Month: May 2013

Literatur Futur – neue Formen der Literaturvermittlung [Mai 2013, Hildesheim]

litfutur - neue formen der literaturvermittlung, hildesheim.

Am 24. und 25. Mai 2013 luden Guido Graf (Link) und 30 Studierende der Universität Hildesheim (Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus / Kulturwissenschaften und Ästhetische Kommunikation) zu einer Tagung ein… über Literaturvermittlung in digitalen Zeiten:

  • Wie verändert das Netz unser Lesen?
  • Welche Räume, Bühnen, Verstärker helfen Literatur?
  • Wird’s jetzt toll, klug, besser? Oder brechen die alten Netze weg?

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Heute – am zweiten Tag der Konferenz, um 16 Uhr – spreche ich mit Karla Paul (von Lovelybooks) und Alexander Viess (vom Börsenverein des deutschen Buchhandels) auf dem Podium “Partizipative Formen der Buchrezeption” über Buchtipps, Buchblogs, Empfehlungen… und besseres Lesen mit und im Netz:

“Wer ein Buch zuklappt, verlässt nicht zwangsläufig die Welt zwischen seinen Deckeln. Bücher klingen nach, regen an, sie werden kritisiert, zitiert, empfohlen, bewertet, geteilt. In den Echokammern des Internets bekommt die Stimme des Lesers ein immer größeres Gewicht. Ein Gespräch über Buchcommunities, Leserblogs und das Phänomen Social Reading.”

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Außerdem bin ich heute – den ganzen Tag über – Liveblogger, und halte (hier, in diesem Blogpost, immer aktualisiert) ein paar Statements, Fragen, Ideen aus den anderen Veranstaltungen und Panels fest.

Tagesaktuelle Tweets, Zwischenrufe, Fotos gibt’s auch bei Twitter – unter dem hashtag #litfutur (Link).

Updates? Runterscrollen!

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Die Teilnehmer / Gäste:

und – als “Literarische Boygroup”  Text, Drugs & Rock’n’Roll – Hildesheim-Alumni

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[Updates folgen. Ladet die Seite neu, in den nächsten Minuten!]

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10 Uhr

Futur II – Es wird erzählt worden sein

Ist der Literaturbetrieb imstande, sich selbst neu zu erfinden? Welche Verschiebungen stehen uns im Beziehungsgefüge seiner Akteure und Institutionen bevor? Ausgehend von einer Soundlecture werden Unsicherheitskompetenzen erprobt, Antworten skizziert und Perspektiven auf das, was kommen kann, entworfen.

Mit

Rabea Edel, Hauke Hückstädt, Johannes Ismaiel-Wendt, Kathrin Passig und Alexander Vieß

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Statements vom Panel:

“Wer braucht Zukunft? Jugend braucht Zukunft. Alter braucht Zukunft. […] Verteidigung braucht Zukunft. Herkunft braucht Zukunft. Österreich braucht Zukunft. Paderborn braucht Zukunft. […] Vinyl braucht Zukunft. Geschichte braucht Zukunft.”

(Johannes Ismaiel-Wendt – als Sound-Lecture / Performance)

“Zukunft ist nichts Neues. Die Metaphern der Zukunft sind nichts Neues.”

(Johannes Ismaiel-Wendt – als Sound-Lecture / Performance)

“Ich las, dass das Feuilleton ‘vielleicht an Bedeutung gewinnen könnte’ – ‘Orientierung bietet’ in diesem Dschungel, in dem es ‘so viel Schlechtes gibt’.”

(Johannes Ismaiel-Wendt – als Sound-Lecture / Performance)

“Es ist ja relativ hipp im Moment, über Technik als Akteur zu reden – z.B. Drohnen, die eigenmächtig irgendwelche Handlungen übernehmen / vollziehen.”

(Johannes Ismaiel-Wendt)

“Lesungen, in Deutschland / Österreich / Schweiz… kommt mir immer noch vor wie Ordnungsamt. Ich MUSS relativ schlecht sitzen. Das Publikum hüstelt. Die Luft ist schlecht. Das Mikrofon fiepst: Ich möchte Räume, die nicht ausgrenzen. Die gut klingen. Die Kommentarfunktionen haben. Die das Lese-Erlebnis zu Hause bei WEITEM übertreffen. […] Und ich möchte Autoren… die… nicht schuffelig sind.”

(Hauke Hückstädt – fuck, yeah!)

“Bei Filme und Serien gilt als Privatsache, was man verfolgen will – und was nicht. Bei Büchern dagegen wird noch so getan, als gäbe es Dinge, die wir ALLE verfolgen und lesen müssen. […] Soll man versuchen, den Leser zu moralisch erbauender Lektüre hin-erziehen? Oder herausfinden, was ER persönlich lesen will?”

(Kathrin Passig, über Lese-Empfehlungen)

“Mir widerstrebt die Vorstellung, dass es IRGENDWAS gibt, das man sich “AUF KEINEN FALL” entgehen lassen sollte: Als ALLE Leser von ‘lovelybooks’ oder gleich als ALLE Menschen / Leser.”

(Kathrin Passig, über Literatur-Empfehlungs-Druck / -Diktatur)

“Bei Literatur-Empfehlungen geht es immer auch ein bisschen um Macht: ‘Ich möchte, dass IHR bitte so seid, wie ich selbst bin. Es wäre eine schönere Welt für mich, wenn ihr alle das gut finden würdet, wie ich: Es gibt eben nicht DAS eine BESTE Buch FÜR ALLE.'”

(Kathrin Passig, über übergriffige / penetrante persönliche Empfehlungen)

“Sind wir Verkäufer einer Ware? Oder sind wir Überbringer von schönen Geschichten? Dieser Widerspruch zieht sich durch unsere Rolle als Literaturvermittler. Ich wünsche mir, dass wir wegkommen von dichotomen Weltsichten: Weg von den Leuten, die sagen “Alles muss neu werden!”, aber auch von den Leuten, die sagen: “Wir brauchen NUR noch kleine Buchhandlungen und kleine Verlage – alles andere ist Bullshit.””

(Alexander Viess, über das Selbstbild von Literatur-Vermittlern)

“Papier ist tot? Als Verlegerin eines Print-Magazin gehe ich da nicht mit: Papier kann, als Zukunftstechnik, genauso mit- und nachziehen.”

(Rabea Edel)

“Die Technik ist revolutionär – aber die Erzählungen sind die alten: Die Schreibmaschine hat doch AUCH nichts an Erzählungen verändert. Und die elektrische Schreibmaschine auch nicht… oder?”

(Hauke Hückstädt)

“Die Autoren, denen ich begegne, kommen mir doch recht desinteressiert am Internet vor: Die lesen mal kurz eine Mail… aber von DENEN zu erwarten, Netz-Literatur neu zu erfinden…?”

(Kathrin Passig, skeptisch)

“Das Smartphone rausholen? Als Publikum, auf einer Literatur-Veranstaltung? Das gehört sich noch nicht. Würde ich eine Twitter-Wall aufstellen… ich würde Haue kriegen. NIRGENDWO wird Technik so unterschätzt wie im Literaturbereich.”

(Hauke Hückstädt)

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11.30 Uhr

“It’s f***ing May 2013!” – Positionen zur Autorschaft von morgen

Steile Thesen gibt es viele. Aber welche Rolle spielen die Schlagworte des digitalen Wandels wie Transparenz, Partizipation und Kollaboration wirklich? In der Auseinandersetzung mit radikalen Umbruchsvisionen erörtern Gegenwartsautoren ihr Verständnis von Autorschaft.

Mit

Rabea Edel, Simone Kornappel, Sascha Lobo und Daniela Seel

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Rabea Edel, Sascha Lobo, Simone Kornappel, Moderator Victor Kuemel, Daniela Seel bei Litfutur, Hildesheim.

Statements vom Panel:

“Mein Standard-Thema: Die Zukunft von IRGENDWAS. Denn das kann man in dem Moment, in dem der Artikel geschrieben wird, nicht überprüfen: die Zukunft.”

(Sascha Lobo)

“Tatsächlich spielt Twitter bei meiner direkten Autorenschaft, wenn ich schreibe, praktisch KEINE Rolle im Schreibprozess. (Aber) ich habe schon vor einigen Jahren – 2009, 2010 – versucht, Echtzeit-Programme wie Google Docs in meine Autorenschaft / Arbeit einzubauen.”

(Sascha Lobo)

“Social Media? Für den Kontakt mit dem Leser: Dort mache ich das, was der Verlag NICHT an PR-Arbeit für mich übernimmt. Ich probiere das alles ein bisschen aus… und es hilft dem Ringsum-Effekt. Aber mit dem Schreiben selbst hat es nichts zu tun.”

(Rabea Edel)

“Ich mache das lieber in meinem Kämmerlein. Ich KANN nicht mit jemand anderem zusammen ein Gedicht schreiben. Ich ziehe mir interessante Themen und Ideen aus dem Stream und werde bei Facebook mit Links versorgt. Aber mehr passiert nicht.”

(Simone Kornappel über Input bei Facebook… und Lyrik)

“Community und Kommentare sind ganz essentiell. So ist das kook-Label entstanden, daraus ging kookbooks hervor… Die Community war für uns ein Instrument zur Selbstermächtigung. Wir hatten Feedback-Schleifen, Werkstätten, konnten uns gegenseitig fragen: “Gibt es noch Lyrik? Was kann das? Was macht das? Hat das mit uns zu tun?””

(Daniela Seel)

“Wenn ich immer nur mit mir selbst zu tun hätte… DAS wäre ja ein Scheiß!”

(Daniela Seel, über Werkstätten, Social Media, Dialoge)

“Es gibt halt unfassbar viele Besserwisser, die einem bei JEDEM Komma sagen: ‘Nein – DAS ist aber falsch.’ Dass man einen Real-Time-Spellchecker hat, daran haben wir uns gewöhnt. Aber ein Real-Time-Fact-Checker… das ist spannend.”

(Sascha Lobo, übers öffentliche Schreiben und Kommentarfunktionen WÄHREND des Schreibprozess’)

“Der Roman als geschlossenes, abgeschlossenes Werk ist gar nicht so alt… und vielleicht gerade schon wieder in Auflösung begriffen: Stell dir vor, du schreibst ein Buch, Absatz für Absatz, und veröffentlichst das immer so raus… stündlich: Absatz für Absatz.” (Sascha Lobo) – “Das wäre, für mich persönlich, eine Horrorvorstellung.” (Rabea Edel) – “Das würde auch mich völlig entgeistern und verstören. Mit einer dauernden [Echtzeit-]Kommentarfunktion käme ich überhaupt nicht zurecht. Es wäre schrecklich, im Schreibprozess noch so einen Cocktail-Party-Effekt im Nacken zu haben: Ich würde das Gedicht NIEMALS fertig bekommen.” (Simone Kornappel)

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13.45 Uhr

Von Druckerpresse bis E-Book – Der Verlag der Gegenwart und seine Zukunft

Was bedeutet es, morgen einen Verlag zu führen? Ein Gespräch über Unternehmensphilosophien und Märkte, Rückbesinnung und Neuorientierung. Und die Frage, wofür wir heute überhaupt noch Verlage brauchen.

Mit

Daniela Seel, Sascha Lobo, Jo Lendle und Kai Splittgerber

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Jo Lendle, Daniela Seel, Sascha Lobo, Kai Splittgerber, Literatur Futur, Hildesheim.

“In Zukunft müssen Verlage Bücher für Leser machen – nicht mehr für Buchhändler.”

(Kai Splittgerber)

“Wo findet Literatur statt – und was macht das mit mir? Was sind das für Räume? […] Was ist das Fixierte daran und was ist das, was sich bewegt – und ist nicht auch das Fixierte beweglich?”

(Daniela Seel)

“Der Verlag von morgen wird ein Verlag sein, den es schon gibt: Der Selbstverlag. […] Seit das Umblättern vom Wischen abgelöst ist […] sitzt der Leser dem Autor förmlich auf dem Schoß – so direkt ist der Kontakt. […] In die Läden kommt man nun ohne jede Hürde – nur heißen sie jetzt ‘Plattform’.”

(Jo Lendle)

“Das Verbessern der Texte lässt sich zukaufen… wenn einem daran liegt.”

(Jo Lendle über Self-Publishing)

Jo Lendle zitiert Clay Shirky: “Institutionen [Verlage!] versuchen, das Problem zu bewahren, für das sie die Lösung sind.”

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“Ich glaube, dass Plattformen wie der Kindle ein Übergangsphänomen sind: Ich glaube, das Lesegerät der Zukunft ist… der Browser.”

(Sascha Lobo)

“Über Bücher wird geredet… aber es wird nicht DORT [auf jeden Websites] geredet, wo die Bücher verkauft werden. Auf Facebook – diesem riesigen Social Monster – wird gesprochen. Aber nicht verkauft.”

(Sascha Lobo)

“Der Motor des Verkaufs? Das Gespräch. Facebook? Ein Gesprächsmedium. Wie findet das zusammen? Soulbooks.” [Lobos ebook-Plattform. Aber nicht DIE hier – oder?]

(Sascha Lobo)

“Hanser ist jetzt eher ein System das sich überlegt: ‘Was steht denn in Büchern drin?’, nicht: ‘Was MACHEN wir dann nachher damit?” […] Das ist die Filterfunktion der Verlage… die es in Zukunft weniger geben wird. Der Verlag nimmt sich die Aufgabe und das Recht, auszuwählen – und das ist, finde ich, die allererste und edelste und wichtigste Aufgabe.”

(Jo Lendle)

“Self-Publishing ist als Methode super… aber es gibt mir als Leser so wenig: Ich muss noch viel mehr filtern und auswählen, alleine.”

(Sascha Lobo)

“Ich glaube, dass es in Zukunft vor Weihnachten vier Bücher gibt, die alle kaufen.”

(Sascha Lobo)

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15 Uhr

Laute Leser – Partizipative Formen der Buchrezeption

Wer ein Buch zuklappt, verlässt nicht zwangsläufig die Welt zwischen seinen Deckeln. Bücher klingen nach, regen an, sie werden kritisiert, zitiert, empfohlen, bewertet, geteilt. In den Echokammern des Internets bekommt die Stimme des Lesers ein immer größeres Gewicht. Ein Gespräch über Buchcommunities, Leserblogs und das Phänomen Social Reading.

Mit

Stefan Mesch, Karla Paul und Alexander Vieß

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großer Spaß!

Guido Graf, Alexander Vieß, Karla Paul, Stefan Mesch, Lew Weisz... Foto von Clara Ehrenwerth.

twitter-feedback litfutur Stefan Mesch.

16.30 Uhr

3 x 2 – Neue Spielräume der Literaturvermittlung

Wo alte Gewissheiten erodieren, entstehen Spielräume für unerwartete Verbindungen. Eine Kirche wandelt sich zum Literaturhaus, Buchverlage investieren in soziale Medien und Selfpublishing-Autoren werden ernst zu nehmende Mitspieler im literarischen Feld. In drei intimen Gesprächsrunden diskutieren wir gemeinsam das Potenzial neuer Vermittlungsformen.

Mit

Hauke Hückstädt und Laura Klatt,

Jo Lendle und Karla Paul,

Gesine von Prittwitz und Kai Splittgerber

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gesine von prittwitz, kai splittgerber, litfutur Hildesheim.

“Auf dieser Konferenz wird immer über ‘Experten’ gesprochen. Jeder auf dem Podium ist ein ‘Experte’. Aber JEDER Leser ist ein Experte – insbesondere die Studenten der Hildesheimer Uni, die das hier organisiert haben.”

(Hauke Hückstädt)

“Ich bin es leid, dass die Literatur immer so… Ich finde, sie braucht feste Orte. Ich bin überhaupt nicht dafür, dass sie ÜBERALL hingeht: In die Schwimmbäder, in die Fabrikhallen… ich finde, die Literatur biedert sich an. Das soll sie nicht. Ich wünschte ihr mehr Selbstbewusstsein.”

(Hauke Hückstädt)

“Nicht jeder Text, nicht jeder Autor braucht die selbe Form der Lesung. Es muss verschiedene Formate geben. Was brauchen wir für DIESEN Text, für DIESEN Nachmittag, damit der Text bei den Lesern gut ankommt, und beide Seiten den Raum, Tag, Nachmittag mit einem guten Gefühl verlassen.”

(Laura Klatt)

“Ich verweigere mich grundsätzlich der Nutzung des Telefons als… Telefons.”

(Karla Paul)

“Als Feuchtgebiete rauskam, bekam ich ein Exemplar zurück geschickt von einem Leser, der mit dem Buch nicht zufrieden war: Alle Seiten waren mit Scheiße verklebt. Da hätte ich mir doch lieber die Rückmeldung am Telefon gewünscht.”

(Jo Lendle)

“Der Buchhändler fällt immer weiter weg: Man sieht ihn nicht mehr als Mensch und Berater, sondern tatsächlich einfach als Kasse – denn nur noch ganz, ganz wenige Buchhändler gibt, die mir sagen können, WAS in dem Buch steht. Man ist immer weniger gewohnt, dass man tatsächlich zu DENEN hingehen kann. Also… zu wem gehe ich? Wen ich rufe ich an? Wo habe ich den nächsten Kontakt? Zu dem, der auf dem Buch drauf steht: Der Verlag… oder aber: der Autor direkt.”

(Karla Paul)

“Die Mehrzahl der Verlage hat das dialogische Prinzip von Social Media noch überhaupt nicht verstanden.”

(Gesine von Prittwitz)

“Der Kardinalsfehler, den die Verlage und die Autoren machen, ist: Wir [Leser] wollen nicht mit einem Verlag reden. Wir wollen nicht mit einem Buch reden. Wir wollen mit einem Autor reden.”

(Gesine von Prittwitz)

“Das Self-Publishing… weil ich glaube, das war ein Bestandteil der Frage… irgendwas war da mit Self-Publishing…”

(Gesine von Prittwitz)

“Ich kenne kein für mich momentan interessantes [literarisches] Netzwerk. Ich kann mir kein interessantes [Literatur-]Netzwerk vorstellen. […] Ich glaube, es braucht vielleicht einen nächsten Technik-Sprung.”

(Kai Splittgerber)

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Underdog Literature, May 2013: 15 fresh or remarkable, off-the-wall books

Underdog Literature WordPress May 2013.

Here are 15 books that caught my interest lately.

Fresh, off-beat, quirky or curious titles that might deserve more attention:

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01: LAUREN KIRSHNER, “Where we have to go”, 336 pages, 2009. [Canada, Coming-of-Age]

02: MICHAEL DAHLIE, “The Best of Youth”, 288 pages, January 2013.

03: NOELLE REVAZ, “With the Animals”, 232 pages, 2002. [Switzerland]

04: PAUL RUSSELL, “The Unreal Life of Sergey Nabokov”, 375 pages, 2010.

05: PETER RUSHFORTH, “Kindergarten”, 224 pages, 1979.

06: ANDRÉ MAUROIS, “Climates”, 400 pages, 1928. [France]

07: CHARLES NEWMAN, “In Partial Disgrace”, 600 pages, March 2013.

08: ANDRÉ CARL VAN DER MERWE, “Moffie”, 314 pages, 2006. [South Africa]

09: FRANK NORRIS, “The Octopus. A Novel of California”, 688 pages, 1901.

10: DIANE ATHILL, “Stet. An Editor’s Life”, 256 pages, 2000. [Memoir]

11: ALEKSANDER WAT, “My Century”, 448 pages, 1977. [Memoir / Journalism; Poland]

12: KEVIN GUILFOILE, “Cast of Shadows”, 336 pages, 2005. [Sci-Fi / Thriller]

13: SALLY CLARK, “Waiting for the Revolution”, 362 pages, 2010. [Toronto]

14: CONSTANCE SQUIRES, “Along the Watchtower”, 320 pages, 2011. [Coming-of-Age]

15: ALICE ZENITER, “Take this Man”, 176 pages, 2011. [Nonfiction, France]

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Here are five books that made me curious enough to buy them:

01: JOSEPH KESSEL, “Belle de jour”, 188 pages, 1928.

02: BARBARA STAFFORD, “The Mountain Lion”, 240 pages, 1972.

03: DANZY SENNA, “Caucasia”, 413 pages, 1998.

04: JOHN LANCHESTER, “The Debt to Pleasure”, 272 pages, 1996.

05: PATRICK McGUINNESS, “The Last Hundred Days”, 384 pages, 2011. [Romania]

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…and finally, here are three books that I read – and that were really good:

5 of 5 stars: CARSON McCULLERS, “The Member of the Wedding”, 240 pages, 1946. [Coming-of-Age / Southern Fiction]

5 of 5 stars: MARIA SEMPLE, “Where’d you go, Bernadette”, 326 pages, 2012.

4 of 5 stars: 05: BARBARA DEMICK, “Nothing to envy: Ordinary Lives in North Korea”, 314 pages, 2009. [non-fiction]

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related Posts:

and:

4 for: Batman [Recommendations! Good places to start!]

4 für batman

1: Scott Snyder: “Batman, Vol. 1: The Court of Owls” [The New 52]

2: Jeph Loeb: “Batman: The Long Halloween”

3: Greg Rucka: “Batman: No Man’s Land” [a novelization of several graphic novels]

4: Scott Snyder: “Batman: The Black Mirror”

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related links:

4 für: Muttertag – Empfehlungen, Buchtipps

4 für muttertag

1: Gerbrand Bakker: “Der Umweg” (Roman)

2: Philippe Claudel (R): “So viele Jahre liebe ich dich” (DVD)

3: Philippe Grimbert: “Ein besonderer Junge” (Roman)

4: Lena Dunham (R/B): “Girls. Die komplette erste Staffel” (DVD)

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mehr Empfehlungen hier:

Gibt es – in Deutschland – gute Literaturblogs…?

Frankfurter Buchmesse 2011 WordPress

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Am 24. und 25. Mai bin ich Gast bei Literatur Futur – Neue Formen der Literaturvermittlung in Hildesheim. Beim Podium “Laute Leser” (Sa, 25. Mai, 15 Uhr. Domäne Marienburg), einem “Gespräch über Buchcommunities, Leserblogs und das Phänomen Social Reading”, treffe ich auf Karla Paul – Redakteurin bei Lovelybooks.de und Autorin von “Das Alphabet der Bücher” – und Alexander VießSocial-Media-Redakteur beim Börsenverein des deutschen Buchhandels.

Ich bespreche Bücher für ZEIT Online, Comics für den Berliner Tagesspiegel.

Ich scoute nach neuen Titeln, blogge Empfehlungen.

Ich sortiere meine Bücher bei Goodreads, verlinke und empfehle auf Facebook, schreibe Essays über Literaturkritik und Lesen, bin hin und wieder als “Experte” eingeladen

…und habe Dutzende englischsprachiger Blog- und Rezensenten-Tipps.

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Bei deutschen Bloggern aber habe ich Mühe: Wer ist empfehlenswert? Wo wird Literatur – eigensinnig, mutig, streitbar – gesichtet und bewertet? Als Tagesspiegel-Freund Johannes Schneider letzten November nach Empfehlungen fragte, hatte ich keine gute Antwort:

“Gibt es keine Literaturblogger in Deutschland?” fragte Mara Giese (rhetorisch). Katja1982 nannte den Artikel “Aufreger des Tages”. Und alle hatten eine große Empfehlung: Gesine von Prittwitz – und ihre Reihe “Steglitz stellt bibliophile Blogger vor”.

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Im Februar, als ich für Christoph Kochs Reihe “Mein Medien-Menü” meine Lese-, Netz-, TV-Gewohnheiten notieren sollte, nahm ich mir einen Abend frei, ging durch alle 39 bisherigen “Medien-Menü”-Teilnehmer, las ihre Fragebögen, öffnete alle Links, die sie empfahlen…

…und fand 21 lesenswerte neue Blogger, Websites, Anlaufstellen.

Heute – zwei Wochen vor Literatur Futur – versuche ich den selben Sprung ins Archiv mit Gesine von Prittwitz’ Fragebogen-Reihe “Steglitz stellt bibliophile Blogger vor”: Seit Herbst 2012 füllen deutschsprachige Literatur-Blogger den kurzen Fragebogen aus, geben Blog-Empfehlungen und reichen den Stab am Ende der Vorstellung an eine Kollegin / einen Kollegen weiter.

Bisher sind über 50 Folgen erschienen. Hier sind die Links / Empfehlungen aus den ersten 25. Mit einem blauen Stern* markierte Blogger kannte (und mochte!) ich bereits. Orange* markierte Blogger sind mir neu – und wandern auf meine Lese-Liste.

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Literaturblogs in Deutschland. Zusammengetragen nicht von mir – sondern von Gesine von Prittwitz / SteglitzMind Steglitz meint.

Fortsetzung folgt:

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01: Philea’s Blog – Petra Gust Kazakos (Steglitz-Interview)

rezensiert u.a.: Gerald Clarke: “Truman Capote” (Biografie), Arthur Schnitzler: “Traumnovelle”, Steffen Kopetzky: “Grand Tour oder die Nacht der großen Confusion”, Eva Menasse: “Quasikristalle”.

empfiehlt die Blogs: Notizbuchblog, Klappentexterin*, jüdische Lebenswelten, DruckSchrift*, Strange Flowers, Petra van Cronenburg*, Die Seitenspinnerinnen

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02: Dr. Christian Köllerers Notizen (Stieglitz-Interview)

rezensiert u.a.: Karlheinz Rossbacher: “Lesen und Leben”, Tahar Ben Jelloun: “Zurückkehren”; Schwerpunkte: Filmklassiker, Opernbesuche, Theater, Konzerte, Reisenotizen, Debatten / Fundstücke.

empfiehlt u.a. die Blogs: Bonaventura. Lektüren eines Nachtwächters.*

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03: Bücherwelten / Denkzeiten – Sandra Matteotti (Steglitz-Interview)

rezensiert u.a.: Keri Smith: “Mach dieses Buch fertig”, Bettina Plecher: “Giftgrün”, Patricia Highsmith: “Suspense oder Wie man einen Thriller schreibt”, Andreas Franz: “Teufelsleib. Ein neuer Fall für Peter Brandt”

empfiehlt u.a. die Blogs: Philosophisch leben, Zeitspiegel

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04: Buzzaldrins Bücher* – Mara Giese (Steglitz-Interview)

rezensiert u.a.: René Freund: “Liebe unter Fischen”, Sebastian Barry: “Mein fernes, fremdes Land”, Jennifer duBois: “Das Leben ist groß”, Antoine Wilson: “Ein Mann von Welt”, Michael Köhlmeier: “Die Abenteuer des Joel Spazierer”

empfiehlt u.a. die Blogs: aus.gelesen, lesewelle, Ruth liest*, SchöneSeiten*, Syn-ästhetisch*

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05: Bonaventura* – Marius Fränzel (Steglitz-Interview)

rezensiert u.a.: Gustave Flaubert: “Madame Bovary”, Wenzel Storch: “Arno & Alice”, Johannes Fried: “Das Mittelalter. Geschichte und Kultur”, Vladimir Nabokov: “Der Späher”, John Griesemer: “Herzschlag”

empfiehlt u.a. die Blogs: Umblätterer, Turmsegler*, Literaturwelt*

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06: kbvollmarblog – Klausbernd Vollmar (Steglitz-Interview)

rezensiert u.a.: Nicolas Vanier: “Das Schneekind”, Bjarni Bjarnason: “Die Rückkehr der Jungfrau Maria”, Julian Barnes

empfiehlt u.a. die Blogs: Dieter Wunderlich*, rumgekritzelt, Arran Q. Henderson, At the BookShelf, BookRhapsody*, Jargs Blog

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07: Zeitspiegel (Steglitz-Interview)

rezensiert u.a.: Louann Brizedine: “Das weibliche Gehirn” [“Zeitspiegel” ist kein Literaturblog]

empfiehlt u.a. die Blogs: text krieg (Ada Blitzkrieg)

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08: Konstantiniye notlari [Blog auf Türkisch] – Selçuk Caydi (Steglitz-Interview)

empfiehlt u.a. die Blogs: Fil Uçuşu, Kediler ve Kitaplar [beide auf Türkisch], Bücherwurmloch

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09: aus.gelesen – Flatter Satz (Steglitz-Interview)

rezensiert u.a.: Connie Palmen: “Logbuch eines unbarmherzigen Jahres”, Lion Feuchtwanger: “Der Teufel in Frankreich”, John Vermeulen: “Der Garten der Lüste”, Renate Wind: “Dem Rad in die Speichen fallen”, Alberto Moravia: “Die Römerin”

empfiehlt u.a. die Blogs: Japanliteratur*, Historien von Atalante, Durchleserin, Biblionomicon*, Glasperlenspiel

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10: Turmsegler* – Benjamin Stein, Autor von u.a. Replay (Steglitz-Interview)

rezensiert u.a.: Eric Schmidt, Jared Cohen: “Die Vernetzung der Welt. Ein Blick in unsere Zukunft” [aber: kein Rezensions-Blog]

empfiehlt u.a. die Blogs: Die Dschungel. Anderswelt, Begleitschreiben*, litblogs.net

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11: Jargs Blog (Steglitz-Interview)

rezensiert u.a.: Bibi Dumontak: “Eisbär, Elch und Eule: Von Schnee- und Eisbewohnern”, John Oldale: “Doktor Oldales geografisches Lexikon”, Alan Bradley: “Flavia de Luce: Vorhang auf für eine Leiche”, Peter van Ham: “In den Bergen der Kopfjäger: Indiens wilder Nordosten.”

empfiehlt u.a. die Blogs: BlauRaum, Ansichtsexemplar*.

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12: Dieter Wunderlich: Buchtipps & Filmtipps* (Steglitz-Interview)

rezensiert u.a.: Kevin Brooks: “Bis es dunkel wird”, Jesús Carrasco: “Die Flucht”, Elanor Dymott: “Bevor sie mich liebte”, Nikola Hahn: “Der Garten der alten Dame”, Carsten Kluth: “Wenn das Land still ist”

empfiehlt u.a. die Blogs: lesefieber.ch*, Claudias Bücherregal, buchkritik.at, Bookinists

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13: Atalantes Historien – Kerstin Pistorius (Steglitz-Interview)

rezensiert u.a.: Antonio Pennacci: “Canale Mussolini”, Barbara Sichtermann: “Die Erste. Mutige Frauen verändern die Welt”, Robert Seethaler: “Der Trafikant”, Pierre Bayard: “Wie man über Bücher spricht, die man nicht gelesen hat”, Sigrid Damm: “Wohin mit mir”

empfiehlt u.a. die Blogs: der Lesemond, Buchrezension*, walk-the-lines

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14: Durchlesers Blog (Steglitz-Interview)

rezensiert u.a.: Ralph Dutli: “Soutines letzte Fahrt”, Xavier Coste: “Egon Schiele. Ein exzessives Leben”, Joris-Karl Huysmans: “Monsieur Bougrain in Pension”, Bjarni Bjarnason: “Die Rückkehr der Jungfrau Maria”

empfiehlt u.a. die Blogs: Bookshelf Porn, Le Blog des Livres und La République des livres

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15: lesefieber.ch* – Manuela Hofstätter (Steglitz-Interview)

rezensiert u.a.: Jonas Lüscher: “Frühling der Barbaren”, Astrid Rosenfeld: “Elsa ungeheuer”, Gerlinde Michel: “Frei Willig”, Thommie Bayer: “Vier Arten, die Liebe zu vergessen”, Robert Seethaler: “Der Trafikant”

empfiehlt u.a. die Blogs: Thriller Killer’s Blog, Buchjunkie, Lesenslust.

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16: Begleitschreiben*– Gregor Keuschnig (Steglitz-Interview)

rezensiert u.a.: Sabine M. Gruber: “Beziehungsreise”, Kito Lorenc: “Gedichte”, Ismet Prcic: “Scherben”, Frank Schirrmacher: “Ego”, Anton Hunger: “Blattkritik. Vom Glanz und Elend der Journaille.”

empfiehlt u.a. die Blogs: Der Bücherblogger*

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17: text krieg – Ada Blitzkrieg (Steglitz-Interview)

rezensiert u.a.: Lisa Rank: “Bist du noch wach?” u.a. [kein Rezensionsblog]

empfiehlt u.a. die Blogs: Mischa-Sarim Vérollet, Herms Farm*, classless Kulla, Horst, Hund und Brodt, GIRLS CAN BLOG, Anousch.

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18: Giesbert Damaschke* (Steglitz-Interview)

rezensiert u.a.: kein Rezensionsblog

empfiehlt u.a. die Blogs: litteratur.ch*

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19: Biblionomicon* – Harald Sack (Steglitz-Interview)

rezensiert u.a.: Jonas Jonasson: “Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand”, Charles Dickens: “Oliver Twist”, Alissa Walser: “Am Anfang war die Nacht Musik”, Leo Perutz: “Der schwedische Reiter”, Anthony Horowitz: “Das Geheimnis des weißen Bandes”

empfiehlt u.a. die Blogs: Boylevard, Lebe lieber literarisch, Text & Blog, leselink.de*

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20: Lesewelle (Steglitz-Interview)

rezensiert u.a.: Leonardo Padura: “Der Nebel von gestern”, Adam Johnson: “Das geraubte Leben des Waisen Jun Do”, Sima Vaisman: “In Auschwitz”, Daniela Krien: “Irgendwann werden wir uns alles erzählen”

empfiehlt u.a. die Blogs: nur Wiederholungen / bereits Genanntes.

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21: SchöneSeiten* (Steglitz-Interview)

rezensiert u.a.: Alina Bronsky: “Scherbenpark”, Sascha Reh: “Gibraltar”, Iris Hanika: “Das Eigentliche”, Peter Hoeg: “Fräulein Smillas Gespür für Schnee”, Inger-Maria Mahlke: “Silberfischchen”

empfiehlt u.a. die Blogs: wortlandschaften (“der zwar leider selbst nicht mehr bloggt, aber nach wie vor sehr eifrig liest und kommentiert”), 1001 Bücher

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22: Buecherblogger* (Steglitz-Interview)

rezensiert u.a.: Wolfgang Hildesheimer: “Paradies der falschen Vögel”, Peter Handke: “Der kurze Brief zum langen Abschied”, Alice Munro: “Runaway”, Roberto Bolano: “Die Nöte des wahren Polizisten”, E.A. Richter: “Fliege. Roman eines Augenblicks”

empfiehlt u.a. die Blogs: Gleisbauarbeiten, …wi[e]der[W]orte…in|ad|ae|qu|at* , muetzenfalterin, Tainted Talents.

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23: Leselink* – Stefanie Laube, Yvonne Kraus (Steglitz-Interview)

rezensiert u.a.: Natasa Dragnic: “Immer wieder das Meer”, Alice Munro: “Was ich dir schon immer sagen wollte”, Adam Johnson: “Das geraubte Leben des Waisen Jun Do”, Martin Cordemann / Paul Ruf: “Die DomSpitzen”, Alan Moore: “Watchmen”

empfiehlt u.a. die Blogs: Schreibberatung & Schreibcoaching, Stefan Niggemeier*, Penelope Trunk* [Stefan: anstrengend – aber oft lesenswert], Marcus Johanus

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24: Bücherwurmloch* – Mareike Fallwickl (Steglitz-Interview)

rezensiert u.a.: Milena Agus: “Die Welt auf dem Kopf”, Matthias Nawrat: “Wir zwei allein”, Torsten Schulz: “Nilowsky”, Marjorie Celona: “Hier könnte ich zur Welt kommen”, Pyotr Magnus Nedov: “Zuckerleben”

empfiehlt u.a. die Blogs: derschoeneblog, stefanmesch, Ruth liest*, Pinkfisch

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25: Gleisbauarbeiten – Jutta Pieveckova (Steglitz-Interview)

rezensiert u.a.: Barbara Pym, Villém Flusser u.a.

empfiehlt u.a. die Blogs: Blütenblätter, Andreas Louis Seyerlein, taberna kritika.

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Teil 2 im Lauf der nächsten Woche. Bis dahin: Link

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verwandte Links:

Toronto: Restaurants, Stores, Trips [recommendations]

Toronto Beaches Boardwalk WordPress.

For five years now, I’ve spent 3 to 4 months of my year in Toronto (late winter / spring, mostly), and I just returned from another 3-month stay. Now Alex – a German friend of mine – and her partner are in town, and she’s asked me for recommendations: food, activities, stores, trips etc..

I’m not a very activity-minded person and spend most of my Toronto time in libraries, bookstores and cafés. I’m sure there’s lots of cool stuff that I’ve missed or dismissed. For what it’s worth: Here are my recommendations.

Restaurants:

There are also many, many cheap restaurants in Greektown / The Danforth.

In 2012, I made another list of Toronto restaurant recommendations HERE.

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Breakfast and Cafés:

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Snacks and Fast Food:

  • I like Tim Hortons donuts and danishes: their Maple Dip donut, their Canadian Maple dount, the Sour-Cream Glazed donut and the Maple Pecan danish are all pretty good. At Second Cup, I often get a Strawberry Lemonade Fruit Chiller.
  • Mondays to Fridays, between ca. 5.30 pm and 6.30 pm, you can get two boxes of (good) sushi for about 7 dollars at Sushi on the Run at College Park / Yonge and College.
  • Vietnamese Banh Mi sandwiches are pretty good. You can get them in Chinatown.
  • There’s a bunch of good Portugese bakeries at Bloor and Ossington, a bunch of good (if fatty / unhealthy) Chinese bakeries in Chinatown and a famous and well-beloved (expensive!) chocolate maker, SOMA, at the Distillery District. […don’t go to the Distillery District as a sight-seeing trip, though: It’s just a couple of cobblestone streets that will not surprise / amaze a girl from rural Germany].

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Toronto Tango Palace Coffee Company, Leslieville WordPress

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General stuff:

  • Get a Metropass to use Toronto’s subway, streetcars and busses. A day pass costs $ 10. A weekly pass around 40. A single, one-way trip less than $ 3.
  • Groceries – especially cheese and dairy products – are pretty expensive. But eating out is relatively cheap: For $ 15 to $ 25, you will get a good meal. Most days, I spend about $ 25 (EUR 18) on dinner, coffee and snacks.
  • Reddit has lots of recommendations, a big and helpful Toronto community and will often let you know about smaller / weirder local quirks and events.

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Going out / activities:

  • I enjoy watching karaoke at the Gladstone Hotel on Friday nights, starting at about 11 pm. The Drake Hotel is good for food and martini – and has some fun events once in a while, too.
  • If you want to get drunk, I’d recommend bars like The Communist’s Daughter on Ossington or gay pubs like O’Grady’s and Churchmouse and Firkin at Church and Wellesley.
  • Every Wednesday night, the AGO – Art Gallery of Ontario is free to the public. I like them a lot. There’s also the ROM Museum… but overall, they favor nature over culture, and I’m not very interested in animals and natural history.  :-/
  • Theatre is pretty expensive. Still: Get a free NOW magazine or look at the events listings of The Grid to find shows, performances, gallery events etc..
  • Concerts, on the other hand, are surprisingly cheap. I use last.fm to find out when bands I like come to Toronto, and I often see smaller, more inimate sets of less-known songwriters at the Drake Hotel Underground stage.
  • There’s a (free) drag show at Woody’s nearly every night, starting at about 10. There’s also Crews and Tangos, a younger, alternative place that reminded me of lots of horrible, sweaty parties in university. Alex? You will like this a lot. Check out the listings at Buddies in Bad Times Theatre, too.
  • There are lots of small galleries on Queen Street West, west of Bathurst. Spend a morning / day strolling around there. I like hipster shops / art spaces like Magic Pony, too.
  • Kensington Market is charming and hippie-ish, and lots of friends I took there enjoyed the place much more than me. Same goes for the boutiques and jewellery stores on Queen Street West. One German friend loved the greenhouses at Allan Gardens – they are free and a fun way to spend half an hour.
  • I love going to the Islands: Take a cheap ferry (to Ward’s Island or Centre Island) and walk all the way to Hanlan’s Point. Highly, highly recommended!
  • Smaller and less spectacular than the Islands… so it’s better to do this earlier: Leslieville [my favorite part of the city] and The Beaches. Have a 2 hour walk in the neighborhood, from Queen and Broadview to the Beaches Boardwalk and the water treatment plant where… Miss Parker, Jarod and Sidney live.
  • Don’t get tickets for the CN tower. It’s nearly $ 30, and not worth it. A day trip to Niagara Falls was pretty depressing / disappointing, too, and I would not go there again. [That being said… if you DO go, read this wonderful, depressing book by Stewart O’Nan, about depressed people at depressing Niagara Falls!]

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Toronto Recommendations 2013 WordPress.

Books and Media:

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manapul flash.

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related links: