Interview: Isabel Bogdan, “Der Pfau”

Autorin Isabel Bogdann. Foto von Smilla Dankert, http://smilla-dankert.de/

Autorin Isabel Bogdan. Foto von Smilla Dankert

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Seit fast fünf Jahren folge ich Isabel Bogdan – auf ihrem Blog, bei Facebook und in den Texten ihrer journalistischen Portraitreihe „Was machen die da?“ (zusammen mit Maximilian Buddenbohm).

Isabel ist Übersetzerin von u.a. Jane Gardam und Jonathan Safran Foer. 2012 schrieb sie ein Sachbuch übers spontane Sachen-Ausprobieren („Sachen machen“, Rowohlt).

2016 kam ihr erster Roman:

„Der Pfau“, 256 Seiten, Februar 2016 bei Kiepenheuer & Witsch

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Ich liebe Isabel auf Facebook – doch ich war unsicher, ob der Roman zu mir passt: eine leichte, schrullige Verwechslungskomödie auf einem schottischen Landgut über Hausangestellte, die Teilnehmer eines Teambuilding-Seminars und einen Pfau, der auf alles einhackt, was blau glänzt, u.a. Autos.

Ich las das Buch bereits im Januar, als Presseexemplar. War überrascht, wie viel Spaß ich hatte. Empfahl es u.a. hier (Link)

…und nahm mir vor, Isabel noch vor Erscheinen des Romans zu interviewen.

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Wir tauschten Fragen und Antworten in einem Online-Dokument. „Der Pfau“ erschien und wurde zum Bestseller und Publikumsliebling. Und während mir Zeit fehlte, das Interview blogfertig zu machen, erschienen drei, vier ähnliche Texte über und mit Isabel: gute Interviews – die sich mit meinem/unserem doppeln.

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Ich bin begeistert, dass sich Isabel die Zeit nahm, so ausführlich auf meine Fragen zu antworten – obwohl sie mit dem Buch dauernd unterwegs ist – und reiche das Interview heute endlich nach.

Mein Lieblingstext und -interview mit Isabel stammt von 2013… und handelt von ihrer Arbeit als Übersetzerin. „Schreiben als Beruf“: http://schreiben-als-beruf.de/uebersetzen-belletristik-und-sachbuch-isabel-bogdan/

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Der Pfau” in einem Satz?

“Einer der Pfauen war verrückt geworden.” Das ist der erste Satz. Daraus ergeben sich ziemliche Verwicklungen.

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und Isabel Bogdan in einem Satz?

Liest, schreibt, übersetzt. Und macht gern Sachen. (“Sätze zählen” übe ich noch.)

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Very british”, sagt der Klappentext. Inwiefern?

Das Setting ist natürlich britisch – der Roman spielt in Schottland – und ich hoffe, dass die Figuren und der Ton es auch sind. Ich fand, die Geschichte braucht dieses Distanziert-Ironische, mit einer hochgezogenen Augenbraue. Ich wollte gern eine Eigenschaft mit rüberbringen, die ich an den Briten sehr liebe: dass man oft nicht weiß, wie ernst sie sich eigentlich gerade selbst nehmen. Beziehungsweise, dass es keine eindeutige Grenze zwischen Spaß und Ernst, lustig und seriös, U und E gibt, weder im Leben, noch in der Literatur.

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Ist das ein Ton/Stil, der dir im Deutschen bisher fehlte?

Ich empfinde den Ton als eher britisch, aber “das fehlt im Deutschen” klingt mir zu kategorisch. Jedenfalls habe ich nicht nach etwas gesucht, was hier fehlen würde, und dann eine Lücke geschlossen. Die Geschichte war da (weil sie im Kern wirklich passiert ist, zumindest bis dahin, dass ein Pfau blaue Sachen angriff, unter anderem Autos), und dann habe ich sie so aufgeschrieben, wie sie sich anfühlte.

Katja Lange-Müller sagte mal, “der Inhalt sucht sich die Flasche aus, in die er gefüllt werden will”. Ich weiß, dass manche Autoren erst eine Figur haben und dann nach dem Ton suchen. Ich hatte den klitzekleinen Kern der Geschichte, über den Ton habe ich dann keine Sekunde mehr nachgedacht, für mich war von Anfang an klar, dass man das nur so erzählen kann. Die Figuren habe ich mir dann nach und nach erarbeitet.

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Gibt es Film- und Literatur-Vorbilder? Auch deutsche?

Es gibt Autoren, die ich gerne lese. Aber es gibt kein Vorbild in dem Sinne, dass ich jemandem nacheifern oder ihn gar nachahmen würde. Wenn man damit antritt, so schreiben zu wollen wie XY, kann es nicht gutgehen, glaube ich. Das mache ich ja als Übersetzerin, dass ich versuche, so zu schreiben wie z.B. Jane Gardam schriebe, wenn sie auf Deutsch schriebe. Als Autorin muss man sein eigenes Ding machen.

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War es schwer, über Leute aus einer anderen Kultur zu schreiben? Was hast du recherchieren müssen, was hat dich überrascht oder dir Mühe gemacht?

Das fiel mir nicht schwer, weil ich seit über 20 Jahren immer wieder auf dem geschilderten Anwesen bin und mich quasi zuhause fühle. Ein paar Kleinigkeiten sind mir während des Schreibens aufgefallen, etwa, dass Liz dauernd Taschentücher suchte, und ich irgendwann merkte: In Großbritannien haben sie meist gar nicht solche Packungen wie wir, sondern nehmen eher Kleenexboxen. Andere Kleinigkeiten sind mir schon in Fleisch und Blut übergegangen, etwa dass man meist keine Türklinken, sondern Drehknäufe hat und bei Fenstern die untere Hälfte hochschiebt. Die Geschichte mit dem einklemmten Vogel zwischen den Scheiben ist mir selbst passiert. Daher musste ich nicht drüber nachdenken, dass schottische Fenster anders geöffnet werden als deutsche.

Ich habe natürlich ein bisschen was über Pfauen nachgelesen. Und bei den Namen hat mir meine englische Kollegin Katy Derbyshire geholfen, da wäre ich unsicher gewesen, welcher Name zu welcher Altersgruppe und sozialen Schicht passt. Der erste Name, den sie mir für Aileen vorgeschlagen hat, war zufällig der tatsächliche Name der Haushaltshilfe im tatsächlichen Anwesen – da wusste ich, dass sie ein gutes Gespür für „passende“ Namen hat.

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Was ist die größte Gemeinsamkeit mit dem realen schottischen Gut – und was die größte Freiheit, die du dir genommen hast?

Es gibt dieses Anwesen und die Cottages am Fuße der Highlands, eine Dreiviertelstunde nördlich von Dundee. Der schiefe Fußboden ist allerdings in der Nursery, nicht im Waschhaus. Es gibt den Hot Tub, das Trampolin, das Eishaus und die verfallene Kapelle, die man nur findet, wenn man weiß, wo sie ist. Es gibt einen Westflügel, der allerdings ein oder zwei Zimmer weniger hat, und dort hängt ein Stich “The weighing of the deer”, der im Roman “The weighing of the birds” heißt. Das ist also alles fast eins und eins die Realität. Die Personen und 98 Prozent der Geschichte hingegen sind erfunden.

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Lesen deine Vermieter/die Hausherren das Buch?

Sie können leider kein Deutsch. Und wieso sollte ein britischer Verlag ein deutsches Buch übersetzen lassen, das in Schottland spielt? Ich hätte mich natürlich gefreut, wenn sie es lesen könnten. Ich habe ihnen auch ein Exemplar geschickt, damit sie wenigstens sehen können, wie schön es geworden ist.

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Die meisten Männer im Buch sind eher dusslig. Die Frauen kommen viel besser weg: Hausmädchen Aileen ist etwas glanzlos, Chefin Liz verbiestert. Aber warum führt das Buch Männer in ihrer Unbeholfenheit vor – während die Köchin, die Seminarleiterin und die Lady keine besonderen komödiantischen Schwächen haben?

Oh, findest du? Der Lord ist ein wenig verpeilt, aber Jim, Andrew, David und Ryszard sind doch allesamt nicht dusslig oder unbeholfen. David ist nur ein wenig schüchtern. Bernard mochte ich am Anfang nicht besonders, aber am Ende tat er mir eigentlich mehr leid. Ich mag sie inzwischen alle sehr. Bernard hat seine unbeholfene Szene, ebenso wie Liz mit dem Viehgatter. Jim interessiert sich für alles mögliche und kann auch noch singen! Andrew lässt sich überhaupt nicht verbiegen, er ist (bei aller Unentspanntheit) eigentlich viel souveräner als die Chefin. Ich finde die Männer insgesamt nicht dussliger oder unbeholfener als die Frauen.

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Wie hast du die Figurenzahl und ihr Verhältnis erarbeitet: Wurden unterwegs Figuren gestrichen oder mit anderen Eigenschaften belegt – oder wusstest du von Anfang an: DAS ist mein Ensemble?

Anzahl und Konstellation standen ziemlich von Anfang an. Individuelle Eigenheiten und Charakteristika haben sich dann nach und nach entwickelt. Ryszard war anfangs zwei Personen, einer für die Arbeiten im Wald, einer für den Laden. Und irgendwann hatte Aileen ganz kurz ein Kind, das immer mal wieder durch die Szenerie geistern und in unpassenden Augenblicken auftauchen sollte, aber das habe ich dann doch wieder gestrichen.

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Das Buch endet on a Whimper, nicht with a Bang. Warum eskaliert die Lage nie?

Warum sollte sie? Wir sind in Großbritannien. Außerdem fand ich es spannender (und auch realistischer, falls man denn von einer realistischen Story ausgehen möchte), wenn am Ende … jetzt will ich nicht so viel ausplaudern.

Mit einem Knall kann ja jeder. Ich bin auch nicht so der Typ fürs Eskalieren, und glaube auch, dass im Leben viel weniger eskaliert und viel mehr verschwiegen, unter den Teppich gekehrt und leise verhandelt wird.

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Ich kenne deine Blogposts – und habe mehr sprachliche Preziosen erwartet, mehr Worte und Wendungen wie „kennte“ oder „sämig“. Hast du dich zurückhalten müssen?

Ey! Es gibt barst und buk, Kokolores, schlankerhand und schlechterdings und sogar ein veritables fürderhin. Und das sind nur die, die mir spontan einfallen. Man darf es mit sowas ja auch nicht übertreiben, es soll ja kein “Seht mal her, was für Wörter ich kenne” werden. Wenn man ungewöhnliche Wörter einstreut, dann da, wo sie sich organisch ergeben.

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Der Pfau, Isabel Bogdan

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Ist der Roman „middle-brow“? Unterhaltungsliteratur? Ein wenig leichter/softer als gängige literarische Romane?

Ach, schwierige Frage. Aber eine, die immer wieder kommt und die eigentlich jemand anders beantworten muss als ich. Es kommt mir vor, als hätte man hierzulande ein dringendes Bedürfnis nach Schubladen, und zwar am allerliebsten nur zwei: E und U. Tatsächlich wurde das Manuskript von ein oder zwei Verlagen abgelehnt, weil sie es zwar mochten, aber nicht wussten, wo sie es einsortieren sollten. Und dann wird gleichzeitig ganz neidisch nach Großbritannien und in die USA geguckt, wo man das nicht so braucht.

Der Pfau ist sicher keine große Auseinandersetzung mit einem der drängenden Probleme unserer Zeit. Er erzählt eine unterhaltsame Geschichte, ist dabei aber hoffentlich nicht doof.

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Auf Social Media sagst du oft: “Alle bekloppt”, wenn sich Menschen zu kleinlich, hysterisch oder stolz verhalten – sich in etwas hineinsteigern. Im Buch werden die Figuren belohnt, die einen kühlen Kopf bewahren, nicht gleich das Schlimmste erwarten. Pragmatiker, Schweiger-und-Genießer, Handwerker, Leute, denen Macht und Prestige egal sind.

Ich habe keine konkrete Frage – doch nach allem, was ich von dir kenne, würde ich sagen: Wenn Isabel ein Anliegen hat, dann, dieses Menschenbild zu zeigen. Leute zu ermutigen, einen Gang runter zu schalten.

Oh! Darauf war ich noch nicht gekommen, aber das nehme ich gern als Kompliment an. “Alle mal lockermachen” ist ein gutes Anliegen. Klappt ja bei den Figuren nicht immer, wie auch sonst im Leben. Tatsächlich geht es mir aber auch in der Literatur oft auf die Nerven, wenn Figuren sich in etwas hineinsteigern oder sich immer tiefer in Lügen verstricken.

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Wirst du jetzt mit Pfauen-Quatsch bombardiert, von Freunden und Lesern? Magst du Pfauen?

Ich habe schon eine ziemliche Sammlung: dreimal Schleich, vier Glitzerpfauen zum Anklipsen, zwei Keramikschälchen, schachtelweise Pralinen in Pfauenpapier, ein Tuch, Kniestrümpfe, Cocktailspieße, ein Geschirrtuch, Federn, unzählige Postkarten, Bücher …

Ich freue mich wahnsinnig über diese Gesten. Teilweise kommen die Dinge von Leuten, die ich nur aus dem Internet kenne. Das rührt und freut mich ehrlich, auch wenn ich dem x-ten Plastikpfau vermutlich nicht mehr dieselbe genuine Liebe entgegenbringen werde. Ich ahne, dass es in einer Art komischer Verzweiflung enden wird. Denn nein, ich bin sonst kein besonderer Pfauenfan.

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Was hast du gebraucht, um dieses Buch zu schreiben: Mut? Zeit? Erfahrung? Warum jetzt – und nicht vor fünf Jahren? Oder vor 15?

Ich habe eine Kurzgeschichte geschrieben, nachdem meine schottischen Freunde mir diese Geschichte vom verrückten Pfau erzählt hatten. Die fand ich so abgefahren, dass ich sie erzählen wollte. (Mit ihrer Erlaubnis natürlich.)

Und dann habe ich sie beim Hamburger Förderpreis eingereicht, und weil sie unfertig war, kackfrech “Romananfang” drübergeschrieben. Und tatsächlich einen Preis bekommen – da fand ich, jetzt muss ich wirklich einen Roman daraus machen.

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War das dein erstes Manuskript?

Mein erster Roman, ja. Vorher ist ja schon “Sachen machen” erschienen, aber das hat sich quasi von allein geschrieben. Ich habe alle zwei Wochen etwas unternommen und es dann sofort aufgeschrieben. Die Texte erschienen alle zwei Wochen im Culturmag. Und irgendwann war ein Buch voll. Ein ganzer Roman ist doch etwas ganz anderes.

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Hast du nebenher übersetzt? Wochen- und phasenweise? Oder hast du täglich an Manuskript und an Übersetzungen gearbeitet?

Eine Zeitlang habe ich es parallel versucht, dann aber bald gemerkt, dass es nicht ging. Ich kam überhaupt nicht voran. Für die Übersetzungen hatte ich Abgabetermine, die gingen also immer vor, und am Pfau tat sich lange sehr wenig bis gar nichts.

Irgendwann habe ich mir dann eine Agentin gesucht und sie gebeten, die Peitsche zu schwingen. Und weil es dann immer noch nicht besonders gut ging, habe ich mir ein gutes halbes Jahr freigenommen, um in Ruhe schreiben zu können.

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Wie unterscheiden sich diese Arbeitsphasen? Was hast du mitnehmen können – ins Schreiben, vom Übersetzen? (Und: umgekehrt?)

Ich glaube, als Übersetzerin lernt man sprachliche Genauigkeit und ein Gefühl für die unterschiedlichen Tonlagen, die unterschiedliche Geschichten brauchen, für Rhythmus und Sound. Das hat mir sicher geholfen, auch was das eigene Selbstbewusstsein angeht – ich dachte, vielleicht schaffe ich es nicht, vielleicht scheitere ich, aber dann wird es nicht an der sprachlichen Gestaltung liegen, da fühlte ich mich in relativ sicherem Fahrwasser. Und was man beim Übersetzen auch lernt: Andere Autoren kochen auch nur mit Wasser. Das ist beruhigend zu wissen. Unsicher war ich eher in der Gestaltung der Figuren und dem Entwickeln der Geschichte. Ich hatte, anders gesagt, die Angst vorm leeren Blatt, die man beim Übersetzen nicht hat.

Umgekehrt kann das Schreiben auch das Übersetzen befruchten, weil es einen die Freiheit lehrt. Als Übersetzer neigt man manchmal dazu, zu sehr am Original zu kleben; durch das Schreiben lernt man, dass es darum geht, am Ende einen guten deutschen Text produziert zu haben. Und der ist eben nicht immer so nah wie möglich am Original.

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Sind Lesungen neu für dich – kommt mit Erscheinen des Romans viel Unerwartetes auf dich zu? Oder kennst du vieles schon aus deiner Arbeit als Übersetzerin?

Als Übersetzerin wird man verblüffend selten zu Lesungen eingeladen. Dabei interessiert es die Leute meist sehr, sobald wir erstmal anfangen, zu erzählen.

Ich hatte einige Lesungen mit “Sachen machen” und habe auch gelegentlich als Übersetzerin gelesen. Aber eine so umfangreiche Lesereise, wie ich sie jetzt mache, ist neu, und ich finde es toll! Buchhändlerinnen und Buchhändler sind wirklich super, sie machen ihre Arbeit mit so viel Leidenschaft und Begeisterung, und ich habe immer den Eindruck, das Verhältnis zwischen Buchhändlern und ihren Kunden ist ein ganz besonderes, sehr persönlich und herzlich. Und dann bauen sie manchmal ganze Bogdan-Altäre mit meinen Übersetzungen und eigenen Büchern, sie dekorieren Pfauenfedern im Schaufenster, spendieren Shortbread und Whisky zur Lesung, das ist alles wirklich rührend.

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Warum ist “Der Pfau” so viel besser als J.K. Rowlings “A Casual Vacancy”?

Ist er? Ich habe es nicht gelesen. Kann man das überhaupt vergleichen?

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Beides sind tragikomische Possen mit neurotischen Figuren und sehr vielen Verwechslungen. Aber Rowling wirkte beim Erzählen oft zu verkrampft, gewollt. „Der Pfau“ ist flinker.

Das drucke ich mir gleich aus und hänge es mir über den Schreibtisch.

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ISABEL BOGDAN, “Der Pfau”

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Der Pfau

Eine – sehr ruhige – Komödie über eine Gruppe britischer Banker und ihre schnippische Chefin, die während einem Teambuilding-Workshop in einem schottischen Herrenhaus eingeschneit werden. Draußen läuft ein Pfau umher, der auf alles pickt, das blau-metallisch glänzt. Eine Satire – aber nicht grell, laut, überdreht. Ein Zwischendurch-Buch – aber ohne Kitsch. Die Figuren sind nicht allzu tief – doch ich nehme Bogdan das britische Setting ab (gute Arbeit!). Es gibt viele Passagen, die mir zu erklärend oder redudant sind: ein Middlebrow-Unterhaltungsroman, der an keiner Stelle weh tut und der vielleicht 20 Seiten kürzer sein könnte.

Aber: Das hier hat so viel Geist, Schmiss, Charme, eine so entspannte, angenehme Grundhaltung… Ich war für fünf, sechs Stunden gern mit diesen Leuten auf diesem Landsitz. Leicht – aber klug, und gut. Empfehlung!

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