Halloween 1988, in einer US-Kleinstadt in Ohio. Vier Mädchen, die auf Fahrrädern die lokale Zeitung austragen, machen eine Entdeckung. Wollen Außerirdische die Erde erobern? Nostalgischer Comic im „Die Goonies“- und „Der Frühstücksclub“-Stil.

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heart in a box

Heart in a Box5: Kelly Thompson & Meredith McClaren:

„Heart in a Box“

Dark Horse: Magischer Realismus, etwas kitschig. Eine junge Frau mit Liebeskummer wünscht sich, sie hätte kein Herz mehr. Ihr Herz landet in sieben Teilen bei anderen Menschen – und sie zieht los, alle Teile zu finden.

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chilling adventures of sabrina
Chilling Adventures of Sabrina6: Roberto Aguirre-Sacasa & Robert Hack:

„The Chilling Adventures of Sabrina“

Archie Comics: Auch Sabrina The Teenage Witch gehört zu den Archie-Figuren. Nach dem Erfolg des tollen Zombie-Comics „Afterlife with Archie“ wird ihr Hexen-Alltag noch einmal neu erzählt – als düsteres 60er-Jahre-Horror-Drama. Wirkt angestaubt – aber die Kritiken sind großartig, und der Autor toll.

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bitch planet
Bitch Planet, Vol 1: Extraordinary Machine7: Kelly Sue DeConnick & Valentine de Landro:

„Bitch Planet“

Image Comics: „Orange is the New Black“… im Weltall. Ein Frauengefängnis in der Zukunft: Frauenbündnisse, Machtkämpfe, Unterdrückung. Ich mag Kelly Sue DeConnicks „Captain Marvel“ nicht und denke auch hier: gut gemeint. Aber träge erzählt?

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männliche Hauptfiguren oder Teams:

providence

Providence #18: Alan Moore & Jacen Burows:

„Providence“

Avatar: Die Horror-Geschichten von H.P. Lovecraft, neu vermischt zu einer großen, atmosphärischen Meta-Geschichte über Horror, Alltag und die US-Ostküste. Wirkt anspruchsvoll, literarisch.

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We stand on Guard
We Stand On Guard #19: Brian K. Vaughan & Steve Skroce:

„We stand on Guard“

Image Comics: Das Jahr 2124. Was passiert, wenn die übermächtige USA versucht, Kanada zu erobern? Politische Parabel mit Parallelen zum Nahen Osten.

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royals masters of war
The Royals: Masters of War 10: Rob Williams & Simon Colleby:

„The Royals: Masters of War“ (Sechsteiler, abgeschlossen)

Vertigo: Was, wenn die britischen Royals Superkräfte hätten? Könnten sie den zweiten Weltkrieg entscheiden, im Alleingang? Die Kritiken sind mittelmäßig, aber Idee, Zeichnungen und Atmosphäre sprechen mich an.

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autumnlands
The Autumnlands, Vol. 1: Tooth and Claw11: Kurt Busiek & Benjamin Dewey:

„The Autumnlands: Tooth & Claw“

Image: Ein Menschenkrieger, durch Zauberei in einer Welt gestrandet, in der anthropomorphisierte Tiere große Kriege führen. Thema und Stil sind mir zu schwülstig – aber ich halte viel von Autor Kurt Busiek, und bin gespannt, was er hier will/versucht.

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Luther Strode
The Legacy of Luther Strode #112: Justin Jordan & Tradd Moore:

„The Legacy of Luther Strode“ (Fortsetzung zweier Bände von 2012/13)

Image Comics: greller, hyperstilisierter, ironischer (?) Action-Fantasy-Comic voller Kämpfe und Duelle in der Großstadt. Ich bin nicht sicher, ob es mehr sein will als John Woo/Tarantino.

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two brothers
Two Brothers13: Fábio Moon, Gabriel Bá:

„Two Brothers“ (Graphic Novel: keine Heftserie/Reihe)

Dark Horse: Die brasilianischen Zwillingsbrüder haben eines der größten und besten Bücher meines Lebens geschrieben, „Daytripper“. Ihr neues Buch handelt von Zwillingsbrüdern in Brasilien. Einer wird im Libanon erwachsen. Der andere hadert mit seiner Familie.

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Sandman Overture
The Sandman: Overture14: Neil Gaiman & J.H. Williams III:

„The Sandman: Overture“

Vertigo: Prolog zu Gaimans Kultreihe „The Sandman“: überbordende, bunte Doppelseiten voller Symbolik, Schwulst und Meta-Märchen-Mythologie-Bla. Die Kritiken sind großartig, und ich mag die alte Serie sehr, aber bisher konnte ich mich nicht aufraffen, diesen psychedelischen Bildteppich anzustieren, stundenlang.

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rasputin JFK
Rasputin Volume 1 TP: The Road to the Winter Palace15: Alex Grecian & Riley Rossmo:

„Rasputin“ (zwei Bände, dann abgeschlossen)

Image Comics: Rasputin als Unsterblicher, der immer wieder in die Geschichte eingreift. Märchenhafter, melancholischer Fantasy-Thriller.

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ales kot zero
Zero, Vol. 1: An Emergency (Zero #1)16: Ales Kot & Tradd Moore u.a.:

„Zero“

Image Comics: postmoderner, sehr verschwurbelter Agententhriller – könnte das literarischste, anspruchsvollste, komplexeste Comic dieser Liste sein… oder doch nur selbstverliebter (Grant-Morrison-hafter) Quatsch.

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wolf, ales kot
Wolf Volume 117: Ales Kot & Matt Taylor:

„Wolf“

Image Comics: Detektiv und Waisenmädchen versuchen, gemeinsam das Ende der Welt aufzuhalten. Fantasy/Horror/Noir.

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empty zone
Empty Zone18: Jason Shawn Alexander:

„Empty Zone“

Image Comics: Cyberpunk/Horror/Fantasy. Eine junge, zynische Frau kämpft in dystopischen Städten gegen Roboter und Monster.

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manifest destiny
Manifest Destiny, Vol. 1: Flora & Fauna19: Chris Dingess & Matthew Roberts:

„Manifest Destiny“

Image Comics: Die Entdeckungsreise von Meriwether Lewis und William Clark durchs US-Hinterland, erzählt als grotesk-dunkler Historiencomic mit Monstern, Geistern, Steampunk(?)-Überraschungen.

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drifter
Drifter, Volume 1: Out of the Night20: Ivan Brandon & Nic Klein:

„Drifter“

Image Comics: toll gezeichneter, aber konventioneller Sci-Fi-Western über einen Mann, gestrandet auf einem Wüstenplaneten voller Outlaws und Monster/Dinosaurier. Mittelmäßige Kritiken – aber bildgewaltig.

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aktuelle Reihen, die ich lese und empfehlen kann:

Silk, Vol. 0: The Life and Times of Cindy Moon  Spider-Woman #1  Ms. Marvel, Vol. 1: No Normal  Gotham Academy, Vol. 1: Welcome to Gotham Academy  Rat Queens, Vol. 1: Sass & Sorcery (Rat Queens Vol. 1: 1-5)
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The October Faction Volume 1 (October Faction, #1)  The Fade Out, Vol. 1: Act One  Southern Bastards, Vol. 1: Here Was a Man  Nailbiter, Vol. 1: There Will Be Blood  Sex Criminals, Vol. 1: One Weird Trick
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Jupiter's Legacy, Book One  Trees, Vol. 1: In Shadow  Copperhead: Vol. 1  Velvet, Vol. 1: Before the Living End  Lazarus, Vol. 1: Family
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Star Wars: Darth Vader Vol. 1: Vader  Star Wars: Kanan, Vol. 1: The Last Padawan  Afterlife with Archie, Vol. 1: Escape from Riverdale  Saga, Volume 1  Alex + Ada, Vol. 1
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Ich hoffe, „Injustice: Year Three“ und „Batgirl“ sind gut – habe bisher aber kein gutes Gefühl. „Squirrel Girl“ und „Rachel Rising“ habe ich begonnen, aber bin noch nicht überzeugt.

Injustice: Gods Among Us: Year Three, Vol. 1  Batgirl, Vol. 1: The Batgirl of Burnside  The Unbeatable Squirrel Girl, Vol. 1: Squirrel Power  Rachel Rising, Volume 1: The Shadow of Death
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auf der „bald lesen“-Liste:

Arrow Season 2.5  Midnighter, Vol. 1  Grayson, Vol. 1: Agents of Spyral  Hawkeye, Vol. 5: All-New Hawkeye  The Multiversity
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Wonder Woman: Earth One Vol. 1  The Twilight Children  Black Magick #1
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fünf Warnungen: überraschend fade Reihen, gelesen und nicht gemocht.

Descender, Vol. 1: Tin Stars  Wytches, Vol. 1  Lady Killer  Star Wars, Vol. 1: Skywalker Strikes  Thor, Vol. 1: Goddess of Thunder

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verwandte Links:

Underdog Literature, April 2013: 15 fresh or urgent, off-the-wall titles

Underdog Literature Apr 2013 WordPress.

Here are 15 books that caught my interest lately.

Fresh, off-beat, quirky or curious titles that might deserve more attention:

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01: RON CURRIE, jr.: „Flimsy little plastic Miracles“, 340 pages, February 2013.

02: HELEN GARNER, „Monkey Grip“, 245 pages, 1977. [Australia]

03: CHESTER HIMES, „If he hollers, let him go“, 224 pages, 1945. [Racism]

04: JULIE KIBLER, „Calling me Home“, 336 pages, 2012. [Romance / Mainstream]

05: DANA JOHNSON: „Elsewhere, California“, 304 pages, 2012.

06: KAREN BOYE, „Kallocain“, 224 pages, 1940. [Dystopia / SF]

07: JAKOV LIND, „Landscape in Concrete“, 190 pages, 1968.

08: LAWRENCE THORNTON, „Imagining Argentina“, 240 pages, 1987.

09: TYLER McMAHON, „How The Mistakes were made“, 352 pages, 2011. [Novel about a Courtney-Love-like punk / grunge singer.]

10: PETER NATHANIEL MALAE, „Our frail Blood“, 448 pages, February 2013.

11: MICHAEL KIMBALL, „Big Ray“, 192 pages, 2012.

12: STEVE ABEE, „Johnny Future“, 208 pages, 2009.

13: GOLDA FRIED, „Nellcott is my Darling“, 160 pages, 2001. [Young Adult; Toronto]

14: VIKKI WAKEFIELD, „Friday Brown“, 345 pages, 2012. [Young Adult]

15: FRANK DEFORD, „Alex. The Life of a Child“, 142 pages, 1983. [Biography / Death]

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Here are five books that made me curious enough to buy them:

01: SHUSAKO ENDO, „When I whistle“ / „Eine Klinik in Tokyo“,  273 pages, 1979. [Japanese psychological novel about the war generation]

02: NATACHA APPANAH, „The Last Brother“, 165 pages, 2007.

03: ERLEND LOE, „Naive. Super“, 208 pages, 1996. [Finnish Young Adult Bestseller]

04: DEZSő KOSTOLÁNYI, „Skylark“, 222 pages, 1924. [Hungary]

05: IRENE SABATINI, „The Boy Next Door“, 416 pages, 2009. [Zimbabwe]

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…and finally, here are three books that I read – and that were really good:

5 of 5 stars: „Batwoman: Hydrology“ (J.H. WILLIAMS III, W. HAYDEN BLACKMAN), 160 pages, 2012. The sequel, „To Drown the World“, is very good, too. If you want to start at the beginning – here’s a reading list I made for the character, from 2011.]

4 of 5 stars: TOBIAS WOLFF, „This Boy’s Life“, 304 pages, 1988. [Autobiography / Coming-of-Age]

4 of 5 stars: 05: SONALI DERANIYAGALA, „Wave“, 274 pages, March 2013. [Memoir about the 2004 tsunami]

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related Posts:

and:

LGBT Graphic Novels: Recommendations for Teens & Young Adults

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Good Graphic Novels for school libraries, teenagers and a Young Adult audience… with GLBTQ themes?

Over at „DC Women Kicking Ass“ (Link), one of my favorite feminist super-hero blogs, author/webmaster Sue opened an interesting discussion:

„A while back, I got a request for a list of LGBQT Young Adult graphic novels for a High School library.

So far I have Young Avengers, Runaways, Pedro and Me, Tough Love, Strangers in Paradise, Skim and Batwoman.

Please let me know your recommendations and I will compile a list and publish it.

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I read lots of „literary“, more serious graphic novels this winter (recommendations here, Link), so for starters, here are some strong, personal recommendations:

Inclusive, serious, engaging titles for a young audience that will work well in a school setting / book club / discussion group:

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1: JUDD WINICK, „Pedro and me“, 192 pages, 2000.

gay main character  |  HIV prevention  | activism  | reality TV  | gay-straight friendship  | Cuban immigrants  |  autobiographical

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2: ALISON BECHDEL, „Fun Home: A Family Tragicomic“, 232 pages, 2006.

lesbian narrator / main character  |  coming-of-age  | suicide  | identity politics  | family secrets  | living in the closet  |  homosexual parents  | autobiographical

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3: HOWARD CRUSE, „Stuck Rubber Baby“, 216 pages, 1995.

gay narrator / main character  |  journalism / documentary  |  coming-of-age  | civil rights  |  discrimination, politics, activism  |  1960ies small-town USA  |  pre-Stonewall

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4: DAVID SMALL, „Stitches: A Memoir“, 326 pages, 2009.

straight narrator / main character  |  throat cancer  | identity politics  |  coming-of-age | family secrets  | suicide  |  lesbian parent  |  living in the closet  |  autobiographical

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5: DAN PARENT, „Archie Comics presents: Kevin Keller“, 160 pages, 2012.

gay main character  |  middle school audience  |  coming-of-age  |  Don’t Ask Don’t Tell  |  cartoon / slice-of-life / humour  |  harmless / bowdlerized / non-sexualized

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queer-positive YA books with a focus on trauma, loss, bullying or teenage alienation:

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6: DANIEL CLOWES, „Ghost World“, 80 pages, 1998.

friendship between girls  |  alienation  |  dark humour  |  everyday life  |  post-high school career  |  small-town USA  |  hook-up culture  |  loneliness

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7: JOE KELLY, „I kill Giants“, 184 pages, 2009.

middle-school female narrator  |  alienation  |  magical realism  |  everyday life  |  friendship between girls  |  personal trauma  |  cancer  |  anger / abandonment issues

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8: SARAH LEAVITT, „Tangles: A Story about Alzheimers, my Mother and me“, 127 pages, 2010.

lesbian main character / narrator  |  Alzheimer’s  |  family secrets  |  mother-daughter-dynamics  |  loss  |  leaving for College  |  coming-of-age  |  everyday life  |  autobiographical

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9: BRYAN LEE O’MALLEY, „Lost at Sea“, 160 pages, 2003.

teenage, female main character  |  magical realism  |  coming-of-age  |  friendship  |  soul-searching  |  alienation  | road trips  |  acceptance  |  everyday life

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super-hero books with gay and lesbian heroines:

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10: GREG RUCKA, „Gotham Central: Half a Life“, 168 pages, 2005.

lesbian main character  |  police procedural  |  coming out  |  lesbian relationships  |  second-generation Puerto Ricans in the US  |  Batman  |  psychological thriller

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11: GREG RUCKA, „Batwoman: Elegy“, 176 pages, 2010.

lesbian main character  |  Batman  |  magic, monsters, horror  |  Don’t Ask Don’t Tell  |  power fantasy  |  family dynamics  |  military families  |  self-acceptance  |  loss

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in 2011, the – mediocre, crass and often poorly-written – monthly YA super-hero comic series „Teen Titans“ (Link) added a gay character, Bunker (Link). I can’t recommend the series, per se. But the character has gained a vocal following, and some media attention:

Notes from Bunker, Link (Tumblr)

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another note-worthy and worthwhile read / discussion is this (Link) letter column / exchange between Marvel writer Christos Gage (Link) and an anti-gay reader unhappy with teenage gay and lesbian characters in the „Avengers Academy“ series (Link).

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notable series / titles that I cannot recommend (because the LGBT part is marginal or the overall writing is too weak):

  • „Buffy: Season 8“ (Joss Whedon, Link)
  • „Y: The Last Man“ (Brian K. Vaughan, Link)
  • „Friends with Ghosts“ (Faith Erin Hicks, Link)
  • „Scott Pilgrim“ (Bryan Lee O’Malley, Link)

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titles I have not read myself, yet:

  • „Runaways“ (Brian K. Vaughan, Marvel Universe, Link)
  • „Young Avengers“ (Allan Heinberg, Marvel Universe, Link)
  • „Strangers in Paradise“ (Terri Moore, Link)
  • „Revolutionary Girl Utena“ (Chiho Saito, Manga, Link)
  • „Wandering Son“ (Takako Shimura, Manga, gender-nonconforming, transsexual (?) elementary school kids, Link)

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and finally: five LGBT prose novels / literary fiction for a High School audience that I enjoyed:

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